[Projekt: Fernsehen] Ein HTPC entsteht

Kreisverkehr

BIOS-Overclocker(in)
Endlich ist es soweit: Ich hab mich dran gemacht, meinen/unseren HTPC zu basteln.
Die Idee dahinter ist folgende: Endlich will ich mal meine Sendungen selber aufnehmen und nicht immer meinen Papa beauftragen. Außerdem würds dann auch ne Zeit dauern, bis ich die Silberscheiben in Händen halten kann.
Der nervige, alte, gammlige und nicht einstellbare Reciever wär dann auch entsorgt und die Anschaffung des Festplattenrecorders entfällt ja dann somit auch.
Desweiteren könnte ich auch den Fernseher entsorgen, der eh nicht mir gehört und endlich - wie schon gefordert - meinen 24"er dafür einspannen.


Meine Vorgaben:

1. Niedrigst mögliche Leistungsaufnahme
2. Unhörbar
3. Kostengünstig


Die Planung:

Um Punkt 1 zu verwirklichen, darf es maximal ein Ramriegel sein, maximal ein DVD-Laufwerk und es muss quasi eine WD Caviar Green sein. Natürlich muss die Kapazität so gewählt sein, dass ich nur eine einzige Platte einbauen muss und dennoch ausreichend Platz vorhanden ist. Das Netzteil wiederum muss so klein wie möglich gewählt werden, was leider 300W sind. Jedoch später mehr dazu.

Kommen wir nun zum Punkt 2: Um im Wohnzimmer/Schlafzimmer nicht von nervenden Lüftern terrorisiert zu werden, müssen die Komponenten gut gewählt sein. Auch wenn die Platte aus dem Hause WD eine "Grüne" ist, die langsam dreht und somit leise sein soll, vertraue ich in keinster Weise darauf. Ein Scythe Quiet Drive muss her, um der Platte das Schweigen beizubringen.
Um den Prozessor gut und vor allem leise zu kühlen, habe ich mich für einen Big Shuriken entschieden, der - bei Regelung/Drosselung - wirklich sehr leise ist.
Eine entscheidende Rolle spielt bei mir das Netzeil: Schund kommt mir nicht ins Haus, auch wenn er leise sein sollte. Das isses mir einfach nicht wert, wenn Markenware leise und gut ist.

Nachdem ich mit dem Cougar sehr gute Erfahrungen gemacht habe, bzgl. der Lautstärke, flatterte ein HEC 300TE-2WX ins Haus.

Um Strom zu sparen, darf es natürlich keine separate Graka sein, sondern es muss eine IGP her, nur welche? Intel-Boards mit HTPC-fähiger IGP findet man bei Intel nicht, und entsprechende Nvidia-Boards sprengen den Rahmen des gesteckten Budgets, bzw. sinds mir einfach nicht wert für keinen Vorteil mehr auszugeben.
Bleibt nur der 780G (und Derivate) sowie die GF8200/8300.

"Zufälligerweise" liegt noch ein X2 5000+ BE rum, der im Zuge der HTPC-Planung durch einen 720BE ersetzt wurde.

Die weiteren Komponenten ergaben sich daher im Zuge der Planung.


Die Komponenten:

Gehäuse:

Die Anforderung war recht klar: 2x 5,25", HTPC-Gehäuse und möglichst günstig. Tja, blieb - auch aus optischen Gründen - eigentlich nur das APLus CS-GL-3 Black HTPC, OP über. Die mögliche Flexibilität beim Netzteil (alles verbaubar) und v.a. der mögliche Einbau eines ATX-Boards haben mir die Wahl erleichtert.


Netzteil:

Wie oben erwähnt: HEC 300TE-2WX

Hauptplatine:

Wegen dem Ram muss ich Win XP einsetzen, da ich Vista unter 2GB Ram nicht verwenden will. Und genau daher wollte ich eine GF8200, falls ich eventuell das Board mal zum surfen mit FireFox verwende.

