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Bungie steckt in einer weiteren Umstrukturierung, die mit Entlassungen und einer Auslagerung von Entwicklern einhergeht. Nach der Ankündigung hagelte es Kritik und Forderungen nach einem Rücktritt von Pete Parsons.
www.play3.de
Das trifft Menschen, denen gesagt wurde, dass sie geschätzt werden. Dass sie wichtig sind. Dass sie entscheidend für den Geschäftserfolg sind. Aber nichts davon war wichtig
“Ich habe letzten Monat nicht einmal getwittert, dass ich befördert wurde, aber jetzt kann ich twittern, dass ich entlassen wurde, also das ist schon mal was. Ich werde mein Team vermissen“,
Second, we are working with PlayStation Studios leadership to spin out one of our incubation projects – an action game set in a brand-new science-fantasy universe – to form a new studio within PlayStation Studios to continue its promising development.
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Warum können CEOs aus dem Westen es nicht Leuten wie Miyamoto nachmachen, der bei schlechten Geschäftsjahren symbolisch selbst auf Gehalt verzichtet anstatt den Mitarbeitern die Schuld zu geben und die zu feuern?
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Warum können CEOs aus dem Westen es nicht Leuten wie Miyamoto nachmachen, der bei schlechten Geschäftsjahren symbolisch selbst auf Gehalt verzichtet anstatt den Mitarbeitern die Schuld zu geben und die zu feuern?
Verzichtet dein Chef drauf? Also meiner nicht. Wir hören einmal im Quartal das die Geschäftsführung nicht zufrieden ist mit den Zahlen. Das ist also nicht nur dort Mentalität.
Kann dieser Asmongold eigentlich auch was selbst oder trägt der nur Infos zusammen und liest diese dann vor wie einer bei den Nachrichten Sendern?! Gott der Typ fällt echt in die Kategorie "Waste Time" ^^
Verzichtet dein Chef drauf? Also meiner nicht. Wir hören einmal im Quartal das die Geschäftsführung nicht zufrieden ist mit den Zahlen. Das ist also nicht nur dort Mentalität.
Das mag ja sein, ändert aber immer noch nichts daran, dass das dann A*schlöcher sind? Für den Erfolg eines Unternehmens sind ist in erster Linie dessen Führung verantwortlich. Wenn man sich selbst maßlos die eigenen Taschen vollstopft bei offensichtlich schlechter Leistung und dafür seine Mitarbeiter büßen lässt, muss man sich nicht wundern, wenn man öffentlich als Dickhead da steht. Das Verhalten ist leider im Gaming Bereich besonders stark ausgeprägt. Besonders schlimm wird das noch, wenn man bedenkt, dass Produktions- und die damit einhergehenden Gewinnsteigerungen seit den 70er Jahren einfach nicht mehr an Mitarbeiter weitergegeben werden, sondern in den Führungsetagen und bei den Aktionären versickern - klassisches "Trickle Up". Aber gut, das hier ist ja kein Politik-Thread...
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Top. Ich persönlich mochte Darksiders - gerade die Anfänge, die sich als so eine Art Dark Zelda angefühlt haben. Ich hoffe, dass das neue Spiel auch in die Richtung schlägt.
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Der letzte der drei gezeigten Titel soll zwischenzeitlich sogar Unterstützung von Sony bekommen haben. Gute (Semi-) Open World Action RPGs nehme ich immer gern.
PS: War gestern im Kino für Deadpool & Wolverine. Erstklassiger Film. Kommt man an das Deadpool-Spiel nur noch über die Weiten der sieben Weltmeere des Internet?
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Der letzte der drei gezeigten Titel soll zwischenzeitlich sogar Unterstützung von Sony bekommen haben. Gute (Semi-) Open World Action RPGs nehme ich immer gern.
Mh, könnte alles ein und dasselbe Spiel mit anderen Skins sein, finde das gezeigte komplett identitätslos und unkreativ, kopiert von Formeln anderer Spiele, die wir jetzt schon zuhauf kennen.
