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[Review] Roccat Kone XTD – überhaupt noch zu verbessern?

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[Review] Roccat Kone XTD – überhaupt noch zu verbessern?

[Review] Roccat Kone XTD – überhaupt noch zu verbessern?​


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Inhaltsverzeichnis

Danksagung
Einleitung
Spezifikationen
Persönlicher erster Eindruck
Verpackung/Lieferumfang
Die Maus im Detail
Praxiseinsatz Fazit
Weiterführende Links

Danksagung

An dieser Stelle geht zunächst ein großes Dankeschön an die Firma Roccat für die schnelle und unkomplizierte Bereitstellung des Samples.


Einleitung

Die Hamburger Firma Roccat lieferte vor Jahren mit der Kone eine Maus, welche in der Gaming-Szene auf große Beliebtheit stieß. Diese wurde seitdem immer weiter verbessert und in ihrem Funktionsumfang erweitert. Heute gibt es die Roccat Kone XTD, welche die aktuell höchste Ausbaustufe bildet. Im Vergleich zum Vorgänger wurde die DPI weiter hochgeschraubt und bietet nun 8200 dots per inch. Außerdem soll eine große Schwachstelle der Vorgänger ausgeschaltet worden sein, das Mausrad. Nun kommt die sogenannte Titan-Wheel-Technik zum Einsatz. Doch dazu später mehr. Wie sich der Nager also im Einsatz schlägt und welche gravierenden Neuerungen es gibt, wird nun im Test erläutert werden.
Spezifikationen

Beginnen wir mit den Spezifikationen.

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Um auch die Herstellermeinung mit einzubringen, sind die Hauptfeatures im Spoiler eingebunden.
VOLL EINSTELLBARER 8200 DPI PRO-AIM (R3) LASERSENSOR
mit 41 echten DPI Einstellungen im Bereich von 200 bis 8200

ROCCAT™ CLICK MASTER
Switch Tech powered by Omron© für präzise Mausklicks

EASY-SHIFT[+]™ BUTTON DUPLICATOR
mit Easy-Aim + Easy-Wheel Funktionen

32-BIT TURBO CORE V2 PROZESSOR
für maximale Rechengeschwindigkeit

TRACKING & DISTANCE CONTROL UNIT
minimiert den Pick-Up-Flight und garantiert bestmögliches Tracking

576 KB ON-BOARD SPEICHER
speichere 5 Game Profile inkl. Makros

4-LED MULTI-COLOR LICHTSYSTEM
für eine individuelle Farbauswahl + Effekte

8 MAUSTASTEN + ROBUSTES 4D MAUSRAD

programmierbare Maustasten und solides 4D-Scrollrad

4 EASY-TO-CLIP-IN GEWICHTE (4 X 5G)

für individuelle Gewichtsanpassung

ROCCAT™ TREIBER + MAKRO MANAGER

inkl. vorgefertigte Makro Presets für Games & Apps

ROCCAT™ ACHIEVEMENTS DISPLAY

zeigt Statistiken, Auszeichnungen und den aktuellen Levelstatus an
Persönlicher erster Eindruck
Als ich die Ankündigung für die Kone XTD zum ersten Mal gesehen habe, fragte ich mich zunächst, wo die wesentlichen Änderungen liegen. Und ob diese überhaupt nötig wären?! Dann kam meine Erinnerung an die Querelen mit dem Mausrad wieder und ich schaute mir die Änderungen genauer an. Ja, der größte Kritikpunkt soll angeblich ausgemerzt worden sein. Sonstige Neuerungen fielen mir nicht sofort ins Auge, wurden aber auch nach ein paar Minuten Recherche klar. Ob sich die gute Kone [+] überhaupt noch verbessern lässt, werden wir uns jetzt anschauen.
Verpackung und Lieferumfang

Roccat liefert die Kone XTD in einem schwarzen Karton, welcher ungewöhnlich gestaltet ist. Auf der Vorderseite befindet sich ein Bild der Maus mit den Hauptfeatures und dem Produktnamen. Auf der rechten Seite ist die Verpackung abgeschrägt und mit einem Magnetverschluss zum Aufklappen versehen. Öffnet man diese Klappe, so sieht man die Maus hinter einer Plastikabdeckung und kann sie schon von außen anschauen. Auch die Gewichte sind erkennbar. Auf der Innenseite ist der Nager dann noch einmal ausführlicher beschrieben und die verfügbaren Tasten werden benannt. Blickt man auf die Rückseite, finden sich wieder die Features, diesmal auch in anderen Sprachen beschrieben, unter einem Produktbild. Am Seitenteil sind diese dann auch in Englisch näher erklärt. Ober- und Unterseite bieten nochmals die wichtigsten Funktionen und Informationen zu der Produktnummer.

