Sammelthread PlayStation 5

Sammelthread
NCSoft konnte einmal gute MMOs machen, fällt seit Längerem aber nur negativ auf. Blade & Soul 2 war selbst für den koreanischen Markt zu P2W und Throne & Liberty fiel zuletzt auch eher negativ auf. Man kann nur hoffen, dass die Partnerschaft mit Sony zu guten Spielen führt, die - wie andere NCSoft-Titel - nicht durch extremes P2W auffallen. Zumindest ArenaNet lassen sie mit Guild Wars 2 gewähren, damit sie einen Standfuß im westlichen Markt haben.
 
Interessiert mich persönlich überhaupt nicht. Ich mag diverse Ost-RPGs und spiele die häufiger, aber mit MMOs und dem meisten Asien-Gaming-Zeugs kannst du mich jagen. Auf der Dreamcast war damals Phantasy Star Online in aller Munde, eine Konsole mit Modem und Windows CE als Betriebssystem? Wie geschaffen für MMOs! Ja ok, aber ich passe. Meine Spiele waren Sonic Adventure, Resident Evil Code Veronica X, Soul Calibur, Shenmue und viele andere. Die klassischen Spiele halt.

Der gesamte asiatische Markt und dessen MMOs sind für mich nicht relevant und ich werde sowas auch nie spielen. Die Anime-Serien- und Filme die dort beliebt sind und auch in Games versoftet werden sind hier absolut unbekannt. Wenn man die meistgespielten und verkauften Games vergleicht - Europa & Asien - dann ist das wie wenn man auf einem anderen Planeten wäre. Natürlich werden die großen Publisher immer mehr für den asiatischen Markt entwickeln und den Fokus darauf legen. Alleine wegen der schieren Anzahl an Menschen dort und enormen Umsatz-Potenzial. Aber für Europa (und auch Amerika) ist dieser Markt wie gesagt wie ein anderer Planet. Nicht relevant.
 
Ungewöhlich ist es sicher nicht. Nintendo hat sich schon vorgetastet und MS hat jetzt mit King und Co auch einige Studios und Marken.
Wie gesagt wenn die nicht Morgen den Diablo Immortals Move machen und z.B. sagen dass Sucker Punch nur an einem Mobilegame arbeiten ist alles okay.
Hoffe ich natürlich auch, aber da ja meistens die Studios nicht mal selbst an der PC-Version arbeiten, gehe ich davon aus das man die Studios erst recht nicht an einem Mobile-Game arbeiten lassen wird.
Das man aber generell den mobile Markt ins Auge fasst, ist sicherlich kein Fehler. Macht die Konkurrenz ja auch. Und gerade MS dürfte da mit King nun sehr gut aufgestellt sein.


Und hier noch der neue Dragons Dogma 2 Trailer.
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mehr Gameplay:
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Ich muss sagen, 2024 legt mit dem TLoU2 Remaster (Januar), FF7 Rebirth (Februar) und DD2 (März) echt ordentlich los.

:nicken:
 
Zuletzt bearbeitet:
Jepp und Suicide Squad im Februar klammern wir jetzt erstmal bewusst aus?

Aber wer weiß, bei mir ist tatsächlich noch ein kleines Fünkchen Hoffnung weil Rocksteady und Arkham halt?
Suicide Squad interessiert mich aktuell nicht die Bohne. Hätte sogar Chance auf einen Beta-Key gehabt, habe aber dankend abgelehnt.^^
 
Wird wahrscheinlich alle Rekorde brechen ...
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Sieht nach Vice City als Setting aus.
 