Wurde IIRC wenige Jahre nach Release wegen Lizenzen aus den Stores genommen. Physische Gebrauchtspiele sind noch erschwinglich aber definitiv kein Schnäppchen.
Deadpool Game ist indiziert?
Puuh, gut, dass ich damals auf Steam zugegriffen habe
Aber als Game habe ich es eher als sehr mittelmäßiges Hack n Slash in Erinnerung.
Auch, wenn der Charakter ziemlich stark nach Noctis aussieht, würde ich das Spiel nicht unbedingt als FF XV Klon bezeichnen. Das Gameplay und die Spielwelt sehen doch deutlich anders aus, auch wenn die Fähigkeit des Bosses in dem Material wirklich stark nach Noctis' Fähigkeit aussieht. Aber sehen wir einmal, was dabei raus kommt.
Mh, könnte alles ein und dasselbe Spiel mit anderen Skins sein, finde das gezeigte komplett identitätslos und unkreativ, kopiert von Formeln anderer Spiele, die wir jetzt schon zuhauf kennen.
Es sind immerhin neue IPs und ich habe tatsächlich lieber gut kopiert als schlecht neugemacht. Mittlerweile dürfte es auch immer schwieriger werden, Innovationen zu bringen, weil sich die Palette an Spielmechaniken nicht mehr erweitern lässt und man mehr oder minder schon diverse Settings durch hat. So lange die Spiele gutes Gameplay liefern und eine brauchbare Story haben, reicht mir das. Ich persönlich kann mich durchaus mit 7/10 guilty pleasures anfreunden.
Deadpool Game ist indiziert?
Puuh, gut, dass ich damals auf Steam zugegriffen habe
Aber als Game habe ich es eher als sehr mittelmäßiges Hack n Slash in Erinnerung.
Es war tatsächlich ein relativ mittelmäßiges Hack 'n Slash. Aber der Humor zusammen mit dem blutigen Gameplay ist vielleicht ganz nett. Zumindest der Film gestern hat mich damit sehr positiv überrascht - vor Allem mit den 4th wall breaking moments und den Witzen gegen political correctness und good old woke.
Deadpool Game ist indiziert?
Puuh, gut, dass ich damals auf Steam zugegriffen habe
Aber als Game habe ich es eher als sehr mittelmäßiges Hack n Slash in Erinnerung.
On December 31st, 2013, the digital versions of Deadpool on Steam, PlayStation 3, and Xbox 360 were delisted for the first time, just six months after their release, alongside most other Marvel titles published by Activision at the time. With the buzz around the upcoming Deadpool film, Activision renewed the license, ported the game to newer consoles, and relisted the original versions for sale a year and a half later in July of 2015. They were delisted two and a half years after returning.
Deadpool was delisted for a second time on all platforms on November 16th, 2017. The removal comes exactly two years after the game made its debut on PlayStation 4 and Xbox One and two-and-a-half years after the game was initially relisted. This delisting is due to the expiration of Activision’s license of Deadpool from Marvel.
Es sind immerhin neue IPs und ich habe tatsächlich lieber gut kopiert als schlecht neugemacht. Mittlerweile dürfte es auch immer schwieriger werden, Innovationen zu bringen, weil sich die Palette an Spielmechaniken nicht mehr erweitern lässt und man mehr oder minder schon diverse Settings durch hat. So lange die Spiele gutes Gameplay liefern und eine brauchbare Story haben, reicht mir das. Ich persönlich kann mich durchaus mit 7/10 guilty pleasures anfreunden.
Auf mich wirken die Games jetzt schon langweilig.
Aufgrund ihrer Herkunft werden sie wohl auch wenig kritisch ausfallen (können) und Konflikte müssen in den Augen Chinas vertretbar sein - also alles political correct China edition™. Nicht besser als "woke-culture", wenn du mich fragst, da in Käfigen gedacht und gearbeitet wird; zweiteres womöglich wortwörtlich.
