[Politik] Union fordert Integrationswillen, ein Kommentar..

Aber es wird ja gar nicht gefragt, was mit der Einschränkung der Religionsausübung gemeint ist... Wenn die damit meinen, dass der Muezzin nicht rufen soll, dann stimme ich dem zu. Wenn damit die Scharia abgelehnt wird, dann stimme ich dem zu. Schächten, Burka, Kopftuch, etc. sind auch Themen. Es muss doch erst mal gefragt werden, was damit genau gemeint ist. Vielleicht würde die von der Mehrheit gemeinte "Einschränkung" kaum Moslems in Deutschland betreffen. Nichts genaues weiß man nicht.

Eine "erhebliche" Einschränkung würde wohl die Mehrheit treffen - sonst wäre sie nicht erheblich. Schächten kann ebenfalls nicht gemeint sein, denn es geht um Einschränkungen nur für Moslems - nicht um Beschränkungen für Juden. Der Muezzin kann ebenfalls nicht gemeint sein, den Muezzinrufe sind vielerorts im Rahmen des Lärmschutzes verboten und noch gelten in Deutschland Menschen- und Grundrechte, d.h. das Recht auf freie Religionsausübung - nicht auf "erheblich eingeschränkte". Burka und Kopftuch können es ebenfalls nicht sein, denn diese haben nichts mit der Religionsausübung zu tun.
Davon ausgehend, dass die Leute, die an so einer Umfrage teilnehmen, sich mehr Gedanken machen, als du, bevor sie mit ihrer Antwort die Aufhebung von Grundrechten fordern, bedeutet dieses Umfrageergebniss schlichtweg, dass die Mehrheit der Deutschen verfassungsfeindlich ist.
(die andere Annahme -das die Mehrheit sich derart wenig um Grundrechte kümmert, dass sie nicht drüber nachdenken- wirft auch kein schöneres Bild auf die Demokratie)

Anstatt gleich von Islamfeindlichkeit zu reden und von den Medien ein Stillschweigen über das Thema zu fordern, sollte lieber genau darüber geredet werden. Deckel drauf und abwarten, was passiert, bringt wirklich nichts. Das letzte Mal als das gemacht wurde, hat Sarrazin den Deckel wieder geöffnet. Keine Ahnung, wer's das nächste Mal machen würde.

Deckel drauf ist sicherlich keine Lösung, dieser extrem Mangel an Demokratie- und Menschrechtsbewußstsein muss thematisiert werden. Aber viel islamfeindlicher als "Schränkt die Religionsfreiheit von Muslimen erheblich ein" wäre wohl nur noch direkt die Internierung.
 
Eine "erhebliche" Einschränkung würde wohl die Mehrheit treffen - sonst wäre sie nicht erheblich
-
Ja, nein, vielleicht, leider kann man das nicht hundertprozentig sagen, es wurde ja nicht genauer nachgefragt.

Schächten kann ebenfalls nicht gemeint sein, denn es geht um Einschränkungen nur für Moslems - nicht um Beschränkungen für Juden.
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Siehe Opferfest.

Der Muezzin kann ebenfalls nicht gemeint sein, den Muezzinrufe sind vielerorts im Rahmen des Lärmschutzes verboten

- Trotzdem kann man sagen, dass man das auch außerhalb des Lärmschutzes nicht will.

und noch gelten in Deutschland Menschen- und Grundrechte, d.h. das Recht auf
freie Religionsausübung - nicht auf "erheblich eingeschränkte".
- Es gibt kein Recht auf eine uneingeschränkte Religionsausübung, siehe Lärmschutz.

Burka und Kopftuch können es ebenfalls nicht sein, denn diese haben nichts mit der Religionsausübung zu tun.

- Vielleicht sind die Befragten anderer Meinung, ob es stimmt oder nicht.

Davon ausgehend, dass die Leute, die an so einer Umfrage teilnehmen, sich mehr Gedanken machen, als du, bevor sie mit ihrer Antwort die Aufhebung von Grundrechten fordern, bedeutet dieses Umfrageergebniss schlichtweg, dass die Mehrheit der Deutschen verfassungsfeindlich ist.

- Vielleicht sind die auch nur gegen den Muezzinruf, die Scharia und die Schächtung, keiner weiß es. Ich hätte die Aussage abgelehnt, weil mir das zu undifferenziert/unkonkret ist.
siehe Bemerkungen
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehr geehrte (ist gelogen) Frau Merkel, hier mal ein kleiner Tipp zum Abwandern: Im Ausland verdienen deutsche Fachkräfte bis zu 3mal so viel wie in Deutschland. Ich selbst habe 2,5 Jahre in Österreich gearbeitet bei 2600€ monatlichen Nettogehalt, und 1,5 Jahre in Singapur auf einer Werft als Bordelektiker mit einem Monatsgehalt von 15000$ USD. Und mir ging es nicht schlecht dabei.

