News RTX 5090: Zwei neue Fälle von angebranntem MSI-Adapter

PCGH-Redaktion

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Ein schwarz-gelber MSI-Adapter für den 12V-2×6-Stromanschluss der Geforce RTX 5090 steht aktuell im Verdacht, für gehäuft verschmorte Anschlüsse zu sorgen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu RTX 5090: Zwei neue Fälle von angebranntem MSI-Adapter

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Bei dem besagten Kabel soll es sich nicht um mitgelieferte Kabel von MSI-Netzteilen gehandelt haben, sondern um Adapterkabel des Herstellers, wobei die gelbe Spitze lediglich das Ende des 12V-2×6-Kabels ist, das an eine standardmäßige 8-polige Verkabelung angeschlossen wird.
Ich habe exakt den gleichen Adapter bei meiner MSI 5090 Gaming Trio im Lieferumfang gehabt. Da er bei mir aufgrund des ATX 3.1 Netzteils mit nativen Zuleitungen nicht zum Einsatz kommt, kann ich den gerne kostenfrei in die PCGH-Redaktion zum Verbleib schicken, wenn ihr das Teil testen, die Stromleitungen messen und auch grillen wollt.

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Es hieß doch immer, dass eine überlast aufceinzelnen Strängen zum Ausfall bzw. Schmelzen führten. So auch bisher bei Roman und so weiter in den Pics auch zu sehen. Aber bei dem Stecker ist ja die ganze obere Reihe "gleichmässig" angekokelt..
Damit scheint ja jeder Pin komplett überfordert gewesen zu sein...
 
Warum kauft man den Scheiß überhaupt?
Leben am Limit?
No risk no fun?
Kein Wunder das Nvidia da nicht viel Arbeit investiert, der Risikofaktor wird sowieso gekauft.🤷🏼‍♂️
All diese Fragen sollte sich MSI stellen. Denn möglicherweise werden sie früher oder später haftpflichtig wenn es zu Sach- oder Personenschäden kommt.:wow:
 
Von einem Seasonic Focus+ Netzteil mit altem ATX 2.4 Standard kommend und einen 3x8Pin Adapter auf 12VHPWR benutzend, der meiner Grafikkarte beilag, bin ich nun kürzlich auf ein neues ATX 3.1 Netzteil umgestiegen, um nativen Support für 12V-2×6 zu erhalten (sig PC1), ASUS hat hier im Netzteil zusätzlich noch eine Extrawurst namens "GPU-First" verbaut, hier wird ein zusätzliches Kabel namens IVS verbunden, um die Spannungsversorgung zu überwachen und besser zu regulieren. Marketing mit Beruhigungspille und hoffentlich praxisnahem Erfolg... Der Verpackung lag extra ein Zettel bei, der darauf hinweist, dass man auch ja den Stecker richtig und vollständig einsteckt. Meine RTX 4080 braucht zwar nur 320W und spielt daher keineswegs in der hardcore-Liga wie eine 5090, mir geht aber das Thema mit den durchgeschmorten Kabeln, kaputten Grakas, ragenden Kunden und ignoranten Lederjackenträgern mittlerweile so auf die Eier, dass ich jetzt mit diesen Maßnahmen hoffe, dieser Problematik niemals zu begegnen. Bisher lief zwar alles auch mit dem Adapter super, aber wer weiß... Die nächste Grafikkarte wird vermutlich mehr Saft brauchen und es soll natürlich alles geschmeidig laufen..
 
Es hieß doch immer, dass eine überlast aufceinzelnen Strängen zum Ausfall bzw. Schmelzen führten. So auch bisher bei Roman und so weiter in den Pics auch zu sehen. Aber bei dem Stecker ist ja die ganze obere Reihe "gleichmässig" angekokelt..
Damit scheint ja jeder Pin komplett überfordert gewesen zu sein...
Möglicherweise hat er den ne ganze Weile genutzt. In der Theorie könnte ne ganze Leitung ausfallen und es kommt noch immer genug Strom durch und die Karte läuft weiter, solange die Sense-Pins funktionieren.
Wenn alle 6 Leitungen auf nur eine Leitung auf dem Board zusammenlaufen, ist es egal aus welchen der 6 Leitungen der Strom kommt. Die Karte nimmt sich einfach ihren Strom.

Warum die Karte nur über 1-2 Kabel saugt als 6... nun es passiert halt. Das ist wie das Muster eines Blitzes am Himmel, der Strom sucht sich den geringsten Widerstand und wenn es einmal ne Verbindung hat, bleibt es dabei.

DAS ist auch das Problem. Nicht der Stecker ist das Problem, das Problem ist wie der Stecker auf dem Board verbaut ist. Normalerweise müsste der Stecker in mindestens 3, wenn nicht auf 6 Leitungen auf dem Board getrennt von einander angesichert sein. Es sollte MAXIMAL 150W durch ein Kabel fließen können. 200W kann schon zuviel sein.
Bei den alten 8-Pin ist es klar, das (normal) nur maximal 150W durch ein Kabel fließen kann.

Tl;dr: Das Problem ist die Stromversorgung der GPU, nicht der Stecker. Ja der Hersteller MSI ist Schuld.
Gibt es kein Loadbalancing, wird es immer wieder vorkommen.

