Sammelthread PlayStation 5

Sammelthread
Ich versehe nicht so recht wofür man den Adapter eigentlich benötigt. Das USB C Kabel sollte doch für den Datenaustausch reichen und ein passender Treiber ist selbstverständlich.

Schade das Sony so wenige Games für die PSVR2 bereit stellt und fördert.

Sony so : 60€ haben oder nicht haben
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Ich kritisiere den Entwickler und Publisher nicht integer zu handeln und einer Doppelmoral zu unterstehen, die in meinen Augen ekelhaft ist.
Für mich hat das wenig mit Doppelmoral zu tun, sondern einfach mit anderen Kulturen und Sitten, die in den Ländern herrschen, teilweise sind diese Dinge rechtlich gar nicht möglich, bspw. in Saudi-Arabien. In den 90ern und 2000ern wurde auch haufenweise Content aus Japan für westliche Veröffentlichungen zensiert und verstümmelt, das hat bei den Sammelkarten angefangen und hat bei Dialogen in Animes aufgehört, die teilweise so entschärft wurden, dass sie kaum noch Sinn gemacht haben.

Die "Woke"-Debatte ist für mich ein völlig anderes Kapitel.
Ich versehe nicht so recht wofür man den Adapter eigentlich benötigt. Das USB C Kabel sollte doch für den Datenaustausch reichen und ein passender Treiber ist selbstverständlich.

Schade das Sony so wenige Games für die PSVR2 bereit stellt und fördert.
Ich hab mich noch nie groß mit dem Thema VR befasst, aber sind diese Adapter bei anderen Herstellern nicht ähnlich teuer, hatte da mal irgendeine Diskussion bezüglich Quest und da ist mir das irgendwie in Erinnerung geblieben.

Was die Spiele betrifft, Third-Party Content sollte eigentlich genug für PSVR vorhanden sein, für first-party content fehlen ihnen die Studios.
 