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Öffnet man nun das Paket, indem man oben die Lasche öffnet und die Plastikverpackung herauszieht, so fällt als erstes der Quick-Installation-Guide hinaus, da dieser einfach in Hülle gelegt war. Er ist in einer Folie und zugeklebt. Dann kann auch die Plastikfassung abgezogen werden und die Maus kommt an die Luft. Außerdem können die Gewichte herausgenommen werden. Das Eingabegerät liegt auf einer Pappe, welche einen blauen Hintergrund ermöglicht. Das Mauskabel befindet sich mit einem Clip verschlossen dahinter.

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Insgesamt besteht der Lieferumfang also aus der Roccat Kone XTD, einer Box mit vier 5g-Gewichten und dem Quick-Installation-Guide. Eine CD mit einem Treiber ist leider nicht vorhanden.

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Alles in allem ist die Maus gut verpackt und die Schachtel der Gewichte wirkt edel. Eine Treiber-CD für „Offline“-PCs wäre allerdings schön gewesen.
Die Maus im Detail
Das Chassis

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Kommen wir nun zu einem detaillierten Blich auf den Nager. Das Chassis an sich ist recht groß und somit für mittel – bis große Hände gedacht. Betrachtet man die Maus von vorn, wird schnell klar, dass diese nur für Rechtshänder geeignet ist, da ein Abfall zur rechten Seite hin zu erkennen ist. Außerdem ist die Aussparung für den Daumen nur auf der linken Seite vorhanden. Somit ist diese Maus für Linkshänder nicht zu benutzen. Vorn mündet außerdem noch das Kabel in das Chassis an sich und ist zum Schutz vor einem Kabelbruch am Eingang in eine Plastikfassung eingelassen. Die Vorderseite ist darüber hinaus auch nach unten hin schräg zulaufend.

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Blickt man dann auf die rechte Seite, gibt es wenig Auffälligkeiten. Es ist zwar eine Aussparung für den kleinen Finger vorhanden, diese ist allerdings recht klein und gibt der Optik nur einen kleinen Schwung nach oben. Außerdem lassen sich am hinteren Ende die Ansätze des Roccat-Logos erkennen.

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Betrachtet man die Maus nun von hinten, so sticht zunächst die Raubkatze ins Auge. Im Gegensatz zum Vorgänger wurde das Logo hier nicht grau ausgefüllt, sondern besteht nur aus Konturen. Unter diesem findet sich dann auch der Schriftzug „XTD“. Auf der Rückseite finden sich dann auch die Ausläufer der Beleuchtung, welche allerdings nicht bis zum Boden gezogen sind, sondern 2cm früher enden. Wichtig ist außerdem, dass die Maus hinten allgemein nicht auf den Boden reicht, sondern erst rund 0,5cm aufliegt.

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Auf der linken Seite der Maus findet sich dann die Daumenablage, welche großzügig dimensioniert ist und guten Halt bietet. Darüber sind dann auch die beiden „Vor – und Zurück“-Tasten, welche mit Pfeilen versehen sind. Außerdem findet sich ein Schriftzug mit dem Produktnamen.

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Von oben zeigt sich dann der Hauptdesign-Punkt, die LED-Streifen. Diese werden von vier LEDs an jedem Ende beleuchtet und können individuell eingestellt werden. Sie leuchten durchgehend bis ca. 1cm vor der Vorderseite. Zwischen beiden finden sich dann natürlich die Haupttasten. In der Mitte eingelassen ist dann das neue „Titan-Whell“-Mausrad und davor ein frei wählbarer Button. Das Rad lässt sich nach vorn und zurück, nach links und rechts sowie hineindrücken. Hinter diesem befinden sich dann noch zwei Tasten, mit welchen die DPI verändert werden kann. Diese sind mit „+“ und „-“ beschriftet.

