Hallo Freunde der Hardware,
eigentlich wollte ich mich über den Winter mit meinem Auto beschäftigen aber nachdem ich im Spätsommer einen größeren Motor und einen Fächerkrümmer verbaut hatte war ich leider fast pleite… Projekt Auto wurde gecancelt und eine preiswertere Beschäftigung gesucht. Es durfte aber absolut gar nix mit TÜV zu tun haben. Legt euch besser niemals mit dem TÜV an…
Was ist bezahlbar, kostet viel Freizeit, Nerven, Energie und fordert nebenbei rohe Maschinengewalt und filigranes handwerkliches Können braucht nebenbei aber nirgends eingetragen werden? Richtig, einen neues PC Gehäuse.
Nach einigen Überlegungen und vielen Flaschen Bier war ich mir einig, dass es mit den 70ern, High Fidelity und Japan zu tun haben muss. Warum eigentlich Japan? Keine Ahnung, wahrscheinlich weil ich die Japaner mit ihren kleinen Händen bei den Autoarbeiten so oft verflucht habe… Nach einiger Recherche im www wusste ich das es ein Sony Radio, Verstärker oder gar beides werden wird.
Nach guter Planung, eher wilden Überlegungen im Bierrausch, ging ich ans Werk und nutzte das große Auktionsportal um mir meine Winterbeschäftigung zu ersteigern.
Nach ein paar Tagen ist endlich das „defekt für Bastler“ Radio angekommen. Ausgeschlachtet war es schnell, dann die Anpassprobe. Mainboard passt gerade so, nur 9mm Spiel. Die 4 geplanten 120mm Lüfter für die obere 2 Zonen Belüftung jedoch nicht. Auf der CPU Seite störte das Messingdingens zur Frequenzeinstellung und auf der GPU Seite der Powerknopf.
Bald folgte der Verstärker, auch dieser hat meiner Zerstörungswut nicht lange standgehalten.
Die Arbeiten um das Gehäuse passend zu machen habe ich nicht dokumentiert. Flexen, dremeln, feilen, bohren, Gewinde schneiden und lackieren, das übliche halt. Beim Zusägen der Acrylscheiben hatte ich Hilfe von einem Freund und seiner Tischkreissäge. Solch ein Gerät ist sehr praktisch, wenn man eins hat.
Nachdem der mechanische Teil der Arbeit erledigt war konnte es endlich an die Elektrik gehen.
Der fünfte Lüfter, der in der Mitte des letzten Bildes, der mit den verlängerten Kabeln ist nur aus einem Unfall heraus geboren. Ich wollte den Lüfter im Netzteil tauschen, was ich auch gemacht habe. Leider ist dieser bei Testanläufen nicht angesprungen und drehte sich nicht einmal um ein paar Grad. Also habe ich die Spannung am Steckkontakt gemessen und schon war es passiert. Ich bin abgerutscht, die beiden Messspitzen haben sich berührt und einen Kurzschluss im Steckkontakt verursacht, danach war er natürlich tot. Egal, durch das sleeven hatte das Netzteil ja ehe keine Garantie mehr.
Nachdem auch alles Elektrische erledigt war musste ich nur noch Putzen und alles zusammen setzen.
Getauft habe ich das Baby auf den Namen „Quad Damage“. Wie es im Spiel trotz des Namens nur dreifachen Schaden macht sind auch nur drei von den Multimetern angesteuert. Schalter und Potentiometer gibt es viel zu viele, auch davon ist nur ein Teil belegt.
eigentlich wollte ich mich über den Winter mit meinem Auto beschäftigen aber nachdem ich im Spätsommer einen größeren Motor und einen Fächerkrümmer verbaut hatte war ich leider fast pleite… Projekt Auto wurde gecancelt und eine preiswertere Beschäftigung gesucht. Es durfte aber absolut gar nix mit TÜV zu tun haben. Legt euch besser niemals mit dem TÜV an…
Was ist bezahlbar, kostet viel Freizeit, Nerven, Energie und fordert nebenbei rohe Maschinengewalt und filigranes handwerkliches Können braucht nebenbei aber nirgends eingetragen werden? Richtig, einen neues PC Gehäuse.
Nach einigen Überlegungen und vielen Flaschen Bier war ich mir einig, dass es mit den 70ern, High Fidelity und Japan zu tun haben muss. Warum eigentlich Japan? Keine Ahnung, wahrscheinlich weil ich die Japaner mit ihren kleinen Händen bei den Autoarbeiten so oft verflucht habe… Nach einiger Recherche im www wusste ich das es ein Sony Radio, Verstärker oder gar beides werden wird.
Nach guter Planung, eher wilden Überlegungen im Bierrausch, ging ich ans Werk und nutzte das große Auktionsportal um mir meine Winterbeschäftigung zu ersteigern.
Nach ein paar Tagen ist endlich das „defekt für Bastler“ Radio angekommen. Ausgeschlachtet war es schnell, dann die Anpassprobe. Mainboard passt gerade so, nur 9mm Spiel. Die 4 geplanten 120mm Lüfter für die obere 2 Zonen Belüftung jedoch nicht. Auf der CPU Seite störte das Messingdingens zur Frequenzeinstellung und auf der GPU Seite der Powerknopf.
Bald folgte der Verstärker, auch dieser hat meiner Zerstörungswut nicht lange standgehalten.
Die Arbeiten um das Gehäuse passend zu machen habe ich nicht dokumentiert. Flexen, dremeln, feilen, bohren, Gewinde schneiden und lackieren, das übliche halt. Beim Zusägen der Acrylscheiben hatte ich Hilfe von einem Freund und seiner Tischkreissäge. Solch ein Gerät ist sehr praktisch, wenn man eins hat.
Nachdem der mechanische Teil der Arbeit erledigt war konnte es endlich an die Elektrik gehen.
Der fünfte Lüfter, der in der Mitte des letzten Bildes, der mit den verlängerten Kabeln ist nur aus einem Unfall heraus geboren. Ich wollte den Lüfter im Netzteil tauschen, was ich auch gemacht habe. Leider ist dieser bei Testanläufen nicht angesprungen und drehte sich nicht einmal um ein paar Grad. Also habe ich die Spannung am Steckkontakt gemessen und schon war es passiert. Ich bin abgerutscht, die beiden Messspitzen haben sich berührt und einen Kurzschluss im Steckkontakt verursacht, danach war er natürlich tot. Egal, durch das sleeven hatte das Netzteil ja ehe keine Garantie mehr.
Nachdem auch alles Elektrische erledigt war musste ich nur noch Putzen und alles zusammen setzen.
Getauft habe ich das Baby auf den Namen „Quad Damage“. Wie es im Spiel trotz des Namens nur dreifachen Schaden macht sind auch nur drei von den Multimetern angesteuert. Schalter und Potentiometer gibt es viel zu viele, auch davon ist nur ein Teil belegt.
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