Gut, dass du es erkennst. Der persönliche Bezug macht wirklich vieles aus, weil er sich beim Blick auf die Welt wie ein Filter legen kann, und vielleicht ist das jetzt weit aus dem Fenster gelehnt, aber ich wage mal zu behaupten, dass viele gar nicht erst ranten würden, oder zumindest nicht in der Intensität, wenn Asmongold & Co. nicht die Influencer-Weichen dafür legen würden, indem sie stets nur alle Games auf vermeintlichen Woke reduzieren, um dann aufgeladen in vulgärer Fäkalsprache abzuhaten (was natürlich aber auch ihre Klickzahlen Rating erhöht...).
Das mag dich vielleicht verwundern, aber Asmongold (und auch diverse andere Influencer) wirkt da eher besänftigend. Er weist bei vielen Spielen darauf hin, dass Wokeness nicht einmal in den Top 10 der Gründen sein wird, warum ein Spiel vermutlich failen wird. Die klassischen Medien haben und wirken immer noch deutlich radikalisierender als ein Influencer das je könnte. Ich persönlich sehe das auch eher so, dass Gaming als Unterhaltungsmedium nicht in einem Vakuum existiert. Gerade in Film und Fernsehen hat man versucht, Wokeness mit dem Vorschlaghammer - so richtig hart "in your face" - ins Publikum zu prügeln. Das war bei vielen Franchises so - und vor Allem auch nicht nur US-Franchises (siehe bspw. Doctor Who). Im Übrigen wird das auch an Universitäten gelebt - wenn vielleicht auch nicht so stark wie in den USA.
Mir ist es sowas von kackegal, ob ein Samurai schwarz ist, fiktiv ist, oder überhaupt gar kein Samurai in der Geschichte war. Ein Game wird in meinen Augen von mir nur nach Spielspaß, Technik und Optik bewertet und wenn es dahingehend üblicher Ubi Crap wird (weil ohne bisschen Ubi Bashing geht leider nicht^^), dann wird es auch nur deshalb zerrissen und dann hätte es auch kein waschechter japanischer Samurai als Mainchar retten können. Im Umkehrschluss wird es aber auch ein afro-american Hip Hop Samurai dann nicht schlechter machen können ;)
Bei mir steht auch Spielspaß im Vordergrund. Allerdings geht mir auch diese krasse Doppelmoral auf den Senkel. Ich bin durchaus für natürliche Diversität. Ich meine: Wir sind alle Gamer und gerade im Online-Gaming findet man Freundschaften, bei denen Ethnie und Sexualität völlig egal sind - am anderen Ende könnte auch ein Hund, eine Kartoffel oder ein Stein sitzen. Gaming war schon immer mehr oder minder divers und inklusiv. Ich möchte mir von irgendwelchen ultraprivilegierten Weißen, die von vornherein sehr wenig Ahnung von Diversity und Inclusivity haben, nicht sagen wollen, dass das nicht der Fall sei und Gaming geändert werden müsse und die ihren moralischen Imperativ auch direkt ablegen, sobald es ums Geld geht. Gerade die Widersprüche und die Doppelmoral nervt mich. Uns wurde jetzt schon seit mehreren Jahren eingebläut, dass wir andere Kulturen schätzen und keine cultural appropriation betreiben sollen. Ubisoft darf das jetzt, weil Yasuke schwarz ist? Selbst Schwarze finden die Wahl völlig daneben. Sind auch die Ägypter durch die Bank Rassisten, weil sie ultraprivilegierte Afroamerikaner kritisieren ("My grandmother always said: 'I don't care what they taught you in school, Cleopatra was black!'")? Ich denke, dass viele Leute es einfach Leid sind, permanent angelogen zu werden. Hätte Ubisoft einfach gesagt, dass sie die ESG-Finanzierung mitnehmen wollen, hätte es bei Weitem nicht so einen großen Aufschrei gegeben.
Also sorry das kannst du wohl nicht ganz vergleichen. Es ist nicht jedes Land tolerant und wenn sie ihr Produkt in Saudi Arabien vertreiben wollen, ist es auch legitim. Warum muss man auf Geld verzichten?
Warum kann er das nicht vergleichen? Du kannst einfach nicht den großen Schulmeister spielen, der meint, den moralischen Imperativ inne zu haben und Leuten vorschreiben zu dürfen, was sie zu denken haben, während du deine eigenen Lehren für Geld in anderen Ländern mit den Füßen trittst. Das ist - je nach Ansicht - schon schlimmer als der Ablasshandel der Kirche im Mittelalter.
Ganz ehrlich? Das artet hier wirklich schön langsam aus.
Ich sag's einmal so: Die Gaming Community hat damit nicht angefangen. Die Gaming Community wäre sicherlich froh, wenn sie einfach wieder gute Spiele bekommen würde. Allerdings ist Gaming - und damit auch Gaming-Medien, Publisher und Entwickler - im Mainstream angekommen und betreiben dementsprechend auch Politik. Publisher, Entwickler und Gaming-Medien haben mit dem Kulturkampf angefangen; die Gaming Community wehrt sich nur.

Im Übrigen wird's auch immer schwieriger, das zu ignorieren, wenn die Entwicklungszeiten immer länger werden und pro Jahr immer weniger gute Spiele erscheinen.
Freue mich schon auf das Game, habe die Originalversion damals leider verpasst.
Hoffe noch auf ein physisches EU-Release. Ansonsten halt wieder Asia-Import....
Ich hasse diesen Asia-Import-Bullsh*t - vor Allem, weil die immer einen fürstlichen Aufpreis haben. Hätte auch gern die physische CE von dem Spiel. Ich hoffe, dass da auch noch eine CE für den europäischen Markt kommt.
 
Allerdings ist Gaming - und damit auch Gaming-Medien, Publisher und Entwickler - im Mainstream angekommen und betreiben dementsprechend auch Politik.
und welche Politik ist das deiner Meinung nach?
Publisher, Entwickler und Gaming-Medien haben mit dem Kulturkampf angefangen; die Gaming Community wehrt sich nur.
Zu platt schwarz/weiß. Weder Studios/Publisher/Medien, noch "Gaming Community" ist homogen in sich, als das man so etwas mit voller Gewissheit behaupten könnte.