Womit Du als (scheinbarer) Gegner der Einwanderung und Integration selbst das natürlichste Argument geliefert hast, warum Menschen überhaupt den Wunsch verspüren, aus ihrer Heimat in die Fremde zu gehen: sie möchten (genau wie Du), dass es ihnen besser geht. Du hast es auch getan und viele andere Deutsche tun es, indem sie auswandern. Aber nicht nur Deutsche, sondern Menschen auf der ganzen Erde. Dass sich dabei der Strom genau in die Länder kanalisiert, wo das (materielle) Lebensniveau am höchsten ist, ist ja wohl nicht verwunderlich.
Irgendwie auch eigenartig, dass in einigen Posts die nationalen Sitten und Gebräuche mit den Gesetzen verwechselt werden:
Im Ausland habe ich mich an die Sitten und Gebräuche des Gastgeberlandes zu halten.
Fremde Sitten und Gebräuche sollte man achten und / oder tolerieren, an Gesetze muss man sich unter Androhung von Strafe halten. Man sollte schon den Anstand besitzen, fremde Kulturen / Religionen auch im eigenen Land zu akzeptieren. Das Argument "die gehen ja auch nicht auf uns zu" bringt keinem einen Lösung sondern nur Konfrontation, die nicht wirklich etwas ändert. Weiterhin wird von einigen hier sehr stark pauschalisiert. Wer von den Sprechern gegen die Integration in diesem Post hat unmittelbar in seinem täglichen Leben mit so vielen Einwanderern zu tun, derartige Urteile gegen diese Menschen abgeben zu können ?
 
siehe Bemerkungen

Zitieren wäre bequemer...

Ja, nein, vielleicht, leider kann man das nicht hundertprozentig sagen, es wurde ja nicht genauer nachgefragt.

Was gibt es da genauer nachzufragen? Es ist schlichtweg Konvetion der deutschen Sprache, dass das Wort "erheblich" nicht "unbedeutend, eine vernachlässigbare Minderheit betreffend" meint. Ich hoffe dochmal, dass diejenigen, die sich in dieser Umfrage Ausländerfeindlich geäußert haben, die deutsche Sprache beherrschen.!?

Schächten kann ebenfalls nicht gemeint sein, denn es geht um Einschränkungen nur für Moslems - nicht um Beschränkungen für Juden.
Siehe Opferfest.

Was soll ich da sehen? Das meine Argumentation stimmt :huh:

Trotzdem kann man sagen, dass man das auch außerhalb des Lärmschutzes

Natürlich kann man das sagen. Man kann das Verbot von einer Handlung, die bereits in den meisten Fällen verboten ist, aber nicht eine "erhebliche Einschränkung" nennen, weil es eben gar keine ist. Das wäre das gleiche, als würde man auf deutschen Autobahnen ein Tempolimit von 200 einführen. Würde kaum einen Unterschied machen, weil in 99% der Fälle bereits heute nichts geschieht, was danach verboten wäre.

Es gibt kein Recht auf eine uneingeschränkte Religionsausübung, siehe Lärmschutz.

:rollen:
Nach dieser Umfrage sollte mich mangelnde Verfassungskenntniss eigentlich nicht überraschen, aber irgendwie bin ich doch langsam für einen Leitkulturtest. Für alle.

Zur Aufrischung §4GG:

(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.



Es gibt ein Recht auf freie, ungestörte Relgigionsausübung. (noch)
Nur gehören Muezzingerufe schlichtweg nicht dazu, weswegen ein Verbot eben auch keine "erhebliche Einschränkung" der Glaubensausübung von Muslimen wäre. Was hier von 2/3teln der Bevölkerung gefordert wird, geht deutlich weiter.

Vielleicht sind die Befragten anderer Meinung, ob es stimmt oder nicht.

Macht es einen Unterschied, ob man wegen Intolleranz oder wegen Dummheit gegen Religionsgruppen hetzt und den Entzug von Grundrechten fordert?
Erschreckend viele Deutsche waren Anno33 auch der Meinung, dass die Wirtschaft fest in der Hand der Juden wäre.

- Vielleicht sind die auch nur gegen den Muezzinruf, die Scharia und die Schächtung, keiner weiß es.

Vielleicht sind sie zu blöd für Umfragen, ja.
Aber s.o.: Die Konsequenzen bleiben die gleichen. Und die Konsequenzen sind imho inakzeptabel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Einerseits find ich die genannten Zahlen ziemlich schockierend (vor allem die Tatsache, dass manche Menschen scheinbar nicht aus der Vergangenheit gelernt haben).