Exakt das. Ich will einfach nicht glauben, dass Rocksteady sich nach ihrem Arkham Meisterwerk und 7 langen Jahren mit einem crappy Game zurückmeldet. Das Game muss irgendwas gut machen!?
Deinen Optimismus in allen Ehren, aber die Wahrscheinlichkeit, dass das ein krasser Flop wird, ist ziemlich hoch. :ugly: Viele Single-Player-Spielestudios sind durch ihre eigene oder die Hybris des Publishers, das Single-Player-Spielestudio könne auch durch "Magic" einen erstklassigen Live Service erschaffen, schon umgekommen. Das beste Beispiel dürfte die nicht existente "BioWare-Magic" sein, die aus Anthem auch nichts machen konnte. Zudem ist's ja leider so, dass viele derjenigen Entwickler, die für die Anfangserfolge verantwortlich sind, irgendwann gehen oder gegangen werden und dann ihr eigenes Ding machen. Da kann man sich dann wirklich - getreu dem Ship of Theseus - fragen, ob bspw. BioWare noch BioWare ist. Was wünschte ich mir, dass das anders laufen würde, aber wenn ich sehe, wie viele Studios allein EA schon auf dem Gewissen hat...
Wird wahrscheinlich alle Rekorde brechen ...
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Das hoffe ich auch. :daumen: Hoffentlich treffen die Gerüchte, Rockstar breche vor dem derzeitigen politischen Zeitgeist ein und würde GTA VI daher "entschärfen", nicht zu. Ich hoffe auf eine gute, politisch absolut inkorrekte und gesellschaftskritische Story.
Ich hätte mich mehr über ein neues Sleeping Dogs 2 bzw. True Crime gefreut.
Bully!
 
Sick. Sony macht sich schon wieder einmal damit beliebt, bezahlten Content zu löschen.

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Die sieben Weltmeere des Internets werden immer attraktiver.
 
Sick. Sony macht sich schon wieder einmal damit beliebt, bezahlten Content zu löschen.

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Die sieben Weltmeere des Internets werden immer attraktiver.

Was ne Pfeiffe in dem Video. Es ist mir unangenehm ihm zuzuhören.
Trotzdem habe ich es bis : "pirate pirate pirate pirate pirate tHeY'lL sTeAl FrOm YoU - sTeAl FrOm ThEm" geschafft.

Niemand wird hier bestohlen und die Annahme, dass das doch geschieht, ist schlicht ignorant und basiert auf der falschen Folgerung, dass bloß, weil man für ein digitales Gut Geld ausgibt, davon ausgeht, dass man dann auch Eigentümer dieses Gutes ist.

Zu der Geschichte im letzten Jahr habe ich damals schon einen Kommentar verfasst.

Sobald man digitale Nutzungslizenzen erwirbt, nichts anderes sind "gekaufte" Filme und Spiele bei solchen Anbietern, muss man sich darüber im Klaren sein, dass einem diese wieder entzogen werden können, ohne Vorwarnung von heute auf morgen.

Und den bescheuerten Opener, der einfach nur dazu dient das Thema zu dramatisieren, in dem er sinngemäß behauptet, man könne selbst physische Medien ohne Updates nicht nutzen, ist ebenfalls unwahr. Dieses Gerücht, dieser Mythos, begleitet einen ständig, in jeder Diskussion zu diesem Thema, immer werden die gleichen Titel genannt, die als Paradebeispiel herhalten müssen.

Dass 68% der von DoesItPlay gestesteten PS5 Spiele allerdings "out-of-the-box" laufen und weitere 20% als spielbar eingestuft sind, wird gerne unter den Teppich gekehrt. Lediglich 12% befinden sich in einem Zustand, bei dem der Download von Patches benötigt wird. Und nicht, dass wir uns hier falsch verstehen, das sind immernoch 12% zu viel, aber so schlimm, wie man es anhand solcher Aussagen vielleicht vermuten mag, ist es nicht.

Solche Typen in solchen Videos, die sich aufspielen und ein solches Thema nicht faktenbasiert angehen, bloß um durch billig erzeugte Dramatik und schlechte Rhetorik Meinungsmache für Klicks zu machen, finde ich genauso bek@ckt, wie das, was Sony da mit der Kundschaft abzieht und auch wenn man sagen könnte, dass die Käufer selber Schuld sind, ist das plötzliche Löschen von vermeintlich erworbenen Inhalten kein Kavalliersdelikt; aber dennoch hätte man sich, m.M.n., als Käufer im Vorfeld darüber bewusst sein müssen.