P.S. Ein Netzteil ist kann es auch nicht verursachen.
 
Von einem Seasonic Focus+ Netzteil mit altem ATX 2.4 Standard kommend und einen 3x8Pin Adapter auf 12VHPWR benutzend, der meiner Grafikkarte beilag, bin ich nun kürzlich auf ein neues ATX 3.1 Netzteil umgestiegen, um nativen Support für 12V-2×6 zu erhalten (sig PC1), ASUS hat hier im Netzteil zusätzlich noch eine Extrawurst namens "GPU-First" verbaut, hier wird ein zusätzliches Kabel namens IVS verbunden, um die Spannungsversorgung zu überwachen und besser zu regulieren. Marketing mit Beruhigungspille und hoffentlich praxisnahem Erfolg... Der Verpackung lag extra ein Zettel bei, der darauf hinweist, dass man auch ja den Stecker richtig und vollständig einsteckt. Meine RTX 4080 braucht zwar nur 320W und spielt daher keineswegs in der hardcore-Liga wie eine 5090, mir geht aber das Thema mit den durchgeschmorten Kabeln, kaputten Grakas, ragenden Kunden und ignoranten Lederjackenträgern mittlerweile so auf die Eier, dass ich jetzt mit diesen Maßnahmen hoffe, dieser Problematik niemals zu begegnen. Bisher lief zwar alles auch mit dem Adapter super, aber wer weiß... Die nächste Grafikkarte wird vermutlich mehr Saft brauchen und es soll natürlich alles geschmeidig laufen..
Du kannst sie ja heruntervolten und ggf. zusätzlich das Powerlimit heruntersetzen.

Ich hoffe jedendalls, dass AMDs und Partner bei künftigen Grakas weiterhin auf (3x) 8-Pin-Anschlüsse setzen.
 
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All diese Fragen sollte sich MSI stellen. Denn möglicherweise werden sie früher oder später haftpflichtig wenn es zu Sach- oder Personenschäden kommt.:wow:
Nein, das verschieben de Schuld zum Hersteller der Karte, Kabel oder Netzteil ist genau der falsche Weg.

Der Druck muss auf nVidia gemacht werden, damit wieder ein Stromausgleich (current balancing) auf die Platinen kommt.

Bei der 3090, 3080Ti gab es das noch.
Drei Paare zu je zwei Adern.
Wenn auf einzelnen Kontakten ein höherer Übergangswiderstand vorhanden ist, wird die Last umgelegt.
Alles was es dafür braucht sind ein paar Nebenwiderstande (shunt).
 
Habe bei dem einen auf reddit geschaut und er hat nun scheinbar eine ASUS ROG Astral 5090.
Auf allen Screenshots sieht man nun, dass Pin1 am wenigsten und dann aufsteigend zu Pin6 am meisten belastet wird. Sieht für mich persönlich erstmal komisch aus, aber habe hier keinen Vergleich wie das bei anderen Karten aussieht.
 
Ich möchte diesen Stecker nicht. Egal welche Marke da drauf steht. Ich verstehe ja, wenn es neue Stecker braucht, aber dann bitte mit mehr, statt weniger Sicherheit.

@Lacoi Wenn man allgemein Stecker, auch die Alten, wie für GPUs mit solchen "starken" Strömen länger und schwer Belastet, kann man an den stärksten belastetsten Stellen mit der Zeit leichte Veränderungen feststellen.

Zum Beispiel in der Farbe. Alles kein Thema. Solange die Funktion nicht drunter leidet und die Nutzungszeit im Rahmen bleibt. Aber das scheint hier nicht mehr so Wichtig zu sein, wie lange was hält, wenn man es Übertreibt am Besten noch dazu.

Gebrannte Kinder scheuen das Feuer...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
mir geht aber das Thema mit den durchgeschmorten Kabeln, kaputten Grakas, ragenden Kunden und ignoranten Lederjackenträgern mittlerweile so auf die Eier, dass ich jetzt mit diesen Maßnahmen hoffe, dieser Problematik niemals zu begegnen.

Sind dann einmal gespannt auf die kommende Highend Graka vom grünen Riesen und ob es dann wieder Vorfälle geben wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, das verschieben de Schuld zum Hersteller der Karte, Kabel oder Netzteil ist genau der falsche Weg.

Der Druck muss auf nVidia gemacht werden, damit wieder ein Stromausgleich (current balancing) auf die Platinen kommt.

Bei der 3090, 3080Ti gab es das noch.
Drei Paare zu je zwei Adern.
Wenn auf einzelnen Kontakten ein höherer Übergangswiderstand vorhanden ist, wird die Last umgelegt.
Alles was es dafür braucht sind ein paar Nebenwiderstande (shunt).
Also ich meinte eigentlich MSI als Hersteller der Karte - oder vielleicht habe ich da etwas grundlegend falsch angenommen? Ist es nicht so, dass Nvidias einfach den rohen GPU Chip liefert und die Hersteller es dann selbst auf dem PCB/Board verlöten, mit eigener Elektronik? Denn für diesen Fall sehe ich die Verantwortung beim Board Hersteller, er müsste für die Sicherheitsmechanismen sorgen?
 
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