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Insgesamt ist das Chassis gut gearbeitet und erfüllt die Anforderungen. Einziger Kritikpunkt ist, dass wie auch schon beim Vorgänger, der LED-Streifen auf der linken Seite nicht bündig mit dem Seitenteil abschließt, sondern ein klein wenig übersteht. Inwiefern dies ein Produktfehler ist oder immer so, wird sich noch zeigen müssen.
Die Unterseite​
Dreht man den Nager auf den Kopf, kann man den Sensor gut betrachten. Dieser arbeitet mit einer Abtastrate von bis zu 8200 DPI und trägt den Namen „Pro-Aim Sensor R3“. Die Abtastrate lässt sich von 200 DPI an 200er-Schritten anheben. Eingerahmt wird der Sensor von einer silbrig glänzenden Schutzfolie. Um den Sensor herum finden sich noch weitere Aufdrucke mit Informationen zur Herstellung etc. Am hinteren Ende findet sich dann auch noch eine Klappe, welche mit einer einfachen Drehung nach rechts geöffnet werden kann. Unter dieser Klappe finden sich die Fassungen für die optionalen Gewichte, mit welchen die Maus an individuelle Bedürfnisse angepasst werden kann. Bei der Montage fällt auf, dass sich die Gewichte nur schwer wieder aus den Aussparungen lösen lassen. An den Außenseiten umranden die Glides aus Kunststoff die Maus und sorgen für eine angenehme und schnelle Mausführung.

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Die Tasten​
Kommen wir nun zu den Tasten auf dem Eingabegerät. Es sind sieben Tasten vorhanden, von welchen sich fünf auf der Oberfläche befinden. Die beiden Haupttasten lassen sich bis ca. 7cm nach deren Beginn noch bedienen und haben einen leichten und angenehm direkten Druckpunkt. Die Tasten in der „Mittelkonsole“ haben hingegen einen deutlich härteren Druckpunkt und erfordern mehr Kraft beim Drücken. Die DPI-Tasten sind leider nur schwer ohne Umgreifen zu erreichen, dies ist aber insofern nicht schlimm, als dass eine Umänderung während des Spielens nicht oft erfolgen muss. Die Taste vor dem Mausrad hingegen ist einfacher zu erreichen und bietet nochmals einen anderen Druckpunkt, welcher ungefähr zwischen denen der Haupttasten und den DPI-Tasten liegt. Diese Taste ist frei belegbar und standardmäßig mit der Windows-Taste der Tastatur verknüpft. Die beiden Tasten an der linken Seite sind mit dem Daumen optimal benutzbar und bieten einen ähnlichen Druckpunkt wie die Haupttasten. Interessanterweise ist die „Zurück“-Taste nicht mit der normalen Browsertaste belegt, sondern die Easy-Shift-Taste, mit welcher eine doppelte Zuweisung der Funktionen erfolgen kann. Doch dazu mehr bei der Ergonomie.

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Das Mausrad ist im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich härter gerastert und bietet ein hervorragendes Feedback. Es lässt sich zwar etwas schwerer drehen als das der Kone [+], ist so aber wohl gegenüber einem Ausfall besser geschützt. Es handelt sich bei dem Rad um eine neue Entwicklung aus dem Hause Roccat, welche auf den Namen „Titan-Wheel“ hört und eine neue Achse bekommen hat. Laut Hersteller ist es „das härteste Mausrad der Welt“. Pro Runde bietet es 24 Schritte.