Ich bin kein Freund der digitalen Zukunft, kaufe, sofern möglich, vorzugsweise physisch und verzichte in einigen Fällen auch auf gute, nur digital vertriebene, Spiele aus der Motivation heraus, diesen Trend nicht unterstützen zu wollen, auch wenn ich mir dessen bewusst bin, dass dieser Kampf schon verloren ist. Die heutige Spielerschaft ist in der Masse einfach zu bequem, zu ungeduldig und auch zu weichgekocht geworden; wenn selbst ein Preisunterschied von teilweise 20€ zwischen Day1 digitaler- und Day1 physischer Version nicht mehr Grund genug ist ...

Naja, jeder wie er will; es gibt natürlich auch Gründe für eine digitale Spielesammlung, bspw. mangelnder Platz.
Dennoch darf sich in Zukunft m.M.n. kein digital-only-Käufer darüber beschweren, dass der böse Anbieter ihm plötzlich seine Inhalte "gestohlen" hätte.
 
Niemand wird hier bestohlen und die Annahme, dass das doch geschieht ist schlicht ignorant und basiert auf der falschen Annahme, dass bloß, weil man für ein digitales Gut Geld ausgibt, davon ausgeht, dass man dann auch Eigentümer dieses Gutes ist.

Zu der Geschichte im letzten Jahr habe ich damals schon einen Kommentar verfasst.

Sobald man digitale Nutzungslizenzen erwirbt, nichts anderes sind "gekaufte" Filme und Spiele bei solchen Anbietern, muss man sich darüber im Klaren sein, dass einem diese wieder entzogen werden können, ohne Vorwarnung von heute auf morgen.
Sorry, aber ich sehe das Problem eher darin, dass wir uns - ähnlich wie bei immer weiter ausufernden Mikrotransaktionen - an den Bullsh*t gewöhnt haben und das nicht mehr so schlimm finden und zudem darin, dass die Legislation von Politiker-Senioren, die keinen Plan von Technik haben, nicht mit den Zeiten mithält - das gilt auch für Mikrotransaktionen.
 
Sorry, aber ich sehe das Problem eher darin, dass wir uns - ähnlich wie bei immer weiter ausufernden Mikrotransaktionen - an den Bullsh*t gewöhnt haben und das nicht mehr so schlimm finden und zudem darin, dass die Legislation von Politiker-Senioren, die keinen Plan von Technik haben, nicht mit den Zeiten mithält - das gilt auch für Mikrotransaktionen.
Schreibe ich doch auch weiter unten im vorletzten Absatz.
Ich will Sony auch gar nicht in Schutz nehmen, rante oft genug gegen die.
Aber solche Typen wie in dem Video regen mich halt auch auf.
 
Solche Typen in solchen Videos, die sich aufspielen und ein solches Thema nicht faktenbasiert angehen, bloß um durch billig erzeugte Dramatik und schlechte Rhetorik Meinungsmache für Klicks zu machen, finde ich genauso bek@ckt, wie das, was Sony da mit der Kundschaft abzieht und auch wenn man sagen könnte, dass die Käufer selber Schuld sind, ist das plötzliche Löschen von vermeintlich erworbenen Inhalten kein Kavalliersdelikt; aber dennoch hätte man sich, m.M.n., als Käufer im Vorfeld darüber bewusst sein müssen.
Naja, wo wird denn da klar darauf hingewiesen dass man sich der Sache vollkommen als Otto-Normal bewusst ist? Große Meldung kommt da nicht vorm Käuf wie auf Zigarettenverpackung.

