Rechner geht ohne Vorwarnung aus und wieder an

BarBeQue

Schraubenverwechsler(in)
Hallo zusammen,

mich plagen seit einigen Tagen sehr nervige Probleme mit meinem Hauptrechner. Dieser geht ohne jegliche Vorwarnung aus und "versucht" dann, wieder hochzufahren. "Versucht", weil es nicht immer klappt, ab und zu stürzt er dann gleich wieder ab und das Spielchen geht von vorne los. Zwischen den Abstürzen gibt es dann 2 Sekunden Pause (die LED Lüfter meines Lian Li gehen diese Zeit komplett aus), in denen der Rechner komplett aus ist.

Falls er es mal schafft, Windows zu booten (zuvor gibt es die Fehlermeldung, dass Windows nicht ordnungsgemäß runtergefahren wurde), geht alles ganz normal - keine Hänger oder längere Reaktionsphasen. Bis zum nächsten Crash, dann geht es wieder von vorne los. Ich habe keine Veränderungen an Hardware oder Software vorgenommen!

Zunächst mal meine PC Specs:

i7 2600k gekühlt mit Scythe Mugen 2, nicht übertaktet
Gigabyte z68xp-ud3
8gb ddr3 Corsair rms3
XFX HD6870
500 gb Samsung Spinpoint Datengrab
64 gb Corsair F60 SSD (Windows7 und paar Programme sind drauf)
Enermax Modu87+ 500W Netzteil


Meine Diagnose bis jetzt:

Ich hatte leider noch nicht die Zeit, alle Komponenten ausgiebig zu testen, hoffentlich wird das ab Mitte kommender Woche anders.

Die Temperaturen (mit HWInfo ausgelesen) sind alle im normalen Bereich (CPU bis 55° unter Prime95, GPU bis 60°, alle anderen Komponenten ebenfalls unauffällig).
Ich denke mal, dass Netzteil oder Mainboard das Problem verursachen. Ein genaues Verhaltensmuster (bzgl. Leistungsaufnahme), wann der Rechner abstürz konnte ich nicht ausfindig machen. Insofern habe ich leichte Zweifel, dass das Netzteil defekt ist, da sowohl bei Spielen, als auch beim browsen der Rechner abstürzt, also bei stark variabler Leistungsaufnahme.

Leider gibt es meines Wissens nach keine Möglichkeit, das NT auf Leistung zu messen. Zur Not muss ich mir ein neues kaufen und bei unveräntertem Fehlerbild wieder zurückgeben.

Beim Mainboard habe ich leider keine Ahnung, auf was ich achten muss oder wie ich den Fehler eingrenzen könnte. So weit ich weiß gibt es Software, mit der es möglich ist, Grundfunktionen des Mainboards zu prüfen (UltimateBoot oder so ähnlich).

Momentan ist die Situation besonders nervig, da ich eigentlich meine Abschlussarbeit verfassen muss. Auf meinem kleinen Laptop halte ich es nicht länger als 3 Stunden aus, danach streiken meine Augen.

Vielleicht habt ihr ein paar hilfreiche Tipps, wie ich das Problem näher eingrenzen bzw. beheben kann.


Gruß, BBQ
 
Dieser geht ohne jegliche Vorwarnung aus
Wie ist das genau zu verstehen, geht der PC ruckartig aus oder fährt Win herunter ?
Benutze ein anderes Netzteil um zu testen obs daran liegt, ausborgen oder ein altes nehmen (PC muss ja nur starten können und ins Win kommen).
Überprüfe ob die HDD eine Macke hat, mit CrystalDiskInfo bzw HdTune.
Ram testen mit Memtest86+.
 