Insgesamt bietet die Kone XTD gute Druckpunkte und ein angenehm gerastertes Mausrad, welches hoffentlich nicht mehr wie bei der Kone [+] so schnell kaputt geht. Dies wird sich allerdings erst im Dauertest zeigen.
Die Beleuchtung​
Ein Merkmal, welches schon die Vorgänger auszeichnete, war die Multicolor-Beleuchtung. Dadurch, dass in der Maus vier LEDs verbaut wurden, werden die Streifen gut ausgeleuchtet und können mit 33 Farben einzeln individualisiert werden. So können sehr schöne Übergänge geschaffen werden. Doch es ist nicht nur möglich, die Farbe zu ändern (die Beleuchtung kann natürlich auch ausgeschalten werden), es können auch Licht- und Farbeffekte verändert werden. So gibt neben an und aus auch die Funktion, die Maus blinken zu lassen. Dies ist zwar nett, nervt auf die Dauer allerdings ein wenig. Wem dies zu viel ist, der kann auch auf die Funktion „Atmend“ zurückgreifen, welche ein Pulsieren meint. Eine fünfte Funktion ist der „Herzschlag“, welcher eine Schlagfrequenz imitiert. Die Effektgeschwindigkeit kann auch in drei Stufen geregelt werden. Darüber hinaus kann auch eine Farbbewegung aktiviert werden, welche von links, rechts, oben oder unten ausgehen kann. Es kann auch eine simultane Bewegung ermöglicht werden.
Über die Beleuchtung können die fast alle Lichteffekte kreiert werden. Die Individualisierbarkeit sind hier keine Grenzen gesetzt.
Das Kabel​
Das Kabel der Kone XTD ist im Gegensatz zum Vorgänger mit einem Textil-Stoff ummantelt und um 20cm auf 1,8m geschrumpft. Die Länge ist immer noch mehr als ausreichend. Der Anschluss erfolgt über einen normalen USB-2.0-Stecker, welcher nicht vergoldet ist. Er ist im typischen Roccat-Design gehalten, welches bedeutet, dass ein recht langer Kopf verwendet wurde, welcher zur besseren Griffigkeit Aussparungen enthält. Auf diesem finden sich der Produktname sowie ein Roccat-Schriftzug mit dem USB-Zeichen.

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PraxiseinsatzErgonomisch betrachtet bietet die Kone XTD wie auch schon die Vorgänger keinen Grund zur Kritik. Da das Chassis angenehm geformt ist und gut auf die „durchschnittliche“ Handgröße passt, lässt sich die Maus ausgezeichnet führen. Die Tasten sind ebenso gut erreichbar und müssen nicht lange gesucht werden. Einziges Manko ist, dass ein Umgreifen von Nöten ist, wenn die Abtast-Rate verändert werden soll. Da dies jedoch, wie oben beschrieben, in Spielen nicht so oft vorkommen sollte, ist dies jedoch kein wirklicher Kritikpunkt. Außerdem kann auch Easy-Shift-Technologie angewendet werden, welche bedeutet, dass die Tastenbelegung noch einmal verändert werden kann.

Von der Gleitfähigkeit her überzeugt die Roccat Kone XTD ebenfalls, der Nager lässt sich leichtgängig bewegen und gleitet gut über verschiedene Materialen wie Papier oder Holz. Bei diesen Stoffen bleibt die Präzision zwar nicht so gut wie auf dem verwendeten „Razer eXactMat“, ist allerdings immer noch annehmbar und kann nach ein wenig Eingewöhnungszeit auch zum Spielen benutzt werden.Kommen wir nun zu der eigenen Treiber-Software von Roccat. Diese befindet sich leider nicht auf einer CD, sondern muss aus dem Internet heruntergeladen werden. Die Größe beträgt rund 24,5 Megabyte. Über die Software viele Änderungen an der Maus vorgenommen werden, doch der Reihe nach. Der erste Reiter im blau-schwarzen Menü ist mit „Main Control“ beschriftet und enthält die essentiellen Mauseinstellungen. Darunter zählen zum einen die DPI-Schritte der einzelnen Einstellungen („+“ und „-“ Zeichen auf der Maus) und die Geschwindigkeit der Klicks, aber auch die Sensitivität des Sensors oder Einstellungen des Mausrads. In der unteren Leiste findet man unter jedem Reiter die Auswahl der Profile und die Möglichkeit diese zu löschen oder zu verändern. So können beispielsweise für unterschiedliche Spiele unterschiedliche DPI-Schritte angeordnet werden.

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Unter dem nächsten Reiter „Button Assignment“ können dann viele Funktionen aus Spielen und dem Multimedia-Bereich verschiedenen Maustasten zugeordnet werden. So ist es zum Beispiel möglich, der vorderen Taste der Mittelkonsole die Multimedia-Funktion Play/Pause zuzuordnen. Außerdem kann hier die Belegung der Easy-Shift-Tasten vorgenommen werden. Negativ fällt dazu auf, dass das Profil nur über die beiden Daumentasten aktiviert werden kann, was zur Folge hat, dass die eigentliche Funktion wegfällt. Zum normalen Gebrauch kann das Profil aber natürlich auch umgeschrieben werden und so wird nur im Gaming-Modus die Easy-Shift-Technologie genutzt. Darüber hinaus lassen sich auch im Makromanager einfach Makros für MMO-Spiele aufnehmen und zur gegebenen Zeit abspielen.

