Prozessoren 2015: Tops und Flops des Jahres

Vielleicht weil nicht jeder gerne alles Haarklein im Bios einstellen will? Die Systeme für die diese Prozessoren gedacht sind (Office PCs, Multimediastationen) werden in großen Mengen produziert. Meinst du sie wollen sich die Mühe machen bei jedem Rechner alles einstellen zu müssen und das inklusive Stabilitätstests?
Lieber kaufen sie die Prozessoren von der Stange und wissen das sie funktionieren. Gäbe es keinen großen Markt für diese Prozessoren hätte Intel die Reihen schon längst fallen gelassen.

Außerdem ist es eine gute Möglichkeit den "Ausschuß" noch an den Mann zu bringen.
Das Ausschuß-Problem gibt es heutzutage eh nicht mehr---nicht nach den Gens an "Niedrig"takt,vollautomasiertem Boost- und Spannungsverhalten. Und gerade für die in Massen produzierten Rechner ist das gesamte doch auch kein Problem---da wird eh das Bios in automatisierten Prozessen geflashed, da kann auch gleich noch das passende Setting mitgeflashed werden.
Den Markt für die S- und T-Prozessoren gibt es natürlich. Den gibt es aber auch nachher noch. Genauso, wie dass auch nachher sichergestellt ist, dass alles funktioniert. Wieso auch bitte nicht?
 
Hast du überhaupt gelesen auf was du antwortest?

Sie können erst wissen was Zen leistet (positiv wie negativ in beide Richtungen alles offen), wenn sie einen 5960X schlagen? Warum können sie es denn nicht wissen, wenn sie feststellen dass es nur für einen i5 reicht? Das erkläre doch mal bitte, oder antworte so dass es wenigstens etwas Logik beinhaltet.

@KaffeeMitMilch,
Warum findest du einen 8800P denn nicht gut? Ich war eindeutig positiv gestimmt.

Der 88ger ist wirklich kein schlechter, aber leider immer das gleiche, CPU ganz ok GPU so lala
 
Tatsächlich habe ich mich über Skylake gefreut, und das Upgrade des Chipsatzes mit neuen Features. Leider sind ide Preise exorbitant gestiegen. Wo damals noch ein i5 2500K rund 180€ gekostet hat, hat die non K Variante i5 2500 mit gleichem Takt grade mal 10€ weniger geksotet. Entsprechend hat ein i7 2600K 280€ gekostet. Im Laufe der Generationen stieg der Preis immer leicht, was ja noch in Ordnung geht. Heute kostet ein i5 6600K leider schon 250€, ein i7 6700K 380€ (70€ weniger als vorherige Woche, da ist wohl eine neue Lieferung reingekommen).
Ich habe mich trotz umfangreichen Wissens und dem ein oder anderen Weihnachtsgeld mal umgesehen - es gibt zahlreiche Mainboarddeals mit Cashback - warum also nicht mal die CPU Basis auffrischen?
Es kribbelte leicht in den Fingern, der PC hat mir die letzten Stunden dann Benchmarks, Test etc gezeigt und ich war mir sehr unschlüssig. Die reine CPU Leistung ist ja super, grade von meinem Standpunkt aus. Aber ein Aufrüsten widerspricht meiner Geld-ausgeben-Philosophie. Ich bezahle für einen großen Teil der CPU, den ich gar nicht brauche & habe dadurch in Spielen auch nicht soviel gewonnen (grade in Hinsicht auf die Mehrkernoptimierten, die ich so spiele). Auch kaufe ich gerne Preis-Leistungs-Schmuckstücke, und das ist die Pointe zu den Top und Flops. Dieses Jahr gibts keine CPU vom Preis/Leistungshersteller AMD, was traurig ist. Deswegen blicke ich hoffnungsvoll in Richtung 2016 und auf ZEN ;)
 
Was den Preis angeht, den Intel festgelegt hat, so hat er sich seit Einführung des i7-4770K nicht verändert. Nur ist der Dollarkurs in letzter Zeit etwas sehr unglücklich.

