AW: Quad-Sockel-Server für zu Hause machbar?
Moin, ich mach mir über solche Systeme auch zurzeit Gedanken. Nur mal so als Idee:
Sofern du Rechenleistung "spenden" willst, also BOINC oder Folding@Home oder ähnliche Projekte/Plattformen unterstützen magst, rate ich dir eher zu mehreren Grafikkarten, als zu mehrern CPUs. Die rechnen einfach um längen schneller.
Man bekommt alles recht formschön und schlicht in ein Gehäuse, die Kühlung kann man per Mora externalisieren (zumeist günstiger und leistungsfähiger, als interne Lösungen mit mehreren Radiatoren und riesigen Gehäusen) und wenn man es nicht völlig übertreibt, kommt man auch mit handelsüblichen Netzteilen aus - die wiederum halbwegs leise sind.
Fürs verteilte Rechnen genügen auch bereits geringe PCIe-Anbindungen, sodass auch handelsübliche Mainboards in Frage kommen. Eine leistungsstarke 4-GPU-Lösung kann man mit 2 Radeon Pro Duo und einem Ryzen 1700 für unter 4.000 Euro realisieren - inkl. externer Wasserkühlung. Vorteil: keine teure Mehr-CPU-Lösung, aktuelle Plattform, kein riesiger RAM-Bedarf (Kostenersparnis).
Rendern (ggf. auf 32 GB aufstocken) und Zocken kann man mit so einem System trotzdem. Bastelspaß und viel Erfahrungsgewinn sind garantiert. Das Ding ist halbwegs leise und der Plazbedarf hält sich in Grenzen.
Vorschlag:
Einstein@Home Ryzen extern Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Nach oben - Wie mit einem
CaseLabs Magnum STH10 mit 4xQuad-Radi , Multi-GPU-Rigs, Mehrnetzteilsysteme, etc - gibt es natürlich keien Grenzen. Die Frage ist dann halt, was für dich noch wohnzimmertauglich ist, wann der Preis limitiert und wann die Stromkosten zu hoch werden - oder ob es nicht günstiger wird, wenn man sich einfach 4-6 luftgekühlte Ryzen1700-Systeme nebeneinander hinstellt.
Wenn es Intel Dual-CPU werden soll, ggf. noch mit 4 NV-GPUs und intern gekühlt, dann wird es erheblich größer und teuer könnte das etwa so aussehen:
Einstein@Home NV Dual Preisvergleich | Geizhals Deutschland