AW: Projekt Wakü für CPU und GPU!
Die TDP ist gerade bei Grafikkarten keine Garantie, dass dies die höchste abzuführenden Verlustleistung ist. Graka-Hersteller haben in der Vergangenheit immer wieder die TDP der Chips überschritten. Inzwischen wird die TDP aber meistens wieder ganz gut eingehalten, weil man sich herstellerseitig aufgrund der gesunkenen Verbräuche nicht mehr über die PCIe-Spezifikationen hinwegsetzen muss, da der Verbrauch eigentlich zu hoch war (siehe GTX480 und diverse Dual-GPU-Karten). Bei CPUs wird die TDP dagegen eigentlich immer mehr oder weniger deutlich unterschritten.
Es gibt aber für aktuelle Grafikkarten Leistungsmessungen unter kompletter Vollauslastung, bei denen tatsächlich nur die Karte gemessen wird, an denen man sich ganz gut orientieren kann (z.B. bei techpowerup.com).
Somit liesse sich das mit der Dementsprechenden grösseren Kühleroberfläche ausgleichen Sprich Dual 120er radi
Problem Die Pumpe schafft nicht Zwangsläufig die selbe Leistung also nimm den sicherheitsfaktor 0,6
Somit brauchst du für diese Abwärme schon einen Tripel Radiator
Die Pumpe ist dabei ziemlich irrelevant. Der Durchfluss hat, oberhalb gewisser Limits die den turbulenten Strömungsfall in den Kühlern sicherstellen und die fast jede Pumpe auch bei sehr ausufernden Systemen mit relativ viel Strömungswiderstand spielend überbietet, so gut wie keinen Einfluss auf die Kühlleistung

.
Eine Kompakt-Wakü zähl ich jetzt mal nicht als Wakü. Deren Pumpen sind so schon unterstes Limit und ungeeignet für großartige Erweiterungen.
Beim Entlüften mach dir keine Panik aber bedenken solltest du sie
Entweder du Baust einen Ausgleichsbehälter ein der Eingeschlossene Luftblasen und die Hitzeausdehnung der Flüssigkeit Kompensiert
Oder du Installierst einen Druckkompensator und Befüllst das Gesammte System im Kühlmedium (Eimer ETC: einfach Radi reinlegen und ansaugschlauch der Pumpe vorher mit ner spritze genug Flüssigkeit in den Schlauch geben um ein Trockenlaufen zu verhinden und dann Einfach gründlich durchspülen Lassen um Alle Blasen und einschlüsse aus dem System zu bekommen)
Nachteil du brauchst trotsdem einen Druckausgleichsbehälter druckkompensator oder ähnliches um beim Warmwerden der Flüssigkeit nicht dein System unter Druck zu setzen
Die Drücke in einer Waküs sind kaum nennenswert (weder temperaturbedingte noch strömungsdynamische). Der AB hat vor allem die Aufgabe ein Reservoir zum Ausgleich des langsam durch die Schläuche diffundierenden Kühlmediums zu bilden. Eine Wakü verliert ein paar ml Wasser im Jahr - je nach Material und Wanddicke mehr oder weniger. Ist ein Volumenausgleich im Sinne einer im AB gefangenen Luftblasse nicht gegeben, kann es passieren dass ich die Schläuche im Laufe der Zeit in sich zusammenfallen, weil sich ein Unterdruck aufbaut, der nicht kompensiert werden kann. Ein Druckausgleich im thermischen Sinne ist aber eigentlich nicht notwendig. Wenn man das System jährlich einmal mal zu Wartungszwecken öffnet baut sich auch durch die Diffusionsverluste kein zu hoher Unterdruck auf. Der dynamische Überdruck den übliche Wakü-Pumpen maximal aufbauen können liegt btw deutlich unter einem halben barÜ. Das ist aber nicht weiter relevant, für die Dichtungen und Anschlüsse im System.
du Besorgst dir Spezeilles Kühlungsmeidium Wasserlos aus dem Autokühlerbereich. Das Hat weiter gute wärmeeigenschaften allerdings verdampft erst bei 260°C und dehnt sich bei Erhitzung kaum aus.
Kommt aber auch nicht an die Wärmekapazität von Wasser heran

. Ideal ist nach wie vor entmieralisiertes oder destilliertes Wasser mit einem geringen Prozentsatz (ca. 5%) glykolbasiertem Korrosionschutzkonzntrat aus dem Automobilbereich (z.B. Glysantin G48). So verbindet man optimale Wärmekapazität mit gutem Korrosionsschutz. Hohe Medientemperauren herrschen in einer Wakü prinzipiell nicht, weshalb auch keine teuren, hochsiedenden Ersatzstoffe benötigt werden

. Das mag für Autokühler im Einzelfall sinnvoll erscheinen, aber in einer Wakü ist es kontraproduktiv und nutzlos.