=> Asus M3N78-VM

Günstig und ich hab nichts schlechtes darüber gehört, also antesten.

RAM:

Ein einzelner Riegel soll es sein und um Geld zu sparen, hab ich einfach einen alten 1GB DDR2-667er weiterverwendet.

Festplatte:

Um viel Platz zu haben, muss es eine 1TB-Platte sein. Daher auch die WD Caviar Green 1TB mit 32MB Cache- Die Dämmung für ich nicht eigens auf, das erledingt das Scythe Quiet Drive.

Prozessor:

Ein überdimensionerter AMD Athlon X2 5000+ BE verrichtet dann seinen Dienst im HTPC.

Laufwerk:

Da ich bei meinem PC doch kein zweites Laufwerk brauche, oder nur selten, wirds ausgebaut und kommt in den HTPC.

Kühler:

Wie gesagt, es ist der Big Shuriken geworden.

Lüfter:

Je nach Bedarf kann ich nen XenCore 120mm einbauen, die Lautstärke ist auch ungeregelt zu ertragen, aber ne Lüftersteuerung gibts ja auch noch (liegt auch wo rum, verringert aber nur die Spannung).

TV-Karte:

Hier hab ich mich für eine Technisat Skystar HD2 entschieden, in der Hoffnung, dass wir nen passenden LNB verbaut haben^^

Software:

Zum einen kommt Win XP zum Einsatz und zum anderen muss ich erstmal schauen, ob DVDViewer Pro (sinds die 15€ wert, oder doch ne kostenlose Alternative?) zum Einsatz kommt oder nicht. Die Schnittsoftware der Karte hat mich dazu bewogen, statt Terratec Technisat zu kaufen. Mal schauen, ob das ein guter Kauf war-

Tastatur/Maus/Bildschirm/Lautsprecher

Meine Tastatur vom Hauptrechner wird für den HTPC verwendet, da ich eine neue gratis bekommen hab. Bei der Maus hab ich vorerst mich beim Rechner der Freundin bedient, bis alles läuft und die Media-Ecke entstanden ist. Naja, 15" Monitor und die Boxen braucht sie ja jetzt auch nicht mehr, also ab an den HTPC...
 
Planung vorbei, Komponentenwahl und Bestellung liegen hinter mir. Jetzt muss ich mich doch tatsächlich an den Zusammenbau machen. Zum ersten Mal wollt ich sowas im Garten machen, um auch bessere Lichtverhältnisse für Photos zu haben. Ob das eine so gute Idee gewesen ist wage ich am Ende doch zu bezweifeln...
Aber hey, man muss es mal probiert haben.