Andererseits finde ich das Verhalten mancher Ausländer hier auch nicht in Ordnung. Dazu muss ich sagen, dass ich von einer Stadt geprägt wurde, in der über 20% der Bevölkerung Ausländer sind (nicht im Sinne von 2. oder 3. Generation, sondern im Sinne von kein deutscher Pass). In einem Stadtteil sind es sogar 47%.
Das Problem sind auch nicht alle sondern nur ein kleiner Teil (der aber deutlich größer ist als der Prozentsatz von Deutschen, mit denen es Probleme gibt). Der Grund dafür ist einfach: Es gibt hauptsächlich 3 Gruppen von Einwanderern:
1. Verfolgte (gegen sie ist nicht das geringste einzuwenden)
2. Fachkräfte (diese will man anlocken)
3. "Unterschicht" (vor allem ungebildete, die sich ein besseres/einfacheres Leben erhoffen)

Das Problem ist, dass vor allem die 3. Gruppe nach Deutschland kommt und wer nichtmal die eigene Sprache kann wie soll er dann z.B. deutsch lernen?

Ich will nicht behaupten, dass alle Ausländer dumm sind. Im Gegenteil. Aber es kann auch nicht sein, dass der deutsche Staat praktisch jeden aufnimmt. Es ist keine Frage mehr, dass es Probleme gibt. Die Frage ist: Wie kann man sie lösen. Auch wenn jetzt manche über das Ziel hinausschießen, irgendwas muss getan werden, denn wenn nichts geschieht werden die Probleme größer und immer mehr Menschen werden anfangen rechts zu denken, da scheinbar nur die eine Lösung haben.
 
Zur Aufrischung §4GG:

(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.


Es gibt ein Recht auf freie, ungestörte Relgigionsausübung. (noch)

Es gibt eben kein Recht auf freie Religionsausuebung in der von Dir hier fahrlaessig oder absichtlich suggerierten Weise und es steht auch nichts dergleichen im Grundgesetz.

Es gibt die Freiheit des religioesen und weltanschaulichen Bekenntnisses. Wenn Du also Mormone waerst und glaubst, Kirchengruender Joseph Smith haette tatsaechlich 1832 eine Offenbarung zur Vielehe empfangen, steht Dir dies frei und darfst Du das auch laut aussprechen, ohne Repressalien fuerchten zu muessen. Es steht Dir hingegen nicht frei, Dich mit ganzen Strassenzuegen zu verheiraten.

Ebenso wird die ungestoerte Religionsausuebung gewaehrleistet. Das heisst aber nicht, dass Du Dein Kind aus religioeser Motivation beschneiden lassen koenntest; dies duerfte nach § 227 StGB sogar strafbar sein. Es heisst auch nicht, dass Du Deine Frau nach einem Seitensprung auf einem Marktplatz aufhaengen, steinigen oder die Ehe auf eine andere Weise Deiner Wahl fuer beendet erklaeren koenntest.

Nur gehören Muezzingerufe schlichtweg nicht dazu, weswegen ein Verbot eben auch keine "erhebliche Einschränkung" der Glaubensausübung von Muslimen wäre.

Deshalb verstehe ich auch beim besten Willen nicht, weshalb aus Burka- und Minarettverbot Grundsatzdebatten entbrennen. Beides halte ich fuer auf eine mit dem GG nicht kollidierende Weise rechtlich machbar und wuerde es auch prinzipiell begruessen.
 
Es ist keine Frage mehr, dass es Probleme gibt. Die Frage ist: Wie kann man sie lösen.

Korrekt errkannt. Jedoch kann man Probleme nur wirklich lösen, wenn man deren Ursachen beseitigt. Das ist eigentlich eine allgemein bekannte und anerkannte Erkenntnis. Und die Ursachen dieser Problematik bestehen nach wie vor in den krassen sozialen Unterschieden auf der Erde, für die u.A. auch ein Land wie Deutschland historische sowie aktuelle politische und ökonomische Verantwortung trägt. Dieser Verantwortung und Verpflichtung sollten sich auch gerade jene langsam mal bewusst werden, die so vehement auf ihre (Vor)Rechte als Deutsche pochen. Man kann ja wohl schwerlich davon ausgehen, dass es den Menschen, die aus dem Ausland nach Deutschland oder in andere besser entwickelte Länder kommmen, in ihrer Heimat schlechter geht, nur weil sie "fauler" sind.:schief:
 
Und die Ursachen dieser Problematik bestehen nach wie vor in den krassen sozialen Unterschieden auf der Erde

Diesem Teil stimme ich zu.

für die u.A. auch ein Land wie Deutschland historische sowie aktuelle politische und ökonomische Verantwortung trägt.