Geht es denn euch wirklich nur noch nicht politisch korrekte und anti woke Spiele zu spielen? Mir ist es wurscht, würde sogar ein Kloster Spiel nehmen, wenn es eine gute Story hat, gutes Gameplay usw. Ich würde auch mit einer dicken Frau, hässlichen Mann spielen, wenn das Game passt. Ich brauch nicht ständig halbnackte Korsett Frauen die vielleicht 18 sind oder Muskel Berge Männer wo die Rüstung gefühlte 4 Meter hoch ist und das Schwert nochmals 300Kg bei 5m länge.
Wo sind denn nur die Gamer hin, die einen Klempner gefeiert haben? Wie reagierten manche bei GTA V wie sie mit dem dicklichen Michael oder dem hässlichen Trevor spielen mussten.
Geht es denn euch wirklich nur noch nicht politisch korrekte und anti woke Spiele zu spielen? Mir ist es wurscht, würde sogar ein Kloster Spiel nehmen, wenn es eine gute Story hat, gutes Gameplay usw. Ich würde auch mit einer dicken Frau, hässlichen Mann spielen, wenn das Game passt. Ich brauch nicht ständig halbnackte Korsett Frauen die vielleicht 18 sind oder Muskel Berge Männer wo die Rüstung gefühlte 4 Meter hoch ist und das Schwert nochmals 300Kg bei 5 länge.
Wo sind denn nur die Gamer hin, die einen Klempner gefeiert haben? Wie reagierten manche bei GTA V wie sie mit dem dicklichen Michael oder dem hässlichen Trevor spielen müssten?
Bin mehr oder weniger deiner Meinung, dennoch weiß ich auch, was @Khaos-Thanathan damit meint, wenn er "woke" Inhalte anspricht, was er im Kommentar zu Deadpool tat, gleichzeitig mit chinesischen Spielen. Habe lediglich beide kontroversen Themen überspitzt gegenübergestellt, da es m.M.n. mit zweierlei Maß bemessen ist, das eine zu feiern und das andere zu verteufeln, wie herum, sei mal dahingestellt.
Ich habe auch nichts dagegen mit diversen Spielfiguren durch Abenteuer zu streifen, sofern sie glaubhaft und vor allem mit dem gebührenden Respekt erzählt werden.
Es gibt aber leider auch unzählige Beispiele dafür, dass der Entwickler einfach Vorgabe-Checklisten abhakt und heraus kommen ganz abstruse und erzwungene Charaktere, die keinerlei Sinn ergeben, unsympathisch sind und für die jeweilige Gruppe, die er/sie repräsentieren soll, schon nahezu als Beleidigung aufgenommen werden kann.
s gibt aber leider auch unzählige Beispiele dafür, dass der Entwickler einfach Vorgabe-Checklisten abhakt und heraus kommen ganz abstruse und erzwungene Charaktere, die keinerlei Sinn ergeben, unsympathisch sind und für die jeweilige Gruppe, die er/sie repräsentieren soll, schon nahezu Beleidigung aufgenommen werden kann.
Das bestreite ich auch gar nicht und gehe 100% mit dir, aber in den letzten Wochen geht es hier immer nur darum wenn es nicht "perfekte Figur" oder auch nicht politisch aufständisch kommen dann immer diese Kommentare.
Ich vermisse dieses Gaming Gequatsche das um das Spiel und um die Welt und nicht ob ich jetzt nen neuen Badeanzug habe, oder wähh die hat Akne die dicke mit den weißen Pullover. Ich würde so gerne bei manchen hier, diese Personen in echt sehen, ob sie so rundherum perfekt sind.
Das bestreite ich auch gar nicht und gehe 100% mit dir, aber in den letzten Wochen geht es hier immer nur darum wenn es nicht "perfekte Figur" oder auch nicht politisch aufständisch kommen dann immer diese Kommentare.
Ich vermisse dieses Gaming Gequatsche das um das Spiel und um die Welt und nicht ob ich jetzt nen neuen Badeanzug habe, oder wähh die hat Akne die dicke mit den weißen Pullover. Ich würde so gerne bei manchen hier, diese Personen in echt sehen, ob sie so rundherum perfekt sind.