Um es mal zu verdeutlichen, habe ich hier einen Preisvergleich gemacht:


Preis Intel.JPG


Seit Einführung von Sandy Bridge ist der Preis um 22 US$ gestiegen und die letzten 3 Generationen sogar gleich geblieben.

Das man aktuell Mondpreise zahlt hat (neben dem Dollarkurs) nur was mit dem knappen Bestand der Prozessoren zu tun.
Intel selbst hat nichts davon die Anzahl knapp zu halten, den sie selbst verdienen an den hohen Preisen keinen Cent. Da schöpfen nur die Händler die Sahne ab.
 
Topp oder Flop? Ersteres sehe ich persönlich für mich nicht als Besitzer eines 2600k wo mir die Leistungsexplosion fehlt wie auch massig neue Features. Als Flop sehe ich derzeitig eher die hiesigen Hardwarepreise die einigen die Suppe versalzen. In der Mittelklasse könnte man wirklich den fehlenden 6 Kerner sehen sowie doch noch recht bescheidenen PCIe Lanes sehen
 
Du gehst ausschließlich davon aus, dass sie mit dem High End mithalten müssen und das ist schlicht falsch. Wissen was man leistet, kann man auch, wenn man nach einem Kilometer merkt man schafft keinen Marathon. Deine Definition ist für die Katz. Was meinst du zudem mit "verbleibenden Monaten"?
 
Seit Einführung von Sandy Bridge ist der Preis um 22 US$ gestiegen und die letzten 3 Generationen sogar gleich geblieben.

Das man aktuell Mondpreise zahlt hat (neben dem Dollarkurs) nur was mit dem knappen Bestand der Prozessoren zu tun.
Intel selbst hat nichts davon die Anzahl knapp zu halten, den sie selbst verdienen an den hohen Preisen keinen Cent. Da schöpfen nur die Händler die Sahne ab.
Ich hatte da wirklich Glück und konnte meinen 2600k für gerade mal knapp über 260 Dublonen ergattern, der 2500k war zu dem Zeitpunkt nur wenige Taler günstiger. Hätte es nicht dieses seltsame Preisgefüge gegeben wäre ich nur Besitzer des 2500er geworden

Du gehst ausschließlich davon aus, dass sie mit dem High End mithalten müssen ....
Wer sollte sich da am ehesten angesprochen fühlen? Ich schiele schon mit einem Auge auf meine Endlagerstätte
 
Du gehst ausschließlich davon aus, dass sie mit dem High End mithalten müssen und das ist schlicht falsch.

Das ist das Ziel welches sie sich setzen sollten und auch vermutlich getan haben. Wenn man schon eine neue CPU Architektur entwickeln dann sollte die auch bessere sein als alle anderen (zumindest als die eigene. Bei einem Boxkampf geht man ja auch in den Ring mit der Absicht den anderen fertig zu machen, ob nun nach Punkten oder KO ist egal. Das es dann auch anders kommen kann liegt in der Natur der Sache, aber zumindest die Zielsetzung sollte klar sein. Beim Bulldozer ist es schief gelaufen, aber da war die Zielsetzung z.B. Intels 8 Kerner mit umgemodelten 4 Kernern zu schlagen.

Wissen was man leistet, kann man auch, wenn man nach einem Kilometer merkt man schafft keinen Marathon.

Das würde bei AMD bedeuten das sie jetzt schon einsehen das sie es noch nichteinmal schaffen werden ihre alten Vishera, Steamroller und Excavatorkerne zu schlagen und somit gleich aufgeben sollten. Dann kann AMD die CPU Sparte fast vollständig beerdigen, besonders da sie die alten FX CPUs mit der Entwicklung von Zen haben auslaufen lassen (Intel hat das nicht getan und einen P4 (Tejas) vollständig entwickelt, der jedoch nie zum Einsatz kam). Das will ich nicht hoffen und es ist auch relativ unwahrscheinlich das AMD im Hintergrund schonmal seine eigene Beerdigung plant.