Diesem allenfalls teilweise. Und speziell daran, dass sich die islamische Welt seit hunderten Jahren vom einstigen Zugpferd zur Bremse der soziokulturellen und wissenschaftlichen Entwicklung gemausert hat, ist vor allem die islamische Welt selbst schuld: weil sie sich aus Opportunismus bewusst dafuer entschieden und es sich in traditionell-archaischen Strukturen bequem gemacht hat. Deshalb halte ich es auch fuer dumm, ausdruecklich kontraproduktiv und potenziell gefaehrlich, nun wieder die Kollektivschuldleier anzustimmen und reflexartig das Scheckbuch zu zuecken. Ich waere eher dafuer, dass Deutschland die islamische Welt freundlich, aber bestimmt darauf verweist, dass es gerade wegen seiner juengeren Vergangenheit bestimmte Dinge eben nicht toleriert.

Man kann ja wohl schwerlich davon ausgehen, dass es den Menschen, die aus dem Ausland nach Deutschland oder in andere besser entwickelte Länder kommmen, in ihrer Heimat schlechter geht, nur weil sie "fauler" sind.:schief:

Vermutlich nicht. Man kann ihnen aber ohne schlechtes Gewissen anlasten, teilweise ueber Generationen nichts unternommen zu haben, um in ihrer neuen und selbstbestimmten Heimat wahrhaftig anzukommen. Denn es mag zwar zutreffen, dass nach Ende des zweiten Weltkrieges ein ganz bestimmter Typ Arbeitskraefte mit einer ganz estimmten Erwartungshaltung nach Deutschland geholt wurde. Nur hat sich dieser eben ganz bewusst fuer das Hierbleiben entschieden. Und ein Teil dieser Menschen ebenso wie ihr Nachwuchs ist evident hiergeblieben, ohne je angekommen zu sein.
 
Und ein Teil dieser Menschen ebenso wie ihr Nachwuchs ist evident hiergeblieben, ohne je angekommen zu sein.

Was sicher sehr unterschiedliche subjektive individuelle Ursachen hat. Eine sicher nicht unerhebliche ist halt die Kultur, aus der diese Menschen kommen. Welche, sicher nicht durch persönliches Verschulden, sondern durch das gesellschaftliche Umfeld in ihrer Heimat tief in den Menschen verwurzelt ist. Deshalb sind halt die Deutschen (typisch;)) deutsch, die Türken türkisch ... (soll jetzt keine Pauschalisierung sein !). Sicher haben es die Menschen in jedem Land selbst in der Hand, ihre Gesellschaft zu gestalten und tragen auch die Verantwortung für das was dabei herauskommt. Jedoch haben manche Länder auf Grund der Verantwortung anderer immer wieder schlechtere Voraussetzungen dafür gehabt. Das sind nun mal historische Tatsachen, die niemand wegdiskutieren kann.
Damit das aber nicht generell falsch verstanden wird: ich möchte mit meinen Argumenten keinen Freibrief für Einwanderer ausstellen, unabhängig von den Gesetzen, Sitten und Gebräuchen unseres Landes leben zu dürfen. Es sollten sich beide Seiten mit den erforderlichen Kompromissen in den Prozess einbringen. Wobei unsere Regierung sicher einen großen Teil der Verantwortung übernehmen muss, da zum einen nur sie die gesetzlichen Grundlagen für den Prozess schaffen kann und zum anderen durch die Äußerungen ihrer Politiker auch einen nicht unerheblichen Teil zum politischen Klima beiträgt.
EDIT:
Noch 'ne kurze Anmerkung. Was uns die menschliche Geschichte und besonders auch die Zeit das Nationalsozialismus in Deutschland gezeigt hat: kein Mensch ist weniger wert als ein anderer, nur weil er anders denkt und fühlt oder aus einem anderen Land bzw. Kulturkreis stammt. Und vor allem hat kein Mensch das Recht, einen anderen deshalb derart zu behandeln (!). Gerade letztere Erkenntnis scheint einigen Personen des "öffentlichen Lebens", insbesondere speziellen Politikern irgendwie abhanden gekommen zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitieren wäre bequemer...
Gerne.

Was gibt es da genauer nachzufragen? Es ist schlichtweg Konvetion der deutschen Sprache, dass das Wort "erheblich" nicht "unbedeutend, eine vernachlässigbare Minderheit betreffend" meint. Ich hoffe dochmal, dass diejenigen, die sich in dieser Umfrage Ausländerfeindlich geäußert haben, die deutsche Sprache beherrschen.!?
Wenn jemand gegen das Schächten, die Burka, das Kopftuchtragen in bestimmten Situationen, die Scharia, den Muezzinruf und noch ein paar andere Sachen ist, dann ist das für den vielleicht schon erheblich, einfach wegen der Menge der Einschränkungen. Vielleicht sollte man doch genauer nachfragen.

Was soll ich da sehen? Das meine Argumentation stimmt :huh:
Die Menschen wollen die Religionsausübung für Moslems eventuell so einschränken, dass diese nicht schächten dürfen, siehe Islamisches Opferfest.