Unser Hobby ist, seit es um immer mehr Geld geht und Gaming längst nicht mehr Nische, sondern Mainsstream ist, leider sehr politisch geworden. Wenn nicht inhaltlich, dann zwischen den Zeilen und/oder hinter den Kulissen.
Klar, man könnte sich zwingen, davor die Augen zu verschließen, aber dann darf man halt nicht in Foren unterwegs sein, in denen solche Themen immer wieder aufgegriffen werden^^
Oder man findet sein Seelenheil in Indies, wo Entwickler wirklich noch mit Herzblut ihr "Baby" entwickeln und sich nicht reinquatschen lassen. AAA-Titel werden, auch deshalb, für mich immer uninteressanter.
Klar, man könnte sich zwingen, davor die Augen zu verschließen, aber dann darf man halt nicht in Foren unterwegs sein, in denen solche Themen immer wieder aufgegriffen werden^^
Das Politische ist in Ordnung damit ist man auch im echten Leben damit täglich umkreist. Aber wenn wir jetzt anfangen sogar schon in Games zu sagen die ist Fett, der ist scheiße usw bewegen wir uns wo hin wo es nicht sein sollte.
Es gibt Millionen an Games und wer mit der heutigen Zeit nicht klar kommt, sollte sich eher mit Retros befassen und das hier uns jetzt meiden. Es gibt genügend Games wie du beschreibst die gut im Kern sind aber über die werden hier nicht geredet, sondern immer wieder im Kreis über Woke und nicht Woke diskutiert. Dann ist wieder 3 Tage ruhe und dann geht es wieder so ab. Als gäbe es nichts auf dieser Welt was wichtiger wäre ob jetzt jemand schlank, fett, sexy, hetero oder homo ist in einem Videospiel. Dabei ist es so einfach, wenn mich was nicht interessiert, dann spiele ich es nicht und muss mich aber daran auch nicht stören. Dieser Text gilt dir jetzt nicht in diesem Zusammenhang, ich wollte es nur einmal los werden.
Aufgrund ihrer Herkunft werden sie wohl auch wenig kritisch ausfallen (können) und Konflikte müssen in den Augen Chinas vertretbar sein - also alles political correct China edition™. Nicht besser als "woke-culture", wenn du mich fragst, da in Käfigen gedacht und gearbeitet wird; zweiteres womöglich wortwörtlich.
Einerseits muss ein Spiel für mich persönlich keine super gesellschaftskritische Story haben, um gut zu sein. Einige meiner Lieblingsspiele sind einfach nur sehr gut gemachte Heldenerzählungen, die den Way of the Hero sehr gut abbilden. Gerade Action RPGs können - insbesondere, wenn sie eher in Richtung Hack 'n Slash gehen - auch einfach nur Spiele sein, die auf der Rule of Cool basieren - siehe bspw. Devil May Cry oder Bayonetta.
Andererseits bin ich persönlich der Meinung, dass man die Zwänge, die Spielen in China unterliegen, kaum mit der woke culture vergleichen kann. Chinesische Spiele wollen mich nicht mit der Ideologie der CCP indoktrinieren; woke culture in ihren extremistischen Ausprägungen will mich aber belehren, dass ich als weißer cis-Mann die Wurzel des Bösen bin. Im Übrigen gibt's durchaus auch aus China kritischere Werke. Natürlich müssen die Autoren ihre Kritik gut verstecken, aber solche Art der Kritik gab's bei uns auch einst in der Form von Fabeln. Zumindest kann ich mich an einige Wuxia/Xianxia/Xuanhuan-Novels erinnern, die erst von der CCP verboten wurden, als sie es wirklich ganz offensichtlich übertrieben haben.
Geht es denn euch wirklich nur noch nicht politisch korrekte und anti woke Spiele zu spielen? Mir ist es wurscht, würde sogar ein Kloster Spiel nehmen, wenn es eine gute Story hat, gutes Gameplay usw. [...]
