News RTX 5090 und RX 9070 XT: PCGH-User geben immer mehr für Grafikkarten aus

Jede Statistik ist nur so gut wie ihre Interpretation ;)

Man darf nicht außer Acht lassen, dass die Grafikkarten damals in viel kürzeren Zyklen ersetzt wurden.
Mit jeder Grafikkarten Generation steigt die durchschnittliche Nutzungsdauer, das bedeutet, dass das zur Verfügung stehende Budget pro Kauf gestiegen ist, ohne aber die Gesamtkosten auf den Nutzungszeitraum bezogen zu steigern.

Zu Zeiten von 3dfx waren Karten nach etwa 1 Jahr veraltet, während man heutzutage ohne Probleme 5-6 Jahre mit einer aktuellen Grafikkarte auskommt.

Beispiel:
Ich habe im Jahr 2020 z.B. eine RX 6800 für 579€ erstanden, die mich dank der 16GB Speicher jetzt 5 Jahre lang begleitet, wenn man den Wert über den Nutzungszeitraum komplett abschreibt (ohne anschließenden Verkauf), entstehen somit Kosten von etwa 115€ pro Jahr.

Im Jahre 2003 hingegen hat mich eine Radeon 9700 Pro 330€ gekostet, musste aber aufgrund der Leistung nach 2 Jahren ersetzt werden. Die Kosten über diesen Zeitraum belaufen sich daher auf 165€ pro Jahr.

Dementsprechend sind Nutzer auch heutzutage bereit mehr Geld in einen Kauf zu investieren.

Abgesehen davon konnte man damals auch schon viel Geld in High-End verpulvern.
Ein übliches Gespann (im Jahre 1998) aus Matrox Millenium (400 DM) und 2x Voodoo 2 im SLI Modus (je 600 DM) wären mit der Inflation heute bei 1500€.
Und die waren nach einem Jahr schon wieder von anderen Karten überholt ;)
 
Die Ausgaben für Grafikkarten steigen immer schneller an - das zeigt die Auswertung einer neuen Umfrage unter PCGH-Usern, die noch vor dem Launch von RTX 50 und RX 9070 stattgefunden hat.
Wie ist das denn überhaupt möglich? Laut Raff sind wir doch nur am meckern und weigern uns auch mal was für Fortschritt zu bezahlen. Wie beispielsweise zuletzt für den Wahnsinns Fortschritt bei Blackwell... Also wer da nicht für die gleiche Chipklasse bereit ist 100% mehr zu bezahlen, muss doch wohl knauserig sein. Richtig?

Ich schließe mich hier klar der Mehrheit an. Das bezahlen wir nicht weil wir unbedingt die Kohlen weg haben möchten, sondern weil wir nichts anderes bekommen.
 
Das stimmt, ich habe mir meine Grafikkarten in den PC Builds der letzten 9 Jahre (2017-2025) angesehen:

Zotac GTX1080 AMP! Extreme Edition 8GB
725,94 €​
01/2017
Gigabyte RTX 2080 TI Gaming OC 11GB
1.193,03 €​
01/2020
Gigabyte RTX 3090 Gaming OC 24GB
1.699,00 €​
09/2020
Gigabyte RTX 4090 Gaming OC 24GB
2.299,00 €​
10/2022
MSI RTX 5090 Gaming Trio OC 32GB
2.849,00 €​
01/2025

Das sind in Summe 8765,97€ und demnach 974€ pro Jahr (ohne Gebrauchtverkauf).
Und die Steigerung ist immens :ugly:
Der Kauf der 5090 würde mir wirkliche körperliche Schmerzen verursachen, nicht nur weil Jensen mal wieder geträumt hat, dass die neue Mittelklasse so schnell ist wie die alte Enthusiasten Klasse und damit mal wieder frech und doof grinsend in die Gesichter seiner Kunden gelacht hat, als er gelogen und versprochen hat, dass die neue Generation wieder ein fast unerreichbarer Fortschritt in der Technik ist, der schon fast an Magie grenzt, sondern weil die kaum mehr leistet und eine Menge mehr Strom verbraucht als die alte 4090, die ja wohl auch gerade deswegen auf dem Gebrauchtmarkt immer teurer wird.
Der Bedarf an Leistung kann da jedenfalls nicht die ausschlaggebende Motivation für den Kauf gewesen sein.
Mein Mitleid an alle Käufer, ganz ehrlich, ich glaube ihr seid da einem klugen Kapitalisten ohne Gewissen ins Netz gegangen.

