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Rotkaeppchen
Guest
Ich schreib doch extra, dass ich mit "schnell" nicht die Geschwindigkeit geradeaus meine, sondern die Kurvengeschwindigkeit.Es ist eine (relativ leichte) Sache, sein Auto bei 250 km/h auf der Autobahn zu beherrschen.

Und wer das kennt, der kennt auch die Gefahren und der weiß durchaus, dass alte Menschen und sehr junge anders reagieren als "Profis". Das ist meine Erfahrung. Aber ich denke, wir alle kennen andere der 80 Millionen Mitmenschen. Und der Kreis derer, die ich als "schnell" bezeichne, ist sehr klein.
Jaja, die Ölflecken, die sollte man sehen. Wirtklich gemein sind Dieselflecken, denn die bleiben optisch oft verdeckt und lösen den Asphalt gemein glitschig an. Da wird es dann tückisch. Aber hey, wozu machte ich Jahrelang Bodenturnen? Da weiß man, wie man schmerzfrei stürzt....als mein eingeschlagenes Vorderrad auf einem Ölfleck geradeaus weiterfuhr
Da irrst Du Dich in Bezug auf Motorradrennen, weil es eigentlich immer Pulks werden, in denen man sich bewegt und man sollte tunlichst jeden um sich herum virtuell verfolgen und auch bei denen, die hinter Dir sind, wissen, was sie machen. Das unterscheidet ja gerade den schnellen vom langsamen, weil man ständig Angriffe abwehren muss aber das kostet Zeit, weil man eine schnelle Linie verlässt. Wenn man das gelernt hat, wird es auf Autobahnen oder in der Stadt relativ einfach.Ein guter Fahrer im Alltag muss ein Umfeld mit dutzenden verschiedenen Verkehrsteilnehmern im Auge behalten und komplexe Situationen richtig beurteilen. Ein guter Rennfahrer dagegen reagiert instinktiv auf sein eigenes Auto und kann die Strecke idealerweise auswendig, andere Verkehrsteilnehmer muss er nur bei Überholvorgängen beachten und kann sich darauf verlassen, dass diese die gleiche Richtung und ähnliche Geschwindigkeitsvorstellungen haben wie er selbst.
Als Radfahrer rate ich Dir noch, tunlichst die Dächer der Autos zu beobachten, an denen Du vorbei fährst. Üblicherweise wackeln Autos, bevor eine Tür sich öffnet, weil sich die Fahrer bewegen. Da mag dann in Simulationen Raytracing interesant werden, wenn man so eine Bewegung mit der VR Brille auf dem Kopf auch sieht.
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