DerKabelbinder
BIOS-Overclocker(in)
AW: R9 290X Matrix wird zu heiß
@ cryoni1c:
Wer jemals einen richtigen Aftermarket-Kühler in Augenschein genommen hat, wird niemals wieder zurück zu einer ASUS gehen wollen. Das einzige, was die entwerfen können (oder besser gesagt "wollen") sind neue, bunte Frontblenden. Das Kühlerdesign selbst hat sich seit Jahren nicht verändert. Durch das Erweitern zweier Heatpipes und Erhaltens des Direct-Touch hatte man bei deren Kühlern auch schon immer das Problem, dass nur die inneren drei Pipes überhaupt Kontakt zum Chip haben. Praktisch führt dass dann zu einer eingeschränkten Wärmeübertragung, die man mit einer einfachen Kupferplatte spielend leicht umgehen könnte. Die ein-zwei Cent pro Karte scheint man aber nicht entbehren zu können...
Zudem darf man selektierte Karten, die in den meisten Fällen auch noch zu mehreren Redaktionen nacheinander gehen, nicht mit dem Vergleichen, was im Schnitt beim Kunden ankommt.
Was Abductee da schon völlig zurecht angemerkt hat, ist eine sehr hohe Fertigungstoleranz. Da habe ich wie gesagt schon beobachten können, dass die Rillen schon fast die Hälfte des Durchmessers der Heatpipes eingenommen haben. Ebenso lag ein mal der VRM-Kühler auf einer Bahn zur Hälfte frei, bei einem anderen Modell war er nicht mal richtig festgeschraubt.
Das Direct-CU Design ist weit davon entfernt, sein Potenzial wirklich auszunutzen. Einzig und allein das Marketing stimmt, der Rest stagniert - und das schon seit Jahren!
Andere Hersteller sind da einfach vorraus. Sapphire oder MSI als Beispiel bieten schon lange vollständig geschlossene Kontaktflächen (ohne Direct-Touch) aus Kupfer und eine Baseplate zur Kühlung von Speicher und Spannungswandlern. Die Kühlung der SpaWas (gerade bei AMD kritisch und gerne ignoriert!) wird auch schon seit längerem in den Hauptkühlkörper integriert, was gerade unter starker Last mehr Stabilität (Kühlpotenzial, welches nicht an Unterdimensionierung leidet) garantiert.
Das einzige, was ASUS meines Erachtens richtig gemacht hat - und das gilt soweit auch nur für die Matrix - ist die Verteilung auf mehr Phasen, wodurch die SpaWas nicht mehr so heiß werden.
Die SpaWa-Kühlung selbst hat man sich mittlerweile auch endlich mal von der Konkurrenz abgeguckt. Allerdings auch nur bei den für die breite Masse uninteressanten High-End-Karten (z.B. Strix 980 Ti).
Genau genommen bildet die Poseidon auch noch eine Ausnahme. Muss allerdings sagen, dass ich eine solche schon hatte (GTX 780) und von der Kühlleistung und Lautstärke nicht gerade begeistert war.
Am schlimmsten war immernoch meine ohrenbetäubende 290 DCII - die kratze schon per Auslieferung an den 85°C unter Last. Durch die schlechte VRM-Kühlung konnte ich deren Potenzial auch nie ausfahren, daher musste dann der Morpheus ran.

Mittlerweile ist das Direct-CU System auch kein Nvidia-Kühler mehr!
@ cryoni1c:
Wer jemals einen richtigen Aftermarket-Kühler in Augenschein genommen hat, wird niemals wieder zurück zu einer ASUS gehen wollen. Das einzige, was die entwerfen können (oder besser gesagt "wollen") sind neue, bunte Frontblenden. Das Kühlerdesign selbst hat sich seit Jahren nicht verändert. Durch das Erweitern zweier Heatpipes und Erhaltens des Direct-Touch hatte man bei deren Kühlern auch schon immer das Problem, dass nur die inneren drei Pipes überhaupt Kontakt zum Chip haben. Praktisch führt dass dann zu einer eingeschränkten Wärmeübertragung, die man mit einer einfachen Kupferplatte spielend leicht umgehen könnte. Die ein-zwei Cent pro Karte scheint man aber nicht entbehren zu können...
Zudem darf man selektierte Karten, die in den meisten Fällen auch noch zu mehreren Redaktionen nacheinander gehen, nicht mit dem Vergleichen, was im Schnitt beim Kunden ankommt.
Was Abductee da schon völlig zurecht angemerkt hat, ist eine sehr hohe Fertigungstoleranz. Da habe ich wie gesagt schon beobachten können, dass die Rillen schon fast die Hälfte des Durchmessers der Heatpipes eingenommen haben. Ebenso lag ein mal der VRM-Kühler auf einer Bahn zur Hälfte frei, bei einem anderen Modell war er nicht mal richtig festgeschraubt.
Das Direct-CU Design ist weit davon entfernt, sein Potenzial wirklich auszunutzen. Einzig und allein das Marketing stimmt, der Rest stagniert - und das schon seit Jahren!
Andere Hersteller sind da einfach vorraus. Sapphire oder MSI als Beispiel bieten schon lange vollständig geschlossene Kontaktflächen (ohne Direct-Touch) aus Kupfer und eine Baseplate zur Kühlung von Speicher und Spannungswandlern. Die Kühlung der SpaWas (gerade bei AMD kritisch und gerne ignoriert!) wird auch schon seit längerem in den Hauptkühlkörper integriert, was gerade unter starker Last mehr Stabilität (Kühlpotenzial, welches nicht an Unterdimensionierung leidet) garantiert.
Das einzige, was ASUS meines Erachtens richtig gemacht hat - und das gilt soweit auch nur für die Matrix - ist die Verteilung auf mehr Phasen, wodurch die SpaWas nicht mehr so heiß werden.
Die SpaWa-Kühlung selbst hat man sich mittlerweile auch endlich mal von der Konkurrenz abgeguckt. Allerdings auch nur bei den für die breite Masse uninteressanten High-End-Karten (z.B. Strix 980 Ti).
Genau genommen bildet die Poseidon auch noch eine Ausnahme. Muss allerdings sagen, dass ich eine solche schon hatte (GTX 780) und von der Kühlleistung und Lautstärke nicht gerade begeistert war.
Am schlimmsten war immernoch meine ohrenbetäubende 290 DCII - die kratze schon per Auslieferung an den 85°C unter Last. Durch die schlechte VRM-Kühlung konnte ich deren Potenzial auch nie ausfahren, daher musste dann der Morpheus ran.
Wers glaubt wird seeligDie kann man noch in der Wüste leicht übertakten ohne das sie drosselt.

Ich weiß nicht, wer diesen Schwachsinn immer wiederholt...Das ist ein Nvidia-Kühler, da die Nvidia Chips größer sind und entsprechend besser gekühlt werden mit diesem Design.
Mittlerweile ist das Direct-CU System auch kein Nvidia-Kühler mehr!
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