Kann es sein dass dein RAM auf 1,65 Volt läuft? Das machen die XMS3 gerne, und Sandy Bridge macht das nicht mit, schau mal im BIOS.:daumen:
 
Kann es sein dass dein RAM auf 1,65 Volt läuft? Das machen die XMS3 gerne, und Sandy Bridge macht das nicht mit, schau mal im BIOS.:daumen:
Das machen die Sandys sehr wohl mit, habe selbst eine zeit lang meine damaligen RAM (in Verbindung mit einer SandyBridge CPU) mit 1.65v betrieben, der von Intel angegebene "1.5 Volt ± 5%" Wert ist lediglich ein optimaler wert womit der Speichercontroller (in der CPU) betrieben werden sollte, das auch keine Fehler produziert hat.
 
Trotzdem könnte es mit auf Dauer nicht mehr Hinhauen. Wenn TE den RAM auf 1,65V laufen hat, sollte er mal auf 1,5 gehen und schauen obs läuft.
 
Erst einmal danke für die Antworten!


Irgendwelche Bluescreens?
Mal alle Kabel überprüft? Vllt nen Wackelkontakt?

Nein, keine Fehlermeldungen und Bluescreens außer die, dass Windows nicht ordnungsgemäß runtergefahren wurde. Die Kabel habe ich ebenfalls alle neu gesteckt, keine Besserung.

ΔΣΛ;4410504 schrieb:
Wie ist das genau zu verstehen, geht der PC ruckartig aus oder fährt Win herunter ?
Benutze ein anderes Netzteil um zu testen obs daran liegt, ausborgen oder ein altes nehmen (PC muss ja nur starten können und ins Win kommen).
Überprüfe ob die HDD eine Macke hat, mit CrystalDiskInfo bzw HdTune.
Ram testen mit Memtest86+.

Ja, der Rechner geht ohne Runterfahren schlagartig aus, keine Vorwarnung. Meine Festplatten wollte ich bereits prüfen, jedoch geht die Kiste meist aus, bevor ein Ergebnis zu Stande kommt. Ich werde aber mal die Programme testen.
Den RAM habe ich mit dem Windows Tool getestet, es waren keine Fehler zu finden.
Die Idee mit dem Netzteil hatte ich auch schon. Am Mitwoch werde ich mich mal nach Redundanz umschauen. Hoffentlich ist es das nicht, von einem >100 Euro NT erwarte ich mir eigentlich mehr als knapp 1 1/2 Jahre.


Kann es sein dass dein RAM auf 1,65 Volt läuft? Das machen die XMS3 gerne, und Sandy Bridge macht das nicht mit, schau mal im BIOS.:daumen:

Dem wird bei Gelegenheit nachgegangen, Meines Wissens nach laufen aber alle Settings auf Auto, ich hab da nix rumgedreht.
 
Wie gesagt der RAM ist auf 1,65V spezialisiert. Ansonsten ist es die Festpallte oder das NT. Kommst du im abgesicherten Modus in Windows und läuft es stabil?
 
wenn das andere netzteil auch keine besserung bringt, liegt es wohl am board. das wegen einer defekten festplatte das system aus geht, hört sich nicht ganz logisch an.
 
wenn das andere netzteil auch keine besserung bringt, liegt es wohl am board. das wegen einer defekten festplatte das system aus geht, hört sich nicht ganz logisch an.

Genau, das denk ich auch.

Alles andere, egal ob Festplatten und Laufwerke, CPU oder GPU wird doch mit Fehlermeldungen/Bluescreens quittiert. Beim Mainboard und NT ist das meines Wissens nach nicht so. Wie auch, außer Bios und Sensoren auslesen ist auf dem Mainboard nicht viel los mit Software und auf dem NT schon gleich garnicht.

Das Board wäre auch nicht so tragisch, da ist noch Garantie drauf (ist seit 4 Monaten im Einsatz).
 
Oder der Controler in der CPU ist wegen 1,65v beschädigt, auch wenn es oft ohne Probleme mit SB so läuft. Wahrscheinlich ist aber auch das MB, mit der Festplatte habt ihr Recht.
 
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