Natürlich kann man das sagen. Man kann das Verbot von einer Handlung, die bereits in den meisten Fällen verboten ist, aber nicht eine "erhebliche Einschränkung" nennen, weil es eben gar keine ist. Das wäre das gleiche, als würde man auf deutschen Autobahnen ein Tempolimit von 200 einführen. Würde kaum einen Unterschied machen, weil in 99% der Fälle bereits heute nichts geschieht, was danach verboten wäre.
s.o.
Vielleicht geht es nur um die Menge der Verbote, sodass die Menge der Einschränkungent schon erheblich erscheint. Vielleicht sollte man doch genauer nachfragen.

:rollen:
Nach dieser Umfrage sollte mich mangelnde Verfassungskenntniss eigentlich nicht überraschen, aber irgendwie bin ich doch langsam für einen Leitkulturtest. Für alle.

Zur Aufrischung §4GG:

(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.



Es gibt ein Recht auf freie, ungestörte Relgigionsausübung. (noch)
Nur gehören Muezzingerufe schlichtweg nicht dazu, weswegen ein Verbot eben auch keine "erhebliche Einschränkung" der Glaubensausübung von Muslimen wäre. Was hier von 2/3teln der Bevölkerung gefordert wird, geht deutlich weiter.
Es gibt ein Recht auf eine gewisse Religionsausübung. Ein Recht auf eine uneingeschränkte Religionsausübung gibt es nicht. Gesetze und Verordnungen müssen eingehalten werden. Ich würde gerne wissen, was die Mehrheit von 58,4% konkret fordert. Vielleicht sollte man doch genauer nachfragen.

Macht es einen Unterschied, ob man wegen Intolleranz oder wegen Dummheit gegen Religionsgruppen hetzt und den Entzug von Grundrechten fordert?

Erschreckend viele Deutsche waren Anno33 auch der Meinung, dass die Wirtschaft fest in der Hand der Juden wäre.
Zitat von mir: "Ich sehe keine Hetze auf breiter Front und die Politik hat noch gar nichts "ausländerfeindliches" umgesetzt"

Vielleicht sind sie zu blöd für Umfragen, ja.
Aber s.o.: Die Konsequenzen bleiben die gleichen. Und die Konsequenzen sind imho inakzeptabel.
Bislang gibt es noch gar keine Konsequenzen. Und aus der einfachen Aussage "Für Muslime in Deutschland sollte die Religionsausübung erheblich eingeschränkt werden." kann man keine praktischen, gesetzgeberischen Konsequenzen ziehen, weil es schlicht viel zu unkonkret ist.
 
Die Menschen wollen die Religionsausübung für Moslems eventuell so einschränken, dass diese nicht schächten dürfen, siehe Islamisches Opferfest.

Ich wiederhole:
Wenn man Muslimen das Schächten verbieten und Juden das Schächten erlauben will, liegt regligiöse Diskriminierung (und damit sogar ein Verstoß gegen Artikel 3GG) vor.

Es gibt ein Recht auf eine gewisse Religionsausübung. Ein Recht auf eine uneingeschränkte Religionsausübung gibt es nicht. Gesetze und Verordnungen müssen eingehalten werden.

4,3 - jetzt sind wir bei Artikel 1GG:
(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

Man kann die allgemein gehaltenen Grundrechte zwar z.T. präzisieren und dabei einschränken, aber mit Ausnahme der Artikel 1-3** & 5-19GG gibt es keine einzige Verordnung, die über dem zitierten Artikel 4 stehen könnte. Im Gegenteil: Alle anderen müssen ihn bei ihrer Erstellung berücksichtigen.
(weswegen ja auch trotz in der Verfassung verankerten Tierschutzes -Artikel 20a- Schächtung nicht einmal allgemein verboten, sondern allenfalls mit Auflagen versehen werden kann)


**:
Für die, die auch das vergessen haben: Artikel 2 garantiert körperliche Unversehrtheit und freie Selbstenfaltung. Beschneidungen sind somit verboten, da kann man nichts weiter Einschränken, genauso wie das Aufzwingen einer Burka. Jemandem zu verbieten, eine Burka zu tragen, wenn er das will, wäre dagegen wiederum selbst ein Verstoß gegen Artikel 2 und somit höchstens in Spezialfällen (z.B. Vermummungsverbot auf Demonstrationen) mit unserer Verfassung vereinbar.



P.S.:
Ich weiß mitlerweile nicht, was ich schlimmer finden soll:
- dass 10% der deutschen eine Diktatur wollen und sich 60% bereitwillig gegen den Kern unserer Verfassung äußern
oder
- dass das weder Medien noch Politiker noch die Leute, die mir begegnen, bedenklich finden
:(
 
Zum Thema Grundgesetz, Islam und Religion empfehle ich aber an der Stelle (mal wieder) den Vortrag von Prof. Schachtschneider: YouTube - Religionsfreiheit für den Islam? Vortrag Prof. Schachtschneider Teil 1/6
Man muss zwar Zeit aufopfern aber dafür informativer als das hießige "Laienspiel".