Viele Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Geld ist einfach schlecht angelegt. Wirtschaftlich ist eine 1K< Grafikkarte einfach Mist.
Vom Prinzip her stimme ich Dir zu, jedoch beschäftige ich mich kontinuierlich mit wirtschaftlich sinnvollen Anlagen und bleibe da stets am Ball. Das mir selbst zugestandene Hobby-Budget ist daher finanziell gesehen unter der Rubrik Fire & Forget zu finden, was natürlich rational gesehen unvernünftig ist.

Das Hobby an sich ist jetzt nicht wirklich eine multiprofitable (Gesundheit, gesellschaftlich, kompetenzbereichernd etc.) Schatzkiste.

Am Ende zeigt dir deine Frau/Freundin, die Familie etc. einen Vogel, wenn man sich stundenlang einschließt um irgendwelche Games zu zocken.
Mir schwingen da ehrlich gesagt überholte Stigmata mit rein, der ehemals blasse Nerd mit chronischer Sozialphobie aus dem Keller wird nur noch ein kleinen Teil der Community darstellen. Zu viele analoge und digitale Dinge sind inzwischen miteinander verwachsen, jeder ist online unterwegs und wagt auch mal ein Spielchen.

Gaming kann ganz gut für den Erholungswert sein aber da gibt es auch günstigere und sinnvollere Hobbys, wenn man dann darauf besteht einen super teuren PC haben zu müssen.
Absolut, ich spiele auch eher unregelmäßig, mal mehr, mal weniger, mal überhaupt nicht.
Für das reine spielen reicht auch eine 400€ Grafikkarte.
Stimmt.

Weder ich noch jemand anderes hat etwas davon, wenn 4K mit Raytracing und 120Hz gespielt werden muss.
Die Aussage verstehe ich nicht. Wer zwingt Dich dazu ?

Der Kauf der 5090 würde mir wirkliche körperliche Schmerzen verursachen, nicht nur weil Jensen mal wieder geträumt hat, dass die neue Mittelklasse so schnell ist wie die alte Enthusiasten Klasse und damit mal wieder frech und doof grinsend in die Gesichter seiner Kunden gelacht hat, als er gelogen und versprochen hat, dass die neue Generation wieder ein fast unerreichbarer Fortschritt in der Technik ist, der schon fast an Magie grenzt, sondern weil die kaum mehr leistet und eine Menge mehr Strom verbraucht als die alte 4090, die ja wohl auch gerade deswegen auf dem Gebrauchtmarkt immer teurer wird.
Ich sehe das differenzierter, sprich, die Hardware losgelöst von der Person. Möchte ich die Hardware zu dem Preis haben und erfüllt sie meine Erwartungen, das sind die einzigen Fragen, die ich mir stelle.

Der Bedarf an Leistung kann da jedenfalls nicht die ausschlaggebende Motivation für den Kauf gewesen sein.
Nein, da steckt bei mir eine andere Motivation dahinter. Für mich sind meine High End PC Builds eine Hommage an die Goldgräberstimmung und fantastische Zeit der Hardwarebranche, an der ich als Berufsanfänger teilhaben durfte. Die heutigen Aufgaben in der IT drehen sich um alles, nur nicht um "Blech". Das möchte ich mir privat aber noch bewahren zwischen all den AI Services, Cloudlösungen, Providersteuerungen, Meetings und Vertragsverhandlungen.

Mein Mitleid an alle Käufer, ganz ehrlich, ich glaube ihr seid da einem klugen Kapitalisten ohne Gewissen ins Netz gegangen.
Ich denke, das ist den meisten Käufern durchaus bewusst. Das unterscheidet ihn jetzt auch nicht großartig von anderen, erfolgreichen Durchschnittskapitalisten.
 
Etwa rund 1100€ +/- 50€ für eine gute Grafikkarte finde ich mittlerweile als gerade noch vertretbarer Aufwand für mein Computerhobby.

Meine über die letzten 3 Jahre getätigten Ausgaben für Grafikkarten:

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Bei der 6900XT kam noch ein Wasserblock für ~150€ hinzu.