Die Hater sind wie halt überall immer nur am lautesten, aber das heißt nicht, dass das die breite Kundschaft widerspiegelt.
Leute konsumieren nämlich trotzdem die Medien und strafen sie nicht ab, wie es so viele einen weiß machen wollen (go woke, go broke).
Wenn Produkte gut sind, dann werden sie mit Erfolg honoriert, wie TLOU2 oder The Boys auf Prime, die beide als Paradebeispiel für extrem erfolgreiche Woke-Produkte stehen.
 
Ich hasse diesen Asia-Import-Bullsh*t - vor Allem, weil die immer einen fürstlichen Aufpreis haben. Hätte auch gern die physische CE von dem Spiel. Ich hoffe, dass da auch noch eine CE für den europäischen Markt kommt.
Mich nervts auch, Lollipop Chainsaw bei Play-Asia 43,32€ und 53,60€ mit Versand.
Noch besser ist z.B. gameware.at, die wollen direkt 68€ für die Standartversion :D
Ebay darf man sich gar nicht erst ansehen...
 
Das mag dich vielleicht verwundern, aber Asmongold (und auch diverse andere Influencer) wirkt da eher besänftigend. Er weist bei vielen Spielen darauf hin, dass Wokeness nicht einmal in den Top 10 der Gründen sein wird, warum ein Spiel vermutlich failen wird. Die klassischen Medien haben und wirken immer noch deutlich radikalisierender als ein Influencer das je könnte. Ich persönlich sehe das auch eher so, dass Gaming als Unterhaltungsmedium nicht in einem Vakuum existiert. Gerade in Film und Fernsehen hat man versucht, Wokeness mit dem Vorschlaghammer - so richtig hart "in your face" - ins Publikum zu prügeln. Das war bei vielen Franchises so - und vor Allem auch nicht nur US-Franchises (siehe bspw. Doctor Who). Im Übrigen wird das auch an Universitäten gelebt - wenn vielleicht auch nicht so stark wie in den USA.
Hollywood hat derzeit viele Probleme, die Wokness-Thematik ist sicher eines davon, das viel größere ist aber, dass man, was die Kreativität betrifft, völlig am Ende ist, dazu muss alles so schnell wie möglich für irgendwelche Streaming-Dienste produziert werden und da bleiben dann am Ende vom Jahr vielleicht fünf brauchbare Produktionen, Ich sehe Streaming und das damit verbundene Abo-Modell als die Hauptursache für das derzeitige Debakel, und solange da nicht ein Umdenken stattfindet, wird sich bei dem Problem auch nichts ändern.
 
Hollywood hat derzeit viele Probleme, die Wokness-Thematik ist sicher eines davon, das viel größere ist aber, dass man, was die Kreativität betrifft, völlig am Ende ist, dazu muss alles so schnell wie möglich für irgendwelche Streaming-Dienste produziert werden und da bleiben dann am Ende vom Jahr vielleicht fünf brauchbare Produktionen, Ich sehe Streaming und das damit verbundene Abo-Modell als die Hauptursache für das derzeitige Debakel, und solange da nicht ein Umdenken stattfindet, wird sich bei dem Problem auch nichts ändern.
Streaming hat für mich auch ein Ablaufdatum. Es war vor ein paar Jahren charmant für wenig Geld Klassiker zu sehen. Diese neuen Produktionen die da kommen, sind größtenteils nur noch Schrott. Bis auf Sky und Prime bedingt weil ich viel kaufe, habe ich alles gekündigt.Klassiches Fernsehen geht aber bei mir gar nicht, denn 10-15 min Film und dann 20 min Werbung, da ist mir mein kurzes Leben einfach zu schade.
 