Das Netzteil kam getrennt von dem Rest, also kann ich es gleich als erstes bestaunen:
Ok, es ist nur der Karton, aber dennoch:
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Das Innenleben, alias Netzteil kommt - offensichtlich - ohne Sleeves oder schöne Lackierung daher. Aber lieber hochwertige Komponenten in einer unauffälligen Verpackung, als einen Blender. Ich hoffe nur, der Name "Windmill" ist nicht Programm.
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Huch? So einen Adapter hab ich zum ersten Mal erblickt, kannte ich doch nur die 2x Molex -> PCIe ... Interessant, falls ich mal so einen brauchen sollte, weiß ich jetzt, woher ich den bekommen kann ;)
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Auf das Netzteil folgt sogleich der nächste Karton, bzw. die nächsten beiden. Tja, wenn das Gehäuse nicht mehr in den größeren Karton passt, muss es halt separat verschickt werden...
Tja, nun liegen die Paktet neben der schon vorhandenen Hardware.
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Und schon kann man das Gehäuse sehen. Die Ausmaße - wer hätte es geahnt - haben mich überrascht. Größer als geplant, aber mein Gott, ich brings schon unter.
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Und schon gehts an das andere Paket. Und wie man sieht, ist es einfach nur reingeschmissen worden. Ich bin mir sicher, ich hätte mir Versandkosten (fürs 2te Paket) sparen können, wenns es vernünftig gepackt worden wäre...
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So, alles schön gestapelt und ausgepackt. Und nein, es liegt keine Fehl/Überbestellung vor *g*
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Kommen wir nun zur neuen Herberge der Komponenten: Dem Gehäuse:
Die Ansicht von hinten konnte ich mir natürlich nicht ersparen. Aber wieso linst da ein Netzanschluss hinten raus, wo ich doch das Gehäuse ohne Netzteil erwartet hatte? Mit viel Pech ist das ein exotischer Formfaktor und Pustekuchen mit der Netzteilwahl...
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Puh, Glück gehabt. Bei der Innenansicht stellt sich heraus, dass es nur eine Art Verlängerungskabel ist, da das Netzteil sich an einer anderen Stelle befindet. Irgendwie auch logisch, sonst wärs eng geworden mit nem ATX-Board... Ein Tütchen mit Schrauben und Füschen ist auch dabei, also alles wichtige
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Beim Board braucht man für den Preis eigentlich nichts erwarten, außer das Nötigste wie Treiber, ATX-Blende, Handbuch und wenige Kabel. Ich wurde in der Hinsicht von Asus natürlich nicht enttäuscht. Schade, hatte ich mich doch auf den Q-Connector gefreut---
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Das Quiet Drive, welches die Festplatte aufnehmen wird, schaut schick aus und erfüllt seinen Zweck.
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So, von der stillen Fesplatte (die ich sinnvollerweise nicht einzeln photographiert hab...) auf zum Prozessorkühler. Der Shuriken in der großen Ausführung. Irgendwie niedlich, der Kleine. Nicht hoch, dafür breit und mit schon montiertem Lüfter.
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Als letztes will ich den Prozessor einzeln vorstellen: Ein 5000+ BE, aber schade dass man den Heatspreader nicht erkennen kann... Irgendwie hat sich aber eine andere Packung dazugeschmuggelt, aber die hat nur indirekt was mit dem HTPC zu tun...
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Ja, aber nur weil ich den mitbestellt hab *g*
Das erinnert mich an das Zeitparadoxon im Terminator, nur ist das leichter zu erklären:

Um den HTPC mit nem Prozessor zu bestücken, hab ich einen Chip genommen, der übrig war. Und das war mein 5000+ Be. Der 5000+ wär allerdings nie übrig gewesen, wenn ich den HTPC nicht gebaut hätte und ihn durch einen 720Be ersetzt hätte.
 
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Aber jetzt weiter im Text:

Nachdem nun die Komponenten einigermaßen vorgestellt sind, kann der Einbau nun beginnen. Immernoch befinde ich mich im Garten, das Handy streikt bei jedem zweiten Photo (oder anders: Ich hätts mehrmals fast ins Gras geschmettet) und schon längst krabbeln die Ameisen nicht nur auf und in der Hardware, sondern auch auf mir. Im Garten zu schrauben war also nicht grad einer meiner besten Ideen. Naja, was solls, aber die Vollendung musste ich eh in der Wohnung vollbringen wegen den Wetterverhältnissen.
=> Is langsam dunkel geworden *g*