Das ist ein unfassbar komplexes Thema, über das man in seiner Gesamtheit einen Roman schreiben könnte. Aus dem Grund gibt's meine - sehr oberflächliche - Antwort im Spoiler:
Das Problem ist in der Regel nicht Wokeness in sich, sondern eher deren extremistischen Ausrichtungen, die Art und Weise, wie good old woke umgesetzt wird, die Unehrlichkeit und das Verhalten von den involvierten Parteien (Entwickler, Publisher und Presse) und vor Allem auch, dass keine abweichenden Meinungen geduldet werden. Es gibt Spiele, die woke as f*ck, aber trotzdem sehr gut sind, eben weil sie dennoch authentisch wirken, weil sie sich nicht so anfühlen, als würde man irgendwelche Checklisten abarbeiten. Wokeness existiert wie vieles auf einer Skala. Nehmen wir einmal einige Beispiele für good vs. bad woke:
Eines der besten Beispiele für good woke dürfte Bladur's Gate 3 sein. Das Spiel ist woke as f*ck. Du konntest selbst sein, was du willst und du konntest v*geln, wen du willst - bis hin zu Nekrophilie und Zoophilie. Das Spiel hat seine Identität aber nicht ausschließlich darauf aufgebaut, sondern war in sich selbst ein hervorragendes CRPG mit einer tollen Handlung, die einen nicht belehren, sondern unterhalten wollte.
Das Problem, dass viele bad woke Spiele haben, ist, dass ihre Charaktere neben ihrem diversity oder inclusivity Bestandteil nichts anderes haben. Overwatch war einst eines der besten Beispiele für good woke mit gut geschriebenen Charakteren, bei denen die Sexualität oder deren Ethnie nicht das einzige/bestimmende Charaktermerkmal war. Zwischenzeitlich hat ABK aber angefangen, "diverse Charaktere" immer dann zu bringen, wenn man sich irgendwas hat zu schulden kommen lassen, um die Charaktere als Schutzschild zu nutzen - dafür haben die sogar einen eigenen diversity algorithm.
Beispiele für gute Charakterdarstellung, bei der nicht nur die Sexualität und/oder Ethnie das einzige/bestimmende Charakterbeispiel sind, sind bspw. CJ aus GTA San Andreas (crazy, we had a black protagonist 20 (!) years ago), Dion aus FF XVI (der schwul ist, bei dem das aber nicht das bestimmende/einzige Charaktermerkmal ist), Kaine aus NieR 2017 (ein Intersex-Charakter, aber einer der m.E. am besten geschriebenen Charaktere aller Zeiten) oder diverse Charaktere aus Elden Ring, die nicht strikt männlich oder weiblich sind.
Eines der stärksten Beispiele für bad woke ist das Saint's Row Reboot. In dem Spiel wurden alle Charaktere als Karikatur irgendeiner Ethnie oder Sexualität dargestellt und das Spiel hat sich tonal völlig von den ursprünglichen Saint's Row spielen entfernt; wollte also quasi das Zielpublikum des Spiels völlig austauschen. Das ist m.E. eines der besten Beispiele dafür, wie man Spieler gegen sich aufbringt: Man nimmt ein Franchise in Geiselhaft und betreibt artistic vandalism, indem man sowohl auf das, was das Franchise erst groß gemacht hat, sche*ßt und andererseits der Stammspielerschaft des Franchises sagt, dass sie nicht mehr erwünscht sind.
