"Professionelles" Mikro für 200€

Drazor

Komplett-PC-Aufrüster(in)
"Professionelles" Mikro für 200€

Hallo,
ich bin gerade dabei ein Spiel zu programmieren und ich benötige für die Sprachausgabe ein möglichst professionelles Mirko für einen guten Preis.
Ich habe schon das Rode Rode NT-1A gefunden was für seinen Preis sehr gut sein soll, könnt ihr das so bestätigen oder gibt es noch bessere für den Preis ?
 
AW: "Professionelles" Mikro für 200€

Du hast mehrere Möglichkeiten. Erstmal: praktisch alle mieten sich n Studio und nehmen da auf, wenn es um Spielesounds geht. Nur die wenigsten leisten sich ein Studio.
Zweitens: wir müssen wissen was schon da ist. Schreib mal deine Audiohardware.
Drittens: Kondensatormikrofone haben ihre Nachteile und benötigen sehr viel mehr als einfach einstecken und loslabern. Nenn doch alles wichtige, dann kann man dir auch was empfehlen.

Ansonsten so ausm Kopf: AudioTechnica AT2020 USB+
Gutes Mikro, recht einfach zu bedienen, guter Pegel, genug Zubehör vorhanden. Ist etwas unter dem Rode NT-1A aber dieses kostet mehr und ist auch rein analog, bedarf also weiterer Hardware um zu funktionieren.
 
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Also von Audiohardware besitze ich noch ein Asus Sonar DGX, Studio mieten kommt nicht infrage 1. zu teuer 2.wird das jetzt auch kein AAA Spiel ;)
 
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Dann nimm ein günstiges USB-Kondensatormikro.
Für dich wirds auch ein Samson Meteor tun:
Samson Meteor

Vorteile: Standfüße dran, musst keinen Ständer dazukaufen (kannst aber). Brauchbare Qualität. USB und hat auch direct monitoring (man hört sich selbst ohne Verzögerung) und eine Soundkarte.
Ist günstig und sieht gut aus.
Wie das klingt - einfach auf Youtube suchen.

Es gibt keinen Grund bis zu 200€ dafür zu verbraten, die Unterschiede bei Kondensatormikrofonen sind eher klein. Da ich deine Stimme nicht kenne (bzw die, die aufgenommen wird), kann ich dir auch nix dafür passendes optimieren.

Was dir deutlich mehr bringt als ein besseres Mikro (in diesem Preisbereich) ist eine ruhige Umgebung, die kein fettes Echo hat.

Ich werde dir jetzt nicht erzählen was man alles macht um die Raumakustik zu verbessern, aber es gibt n paar "Hausmittelchen" die helfen.
Leichte Decke überm Mikro+Oberkörper. Ist doof, aber hilft wirklich bei einem Raum der zu stark klingt. Solltest du ohne Decke oder weitere Hilfsmittel aufnehmen, lohnt es sich alle flachen Gegenstände zu entfernen oder zu drehen, damit sie nicht reflektieren.
Was hatten wir alles mit Studios zu kämpfen wo hübsche aber absolut grässlich klingende Lampenschirme, quadratische XXL-Blumentöpfe und Spiegel/Schränke reflektiert haben.

Solltest du sehr viel Krach von aussen haben, schnapp dir ein mobiles Gerät und mach die Aufnahmen woanders. Such dir ne ruhige, kuschelige Ecke und gut ist. Hab z.B. schon beim Kollegen im Klamottenladen aufgenommen wo bei mir im Haus renoviert wurde. Weil die Kleidung die überall hängt, die Schallreflektionen doch merklich dämpft, viel besser als bei nackten Wänden.

Das kann ich dir auf den Weg mitgeben, mögen deine Aufnahmen gelingen.