Kaum aufgemacht, fällt mir schon der doppelte 80er Lüfter auf, der direkt hinten angebracht ist und jeweils über einen Molex-Anschluss verfügen.
Schick! Macht wenigstens das Kabelmanagement zunichte, bzw. das Verstauen nahezu unmöglich...
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Irgendwie hat mir diese Lüfterkombo den Einbau ziemlich erschwert, also musste sie einfach weichen. Zwei Schrauben und zusätzlich eingehasgt. Soviel Komfort hätte ich nicht erwartet, aber es war ziemlich leicht diese zu entfernen.
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Und schon konnte ich das Board verbauen, oder besser gesagt: Ich habs versucht. Zum einen gibts zu wenige Abstandhalter für ein µATX-Board(!) und zum anderen hab ich die eine (zu große) Schraube verschraubt, verkanntet und schon waren Abstandshalter und Schraube untrennbar verbunden. Obwohl ich dann das Board wieder ausgebaut hab, konnte ichs ohne Zange nicht mehr lösen. Dumm nur, dass ich die oben liegen gelassen habe. Hochgerufen, Freundin findet keine Zange, gewartet und ab in die Garage. Glücklicherweise war da die benötigte Zange, so dass ich weitermachen konnte.
Nach diesem kleinen Missgeschick ging es ohne Probleme (ok, ich hab eventuell verkanntete Schrauben ignoriert) das Board einzubauen...
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Als nächstes gings an das Netzteil. Schwups die vordere Abdeckung abgerupft und das NT verschraubt. Zum einen ist es praktisch, dass der Lufteinlass mit einem Lüftergitter am Seitenteil (was lustigerweise oben liegt) bedacht ist, aber dummerweise ist beim Luftauslass keine gscheide Öffnung- Aber da das Teil eh nicht mit mehr als geschätzte 80W belastet wird, finde ich das nicht sooo schlimm.
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Tja, ursprünglich wollte ich das Laufwerk oberhalb des Quiet Drive einbauen, aber sonst wär ich nicht mehr an den 20+4-Pin-Stecker vom Board gekommen. Tja, und so musste ich umdisponieren. Vorsichtig probehalber verkabelt schaut das dann so aus:
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Da ich grad vom Quiet Drive geredet habe, muss ich gestehen, dass ich die Platte schon vorher eingebaut habe. Von daher gibts da nicht wirklich all zu viel zu sehen. Eins muss ich noch anmerken: Die weißen Schienen an den beiden Seiten des Quiet Drive sind dem Gehäuse beigelegen, um Laufwerke (4 Schienen gesamt) einzubauen und den richtigen Abstand zur Front zu gewährleisten. An sich eine wirklich gute Idee.
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Schließlich und letztendlich war alles verkabelt und lauffähig. Das die Verkabelung eher suboptimal ist, ist mir klar. Mittlerweile hab ich die Kabel schön verstaut, auch wenn ich grad kein Beweilsphoto davon habe.
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Der Versuch meine PCI-TV-Karte einzubauen ging "etwas" schwieriger... Das Herausbrechen des Slotblechs war ziemlich schwer, und während der Aktion hab ich den hinteren Teil ziemlich verbogen und dabei wieder hingebogen. DAS hab ich bei anderen Gehäusen schon viel besser gesehen (selbst die, die inklusive Netzeil 20€ gekostet haben!). Was solls, zurückschicken wollte ich es nicht, auch wenn es nicht nur diesen einen Schönheitsfleck hat.
 
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Die Inbetriebnahme ist zwar schon bisl her, aber erledigt ist das Ganze noch nicht. Bis jetzt hab ich meine ersten Eindrücke setzen lassen um es besser beschreiben zu können-

Erfahrungen mit dem Gehäuse:

Ja, das Gehäuse ist so eine Sache... Ich kann positives und negatives schreiben. Anfangen werd ich beim Positiven:

Es hat - wie ja auf dem Photos beim Einbau ersichtlich - direkt über den Board-Anschlüssen zwei 80er Lüfter schon vorinstalliert. Dazu kann man direkt oberhalb des Sockels und dem gegenüber insgesamt zwei weitere Lüfter installieren. Wirklich schön finde ich es, dass man wahlweise 120mm, 92mm und 80mm Exemplare anbringen kann. Super, denn ich hab nur 120er und die sind eigentlich recht leise, sogar im ungeregelten Zustand...
Und ja, es stimmt: Man kann ATX-Boards unterbringen und sogar ne dedizierte Graka, auch wenn man dann mit den Kabeln vom Netzteil und ggf. den Anschlüssen an der Graka was zum verstauen einfallen lassen sollte. Testen brauch ich das höchstwahrscheinlich nicht, doch werd ich vermutlich ein anderes Board einbauen (ATX).
Verstauen kann man die Kabel mit etwas Phantasie und einem(!) Kabelbinder/Schnur/etc. und etwas stopfen.
Ganz nett finde ich die freie Auswahl der Füßchen, die man überall befestigen kann. Ich hab das mit Doppeseitigem Klebeband erledigt, weils am bequemsten ist und eh ungenutzt rumliegt...