und welche Politik ist das deiner Meinung nach?
Du kannst wohl kaum bestreiten, dass aggressive Identitätspolitik ihren Einzug in Unterhaltungsmedien gefunden hat?
Zu platt schwarz/weiß. Weder Studios/Publisher/Medien, noch "Gaming Community" ist homogen in sich, als das man so etwas mit voller Gewissheit behaupten könnte.
Mir ist schon klar, dass ich das stark vereinfacht habe. Das Thema ist immerhin sehr komplex. Allerdings ist die Tendenz m.E. sehr wohl, dass die vorgenannten mit dem Kulturkampf angefangen haben. Immerhin braucht es für eine Reaktion zuvor eine Aktion. Ich denke schon, dass diese Ansicht durchaus vertretbar ist.
Die Hater sind wie halt überall immer nur am lautesten, aber das heißt nicht, dass das die breite Kundschaft widerspiegelt.
Leute konsumieren nämlich trotzdem die Medien und strafen sie nicht ab, wie es so viele einen weiß machen wollen (go woke, go broke).
Ich sehe allerdings nicht nur Hater, die das kritisieren, sondern auch gemäßigte Meinungen, die durchaus berechtigte Gründe bringen. Selbst mir gehen diverse Hater bei vielen Beispielen zu weit. Allerdings sehe ich durchaus, dass das, was ich als "bad woke" bezeichnet habe, abgestraft wird. Bei etablierten IPs hilft's, dass ein existierendes Fandom mit ausreichend emotional investment besteht, das sich noch so einiges gefallen lässt und der Verfall erst über mehrere Werke sichtbar wird - eines der besten Beispiele hierfür dürfte Star Wars sein. Andererseits hast du im Gaming-Bereich durchaus offensichtliche "bad woke" Titel, die mitunter ihre Studios umgebracht haben bzw. in Zukunft werden - siehe bspw. Forspoken, Concord, Flintlock oder Suicide Squad. Dabei möchte ich keinesfalls bestreiten, dass "bad woke" nur einer von mehreren Gründen ist, warum die Titel floppen.
Wenn Produkte gut sind, dann werden sie mit Erfolg honoriert, wie TLOU2 oder The Boys auf Prime, die beide als Paradebeispiel für extrem erfolgreiche Woke-Produkte stehen.
Habe ich nie bestritten und sehe ich - wie bereits beschrieben - auch so. Ich persönlich halte aber auch TLOU2 und The Boys nicht für Produkte, die in der Diskussion vordergründig gemeint sind. Hier steht eindeutig das künstlerische Werk des Schöpfers im Vordergrund und keine identitätspolitische Agenda. Ich sehe die Titel auch nicht unbedingt als "woke" an, auch, wenn man das könnte - ich persönlich finde nur die Story in TLOU2 für nicht allzu gelungen. Ich würde auch andere Titel, die man ggf. als woke bezeichnen könnte, nur weil es Charaktere außerhalb der Norm gibt, nicht als "woke" bezeichnen - siehe meine bereits benannten Beispiele (bspw. Dion aus FF XVI).
Hollywood hat derzeit viele Probleme, die Wokness-Thematik ist sicher eines davon, das viel größere ist aber, dass man, was die Kreativität betrifft, völlig am Ende ist, dazu muss alles so schnell wie möglich für irgendwelche Streaming-Dienste produziert werden und da bleiben dann am Ende vom Jahr vielleicht fünf brauchbare Produktionen, Ich sehe Streaming und das damit verbundene Abo-Modell als die Hauptursache für das derzeitige Debakel, und solange da nicht ein Umdenken stattfindet, wird sich bei dem Problem auch nichts ändern.
Betreffend die Streaming-Dienste stimme ich dir vollumfänglich zu. Damit zerstört man u.a. die Erfahrung Kino, die einfach deutlich besser ist als zu Hause vor der Glotze zu sitzen; sorgt aber auch dafür, dass man Serien durch binge watching entwertet, da keine Spannung bzw. Vorfreude auf die nächste Episode aufgebaut wird.

Betreffend der mangelnden Kreativität stimme ich dir teilweise zu. Meines Erachtens geben sich mangelnde Kreativität und "bad woke" oftmals die Klinke in die Hand. Viele der "Kreativschaffenden" in Hollywood haben einfach jeglichen Bezug zum normalen Leben verloren und versuchen scheinbar, in ihrer sehr privilegierten Stellung Probleme zu finden, die sie lösen müssen. Daraus ergibt sich dann, dass man bestehende IPs neu erfinden muss, weil man seinen Fußabdruck hinterlassen will.
 