Sony könnte Morgen hergehen und eine Firmware auf Konsole voraussetzen die dann alle Disk plötzlich sperrt oder Internetverbindung erzwingt.
Wie ist man sich da als Retailkäufer wirklich bewusst dass sowas technisch möglich ist? Man geht halt erst Mal immer davon aus dass man bei einem Kauf (nicht Mieten oder Abo) es solange nutzen kann wie man will.

Wenn du dir Musik bei Amazon Music oder iTunes kaufst dann bekommst das Dingt auch als MP3 oder AAC und kannst es sämtlichen Festplattenmedien nutzen und verteilen wie man gerade lustig ist. Nimmt einem Keiner weg wenn es mal runtergeladen wurde. Warum geht sowas dann nicht auch bei Film/Spiel? Anstatt wegnehmen könnte man es zumindest freigeben zur privaten Verwendung. Dass man eine Blu-ray rippt kann auch keine Firma wirklich verhindern.



Ich bin kein Freund der digitalen Zukunft, kaufe, sofern möglich, vorzugsweise physisch und verzichte in einigen Fällen auch auf gute, nur digital vertriebene, Spiele aus der Motivation heraus, diesen Trend nicht unterstützen zu wollen, auch wenn ich mir dessen bewusst bin, dass dieser Kampf schon verloren ist. Die heutige Spielerschaft ist in der Masse einfach zu bequem, zu ungeduldig und auch zu weichgekocht geworden; wenn selbst ein Preisunterschied von teilweise 20€ zwischen Day1 digitaler- und Day1 physischer Version nicht mehr Grund genug ist ...

Naja, jeder wie er will; es gibt natürlich auch Gründe für eine digitale Spielesammlung, bspw. mangelnder Platz.
Dennoch darf sich in Zukunft m.M.n. kein digital-only-Käufer darüber beschweren, dass der böse Anbieter ihm plötzlich seine Inhalte "gestohlen" hätte.
Auch mit Retail bist nicht auf der sicher Seite. Hängt dann Heutzutage von Langlebigkeit des Medium und Player ab. Gibt YT Videos wo ersten Spiele/Filmsammlung bei Sammlern mit Diskfäule verrotten.

Warum soll man Firmen mit Retailkäufen unterstützen die dann auf anderen Seite mit ausgesteckten Bein den Digitalkäufern ins Gesicht springen?

Da gehören einfach bessere Regelungen her und auch (wie es scheint) wirklich Konkurrenzstores auf einer Plattform dass sich Sache bessern als nur "Ha ha Digitalkäufer sind selber schuld" es hinzustellen. Weder Retail noch Digitalkäufer sollten anders behandelt werden.
 
Naja, wo wird denn da klar darauf hingewiesen dass man sich der Sache vollkommen als Otto-Normal bewusst ist?
Wenn man als Otto-Konsument mal einen Moment darüber nachdenken würde, käme man vermutlich zu dem Schluss, dass eine Firma nicht dafür garantieren kann, dass dieses digital erworbene Spielerlebnis für immer und ewig online bleiben kann. Viele Faktoren wie Krisen, Kriege, Umweltkatastrophen aber auch z.B. Lizenzstreitigkeiten könnten im schlimmsten Falle zu Umstrukturierungen oder Abschaltungen von Servern und damit zum Verlust des Zugriffs durch den Nutzer führen.

Mit AGBs sichern sich Firmen ab, damit sie in solchen Fällen, oder auch aus rein wirtschaftlichen Gründen, da Inhalt XY nicht mehr die Quote erfüllt aber teure Serverlast in Anspruch nimmt, auf der sicheren Seite sind.

Große Meldung kommt da nicht vorm Käuf wie auf Zigarettenverpackung.
Braucht es das? Ist aber gar keine schlechte Idee, wer liest schon AGBs.