Was meinst du zudem mit "verbleibenden Monaten"?

Bis zum erscheinen von Zen ist ja noch einige Zeit hin, es gibt also wohl noch viel zu tun. Die ersten Exemplare dürften wohl schon in AMD Laboren zu gange sein und AMD wird den CPUs mal auf den Zahn gefühlt haben. Gesetzt dem Fall das der Zen momentan aus den Intel CPUs noch kein Kleinholz macht, dabei auch deutlich mehr als 30W Verbraucht und bei der Yieldrate nocht Luft nach oben ist, hat man noch einige Baustellen um die man sich kümmern muß.

Zuerst die Yieldrate, die kann einem das Geschäft echt versauen. Bei den ATI HD 2900er lag sie z.B. mal 9 Monate vor der Einführung bei 3%, ein echtes Debakel. Ich hoffe mal das AMD keine solchen Probleme hat, aber neue Architektur und neuer Prozess verheißt da nichts gutes. Auch Intel hat mit ihrem 14nm Prozess unerwartete Probleme, das Ziel ihn im gleichen Zeitraum wie den 22nm Prozess profitabler zu machen haben sie verfehlt, obwohl Skylake relativ klein ist. Sofern AMD hier kein Wunder vollbracht hat gibt es hier immer etwas zu tun.

Irgendwann werden sie den Boardpartnern sagen müssen ob sie extra Zen Boards bringen sollen (TDP wie Centurion?) oder ob die TDP der APUs reicht. Dann ist zumindest der Weg den sie gehen wollen klar. Pi mal Daumen würde ich mal sagen das der Zeitpunkt so etwa 4 Monate vor der Markteinführung oder früher sein sollte, mit ungelabelten Übertakterboards kann es auch später sein.

Irgendwann kommt der Tag der Wahrheit, die bis dahin produzierten CPUs müssen verpackt werden, dazu müssen Taktraten und Spannung feststehen (damit auch die TDP). Erst dann steht fest was wirklich rauskommt, ein i7 Killer, etwas das mehr einem mittleren i5 mit 8 Kernen und hohem Stromverbrauch entspricht oder doch wieder eine heiße Gurke, die zwar Strom ohne Ende schluckt aber in Spielen von einem i3 fertig gemacht wird. Übliche Zeiträume sind hier so etwa 2 Monate vor der Markteinführung.

Wenn man mal damit rechnet das der Zen irgendwann zwischen September und Dezember 2017 erscheint, dann hat AMD noch 7-9 Monate vorsich in denen sie alles geben werden, klar die Leute wollen ihren Job behalten. Sofern es nicht vorher einen Sieg in form eines i7 Killer gibt kann man erst danach sagen ob es der gewünschte Erlöser ist oder eben nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dieses Jahr war für mich CPU-mäßig tote Hose. Von AMD kam überhaupt nichts Interessantes (mehrfach aufgewärmte Kaveris, nicht nennenswert konkurrenzfähige Mobil-APUs), Broadwell war zu spät und sinnlos aufgestellt (ein i3 mit Iris Pro Graphics wäre wesentlich sinnvoller als ein i5 oder i7 und hätte AMD den 120€-Bereich streitig gemacht...), Skylake lange Zeit kaum verfügbar, zu teuer, mMn. schlecht übertaktbar, mit OC heiß und empfindlicher als chinesisches Porzellan...
 
Fail des Jahres?

Ganz klar Skylake!

Das die Schritte kleiner werden war klar, aber das es einen RÜCKSCHRITT gibt, verstehe ich nicht.

Dieses Jahr ansonsten komplett tote Hose. Broadwell legte zu, Skylake der Flott und AMD brachte nichts.

Nächstes Jahr wird Intel mal nichts bringen außer Broadwell-E und mal schauen wie AMD Zen wird und die Excavator AM4 Prozessoren.
 
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