So, nachdem ich was gutes über das Gehäuse gesagt hab, folgt auch sogleich die Kritik:

Was haben sich die Konstrukteure nur mit der Frontklappe und den Laufwerken gedacht? Bei der Erst-Installation hab ich (das Laufwerk ist ja hinter einer schicken Blende) die Front mehrmals wegrupfen und bisl umherrucken dürfen, damit das Laufwerk auch ausgefahren wird bei einem entsprechendem Knopfdruck. Gut, nachm reinfahren gings sofort wieder raus, aber was macht man denn, wenn man nichts zum basteln hat?

Mittlerweile hab ich das Problem gelöst, ein sehr (sehr, sehr) kräftiger Druck auf den Knopf reicht jetzt aus, das Laufwerk rausfahren zu lassen. Überaus luxuriös und angenehm in der Handhabung.

Ach, die vorinstallierten Lüfter hatte ich als positiver Aspekt beschrieben? Soweit stimmt das ja auch, nur sollte man sie definitiv regeln, bzw. nen XenCore an nen anderen Platz zum Absaugen der Luft verwenden. Die sind einfach laut, die Geräuschcharakteristik ist ein bisschen klackernd, schleifend in der Art. Nicht nur bloßes Luftrauschen, sondern die Nebengeräusche machen die Lüfter unangenehm.

Zusammenfassung:

Positiv:

  • frei platzierbare Füßchen

  • 2 frei wählbare Lüfter

  • Laufwerksschienen zur einfacheren Laufwerksmontage

Negatives:

  • hörbare, ungeregelte Lüfter mit Nebengeräuschen

  • Frontklappe bei den Laufwerken



e:/ und weiter gehts:


Den Aspekten beim Einbau und die mechanische Laufwerksöffnungsfunktion wird ab jetzt irgnoriert, da auf dem XP alle Treiber, die Software der TV-Karte ebenfalls installiert und das Teil eigentlich somit betriebsbereit ist/war. Nachdem im Bios das Untervolten nicht möglich war, hab ich mich auf das "normale" C&Q beschränkt. Beziehungsweise habs versucht. Treiber installiert, deinstalliert, installiert und so weiter. Bioseinstellungen - nach der Lüftersteuerung, die annehmbar läuft - durchprobiert und nichts wichtiges gefunden...
Ein paar schlaflose Nächte später viel es mir wie Schuppen aus den Haaren: Stell doch einfach bei den Energiesparoptionen von XP auf "niedrigst möglicher Energieverbrauch" und Ecce: Es funktioniert. ZWar nicht so wie gewollt, aber die 1GHz bei weniger Spannung als Standard müssen ausreichen, hochtakten kann er sich auch, wenns sein muss.

Mittlerweile hat auch der bei der TV-Kartei beiligende DVBViewer TE sein Plätzchen auf der Festplatte gefunden: Sendersuchlauf, abspielen und: Pixel! Zu meiner ÜBeraschung konnte ich zwar fernsehen, aber der Pixelbrei mit Ton war doch auf Dauer ätzend. In den weiten des Netzes habe ich, da ich keine Einstellmöglichkeit gefunden hab, nun nach einem Ersatz für den DVBViewer gesucht und bin letztendlich bei ProgDVB hängen geblieben. Neben einem anderen Programm wollte ich die also installieren und testen.
Blöd nur, dass ProgDVB Netframework vorraussetzt und ichs natürlich nicht installiert hatte. Übrigens, die USB-Leistung ist sehr gut, da könnte sich AMD von den NVidia-Teilen mal ne Scheibe abschneiden. Auch fährt der Kasten schnell hoch, Während dem Fernsehen bleibt der Prozzi im C&Q hängen und alles läuft flüssig, außer ein paar kurze Ruckler im DVB-Viewer die nicht mit der Taktfrequenz vom Prozzi zusammen hängen können. Bei 1,0GHz das gleiche wie bei 2,6GHz.