Sony könnte Morgen hergehen und eine Firmware auf Konsole voraussetzen die dann alle Disk plötzlich sperrt oder Internetverbindung erzwingt.
Wie ist man sich da als Retailkäufer wirklich bewusst dass sowas technisch möglich ist? Man geht halt erst Mal immer davon aus dass man bei einem Kauf (nicht Mieten oder Abo) es solange nutzen kann wie man will.
Stimmt, sehe ich ehrlich gesagt auch kritisch.
Wenn man davon ausgeht, dass die Chance auf eine solches Update besteht, sollte man dafür sorgen, dass sich die Konsole nicht automatisch updatet.

Wenn du dir Musik bei Amazon Music oder iTunes kaufst dann bekommst das Dingt auch als MP3 oder AAC und kannst es sämtlichen Festplattenmedien nutzen und verteilen wie man gerade lustig ist. Nimmt einem Keiner weg wenn es mal runtergeladen wurde. Warum geht sowas dann nicht auch bei Film/Spiel? Anstatt wegnehmen könnte man es zumindest freigeben zur privaten Verwendung. Dass man eine Blu-ray rippt kann auch keine Firma wirklich verhindern.
Jop, da bin ich ganz bei dir.

Auch mit Retail bist nicht auf der sicher Seite. Hängt dann Heutzutage von Langlebigkeit des Medium und Player ab. Gibt YT Videos wo ersten Spiele/Filmsammlung bei Sammlern mit Diskfäule verrotten.
Kommt bei mir zum Glück bei Originalen noch nicht vor, bloß alte, billig selbst gebrannte Musik CDs aus den Anfang2000ern lösen sich so langsam auf.
Aber ja, für die Ewigkeit sind Retailspiele auch nicht, dennoch habe ich eine Handhabe über meinen Besitz, kann ihn pfleglich behandeln und sicherstellen, dass er so lange wie möglich in einem guten Zustand bleibt. Letzten Endes sind physische Medien aber auch nur Gebrauchsgegenstände und egal wie sehr man auch beispielsweise sein Auto liebt, irgendwann ist es durch. Auch die Hardware wird irgendwann verfault sein.

Warum soll man Firmen mit Retailkäufen unterstützen die dann auf anderen Seite mit ausgesteckten Bein den Digitalkäufern ins Gesicht springen?
Was meinst du damit?

Da gehören einfach bessere Regelungen her und auch (wie es scheint) wirklich Konkurrenzstores auf einer Plattform dass sich Sache bessern als nur "Ha ha Digitalkäufer sind selber schuld" es hinzustellen. Weder Retail noch Digitalkäufer sollten anders behandelt werden.
Das Problem ist halt, dass Konsolen abgeschlossen sind, der Hersteller hat in seinem System die Monopolstellung und kann machen, was er will.
Von Support über Preisgestaltung, bis hin zu einer von dir angesprochenen Firmware, die zuvor beworbene und verkaufte Features deaktiviert, ich denke da an den eingestellten Linux Support der PS3, liegt alles in den Händen des Herstellers.
Aber darum ging es mir hier gar nicht, das ist nochmal ein anderes, großes Thema, auch wenn es Schnittstellen gibt.
Es wäre natürlich wünschenswert, wenn gekaufte digitale Inhalte, wie bei der von dir angesprochenen Musik, heruntergeladen und frei genutzt werden könnte, wie ein physisches Medium, aber ohne Gesetze, die das voraussetzen, können wir lange auf den guten Willen der Hersteller warten.
 
Wenn man als Otto-Konsument mal einen Moment darüber nachdenken würde, käme man vermutlich zu dem Schluss, dass eine Firma nicht dafür garantieren kann, dass dieses digital erworbene Spielerlebnis für immer und ewig online bleiben kann. Viele Faktoren wie Krisen, Kriege, Umweltkatastrophen aber auch z.B. Lizenzstreitigkeiten könnten im schlimmsten Falle zu Umstrukturierungen oder Abschaltungen von Servern und damit zum Verlust des Zugriffs durch den Nutzer führen.