So ungefähr alle 2 Jahre schaffe ich mir ein aktuelleres Modell an, aber niemals zum Erscheinungszeitpunkt. Ich warte da immer eine Zeitlang ab, bis sich die Verkaufspreise auf ein "vernünftiges" Maß eingependelt haben.
Für die nächste Karte, das Nachfolgemodell der RTX 5080 wird aber mein 2-Jahresrythmus wohl nicht mehr hinhauen.
 
Ein übliches Gespann (im Jahre 1998) aus Matrox Millenium (400 DM) und 2x Voodoo 2 im SLI Modus (je 600 DM) wären mit der Inflation heute bei 1500€.

Selbst schuld. Dieselbe Leistung gabs ein Jahr später mit der Voodoo 3 2000 für 250 Mark. :P(Apropos Inflation: Wo ist die aktuell beim Ryzen 9950X3D?)

Genau wie damals bei der GeForce 3 Classic, die auch vierstellig zu haben war. Wenig später gabs erst die günstigeren Ti-Modelle. Und dann die GeForce 4 Ti, die für 250 Euro flotter war, als es die 1000-Mark-GF3 je war. Ich hab sie im Sommer 2003 für 99 Euro gekauft, da war sie ein Jahr aufm Markt... Aber ja, das ist die Kehrseite: Hardware veraltete schneller. Hatte ja schon gesagt: nicht ALLES war besser. Daran haben aber wie gesagt auch Konsolen und Entwicklungszyklen der Software "schuld". Starfield: 6-7 Jahre. Baldur's Gate3: ditto. Kingdom Come 2: you name it. In derselben Zeit hatte Bioware einst zwei Dragon Ages samt DLC und eine komplette Mass-Effect-Trilogie beendet. Und arg viele PC-Exclusives gibts auch nicht mehr, entsprechend gibt die Konsole den Takt mehr vor denn je.

Aber: auch nicht ALLES war so crazy, wie es jetzt ist. :D
 
Ein übliches Gespann (im Jahre 1998) aus Matrox Millenium (400 DM) und 2x Voodoo 2 im SLI Modus (je 600 DM) wären mit der Inflation heute bei 1500€.
Das war damals aber auch die geilste Kombo, die man sich zulegen konnte. :daumen:

Meine beiden Monster 3D II haben immer noch einen Ehrenplatz in meiner Grafikkartenvitrine. Die Matrox hab ich leider damals voreilig verkauft. :wall:
 
Das ist der Vorteil des Hardware-Messie-Syndroms - alles was nicht im Freundes- und Familienkreis weiter gewandert ist liegt bei mir im Keller herum ;)
Ich werde die Kombo demnächst in einem Retro PC verarbeiten :)
Nichtz ganz richtig - erst die Voodoo 3 3000 war auf dem Niveau eines Voodoo 2 SLI Systems.
Die Karte kam 1 Jahr später und hat 400€ DM gekostet.
Ich habe hier mal in der PCG 05/1999 geblättert, @PCGH_Thilo du bist auch zu sehen ;)

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(Und ja, ich habe alle Jahrgänge aus den 90ern noch - Ich bin wohl auch ein Computerzeitschriften-Messie)

Das ändert aber nicht viel an der Aussage, die ich damit untermauen wollte: Sündhaft teure Hardware war damals sehr schnell wieder veraltet. Auch die Voodoo 3 konnte 1 Jahr später wieder einpacken ;)

Das Geld das Jährlich in die Hardware geflossen ist, hat uns eine schöne Zeit beschert. Soviel Zeit sich mit dem Hobby PC so intensiv auseinanderzusetzen wie in den glorreichen 90ern hatte ich nie wieder.

Ich bereue nichts :)
Und irgendwer musste ja nVidia & Co die nötige Anschubfinanzierung geben:ugly:
 
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Wir hier bei PCGH sind Nerds, die mehr Geld für Hardware ausgeben, als der gemeine Bürger...