Nach einer kurzen Testzeit hab ich doch wieder den DVBViewer installiert, aber extreme Ruckler und Abstürze haben mich dann doch seit gestern geplagt.
Und bevor ich nach dem Fehler gesuch hab: XP neu aufgesetzt.
War und ist am bequemsten. Schwupps den DVBViewer TE installiert und komischerweise läuft alles so wie es soll ohne Sendersuchlauf in der Qualität, wie ich es von Anfang an erwartet hab. Ok, die kurzen Hänger ab und zu nicht erwähnt, aber dafür hab ich spontan vergessen den Treiber für C&Q zu installieren, aber was solls- Wegen fehlernder Untervolt-Möglichkeiten will ich eh das Board wechseln und dann kommt bei mir für meinen Rechner ACC ins Haus. Dann will ich auch mal schauen, ob ich mit dem angedachten 785G-Board mit der SB710 aus dem X3 nen fehlerfreien X4 machen kann...

Trotzdem: noch besteht Optimerungsbedarf bei der Lautstärke und vor allem muss ich mich noch in der Software zurechtfinden und die gegebenen Möglichkeiten ausloten-
 
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Bevor ich jetzt am HTPC weitermache, muss ich noch mal zu meinem eigentlichen PC abschweifen: Das dort verbaute Asus M3A78 Pro hat den X2 720 BE nicht erkannt, trotz alter Biosversion, also musste ich den X2 ja wieder einbauen, updaten und dann den X2 wieder einbauen. Soweit so gut, nur das Übertakten geht leider nur bis 3,2 Ghz (ohne Optimierungen), da ich die Spannung nur absenken kann, statt in beide Richtungen zu arbeiten.

=> So, dass M3N78-VM wird nun zurückgeschickt, das M3A78 Pro wandert in den HTPC und ich schlacht den PC meiner Freundin aus, den sie wegerm HTPC-Projekt eh nicht nutzen kann...
Aus diesem hab ich mir daher das GA-MA78G-DS3H Rev. 1 ausgebaut, und den X3 eingebaut. Natürlich ohne Biosupdate, da ich schauen wollte, ob Gigabyte den X3 - anders als das Asus -trotz altem Bios erkennt. Und siehe da: Unknwon CPU-Model, "falscher" Takt, aber es läuft, ebenso die Spannung kann in beide Richtungen variiert werden.

Schwups alles umgebaut und Kabel wieder halbwegs verstaut:

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Dabei ist mir schmerzlich der Luftauslaß fürs Netzteil aufgefallen, den ich eigentlich nicht so "schlimm" in Erinnerung hatte. Da muss ich noch mal i-wann Hand an das Gehäuse legen.

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Und nun wieder festgeschraubt:

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Dann noch den grad käuflich erworbene Version des DVBViewer Pro 4.2.1.0 installiert und gewundert, warum kein Bild kommt, auch wenn die Sender gefunden wurden. Tja, Stecker fester reinstecken kann manchmal Wunder wirken.
So, nachdem ich dann abends keine Lust mehr hatte, die Innereien des ausgeschlachteten PCs aufzuräumen, muss ich mich nun - da ich dann ab heute Mittag eh wochenlang frei hab - verstärkt um Ordnung bemühen ;)