€: Was diese Studie(welche wahrlich kein großer Wurf ist) der Friedrich-Ebert Stiftung angeht, so bringt es die Einleitung eines Artikel auf PI-News auf den Punkt:
Es ist mal wieder so weit! Kaum hat in Deutschland eine längst überfällige Debatte über die statistisch belegte, mangelhafte Integration von Einwanderern aus dem muslimischen Kulturkreis begonnen, da treten auch schon die üblichen Mahner des linken Establishments auf den Plan, und rücken jede überfällige Kritik in die schmuddelige Ecke des Rechtsradikalismus.
http://www.pi-news.net/2010/10/report-mainz-die-islamfeindlichkeit-nimmt-zu/
 
Zuletzt bearbeitet:
Für die, die auch das vergessen haben: Artikel 2 garantiert körperliche Unversehrtheit und freie Selbstenfaltung. Beschneidungen sind somit verboten, da kann man nichts weiter Einschränken(...)

Stimmt - rituelle (also nicht medizinisch indizierte) Beschneidungen duerften tatsaechlich verboten sein. Trotzdem sind sie an der Tagesordnung und werden von Aerzten mit entsprechendem kulturell-religioesen Hintergrund offen als "kultische" Dienstleistung feilgeboten (Klick!). Als im Deutschen Aerzteblatt hierauf hingewiesen wurde und einige Aerzte die Beschneidung verweigert haben, hagelte es Beschwerden und wurde Autoren wie Aerzten prompt, na so eine Ueberraschung, Diskriminierung vorgeworfen. Ich hoffe mal sehr, dass Du dagegen mit derselben Inbrunst angehst? Ansonsten bliebe da naemlich der schale Beigeschmack von Beliebigkeit und Opportunismus.

(...)genauso wie das Aufzwingen einer Burka. Jemandem zu verbieten, eine Burka zu tragen, wenn er das will, wäre dagegen wiederum selbst ein Verstoß gegen Artikel 2 und somit höchstens in Spezialfällen (z.B. Vermummungsverbot auf Demonstrationen) mit unserer Verfassung vereinbar.

Oha. Du vermagst demnach also zu erkennen, wer eine Burka gerne traegt, weil man damit das Hueftgold so prima kaschieren kann und wer sie traegt, weil ansonsten der islammissverstehende Ehemann die Familienehre wiederherstellen wuerde? Ich bin beeindruckt. Ich kann bei TraegerInnen dieses Utensils naemlich rein gar nichts erkennen. Nicht einmal, ob es eine Traegerin oder ein Traeger ist.


Stimmt, tust Du. Solltest Du vielleicht etwas weniger oft tun und die gesparte Zeit in Reflexion investieren. Meine ich ernst und ist mir im Zweifel auch eine Verwarnung wert.
 
Sarrazin hat nicht nur teilweise recht, er HAT recht. Und wir wissen das alle, nur leider sind die meisten heute schon so weit runtergedrückt von den medien und der kultur, dass sie sich es nicht mal getrauen das öffentlich kund zu geben. Das ist schlimm, und es muss unbedingt was dagegen getan werden. Sonst sind es bald nicht mehr die "Immigranten" , die sich uns anpassen, sondern WIR, die sich den "Immigranten" anpassen. Und so weit darf es absolut nicht kommen ;)


Du bist mein Freund ;)

Du sprichst mir einfach aus der Seele..... und vielleicht viele andere auch.

Irgendwann wird es aber soweit sein...... aber das merkt ja niemand.

Ein Beispiel:

Duisburg Marxloh, eine ältere Dame die dort Jahrelang gewohnt hat muss heute Türkisch lernen, damit sie beim Metzger einkaufen kann, da alle anderen (deutsche) Geschäfte dicht gemacht haben.

Da soll mir bitteschön einer sagen das die sich hier anpassen.
Nein, wir müssen uns anpassen :schief:

https://www.youtube.com/watch?v=XhTnexy-6MM

Hier noch eine schönes Video das zeigt wie es bald in (ganz) Deutschland aussehen wird! Und das ist Fakt!
 
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aber mit Ausnahme der Artikel 1-3** & 5-19GG gibt es keine einzige Verordnung, die über dem zitierten Artikel 4 stehen könnte.

mit dieser absolutheit kann man das eigentlich nicht behaupten.
aber ich denke mal, dass du das auch selber weist. :)

Hier noch eine schönes Video das zeigt wie es bald in (ganz) Deutschland aussehen wird! Und das ist Fakt!
das ist kein fakt, sondern blödsinn.
 