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Als drittes folgt nun die „Advanced Control“, welche verfeinerte Einstellungen beinhaltet. Hier kann die Sensitivität der X-und Y-Achse einzeln verstellt werden und die Polling-Rate in Schritten (125 Hz, 250 Hz, 500 Hz, 1000 Hz) verändert. Außerdem kann die Geschwindigkeit des Mauszeigers angehoben oder gesenkt werden und der Treiber zurückgesetzt. Zu guter Letzt befindet sich hier auch das Menü für die Tracking und Distance Control Unit. Diese Technik besagt, dass die Maus ihren Untergrund, auf welchem sie grade steht, analysiert und die Sensitivität und die Lift-Off-Distanz anpasst. Die Kalibrierung dauert ca. 12 Sekunden.

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Unter dem folgenden Reiter „Color Control“ kann dann die Maus an die eigenen Farbwünsche angepasst werden. Dafür stehen vier Kreise zur Verfügung, welche angeklickt und mit der Farbe rechts gefüllt werden müssen. Darunter kann die Farbe auch deaktiviert werden. Es stehen 33 Farben zur Verfügung. Daneben sind die möglichen Effekte abgebildet, welche ich euch nun in einem Video zeigen möchte:

https://www.youtube.com/watch?v=Jt2OgvLhUpo

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Als fünfter Reiter kommt nun das „R.A.D.“. Was ein wenig klingt, wie der Name eines Geheimdienstes, bedeutet eigentlich Roccat Achievement Display und zeigt eine interessante der Maus an. Hier ist unter anderem aufgenommen, wie viele Klicks und Scrolls die Maus schon hinter sich hat und welche Distanz bereits zurückgelegt wurde. Für besonders hohe Leistungen werden dann später auch Trophäen verliehen. Dieses Menü hat zwar ergonomisch keinen großen Nutzen, bietet aber ein paar interessante Details, wie zum Beispiel die Klicks mit der linken Haupttaste im Tagesdurchschnitt.

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Der letzte Reiter heißt „Update/Support“ und beinhaltet Informationen über den derzeitigen Treiber und eine Verlinkung zum Online-Support.

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Insgesamt braucht man ein wenig Zeit, um sich in die Software hinein zu finden, da die Schrift doch etwas klein ist und auch nur auf Englisch. Hat man allerdings alles verstanden und gefunden, lassen sich interessante Dinge mit der Maus ausprobieren und sie lässt sich gut individualisieren.
Fazit

Kommen wir nun zu einer Zusammenfassung, so lässt sich sagen, dass Roccat mit der Kone XTD eine alltagstaugliche Gamermaus geschaffen hat, welche kaum Grund zur Kritik gibt. Dank sehr hoher Präzision in jeder Lebenslage ist ein actionreiches Spielerlebnis nicht mehr durch eine Maus begrenzt, außerdem lassen sich alle Tasten auch anders belegen, um in allen möglichen Spielen schneller agieren zu können. Dank der Verstellbarkeit der Farbe ist auch das Ausschlusskriterium der Optik schnell vom Tisch, da der matt-schwarze Nager mit vielen Effekten punkten kann. Inwiefern das überarbeitete, gut gerasterte Mausrad die Fehler des Vorgängers beseitigt, wird sich noch im Langzeittest zeigen müssen, bis jetzt ist allerdings auch diese Entwicklung sehr positiv. Negative Aspekte an der Maus sind recht schnell aufgezählt, zum einen wäre da das Fehlen einer Treiber-CD und somit der Online-Zwang für die Nutzung aller Funktionen, zum anderen ist der Preis recht hoch angesetzt. Mit aktuell rund 85€ bei Caseking bekommt man zwar eine wirkliche gute Maus mit zahlreichen Features, muss jedoch entscheiden, ob man für ein simples Eingabegerät diese Summe aufwenden möchte. In diesem Bereich spielen zwar auch andere Mäuse, ob dies aber die Summe an sich legitimiert sei dahingestellt.
Alles in allem ist es trotz des Preises allerdings angemessen, der Roccat Kone XTD den Gold-Award zu verleihen.

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Weiterführende Links

Roccat Kone XTD bei Roccat: ROCCAT STUDIOS V3.0 - PRODUCTS » Gaming Mice » ROCCAT Kone XTD

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