Du kannst wohl kaum bestreiten, dass aggressive Identitätspolitik ihren Einzug in Unterhaltungsmedien gefunden hat?
Ich finde das Adjektiv "aggressive" sehr emotionsgeladen und frage mich, wieso du diese Begriffe wählst. Ich empfinde es nicht als aggressiv, eher manchmal höchstens weird im 1. Moment, wie zbsp jetzt aktuell WB aus Mr eine Mrs Freeze für Suicide Squad gemacht hat.
Ich persönlich fühle mich aber dadurch nicht angegriffen und schon gar nicht aggressiv. Wo war es dir denn zu aggressiv?
Mir ist schon klar, dass ich das stark vereinfacht habe. Das Thema ist immerhin sehr komplex. Allerdings ist die Tendenz m.E. sehr wohl, dass die vorgenannten mit dem Kulturkampf angefangen haben. Immerhin braucht es für eine Reaktion zuvor eine Aktion. Ich denke schon, dass diese Ansicht durchaus vertretbar ist.
Auch hier schon wieder dieser Frame von Kulturkampf. Ich finde es interessant, welche martialischen Begriffe du wählst. Wenn ich nicht wüsste, dass wir gerade über Unterhaltungsmedien reden, würde ich denken, dass es um Bürgeraufstände geht^^

Und wenn wir Woke meinen, dann
reden wir hier doch immer noch von politischen Antidiskriminierungsbewegungen verschiedener Minderheitengruppen, die in einer (westlichen) Welt nach Sichtbarkeit ringen, nachdem sie Jahrhunderte zuvor unterdrückt worden sind und du weißt ja auch genau, dass woke in seinem Ursprung für mehr Rechte von Minderheiten steht, also ist die Woke Bewegung allein historisch betrachtet nicht eine Aktion, sondern die Reaktion auf Diskriminierung und noch viel Schlimmeres, was damit einhergeht.

Ich halte es daher auch für sehr unwahrscheinlich, dass nur irgendwelche bösen, weißen CEOs in die Hände spucken, während sie Millionen Dollar scheffeln mit ihren Diversity-Tokens. Beziehungsweise, ja, dass wird sogar bestimmt stimmen, dass sie es tun, aber trotzdem bestehen gleichzeitig heutige Big Player Studios selber aus zig Menschen aus diversen Communitys, die auch bewusst Diversity in Media pushen. Es ist also mit Sicherheit nicht nur top down, sondern auch ein bottom up aus der Gesellschaft selber.

Und letzten Endes kommt es auf die Qualität an, die von Produkt zu Produkt natürlich schwankt, was du meines Erachtens fälschlicherweise jedoch als "good/bad woke" bezeichnest, da du hier wieder das woke als gemeinsamen ausschlaggebenden Nenner für Qualitätsmerkmale setzt.

Vielmehr liegt doch hier eine Kapitalismus-Kritik zur Grunde, mit der ich komplett räsonieren könnte, wenn sie gesichert nachvollziehbar wäre und nicht aus Unterstellungen bestehe.
Bei etablierten IPs hilft's, dass ein existierendes Fandom mit ausreichend emotional investment besteht, das sich noch so einiges gefallen lässt und der Verfall erst über mehrere Werke sichtbar wird - eines der besten Beispiele hierfür dürfte Star Wars sein.
Gerade Star Wars ist ein schlechtes Beispiel, da die Fandom bis auf die Urtrilogie fast alles hatet. Retrospektive waren Ep I-III eigentlich ganz gut und da war Samuel L Jackson als Mace Windu der erste schwarze Jedi und keiner rief damals Woke, obwohl es im eigentlichen Sinne schon ziemlich woke war.

Aber abgesehen vom schwarzen Windu ist Star Wars seit Tag 1 woke, wenn woke linke oder sogar linksextreme Agenda bedeutet, denn in Star Wars kämpfen wortwörtlich alle Rassen der Galaxie linksextrem mit Gewalt gegen ein faschistisches Imperium, welches in seiner Optik, Ästhetik und Bürokratie erschreckend sehr dem 3. Reich ähnelt.
Andererseits hast du im Gaming-Bereich durchaus offensichtliche "bad woke" Titel, die mitunter ihre Studios umgebracht haben bzw. in Zukunft werden - siehe bspw. Forspoken, Concord, Flintlock oder Suicide Squad. Dabei möchte ich keinesfalls bestreiten, dass "bad woke" nur einer von mehreren Gründen ist, warum die Titel floppen.
Das du woke einfach nur dabei erwähnst, obwohl es nicht gesichert ist, dass es an woke lag und weniger am Gameplay halte ich schon für leicht manipulativ. Es wird immer wieder von dir in einem negativen Kontext erwähnt.
Ich persönlich halte aber auch TLOU2 und The Boys nicht für Produkte, die in der Diskussion vordergründig gemeint sind.
Und wieso nicht? Du nennst stets woke, als entweder Ursprung, Ursache oder wie im vorherigen Zitat einen Nebeneffekt von Desaster, Konkurs, Broke etc. Und hier passt es jetzt nicht, weil die Produkte rein zufällig erfolgreich sind und das Narrativ in seiner Logik dadurch zusammenbrechen würde? :fresse:

The Boys ist sogar übertrieben woke und setzt Homelander & Co. mit Anti Woke und Alt Right gleich.

Hier steht eindeutig das künstlerische Werk des Schöpfers im Vordergrund und keine identitätspolitische Agenda.
Das ist auch nur etwas, was du unterstellst. Woher weißt du mit sicherer Gewissheit, welche Entwickler identitätspolitische Agenda betreiben und sogar ihre Kunst dafür beugen?
Außerdem wer kann das überhaupt bewerten und warum überhaupt?
Denn selbst wenn es so wäre, wäre der künstlerische Aspekt doch der Maßgebende, nachdem man ein Kunstwerk bewertet.

Und gerade The Boys ist sogar ein Paradebeispiel für ein Produkt, was Themen der Identitätspolitik nimmt, wie Unterdrückung durch stärkere Tyrannen, die sich in ihrer Hybris für Übermenschen halten, bei gleichzeitiger Abwertung der Untermenschen, und dieses in eine Supes vs Humans Metaphorik packt.,
Im Grunde geht es hier wieder, ähnlich wie bei Star Wars, auf einer politisch-symbolischen Meta Ebene um Rechtsextrem vs Linksextrem, wobei Linksextrem mit The Boys hier tendenziell als die Guten dargestellt werden, die mit brachialer Gewalt tyrannische Supes ermorden. The Boys beweist uns also, dass tatsächlich auch politische Agenda, spannende Story und Produktionsqualität zusammen Hand in Hand gehen können. Trotzdem bleibt die Agenda und Message durchgehend in your face!
Ich sehe die Titel auch nicht unbedingt als "woke" an, auch, wenn man das könnte - ich persönlich finde nur die Story in TLOU2 für nicht allzu gelungen. Ich würde auch andere Titel, die man ggf. als woke bezeichnen könnte, nur weil es Charaktere außerhalb der Norm gibt, nicht als "woke" bezeichnen - siehe meine bereits benannten Beispiele (bspw. Dion aus FF XVI).
Sorry, aber dann ist woke hier einfach nur ein beliebiges Schlagwort, dass wie ein Joker je nach Gusto stets hervorgeholt werden kann, um substanzlose Kritik abzugeben.
Wenn woke keine klare Definition und Bedeutung haben soll, aber in "Kritiken" stets als Kampfbegriff gedroppt wird, wirkt es auf mich vielmehr nach einer Nebelkerze, an der man sich argumentativ abrackern wird, da keiner genau weiß, was eigentlich konkret gemeint ist, wenn es gesagt wird.
Das alles wäre sogar nicht mal so schlimm, wenn damit nicht eine ansich gute und richtige Bewegung stets in ein negatives Licht gerückt wird zum Denunzieren, was ja auch wirklich so Tag für Tag unter sämtlichen Kommentarspalten mittlerweile geschieht, während echte Rechtsextreme sich darüber freuen, dass selbst die Mitte der Mehrheit ihre Narrative frei herausposaunt, als wäre es ganz normal als Weißer über die schwarze Hautfarbe zu philosophieren, in welchen Settings sie "passt" und in welchen nicht.
 
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Findet ihr auch der Spiele Markt ist dieses Jahr extrem tot bzw langweilig was die PS5 angeht ? Ich hatte bis zu diesem Jahr eigt jedes Jahr 600-700 spielstunden ..dieses Jahr keine 200 bis jetzt
 
Findet ihr auch der Spiele Markt ist dieses Jahr extrem tot bzw langweilig was die PS5 angeht ? Ich hatte bis zu diesem Jahr eigt jedes Jahr 600-700 spielstunden ..dieses Jahr keine 200 bis jetzt
Es kommt immer darauf an, wie viel Zeit man hat und was einem gefällt. Ich komme sehr selten zum spielen meistens Sonntags.