Ein wieder schlechtes Beispiel für bad woke ist das kommende Assassin's Creed Shadow, in dem Ubisoft mit den Konventionen der Serie (mehr oder minder einheimischer und fiktiver Charakter) bricht und mit Yasuke einen nicht-einheimischen, historisch tatsächlichen existierenden Charakter nimmt. Das Problem hieran ist, dass man sowohl die Erwartungen der Fans enttäuscht, die sich schon seit dem Anfang des Franchises gewünscht haben, einen japanischen Samurai/Shinobi in Japan spielen zu können, als auch direkt in mehrerer Hinsicht cultural appropriation begangen hat: Einerseits betreibt man Geschichtsrevisionismus, indem man japanische Geschichte und Kultur missachtet (hierzu zählt auch, dass man sich bspw. Artwork von anderen Organisationen und Franchises geklaut hat (einige Flaggen/Symbole gehören real existierenden Organisationen und das Katana, das man als Promo-Material genutzt hat, stammt aus One Piece), im Artwork mehrere Zeitepochen durcheinander wirft oder auch chinesische oder schlicht falsche Architektur nutzt - und das bei dem Umstand, dass es starke politische Spannungen zwischen Japan und China gibt) und dem japanischem Publikum sagt, dass ein japanischer Hauptprotagonist für das Spiel nicht gut genug ist und andererseits hat man diverse Afroamerikaner gegen sich aufgebracht, weil Yasuke stereotypisch dargestellt wurde komplett mit Hip-Hop-Musik und Co. (ironischerweise stammt der historische Yasuke aus Afrika und ist damit kein Afroamerikaner - das sind ebenfalls zwei völlig verschiedene Welten). Die Entschuldigung, die von Ubisoft dafür kam, war schlicht gelogen. Man kann einerseits nicht auf Fiktion abstellen, wenn man vorab in Interviews angibt, dass das Spiel so authentisch und historisch korrekt wie möglich sei und Spieler echte Geschichte von dem Spiel lernen könnten. Dass die Presse jeden, der noch so berechtigte Kritik gebracht hat, direkt als Rassisten bezeichnet hat, hat die Diskussion nur noch radikalisiert (ein zwischenzeitlich gelöschter Artikel hat sogar die Japaner als Volk als Rassisten bezeichnet). Ich möchte dabei gar nicht bestreiten, dass einige "Kritiker" durchaus Rassisten sind, aber es gibt schlicht und ergreifend durchaus valide Kritik an der Charakterwahl.
Um mit einem positiven Beispiel abzuschließen (und, weil es so langsam spät und Zeit für's Bett wird): Das kommende Warhammer Space Marine 2 Spiel hat ebenfalls einen diversen Cast mit Charakteren verschiedener Ethnien. Daran stört sich allerdings niemand, weil die Space Marines auch wie Space Marines aussehen und für eine (Nichtbluts-) Bruderschaft auch nicht auf die Ethnie ankommt.
[...] Ich würde auch mit einer dicken Frau, hässlichen Mann spielen, wenn das Game passt. Ich brauch nicht ständig halbnackte Korsett Frauen die vielleicht 18 sind oder Muskel Berge Männer wo die Rüstung gefühlte 4 Meter hoch ist und das Schwert nochmals 300Kg bei 5m länge. [...]
Ich eben nicht. Ich spiele Spiele für Eskapismus und - wenn's Bestandteil des Genres ist - für die Power Fantasy. Ich brauche keine realen Probleme in meinen Videospielen, wenn sie - zumindest gefühlt - nicht ins Spiel passen - und dabei habe ich nicht einmal etwas dagegen, wenn reale Probleme gut dargestellt werden und ins Spiel passen. FF VII halte ich bspw. immer noch für ein Meisterwerk, in dem Umweltschutz einer der Haupt-Plotpoints ist. Bei dem von dir angesprochenen Beispiel (GTA V) passen die Charaktere so, wie sie dargestellt sind, auch organisch in die Story.
Ich möchte in einem Spiel allerdings keinen unnötig unästhetischen Charakter spielen und halte es dabei so wie der Entwickler von Stellar Blade: Wenn ich schon dutzende von Stunden auf das Hinterteil des Charakters blicken muss, soll das Hinterteil wenigstens sehenswert sein. Das gilt im Übrigen auch für männliche Charaktere und hat rein gar nichts mit Sexismus zu tun. Menschen assozieren Schönheit grundsätzlich mit positiven Eigenschaften - pretty privilege gibt's nicht ohne Grund - und auch Frauen spielen lieber ästhetische Charaktere. Bei einigen Spielen werden - gerade weibliche Charaktere - mittlerweile aber zwanghaft hässlich dargestellt, obwohl ihre face models bildschöne Frauen sind (bspw. MJ in Spider Man 2 oder Kay Vess im kommenden Star Wars Outlaws).