Du kannst natürlich mehr ausgeben wenn du magst:
Großmembran Mikrofone
Hier ist eine Liste mit allen USB-Kondensatormikrofonen die Thomann führt (Laden ist extrem empfehlenswert!). T-Bone würde ich nicht nehmen, die rauschen doch stärker und ich denke wenn du Sprache relativ leise aufnimmst, wirds zu viel. Bei lautem Gesang oder so was wie Drums ists nicht so auffällig weil da der Pegel anders ist und das Rauschen einfach leiser.
 
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Was haltet ihr den von dem Auna MIC-900B ?

Gibt nix zu meckern bei dem Ding. Es funktioniert und liefert brauchbaren Klang (entsprechend dem Preis). Hat ne Spinne, aber ein Ständer wird dir noch 10-50€ aus der Tasche ziehen.
Ich hab übrigens das Recording Tools MC-200 hier (analog).
Rate mal wie das aussieht:
http://forum.cockos.com/attachment.php?attachmentid=14564&d=1332783494

Ich weiß nicht wer hier zuerst da war, aber die verwenden dieselben Teile. Der einzige Unterschied: Farbe (Auna gibts auch in komplett schwarz) sowie die eingebaute USB-Soundkarte (dafür ist im Mikro genug Platz drin).
Gehäuse, Spinne, alles sieht gleich aus (selbst die aufgedruckten Zeichen, z.B. die Ausrichtung der Membran). Ich hab meins nicht aufgeschraubt, aber die Membran sollte auch gleich sein.

Und das Mikro kann ich empfehlen. Es hat einen recht leisen Pegel, dafür aber auch praktisch kein Grundrauschen, es sei denn man gibt ordentlich Verstärkung drauf (was man nicht machen sollte, für Aufnahmen bei extrem leisen Pegeln gibts besseres).
 
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Dann hol ich mir das Auna oder das Recording Tools wenn es das gleiche ist
 
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Habe das Auna CM001B, das ist ja baugleich, bis auf den Unterschied, dass das 900er mit Usb und integriertem Soundchip ist, das CM hat n XLR und benötigt 48V Phantomspeisung.
Also für professionell sind die nix, wegen dem Grundrauschen (für normal vernachlässigbar, sogar für Podcaster) auch der Frequenzbereich ist beschnitten. (Ist ein Einsteiger Mic!)

Würde dir eher zu nem Rode NT1A oder bei Budgetaufstockung zum NT2A raten.
 
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Habe das Auna CM001B, das ist ja baugleich, bis auf den Unterschied, dass das 900er mit Usb und integriertem Soundchip ist, das CM hat n XLR und benötigt 48V Phantomspeisung.
Also für professionell sind die nix, wegen dem Grundrauschen (für normal vernachlässigbar, sogar für Podcaster) auch der Frequenzbereich ist beschnitten. (Ist ein Einsteiger Mic!)

Würde dir eher zu nem Rode NT1A oder bei Budgetaufstockung zum NT2A raten.

Mh wo haste denn das Rauschen gefunden? Ein leichtes Grundrauschen haben die bei maximalem Gain, aber das gibt man ja net drauf bei Aufnahmen aus normaler Entfernung (so 10-15cm)...
Bei meinem höre ich das Grundrauschen bei der Aufnahme erst dann wenn ich +30dB über den Preamp draufgebe, das ist schon ordentlich - damit kannste herumfliegende Insekten aufnehmen, die Stimme rennt sofort ins clipping. Aber ja, wenn man es drauf anlegt, kriegt man alles klein...
 
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Mh wo haste denn das Rauschen gefunden? Ein leichtes Grundrauschen haben die bei maximalem Gain, aber das gibt man ja net drauf bei Aufnahmen aus normaler Entfernung (so 10-15cm)...
Bei meinem höre ich das Grundrauschen bei der Aufnahme erst dann wenn ich +30dB über den Preamp draufgebe, das ist schon ordentlich - damit kannste herumfliegende Insekten aufnehmen, die Stimme rennt sofort ins clipping. Aber ja, wenn man es drauf anlegt, kriegt man alles klein...

