News Programmier-Legende John Carmack: "Wir hatten 16-Megahertz-CPUs und 640 KByte RAM"

Ich kann nicht ganz nachvollziehen, wann er das mysteriöse "16 MHz, 640k"-System hatte
Ich nehme an, er spricht über einen i386 SX oder DX, die hatten wohl 16 MHz - und wenn die unter DOS gefahren wurden, waren erstmal nur 640K für Programme möglich, die restlichen 384K waren für VRAM und BIOS reserviert.
Bei Intel wäre das ein 286 oder 386(SX) AT mit 640K - sowas wurde eher nicht verkauft (mdst. 1 MB).
Die HIMEM/EMM386 Geschichte hatte den Speicher über der 1GB Grenze nur für Datenbereich einblendbar gemacht, abgesehen von ein paar KB UMB. D.h. MS-DOS Programme mussten den Speicher über 1GB per Expanded Memory oder Extended Memory selbst verwalten, das haben damals eher Anwendungen gemacht (Framework, Lotus 1-2-3 und Konsorten).

320*200 - VGA mit 256 Farben passt
320*200 mit 4 Farben hatte auch die CGA, die konnte auch 160x200 in 16 Farben. Ich denke an J-Bird, die ersten Teile von Leisure Suit Larry und Space Quest. Aber richtig, in der 386-Zeit hatte Herr Carmack sicher eine VGA :nicken:
Nur im Büro mit den dort eingesetzten Hercules-Karten hat Spielen keinen Spaß gemacht, sollte aber auch nicht :rolleyes:
 
HGC konnten Graustufen oder MDA für Textdarstellung. Es gab Wrapper als TSR, die die EGA Grafik dann mehr oder weniger unansehnlich darstellen konnten.
IBM PC XT Nachbauten kamen meist mit HGC oder EGA - das waren 8 Bit Karten mit digitaler Monitoransteuerung - die AT Slots waren kompatibel. Die Monitore (Röhre) machten dann die D/A Wandlung.
Da eine VGA Karte "besser" - höhere Auflösung bei mehr Farben- als eine EGA Karte war und die EGA Modi emulieren konnte, setzte sich VGA bei Preisparität durch.
Für VGA wurde das Ausgangssignal wg. Bandbreitenproblemen auf der Grafikkarte auf analog umgesetzt.
Damit waren HGC oder EGA Monitore nicht kompatibel.

Für die TFT Monitore sind wir jetzt wg. deren geänderter Arbeitsweise wieder zurück auf digital :) .
 
Daran erinnere ich mich leider nicht.
Mein erster war Pentium MMX mit Edo Speicher.
Den hatte ich solange bis ich damals ein AMD Duron System Geschenkt bekommen habe. Was habe ich mich gefreut wie ein Schnitzel. 😁
 
Wenn sich alles so weiter entwickelt, dann sagt er das Selbe.

Die Spieleindustrie hat ihren Zenit überschritten. An Nintendo und der Switch/Switch2 sieht man ganz gut das der der Durchschnittsspieler, keine 4K@120hz mit Raytracing & Co wünscht sondern ein spassiges Erlebnis.
Das halte ich für einen Zyklus an einer ähnlichen Stelle waren wir auch schon vor Jahren als sich die ersten Heimkonsolen durchgesetzt haben herrschte Goldgräber stimmung. Und daraus resultierend viele Spiele die Schrott waren Stichwort E.T. für Atari? Konsolen. Darauf hin kollabierte diese Blase. Ähnliches wiederholt sich immer wieder mal.
Die Zeichen werden durch uns gesetzt. Und wir sollten damit aufhören Spiele zu kaufen die wir eh nie spielen werden.
Die Menschen sind sich ja auch garnicht mehr bewusst welche durchaus mächtige Rolle sie in einer Marktwirtschaft haben. Ich denke daran wie einige Publisher mit ihren Kunden umgehen und trotzdem immer wieder aufs neue spiele an diese verkaufen können.
 
Beim C64 hatte man 0,98MHz (wenn ich mich nicht täusche) und 64kb RAM. Und bei Geräten, die davor erschienen sind, sah es wahrscheinlich noch schlechter aus
 
Dass die 3 Bilder hinter ihm "Fotos" sind, wage ich zu bezweifeln. Es sei denn man kann jetzt schon Fotos in Fieberträumen schießen ;)

Also dieses "Magatard" kannst du weder erklären noch untermauern?
Na wird wohl ne Combo aus MAGA und "Retard" (Idiot) sein. Lässt sich ja relativ leicht herausfinden, welche politischen Ansichten Carmack hat. Keine Ahnung, inzwischen würde ich persönlich sagen: wer ohne Schuld ist werfe den ersten Stein. Die haben alle nen Sockenschuss, die Rechten wie die Linken (wobei es die Amis atm unsäglich übertreiben).
 