Z.B. laut aktueller Steam Hardware Survey kauft die breite (oder manchmal auch nüchterne) Masse dann doch eher in weitaus niedrigeren Preisregionen ein.
Doch auch hier bei uns Nerds werden oft alte Einkäufe von High-End und sonstigen Karten mit aktuellen Einkäufen verglichen, ohne Inflationsbereinigung, allg. Kaufkraftveränderungen und anderen Faktoren wie das ständig steigende Featureset von Grafikkarten, steigende Herstellungskosten angesichts der Weltlage, zunehmenden Material-Limits und entsprechend aufwendigen und damit teuren "Workarounds" usw. Auch unsere Ansprüche sind ja mit gestiegen. Ich würde heute nicht mehr auf SVGA mit 25FPS spielen wollen. Ich wage nicht, das alles mit höchster Präzision auseinander zu pflücken, aber ein bisschen relativieren sich die heutigen, höheren Preise dann schon, wie ich finde. Bei weitem nicht 1:1, aber zumindest etwas. Als Gegenargumente kann man hier leider gerade schlechte Verfügbarkeiten und dadurch Schaffung von Scalper-Aktivitäten anführen... Ich hoffe, dass zumindest hier bald wieder Ruhe einkehrt und z.B. mehr neue Radeons zur UVP Verfügbar sein werden. Ich hatte das Glück, eine 9070 Pulse zur UVP zu bekommen, hatte sie aber auch sofort nach Veröffentlichung bei Alternate bestellt.

Bin einfach ein Gaming und Hardwareboy, da nimmt man fürs Hobby auch so einiges in Kauf, auch höhere Preise. Wie bei vielen anderen Hobbys auch. Hilft ja nix ^^
 
Man muss das aber auch von einem anderen Blickwinkel aus sehen.
Wie schon erwähnt wurde sind GPUs der letzten Dekade noch immer sehr tauglich für überdurchschnittliche Settings
Insbesondere dank DLSS/FSR und solche weiteren Futures wie FMF.

Meine alte 1080Ti von 2017/2018, macht selbst Heute in den Modernsten Titeln noch ne ziemlich gute Figur selbst in Trible A Titeln respektive selbst der immer häufiger verwendeten Unreal Engine 4 u. 5. Und das schon NATIV
600€ gut 6 Jahre genutzt das sind 100€ im Jahr für High/Ultra Settings in WQHD/UHD - Nativ!!!!

Die Ansprüche und Erwartungen der Leute steigen vor allem die der Enthusiasten wie hier.
4K war vor gar nicht langer Zeit kaum zu erreichendes Luxus Gaming. Und jetzt muss das dann sogar schon Flüssig in High Settings laufen bei Enthusiasten. Klar lassen sich Hersteller das gut bezahlen, um so besser wenn die Leute bereit sind dazu.
 
Das ist der Vorteil des Hardware-Messie-Syndroms - alles was nicht im Freundes- und Familienkreis weiter gewandert ist liegt bei mir im Keller herum ;)
Ich werde die Kombo demnächst in einem Retro PC verarbeiten :)

Nichtz ganz richtig - erst die Voodoo 3 3000 war auf dem Niveau eines Voodoo 2 SLI Systems.
Die Karte kam 1 Jahr später und hat 400€ DM gekostet.
Ich habe hier mal in der PCG 05/1999 geblättert, @PCGH_Thilo du bist auch zu sehen ;)

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Geil, Retromags! :) Der Test zeigt eigentlch genauso, dass die V3 3000 SCHNELLER als das SLI-System war. Genau wie der von mir verlinkte Test. Zwar nicht viel -- aber mehr als ein paar Mhz Taktfrequenz lagen damals zwischen Einstiegsklasse, Mittelklasse und High-End trotz spürbarer Preisunterschiede noch nicht (okay, die 3500er V3 hatte noch TV-Out und Gedöns). Unterschied zwischen Voodoo 3 2000 und 3000: satte 23(Mhz) Chip- und Ram-Takt, die 2000er taktete mit 143, die 3000er mit 166 -- mehr war nicht relevant für Gamer. :ugly: Zusätzlich brauchte man ja auch gar keine 2D-Karte mehr.