Schon klar, wir sprechen hier aber von professionell und Studioaufnahmen.
Postprocessing ist ja auch noch möglich. :)
 
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Schon klar, wir sprechen hier aber von professionell und Studioaufnahmen.
Postprocessing ist ja auch noch möglich. :)

Yup. Aber der TE hat nur 200€ und sollte auch noch etwas für Zubehör übrig lassen.
Postprocessing ist zwar möglich, aber nicht immer einfach. Raubt Zeit, erfordert etwas Können und Wissen. Ich bevorzuge immer ein klares, sauberes Signal. Notfalls etwas zu leise, denn Gain kann man später immer draufgeben.

NT-1A mit allem drum und dran kostet über 200€ (damit auch alles an Zubehör da ist, auch passendes Kabel etc). Dazu kommt ein AudioInterface, nicht unter 100€ (die unter 100€ rauschen deutlich stärker als das Mikro), da wirds wohl Focusrite oder so was werden. Die taugen was.
Aber wir sehen hier die Gesamtsumme nicht unter 300€ für brauchbare Qualität.
Alternativ Rode Podcaster oder Procaster, wie schimpft sich da deren USB-Modell. Aber auch deutlich über 200€ + Zubehör.

Ist schon klar, wir sind hier noch tief im Einsteigerbereich. Und ein analoges Mikro (Großmembran-Kondensatormikro, XLR) hält locker 20-30 Jahre, wenn man es nicht fallen lässt. Da lohnt es sich auch höher zu gehen - aber halt dann wenn es auch einen Einsatzzweck gibt. 30 Jahre auf einem teuren Briefbeschwerer sitzen bringt nix. Lieber günstiger kaufen (USB, unter 100€) und später mit geringem Wertverlust tauschen, wenn die Ansprüche gestiegen sind.
 
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Sry wegen der späten Antwort, also ich bin kein audiophiler Mensch aber ich finde wenn ich schon selbst mein Headset richtig einstelle ist das eine hörbare Qualität.Der Sprung von Headset zu Kondensator wird enorm sein aber ich finde extra 200€ mehr für ein bisschen bessere Ton lohnt sich net.
 
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Also wenn es nicht viel sein soll: Blue Snowball.
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Sry wegen der späten Antwort, also ich bin kein audiophiler Mensch aber ich finde wenn ich schon selbst mein Headset richtig einstelle ist das eine hörbare Qualität.Der Sprung von Headset zu Kondensator wird enorm sein aber ich finde extra 200€ mehr für ein bisschen bessere Ton lohnt sich net.

Glaub mir das lohnt sich. Es ist nicht ein "bisschen", es sind Welten dazwischen. Selbst die richtig guten Headsets mit den besten Mikrofonen die man bekommen kann, kommen nicht ran.
Vor allem bleibt dir das Mikro auch sehr sehr lange erhalten. So was kauft man für 10-20 Jahre. Von alleine geht da nix kaputt und die Audiowelt dreht sich viel viel langsamer als andere Bereiche. Wer in den 80ern ein gutes Mikrofon gekauft hat, kann sich auch jetzt an nem geilen Klang erfreuen. Denk mal drüber nach. Niemand zwingt hier wen, teure Audiohardware zu kaufen, aber es gibt einen Grund warum die so ist wie sie ist und auch solche Preise hat.
 
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Ich meine auch jetzt den Unterschied zwischen Auna und Rode

Den gibts auch. Genau so wie zwischen Rode und Neumann für 1000€ und mehr. Kondensatormikro ist zwar gut, aber es gibt auch Mikrofone die weit über dem liegen was normale Leute brauchen (selbst die, die ein kleines Studio betreiben). Nach oben offen wie es so schön heißt.
 
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Ja die Frage ist aber was ich brauche ?

Das kann ich dir nicht beantworten, auch kein Berater. Das musst du selbst rausfinden was dir und anderen genügt. Da dich andere hören sollen, würde ich immer das beste nehmen was sich ins Budget quetschen lässt. Qualität über alles was Content angeht, auch bei Hobbyprojekten (denn nur so werden auch Hobbyprojekten vollwerige Projekte).
 
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