AW: Risen 3 - ein würdiger Gothic-Nachfolger? Das meinen Redakteure zu einem aktuellen Thema
Welchen Großen meinst du denn? The Witcher fällt mir da do auf anhieb ein. Finde beide Reihen grandios, Risen aber einen Ticken besser. Könnte sich dann aber mit The Witcher 3 ändern. Ansonsten gibts im RPG Bereich doch nichts Tolles mehr. Skyrim fand ich auch schon schlechter als Risen. Bei Risen stimmt die Atmo einfach und die reißt mich da auch so rein.
LOL, also wenn man rein objektiv an die Sache rangeht kann man nicht zu dem Ergebnis kommen das Risen besser wäre als TW2, oder Skyrim. Das soll nicht heißen das Risen abslout mies wäre, aber man merkt dem Spiel einfach an das es in allen Belangen nicht auf der Höhe der Zeit ist, das ändert auch keine von Hand erstellte Welt. Und die Atmo in einem Spiel und das damit verbundene "Gefallen" ist zu einem hohen Grad davon abhängig ob einem das Setting und die Story in einem Spiel zusagt. Beides übrigens keine Disziplinen in denen Risen mit seinem Pseudo Steampunk-Setting große Punkte einfahren könnte. Die Risen Reihe verzettelt sich seid Teil 2 einfach zu sehr in seiner Geschichte, ohne die Kapazität zu haben eine komplexe und dichte Geschichte überhaupt umsetzen zu können.
Also beim besten Willen, als jemand der alle Spiele von PB gespielt hat und auch Gothic 1 und 2 nach wie vor gerne spielt, Risen ist nie im Leben besser, nicht mal gleich gut. In Note ausgedrückt ne drei, mmn.
Und das wird sich auch nicht ändern solange man da weiter mit seinen 20-35 Mannen rumgraxelt und versucht mehr vom Umfang zu bringen als das was man in Risen 1 und Gothic 1 und 2 gebracht hat.
Wenn man das Riskio für was größeres scheut muss man bei der Größe bleiben die man mit seinem aktuellen Umfang gestempt bekommt und das ist nunmal nicht mehr als das was man vom Spielumfang in G1, G2 und Risen 1 hatte.
Alles andere ist dann halt das was man in Risen 2 und 3 sieht, in Ansätzen gut aber am Ende nur Durchschnitt, daran wird auch das Fanboytum rund um PB absolut nichts ändern.
Die Witcher Reihe hat mir BISHER nicht soviel Spaß gemacht
Die Witcher-Reihe ist auch vergleichsweise schwere Kost. Es ist deutlich ernster und düsterer, rassistischer und rauer als alles was PB jemals gemacht hat. Das liegt nicht zuletzt daran das die Welt auch in den Romanen so beschrieben wird. TW schildert halt viele Probleme die es auch in unserer realen Gesellschaft gibt, wenn auch oft leicht überzogen. TW kennt keine Archetypischen Helden. Das gute Ende mit friede Freude Eierkuchen wie es in anderen Spielen meist ist gibt es da nicht, kein Charakter ist dort ein strahlender Ritter, alle haben Ecken und Kanten und sowohl gute als auch schlechte Eigenschaften, Ansichten und Entscheidungen.
Kurz um, TW ist halt wirklich ein Fantasy Universum was sich stark an Erwachsene, "tiefgründige" Menschen richtet und nicht so sehr an solche die ne Schmunzelstory fürn Feierabend suchen, was auch bei Risen und Gothic der Fall war und ist. Dort solln die Dialoge im Endeffekt ja auch ehr ulkig rüberkommen, wenn auch etwas derb vom Humor.
Jedenfalls machen grade diese Eigenschaften die Witcherspiele mit zu den tiefgründigsten und autentischsten A-RPGs was Charaktere und Welt, sowie Story angeht.
Das führt aber halt auch dazu das viele mit TW nur schwer bis garnicht warm wurden in der Vergangenheit.