Als kurze Randbemerkung muss ich noch dazusagen, dass das "Haken" während den Sendungen durch den Einsatz der Kaufversion anstatt der TE-Edition, welche bei der TV-Karte dabei ist, verschwunden ist. Auch wird gleich angezeigt, WAS man sich anschaut, ohne aufs EPG o.ä. zurückgreifen zu müssen.
Außerdem ist die Leistungsaufnahme im Idle 'irgendwie' gesunken, so dass diese nun bei ~43-45W statt ~50W rumeiert, aber einen Test inklusive Lautstärke wird an anderer Stelle gemacht. Kann auch sein, dass mein untervolten (nicht optimiert/getestet), was noch verfeinert wird einen kleinen Beitrag zur geringeren Leistungsaufnahme beigetragen hat. Trotzdem: das µATX M3N78-VM gegen das ATX Asus M3A78 Pro einzutauschen, welches ich so ohne Verlust "entsorgen" konnte dürfte mehr dazu beigetragen haben.
 
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Hallo, ich hab ja das gleiche Gehäuse und hatte da vor geraumer Zeit auch mal ein CD Laufwerk verbaut, jedoch keinerlei Probleme mit den Knöpfchen - die haben tadellos funktioniert.

Hinweis:
Wenn du auf der Frontblendeninnenseite nachguckst, müsste da so ein schwarzes Quadrat auf einer Schiene bei den Knöpfchen sein. Dieses ist nach links u. rechts verschiebbar u. muss über dem Öffnungsknopf deines CD Laufwerkes sein damit das System auch richtig funktioniert :)
 
So, hat jetz a bisl länger gedauert, aber dafür hab ich gleich das Bild angehängt.

@ axel25

Ich hoff, das eine Bild zeigt dir in einem auf, was ich gemeint hab. Wie gesagt, die Art das Metallteil genau so da hin zu platzieren finde ich richtig doof, auch wenn da die Front des Gehäuses angebracht wird. Hätte man anders lösen können/sollen.
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e:/

was ich ganz vergessen hab: Hier saugt das NT die Luft an, die es dann kaum rausblasen kann:
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An sich finde ich den Lufteinlass recht gelungen, nur der Auslass stört mich. Das Gehäuse an sich ist verhältnismäßig geräumig, vllt wär ein µATX-Gehäuse fürs NT besser gewesen, auch wenn ich dann mit den Boards unflexibler bin und das M3A78 Pro nicht dafür hätte verwenden können.

@ Phil_5

Danke, die Schiene ist mir da an der Innenseite noch überhaupt nicht aufgefallen. Wie man vllt am oberen Bild sieht, hab ich das Laufwerk wieder entfernt, da ich ein anderes Laufwerk kürzlich ersetzen musste (DVD-Laufwerk kaputt). Beim nächsten Einbau test ich das ausgiebig.
 
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Super ausführliches Tagebuch,

hast Dir echt viel Arbeit mit gemacht :daumen:

*abo*

Was gibts noch für Updates ?
Gibt es noch Tests o.ä. ?
 
Danke, Momentan steht das Teil noch rum, an Tests wollte ich dann noch den Stromverbrauch messen. Allerdings dann quasi ausgelagert als Netzteiltest, einmal mit und einmal ohne TV-Karte und dann noch den Energieverbrauch beim Video erstellen.

Ich hab nicht vor, die Hardeware groß zu ändern, bzw. die bleibt erstmal komplett so.
 
schöner htpc....aber da wäre schon noch einiges zu machen ;-)

nie an sleeven, lacieren (innenraum) bzw. pulvern etc gedacht? oder wird das ein reiner funktionsrechner? wie wärs mit etwas in pink (innen) für die dame des hauses ;-)??
 
Nope, der soll nicht schön werden/sein, sondern funktionieren.
Und nein, pink mag sie definitiv nicht.

Ach, das mim Stromverbrauch ist relativ, da ich durch TV- und Soundkarte schon mehr brauche, als ein Office-Rechner. Wobei das Laufwerk meist auch nicht brauche, aber im Moment ist es einfach angesteckt.

Und Win7 ist damit nicht gut ausführbar, was sicher an der geringen Menge an Ram liegt.
 
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