Die Kombo Celeron 400A (Pentium2-Performance zum Budgetpreis, heute unvorstellbar) + Voodoo 3 2000 war vielleicht das beste Bang-for-the-buck-Ding, das ich je besaß. Zumindest für 1 - 1,5 Jahre, Stichwort Alterung. :DDamals war ich so blauäugig, anzunehmen, dass es so was immer geben würde: erschwingliche Gamer-Hardware. Und dass man die "Sahne" dann bei den Enthusiasten abschöpft, denen war der Preis ja schon immer egal. Wie man heute sieht: Pustekuchen. Und der Celeron war eh so ein Ding für sich: der zoffte sich in Games oft fast Takt für Takt mit dem vielfach teureren Pentium. Den hätte es schon damals eigentlich nicht "geben" dürfen. Schuld war wohl ein "Konstruktionsfehler" (wie es Intel heute fraglos sehen würde). Denn anders als beim Pentium 2 taktete der Cache mit vollem CPU-Takt. Dass der Cache auf dem Celeron kleiner war, fiel in Games kaum ins Gewicht...


Übrigens, die 4 Ti 4200 hatte ich trotzdem ein paar Jahre in Gebrauch. Die erschien 2002, ist aber auch in Spielemags von 2005 oft noch ganz gut dabei gewesen. :) Davor wechselte ich aber Grafikkarten wie ein Leistungssportler seine Socken.
 
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Die Kombo Celeron 400A (Pentium2-Performance zum Budgetpreis, heute unvorstellbar) + Voodoo 3 2000 war vielleicht das beste Bang-for-the-buck-Ding, das ich je besaß.
Ja ja, ich hatte auch kurzzeitig einen Celeron 500, da das P/L hochgelobt wurde.
Für Spiele in Ordnung, aber es hatte immer eine ganze Nach gedauert einen Film in das DivX Format umzuwandeln...ähm als Sicherheitskopie selbstverständlich :D
 
Man muss auch sehen, dass sich bei PCGH Enthusiasten herum treiben und viele "Alt-Zocker", die nun einfach auch gut verdienen und Erspartes haben. Da ist die Zahlungsbereitschaft auch höher.
Gleichzeitig sind wir auch immer verwöhnter und anspruchsvoller.
Als Teenager wollte ich einfach nur, dass es flüssig läuft und ok aussieht. Zur Not bin ich mit der Auflösunf runter gegangen.
Heute muss alles auf Ultra stehen und in WQHD will ich nie weniger als 60 FPS sehen. Und ich plane auf die nächsten 3-5 Jahre mit meiner GPU.
Naja, früher hatte man Röhrenmonitore, da konnte man auch andere Auflösungen einstellen und hatte trotzdem ein vernünftiges Bild.
Mit den heutigen Monitoren bist Du auf der nativen Auflösung festgenagelt, weil alles darunter nur Matsch ist.
 
Ja ja, ich hatte auch kurzzeitig einen Celeron 500, da das P/L hochgelobt wurde.
Für Spiele in Ordnung, aber es hatte immer eine ganze Nach gedauert einen Film in das DivX Format umzuwandeln...ähm als Sicherheitskopie selbstverständlich :D

Ich hatte danach noch den (ersten) Duron, einen mit 650Mhz. Der war ähnlich gut. Letztlich ging das aber nicht lange, bis sowohl Intel als auch AMD die Dinger massiv abgespeckt hatten. Dann waren die Dinger nicht nur low cost -- sondern auch low performance. Irgendwann hatten sie wohl gemerkt, dass sie sich damit nur Konkurrenz im jeweils eigenen Hause machten.

So viele Film- äh, Sicherheitskopie-Enthusiasten gabs dann wohl nicht. :D
 
Ich gehe davon aus, dass sich der Grafikkartenmarkt weiter spezialisieren wird. Ich selbst habe eine 3070 LHR (Lite Hash Rate) die rauskam als alle so Banane wegen dem Mining von Bitcoins und Etherium waren. Eine Spezialisierung, bei der insbesondere Nvidia sich fragen muss, wie viel Spezialkerne überhaupt für den Spielerbereich nötig sind. Dann können sie ihr Portfolio überhaupt mal diversifizieren und müssen nicht nur den "5090-Prozessabfall" als teuere Gaben auf den Markt bringen.

Dazu muss aber erst mal der KI Hype überwunden werden - was sich mit Ausblick auf alternative Rendermethoden leicht sagen lässt. Denn solange das noch keine Perspektive hat, werden diese teueren, überzüchteten Alleskönner-Chips an Leute verkauft, die eigentlich nur schön spielen wollen.
 
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