Zuletzt bearbeitet:
mal eben zum thema schächten: sowas sollte generell verboten werden wegen den tierschutz. ist mir latte was religionen dazu sagen, es geht um das leiden von lebewesen da hat die religion die klappe zu halten.
 
Stimmt - rituelle (also nicht medizinisch indizierte) Beschneidungen duerften tatsaechlich verboten sein. Trotzdem sind sie an der Tagesordnung und werden von Aerzten mit entsprechendem kulturell-religioesen Hintergrund offen als "kultische" Dienstleistung feilgeboten (Klick!). Als im Deutschen Aerzteblatt hierauf hingewiesen wurde und einige Aerzte die Beschneidung verweigert haben, hagelte es Beschwerden und wurde Autoren wie Aerzten prompt, na so eine Ueberraschung, Diskriminierung vorgeworfen. Ich hoffe mal sehr, dass Du dagegen mit derselben Inbrunst angehst? Ansonsten bliebe da naemlich der schale Beigeschmack von Beliebigkeit und Opportunismus.

Weiß zwar nicht, was das mit dem hiesigen Thema zu tun hat, aber ja:
Ich bin gegen jegliche rechtliche Sonderstellung von Religionen. Das fängt beim evangelischen Religionsunterricht an, geht über katholische Bimmelei, jüdische Beschneidung und muslimische Tierquälerei bis hin zu staatlichen Dienstleistungen (Eintreibung der Kirchensteuer) und Vorschriften (Sonderstellung einzelner Wochen- und Jahrestage aus religiösen Argumentationen heraus). Verletzung der Grundrechte sowieso. Parteien, bei denen "christlich" vor "demokratisch" oder "sozial" kommt, sollten imho vom Verfassungsschutz darauf geprüft werden, ob sie dies auch politisch umsetzen.
Das ich mich hier primär über muslimische Themen äußere, liegt an der Themenwahl der Gesellschaft. Die pocht nämlich offensichtlich auf eine "erhebliche Einschränkung" des Islam - und etwas dezenter auf die "Rückkehr zu christlichen Werten" oder direkt zum Christentum. "Erhebliche Einschränkung von Religionsausübung allgemein" hätte bei mir eher Verwunderung hervorgerufen, "erhebliche Einschränkung von Handlungen, die in Konflikt mit Lärm-, Tier- oder Indivudalschutz stehen, auch wenn diese Teil einer Religion sind" hätte meine vollste Zustimmung. Aber hier gehts um die Aussonderung einzelner Bevölkerungsteile, die dann als minderwertig behandelt werden sollen. Und bei Diskriminierung mit schwerer Schlagseite zum Rassismus hört für mich der Spaß auf.

Oha. Du vermagst demnach also zu erkennen, wer eine Burka gerne traegt, weil man damit das Hueftgold so prima kaschieren kann und wer sie traegt, weil ansonsten der islammissverstehende Ehemann die Familienehre wiederherstellen wuerde? Ich bin beeindruckt. Ich kann bei TraegerInnen dieses Utensils naemlich rein gar nichts erkennen. Nicht einmal, ob es eine Traegerin oder ein Traeger ist.

Ich auch nicht. Ich vermag auch nicht zu erkennen, ob eine Frau High Heels trägt, weil sie das mag oder weil ihr Macker sie dazu drängt. Ich hab bei vielen Anzugträgern den Eindruck, dass diese eher unbequem sind, aber von ihrem Arbeitgeber dazu gezwungen werden.
Imho rechtfertigt das alles aber keinen staatlichen Eingriff in die Kleidungswahl. Selbst wenn es stimmt, das Burkas in Deutschland primär gegen den Willen des Trägers/der Trägerin getragen werden (eine Behauptung, zu der afaik keine Untersuchungen existieren - und zu der die Befürworter eines Verbotes afaik auch keine fordern, was klar darauf hinweist, dass es nicht die Hintergründe, sondern das äußere sind, das einen stört), wäre ich gegen ein Verbot - und für gezielte Kontrollen. Viel leichter kann man der Polizei das aufspüren häuslicher Gewaltäter doch nicht machen, als mit einem aus 500m Entfernung erkennbaren Kleidungsstück.
 
Ich wiederhole:
Wenn man Muslimen das Schächten verbieten und Juden das Schächten erlauben will, liegt regligiöse Diskriminierung (und damit sogar ein Verstoß gegen Artikel 3GG) vor.
Leider wurde weder das eine noch das andere konkret abgefragt, aber ich wäre dann natürlich auch für Gleichbehandlung. Ansonsten wäre das religiöse Diskriminierung, ja.