Da habe ich noch genügend zu zocken bzw. zum nachholen. Aber ja das Lineup selbst bei der PS5 wenn man jetzt Rohspiele hernimmt ist nicht gerade prickelnd.
 
Ich versehe nicht so recht wofür man den Adapter eigentlich benötigt. Das USB C Kabel sollte doch für den Datenaustausch reichen und ein passender Treiber ist selbstverständlich.

Schade das Sony so wenige Games für die PSVR2 bereit stellt und fördert.

Habe dazu gerade diesen Kommentar gelesen:

Ich bin mir nicht sicher, wie viele Leute das sagen müssen, aber USB-C kann diese Geräte nicht von selbst mit Strom versorgen. Sogar das Quest 3 wird mit Batteriestrom betrieben, wenn man es an den PC anschließt und langsam entladen, während man es auflädt.

Als Sony das Headset entworfen hat, war VirtualLink die Vision, aber PC hat das nicht weiter verfolgt. Das hätte ein einziges USB-C-Kabel ermöglicht, und ich vermute, wenn Sony gewusst hätte, dass VirtualLink nicht funktionieren würde, hätten sie das PSVR2 kabellos entwickelt und ihm einen Akku spendiert. Sie opferten Wireless, um das Gewicht und die Kosten zu reduzieren, weil Wireless nicht bereit für die Primetime war.

Ohne es besser zu wissen klingt es zumindest schlüssig.


Findet ihr auch der Spiele Markt ist dieses Jahr extrem tot bzw langweilig was die PS5 angeht ? Ich hatte bis zu diesem Jahr eigt jedes Jahr 600-700 spielstunden ..dieses Jahr keine 200 bis jetzt
Nur dieses Jahr? Für mich zieht sich das durch die gesamte Generation.
Ich habe nur exakt 1 PS5 exklsusives Spiel (Stellar Blade), ansonsten spiele ich gefühlt nur PS4 Games und PS4 Games, die einen PS5 Patch spendiert bekommen haben. Die PS5 fühlt sich für mich nach 3 1/2 Jahren immernoch an wie eine PS4Pro+.
 
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Die PS5 fühlt sich für mich nach 3 1/2 Jahren immernoch an wie eine PS4Pro+.

Ich spiele auch gerade mit der PS4 wieder 😁. Nicht weil es auf der 5er nicht auch laufen würde aber durch den JB ergibt sich neue Features die ich einfach sensationell finde. Mein derzeitiges Projekt ist es gerade ein neues Gehäuse dafür zu machen mit 6 weiteren USB Anschlüssen 3 passiv 3 aktiv. Wird eine Mischung aus Carbon Platten und Holz.
 
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Ehm Leute…
Hat schon irgendjemand nen PC Adapter gesehen oder kaufen können?
MM und Saturn haben hier bei mir nichts. Online wird bei denen auch nur angezeigt, dass es nicht verfügbar ist.
Im direct Store könnte man ab jetzt bestellen.
Releasedatum war doch heute!?
 
Ehm Leute…
Hat schon irgendjemand nen PC Adapter gesehen oder kaufen können?
MM und Saturn haben hier bei mir nichts. Online wird bei denen auch nur angezeigt, dass es nicht verfügbar ist.
Im direct Store könnte man ab jetzt bestellen.
Releasedatum war doch heute!?
@Redrudi hat seinen bei NetGames bestellt und gestern erhalten.
Wirklich seltsam, bei MM/Saturn nicht lieferbar und auch in keinem Markt verfügbar.
Entweder hatten die ein so geringes Kontingent, dass es bereits vergriffen ist oder so haben (noch) keine bekommen.

EDIT: Wow, gerade bei NetGames geguckt, gestern haben die den 10€ über UVP, also für 69,99€ verkauft, heute mal lockere 30€ drüber. Aktuell ist er dort für 89,99€ zu haben. Frech.
 
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