Wohl eher Computerlinsen, die und alles direkt ins Sichtfeld einblenden. Vlt ja sogar schon erste, primitive Hologramme
Etwas sachte. So einfach wird das alles nicht mehr bzw. ist es schon seit einigen Jahren nicht mehr.
Solange wir Atome selbst nicht schrumpfen können, und das werden wir niemals können, wird das nichts mit dieser brachialen Steigerung der Rechenleistung bei gleicher Fläche. Damals (tm) waren Steigerung immer absehbar. Die echten Transistorgrößen konnten immer geschrumpft werden, wenngleich es immer schwieriger wurde.

Mittlerweile sind wir in Regionen angekommen, wo der Transistor in die Größenordnungen von Atomen kommt. D.h. noch kleiner machen um auf gegebener Fläche X noch mehr Rechenleistung packen zu können, ist bald nicht mehr.
In der Forschung konnte man schon den "Ein-Atom-Transistor" unter Laborbedingungen zeigen (bei -273°C). Das Ding hat ein Gate, wo nur ein Silberatom (~ 0,3 nm) reinpasst.

Die Kontrolle über jedes einzelne Atom in der Umgebung von hunderten Milliarden an Atomen wird ein thermisches Desaster.

Wenn wir Glück haben und alles glatt läuft landen wir in 2030 bei 5nm Kanalbreite. Und hier kommt bereits Silizium an seinen Grenzen. Man muss also nicht nur das Material wechseln, sondern dabei auch gleichzeitig die Kanalbreite immer weiter verkleinern können,. Man wird man eher damit anfangen, die Stromfluss-Schicht zu verkleinern, während der Transistor weiterhin "groß" verbleiben muss.

Bis eine Computerlinse auf dem Auge die Performance bringt, die man sich so vorstellt wie in den Sci-Fi-Filmen, wird locker noch ein halbes Jahrhundert vergehen. 2077 klingt schon mal nicht schlecht :)
 
Etwas sachte. So einfach wird das alles nicht mehr bzw. ist es schon seit einigen Jahren nicht mehr.
Solange wir Atome selbst nicht schrumpfen können, und das werden wir niemals können, wird das nichts mit dieser brachialen Steigerung der Rechenleistung bei gleicher Fläche. Damals (tm) waren Steigerung immer absehbar. Die echten Transistorgrößen konnten immer geschrumpft werden, wenngleich es immer schwieriger wurde.

Mittlerweile sind wir in Regionen angekommen, wo der Transistor in die Größenordnungen von Atomen kommt. D.h. noch kleiner machen um auf gegebener Fläche X noch mehr Rechenleistung packen zu können, ist bald nicht mehr.
In der Forschung konnte man schon den "Ein-Atom-Transistor" unter Laborbedingungen zeigen (bei -273°C). Das Ding hat ein Gate, wo nur ein Silberatom (~ 0,3 nm) reinpasst.

Die Kontrolle über jedes einzelne Atom in der Umgebung von hunderten Milliarden an Atomen wird ein thermisches Desaster.

Wenn wir Glück haben und alles glatt läuft landen wir in 2030 bei 5nm Kanalbreite. Und hier kommt bereits Silizium an seinen Grenzen. Man muss also nicht nur das Material wechseln, sondern dabei auch gleichzeitig die Kanalbreite immer weiter verkleinern können,. Man wird man eher damit anfangen, die Stromfluss-Schicht zu verkleinern, während der Transistor weiterhin "groß" verbleiben muss.

Bis eine Computerlinse auf dem Auge die Performance bringt, die man sich so vorstellt wie in den Sci-Fi-Filmen, wird locker noch ein halbes Jahrhundert vergehen. 2077 klingt schon mal nicht schlecht :)
Ist mir alles bewusst, war auch eher im Scherz gemeint. Wobei es in letzter Zeit immer wieder interessante Ansätze gibt bzgl alternativer Materialien. Graphen zum Beispiel ist womöglich dafür geeignet, wobei dieses Material ja nach wie vor nicht völlig verstanden wird, folglich also auch nicht alle möglichen Anwendungsbereiche
Aber dass es in 30 Jahren noch SmartWatch gibt, glaube ich eher weniger. 😄
 
Bis eine Computerlinse auf dem Auge die Performance bringt, die man sich so vorstellt wie in den Sci-Fi-Filmen, wird locker noch ein halbes Jahrhundert vergehen. 2077 klingt schon mal nicht schlecht :)

Die Linse muss doch nichts berechnen, sondern nur 8G unterstützen, um das Bild zu streamen. ;-)
Schwieriger wird das eher mit der Energieversorgung.
 
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