Ein einfacher Poti wird nicht funktionieren, weil der Strom über diesen viel zu hoch ist.
Du hast 12 Volt Spannungsversorgung für die Pumpe. Ein Herr Simon Georg Ohm hat mal herausgefunden, dass die Spannung das Produkt aus Widerstand und Strom ist ( U = R * I ). Dazu kommt noch, dass die Leistung, die an einem Widerstand abfällt, mit P = U * I berechnet werden kann.
Mit den beiden Formeln kann man relativ viel ausrechnen. Das ganze 1. Semester Elektrotechnik handelt übrigens nur vom Ohmschen Gesetz in allen Formen und Farben. (zumindest bei mir)
Daaas heist also:
Wenn deine Pumpe bei 8 Volt 8 Watt hat (Herstellerangabe), fliesst also ein Strom von I = P/U = 8V/8W = 1A, oder man könnte die Pumpe mal als Widerstand betrachten, hat diese R = U / I = 8V / 1A = 8 Ohm. Es muss nicht sein, dass sie sich genau so verhält, aber meistens kommt das etwa hin. Betreibst du die jetzt bei 12 Volt, gibt das einen Strom von I = U / R = 12V / 8Ohm = 1,5A
Willst du jetzt die Spannung auf 8 Volt runterregeln, brauchst du einen Widerstand vor der Pumpe, an dem von den 12 Volt genau 4 abfallen, damit 8 für die Pumpe übrig bleiben (Reihenschaltung).
Bei 8 Volt und 12 Ohm an der Pumpe fliesst ein Strom (nach Ohmschen Geset) von I = U / R = 8V / 8Ohm = 1A (was wir ja schon wussten...), dieses Ampere fliesst allerdings auch durch deinen Poti. An deinem Poti fallen 4 Volt ab und es fliesst ein Strom von 1A, d.h. an deinem Poti bekommst du eine Wärmeleistung von P = U * I = 4V * 1A = 4 Watt am Poti.
Zum Vergleich: Ein Lötkolben hat grad mal 30W, und der wird auch ziemlich warm. Herkömmliche Potis können eine Wärmeleistung von vielleicht 0,5 Watt grad noch so ab, darüber brennen die Dinger einfach durch.
Wenn du die Pumpenspannung stufenlos einstellen willst, musst du also zwangsweise eine andere Schaltung verwenden. Entweder was simples, wie eine analoge Spannungsregelung mit fertigbauteilen (Dazu gibts ICs mit Kühlkörpern) oder gleiche eine digitale Steuerung mit Pulsweitenmodulation, da hast du die 4 Watt Abwärme nicht.