@Tekkla ... es ist nicht nur der russischen Regierung, wie du sagst, "wumpe". Die Bürger wissen, warum es diese Artikel nicht mehr gibt und nach den Berichten akzeptieren sie das auch größtenteils. Insbesondere weil fast alle Versorgungslücke, die durch die westlichen Sanktionen entstanden sind, durch die russische Gesellschaft selbst oder bspw. durch China binnen Wochen geschlossen wurden. Faktisch haben die Sanktionen westliche Abhängigkeiten aufgelöst und der Russe bleibt mit seinem Geld im Binnenmarkt. Statt McDonalds gibt es nun wieder die traditionellen Imbisse und Suppenküchen, Neuwagen und Multimedia kommen nun nehr den je aus China und die reinen Luxusartikel bringt man sich aus dem Urlaub mit und dadurch werden sie noch wertvoller. Man darf bei allem nicht vergessen, dass Russlands einzige Aufgabe ist sich intern selbst zu organisieren um die Bevölkerung mit dem notwendigen autonom zu versorgen, denn alles dafür benötigte hat Russland selbst. Diesen Tritt in den Hintern - den Anstoß haben nach meiner Beobachtung die Sanktionen bewirkt. Auch darf man nicht vergessen, dass der Russe selbst bei weitem leidensfähiger ist als jemand aus der westlichen Welt und Improvisation ist deren tägliches Geschäft. Dadurch das die Löhne massiv gestiegen sind und praktisch jeder in Arbeit ist der es kann, gibt es einen massiven Schwung in der Gesellschaft. Und die Aktivitäten der UA, die nach Wahrnehmung der russischen Bevölkerung mehr als Terror gelten als für die Front relevant zu sein, bescherte laut russischen Medien 420t neue Freiwillige.
Natürlich ist eine Kriegswirtschaft nicht ungefährlich und kann ein Land kollabieren lassen. Aber egal was da geldtechnisch kommt oder auch nicht, die Russen werden m.Wahrnehmung nach mit dem Rückhalt aus ihrer Bevölkerung diesen Krieg so lange führen können bis alle von Putin benannten Ziele erreicht wurden.
Ich bin 100% deiner Meinung, ohne nachweislich messbare Erfolge sind Berichte über Rubel, neue Waffenlieferungen, Verluste und Co nur eines Makulatur.