Das Problem zeitgenössischer Geschlechterdarstellung ist allerdings wieder ein ganz anderes Problem, über das man einen Roman schreiben könnte.
Wo sind denn nur die Gamer hin, die einen Klempner gefeiert haben? Wie reagierten manche bei GTA V wie sie mit dem dicklichen Michael oder dem hässlichen Trevor spielen mussten.
Hier vergleichst du Äpfel und Birnen. Mario und ähnliche Charaktere entstammen eben nicht aus Titeln, die fotorealistisch sein wollen; zu Michael und Trevor hatte ich zuvor schon geschrieben.
Das bestreite ich auch gar nicht und gehe 100% mit dir, aber in den letzten Wochen geht es hier immer nur darum wenn es nicht "perfekte Figur" oder auch nicht politisch aufständisch kommen dann immer diese Kommentare.
Das Problem ist, dass sowohl die Medien (dazu zählt im deutschen Raum insbesondere auch PCG als Schwestermagazin zu PCGH) als auch die Entwickler selbst die Diskussion aufgeheizt und das zu einem "Wir gegen Euch" Kampf gemacht haben. Aggressivere Wokeness in Videospielen hat schon früher als vielleicht gedacht angefangen (ich denke da bspw. an Wolfenstein Youngblood). Entwickler hatten jetzt mehrere Jahre, um das gut umzusetzen, haben es aber nicht geschafft. Stattdessen bekommen Kritiker sowohl von Medien als auch von Entwicklern zu hören, dass sie einfach nur Rassisten oder [wasauchimmer]-phob seien. Dadurch sind die, die inclusivity predigen, selbst nicht inclusive, weil sie keine anderen Meinungen akzeptieren. Einige Entwickler sagen sogar frei heraus, dass sie Spieler nicht leiden können. Welcher Kunde möchte schön hören, dass der Verkäufer ihn nicht leiden kann?
Dass das aufgeheizte Klima durchaus auch negativ sein kann und einige Leute einfach viel zu weit gehen, möchte ich gar nicht bestreiten - und da schließe ich mich selbst auch durchaus mit ein, denn auch ich bin da mitunter aus den im Spoiler aufgegriffenen Gründen zu emotional unterwegs. Mir tut's dann besonders leid, wenn Entwickler unberechtigte Kritik erfahren, nur weil ihre Charaktere einer Minderheit entspringen. Wenn ich mich richtig erinnere, gab's da einen afrikanischen Entwickler, der ein Spiel entwickelt hat, das - duh! - in Afrika spielt (kann mich aber leider an den Titel nicht mehr erinnern). Dass der dafür völlig unberechtigte und übertriebene Kritik erfahren hat, dass das Spiel woke sei, halte ich für krassen Bullsh*t und völlig ungerechtfertigt. Wenn ich mir vorstelle, man würde versuchen, Meisterwerke wie GTA San Andreas zu canceln nur wegen des schwarzen Protagonisten, wird mir schlecht.
Es gibt Millionen an Games und wer mit der heutigen Zeit nicht klar kommt, sollte sich eher mit Retros befassen und das hier uns jetzt meiden. Es gibt genügend Games wie du beschreibst die gut im Kern sind aber über die werden hier nicht geredet, sondern immer wieder im Kreis über Woke und nicht Woke diskutiert. Dann ist wieder 3 Tage ruhe und dann geht es wieder so ab.
Das Problem dürfte hier sein, dass viele gute Titel nicht dem üblichen Mainstream entsprechen und daher wenig Beachtung finden, viele westliche Titel aber gerade Probleme mit Wokeness haben. Wenn du irgendwelche guten Titel hast, die wenig Beachtung finden, kannst du darüber gern diskutieren. Ich glaube, dass die Mehrheit der Leser dir dafür sogar dankbar wäre.