Problem mit neuem Rechner (Lichtblitz und Rauch)

filius

Komplett-PC-Käufer(in)
Hallo zusammen,

ich habe da ein "kleines" Problem.

Ich habe mir heute meinen neuen Rechner zusammengebaut (Intel I7 920 mit FOXCONN Bloodrage). Als ich endlich fertig war und in testen wollte, ging erstmal nichts bzw. beim Einschalten springen die Lüfter kurz an und dann war alles still.
Danach habe ich (zum Testen) ein anderes Netzteil eingebaut. Mit diesem Netzteil passierte dann mein Problem:
Es gab im Bereich des ATX - Steckers (dem 8-poligen oben links auf dem Mainboard) einen kurzen Lichblitz und der Rechner rauchte. Ich habe dann den kompletten Rechner zerlegt, nichts schwarzes oder einen kaputten Kondensator finden können und den Rechner dann Stück für Stück wieder zusammengesetzt. Nach jeder "Ausbaustufe" habe ich wieder gestestet.

Nun das Curiose: Der Rechner läuft jetzt.
Meine Frage: Wie kann ich aber sicher sein, dass alles in Ordnung ist und der Rechner nicht doch irgendwo eine Macke hat (z.B. ein Kondensator zerbröselt) oder sowas?

Das Gehäuse ist ein ANTEC TWELVE HUNDRED (also Netzteil unten). Das Netzteil ist ein Enermax Modu 82+ mit 625W.

Bitte um Hilfe...

Grüße,
Filius
 
hab ich das jetzt richtig verstanden, beim Enermax NT trat die Entladung nicht auf sondern nur bei dem "anderen"?

Wäre nett wenn du mal die kompletten Daten deines PCs und der Netzteile schreibst ...
 
jo dachte wie ich überchrift gelesen hat das es des netzteil zerschossen hat aber so schreib ma komponenten
 
Da es direkt bei der CPU-Versorgung (8-Poliger Stecker) passiert ist, vermute ich einfach mal, dass irgendwas metallisches die 12V-Leitung gegen Masse kurzgelegt hat, die dann nach dem Auseinandernehmen wegekommen ist...
Feststellen kann man es, indem man unterm Board nach etwaigen kleinen Brandstellen sucht (meisst sehr klein)

Kann mich aber auch täuschen, denn vonsoetwas gehen auch nicht die Komponenten flöten (Bis auf ein Billig-NT)...
 
Also,

das Netzteil, mit dem ich den Rechner gestestet habe, war ein bequit 550W. Mit diesem Netzteil gab es dann auch den Rauch und den Lichtblitz.

Nach dem "Unfall" habe ich den kompletten Rechner nochmal zerlegt und auf Brandspuren, etc. kontrolliert. Konnte aber nichts finden.

Wie gesagt, nachdem ich alle Teile wieder zusammengesetzt habe, funktioniert der Rechner nun (auf jedenfall soweit, dass ich ins BIOS komme. Windows ist ja noch nicht installiert).

Ich hab halt nur ein bissl Bammel, bzw. wüsste ich gerne, wie ich den Rechner auf etwaige Schäden überprüfen kann.

Hier die kompletten Komponenten:

Gehäuse: Antec Twelve Hundred schwarz
Netzteil: Enermax MODU82+ 625W (EMD625AWT)
Mainboard: Foxconn Bloodrage
Prozessor: Intel Core i7 920 4x2.67GHz DO-Stepping
Speicher: Corsair XMS3 Dominator KIT 6GB PC3-12800U DDR3-1600 CL8
Grafikkarte: EVGA GTX285 2GB
Festplatte: 3.5" WD Black 640GB WD6401AALS
DVD: DVD SATA LG 16/52 DH16NS10
Brenner: LG GH22LS30 SATA
Soundkarte: Creative X-Fi Titanium Pro
CPU-Kühler: Noctua NH-U12P

Ich hoffe das hilft weiter...

Grüße,
Filius
 
hm mit meinem alten netzteil gabs auch ma rauch und so war auch von enermax und als mans wieder anschalten wollte gabs nen lauten knall (sicherung) gab halt nen kurzen evtl bei dir auch aber bei meiner hardware war nix defekt außer das netzteil
 
Den Lichtblitz und den Rauch hatte ich, als ich mein altes bequit angeschlossen hatte. Mit dem wollte ich den Rechner testen, da er mit dem Enermax gar nicht anlief (nur kurz die Lüfter angedreht und wieder aus).

Das komische ist, dass nach dem Zerlegen und Zusammensetzen (diesmal wieder das Enermax angeschlossen) der Rechner tut (zumindest bis zu der Stelle, an der er das (noch nicht installierte) Betsriebssystem lädt. Das BIOS tut auch soweit.

Bin mir halt nur unsicher, ob nicht irgendwo was kaputt gegangen ist.
 
Wenns ein Kurzer von Spannungsversorgung gegen Masse war, wird nicht viel passiert sein, denke ich.
Schlimmer wäre es, wenn irgendwas gegen die Versorgungsspannung der Komponenten oder schlimmer noch Signalleitungen geschlossen wäre.

Von daher würde ich vermuten, das es das gewesen ist und nicht viel passiert ist.
 
aber normal hauts doch bei nem guten netzteil meistens die sicherung durch falls ma was ist so das die hardware nix abbekommt
 
also das Netzteil, bei dem der "Unfall" passierte kann schon defekt sein (Habs nicht gestestet danach). Hab ja danach mit meinem neuen Netzteil weiter gestestet.

Gibt es da nicht irgendein Testprogramm, was dem Rechner soviel abverlangt, bzw. so viele Bereiche des Rechners prüft bzw. bencht, dass ich davon ausgehen kann, dass alles i.O. ist? Ich denke da an sowas wie z.B. 3dMARK. Würde z.B. Prime das hergeben?
 
Ich wüsste kein Programm was alles könnte, allerdings könntest du ja alle Teile mit dem jeweiligen Programmen testen ;) Wenn der Rechner aber doch normal läuft (kannst ja einfach ne Stunde Crysis zocken oder so... :D) dann musst du dir doch keine Sorgen machen :P Mein Rechner hat auch mal geraucht... ging danach zwar noch an, hab mir da aber leider die I/O Anschlüsse zerschossen :ugly:
 
Tja, dazu muss halt erst Windows installiert sein^^
Dann Memtest, Furmark, Prime und 3Dmark, noch nen bissl zocken und wenn er das alles übersteht dann weißt du 120% sicher, das alles ok ist:haha: Viel Spaß dabei^^
 
Der schnelle Funktionstest ist eigentlich Memtest86, ist ja selbstständig von Diskette oder CD bootbar. Aber für einen Leistungstest brauchst du, wie schon erwähnt, Windoof...
Wie es mit der PCGH Knoppix aussieht, weiss ich nicht...
 
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