4,3 - jetzt sind wir bei Artikel 1GG:
(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

Man kann die allgemein gehaltenen Grundrechte zwar z.T. präzisieren und dabei einschränken, aber mit Ausnahme der Artikel 1-3** & 5-19GG gibt es keine einzige Verordnung, die über dem zitierten Artikel 4 stehen könnte. Im Gegenteil: Alle anderen müssen ihn bei ihrer Erstellung berücksichtigen.
(weswegen ja auch trotz in der Verfassung verankerten Tierschutzes -Artikel 20a- Schächtung nicht einmal allgemein verboten, sondern allenfalls mit Auflagen versehen werden kann)
Das ist schön, aber schon einfache Lärmschutzverordnungen o.ä. schränken die Religionsausübung ein, ohne dass ich davon etwas in den Artikeln 1-20 GG lese. Einschränkungen sind also grundsätzlich kein Problem.

P.S.:
Ich weiß mitlerweile nicht, was ich schlimmer finden soll:
- dass 10% der deutschen eine Diktatur wollen und sich 60% bereitwillig gegen den Kern unserer Verfassung äußern
oder
- dass das weder Medien noch Politiker noch die Leute, die mir begegnen, bedenklich finden
:(
Da gibt es schon noch genug Medien und Politiker, die sich in der Debatte in deinem Sinne äußern. Nur der Nazivorwurf in all seinen Facetten (Rechtsextremist, Rechtspopulist,...) gegen alles und jeden mit anderer Meinung ist einfach altbacken und ausgelutscht, der zeigt kaum mehr Wirkung. Natürlich ist das für manche ein gewisser Schock, aber so ist das eben. Die Gesprächskultur hat sich in letzter Zeit schon geändert, aber IMHO im positiven Sinne, weil jetzt keiner mehr ein ein Blatt vor den Mund nimmt.
 
Die ganze Diskussion um die Integration von Ausländern in unser Land wird schon lange nicht mehr sachlich geführt sondern nur noch rein emotional und populistisch. Es wird immer so geredet, als wenn fast alle Ausländer sich der "deutschen Kultur" verweigern würden, Paralelgesellschaften aufgebaut werden und nur noch alles und jeden unterdrücken würden. Aber so isses ja nicht.

Warum MÜSSEN sich die Eingewanderten so integrieren, wie es aktuell z.B. von einigen Parteien gefordert wird? Geht es uns etwa schlechter, wenn sie es nicht tun? So lange sie sich verständlich machen können, sich an die Gesetze halten und niemanden was tun, stören sie doch auch nicht, oder?

Es scheint niemand ein Problem damit zu haben, wenn Touristen nach Deutschland kommen und nicht ein Wort Deutsch können. Aber bleiben sie mal länger als zwei oder drei Wochen wirds plötzlich zum Problem? Oder erst wenn sie hier wohnen wollen? Warum? Warum müssen Menschen sich mit der Geschichte eines Landes auskenne, nur um dort ein Mitglied der Gesellschaft zu werden? Viele Mitglieder dieser Gesellschaft wissen nichts von der Geschichte "ihres" Landes und dürfen trotzdem mit machen.

In den letzten Tagen haben die "christlichen" Parteien unseres Landes mal wieder gezeigt, dass sie doch eher nach rechts tendieren, sobald ihnen ihre Felle davon schwimmen.
Dass die Meinung des Volks schnell zu Extremen tendieren, ist einfach vorhersehbar, steuerbar und wird versucht von den Parteien nutzbar zu machen. Traurigerweise versucht unsere "politische Elite" gar nicht erst diesen Menschen die Augen zu öffnen, damit diese "Mehrheit", die in den vorangegangenen Postings immer mal wieder genannt wurde, es endlich kapiert, dass es nichts schlimmes ist, wenn Leute von wo anders hier her ziehen. Man sollte meinen, dass bei uns intelligente Menschen in der Führung sitzen aber dies bewahrheitet sich nicht. Oder der Drang zum Machterhalt ist einfach stärker. (Vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum es momentan den Grünen so gut geht. Die leben die Integration schon seit Jahren und das sehr erfolgreich.)

Aber "der Deutsche" denkt und aggiert weiterhin frei nach dem Motto "Ich hab nichts gegen Fremde außer sie sind nicht von hier" und merkt dabei nicht einmal, wie verblendet er ist. Und unsere Regierung unterstützt dieses Denken natürlich auch noch in der Hoffnung, bei der nächsten Wahl ein paar rechtere Stimmen abzuschöpfen. Eigentlich ist es verwunderlich, dass die FDP nicht mit wehenden Fahnen auf diesen Zug mit aufspringt. Die sind doch gerne mal das Fähnchen im Wind und bei ihrem aktuellen Marktwert wird doch jedes Stimmchen herzlichst willkommen sein ;)

Predigen nicht eigentlich gerade die christlichen Kirchen die Nächstenliebe, die Offenheit und die Vergebung? In den "christlichen" Parteien scheint davon nicht viel anzukommen.
 
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