Mit AGBs sichern sich Firmen ab, damit sie in solchen Fällen, oder auch aus rein wirtschaftlichen Gründen, da Inhalt XY nicht mehr die Quote erfüllt aber teure Serverlast in Anspruch nimmt, auf der sicheren Seite sind.
Ich sehe das - wie gesagt - als ein Problem der Legislative (und auch der Judikative), die zu alt ist, um moderne Probleme zu verstehen. Das sieht man schon am krassen Missverhältnis zwischen Verbraucherrechten im "analogen" Bereich einerseits und im "digitalen" Bereich andererseits. Im Vergleich zum analogen Bereich sind wir im digitalen Bereich quasi Rechtslose.
Das Problem ist halt, dass Konsolen abgeschlossen sind, der Hersteller hat in seinem System die Monopolstellung und kann machen, was er will.
Von Support über Preisgestaltung, bis hin zu einer von dir angesprochenen Firmware, die zuvor beworbene und verkaufte Features deaktiviert, ich denke da an den eingestellten Linux Support der PS3, liegt alles in den Händen des Herstellers.
Aber darum ging es mir hier gar nicht, das ist nochmal ein anderes, großes Thema, auch wenn es Schnittstellen gibt.
Es wäre natürlich wünschenswert, wenn gekaufte digitale Inhalte, wie bei der von dir angesprochenen Musik, heruntergeladen und frei genutzt werden könnte, wie ein physisches Medium, aber ohne Gesetze, die das voraussetzen, können wir lange auf den guten Willen der Hersteller warten.
Sehe ich ebenfalls wieder als ein Legislative/Judikative-Problem.

...und dabei gab es zu PS1-Zeiten immerhin Rechtsprechung in den USA, die Plattformöffnungen begünstigt hat, die entsprechenden Unternehmen aber durch das Überziehen mit einer Vielzahl von lawsuits in den Ruin getrieben wurden. Emulation an sich ist ja erst einmal legal. SIcherungskopien wohl irgendwie auch. Aber wie gesagt: Zu viele alte planlose Menschen in Legislative und Judikative, die im Zweifel zudem noch von der großen Contentlobby geschmiert werden.
 
Emulation an sich ist ja erst einmal legal. SIcherungskopien wohl irgendwie auch.
Soweit es mir bekannt ist : Jein.
Spiele zu emulieren an sich ist legal, das stimmt, Sicherungskopien zum privaten Gebrauch an sich im Grunde auch, aber der Weg zur Sicherungskopie meist nicht, da man den Kopierschutz umgehen muss, um ein Spiel zu sichern. Das umgehen eines Kopierschutzes ist nicht legal.
Wie es um die Alternative steht, wenn man ein Spiel im Original besitzt und sich eine erstellte Sicherheitskopie aus dem Netz lädt, den Kopierschutz also nicht selbst umgeht, sondern umgehen lässt, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Klingt für mich im ersten Moment aber nicht legal.

Also, hat ein Spiel, Musik oder Software keinen Kopierschutz darf ich eine Sicherungskopie erstellen und benutzen.
Hat ein Spiel einen Kopierschutz, darf ich keine Sicherungskopie erstellen.

...und dabei gab es zu PS1-Zeiten immerhin Rechtsprechung in den USA, die Plattformöffnungen begünstigt hat, die entsprechenden Unternehmen aber durch das Überziehen mit einer Vielzahl von lawsuits in den Ruin getrieben wurden.
Wusste ich gar nicht, haste da mehr Informationen zu?

Zu viele alte planlose Menschen in Legislative und Judikative, die im Zweifel zudem noch von der großen Contentlobby geschmiert werden.
Mag sein, ich sehe es an anderen Gesetzen, wie generalüberholungsbedürftig unsere Gesetze zum Teil sind. Wenn ich es richtig im Kopf habe, stammen die, die sich mit dem Kopierschutze beschäftigen, noch aus den 70/80ern; mit der Aussage begebe ich mich jetzt aber auf dünnes Eis, habe mich vor Jahren etwas damit beschäftigt.
 
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