AW: Playerunknown's Battlegrounds: Über 25.000 Cheater in den letzten drei Monaten gebannt
Na dann mach doch mal nen Vorschlag? Viel weiter als den kompletten PC per Hardware-ID sperren wirst du nicht können (macht z.B. Overwatch), ansonsten wird das langsam mit Recht und Gesetz unvereinbar.
Was willst du denn für Konsequenzen? Wirklich "harte" Konsequenzen wie Geldstrafen oder gar Gefängnis müssten vor Gericht verhandelt werden. Und der Richter wird dir einen Vogel zeigen wenn du ihm als Klagegrund "Mimimi der hat geschummelt" auftischt. Da müssten schon konkrete Schadensersatzforderungen auf den Tisch.
Außerdem wäre es für den Spieleentwickler ein riesiges PR-Desaster sollte er wie die Musik- oder Filmindustrie anfangen Abmahnungen oder Ähnliches zu verschicken.
Anarchie ist nicht per Definition das Recht des Stärkeren, praktisch folgt das aber immer daraus.
Ich habe nicht gesagt, dass Cheater nicht existieren. Aber mir sind bisher deutlich mehr Leute begegnet die normale Spieler als Cheater anprangern, als eigentliche Cheater.
Klar, in deinem Fall ist es ziemlich offensichtlich ein Cheater. Aber denk dir mal deine Beifahrer weg, so einen einzelnen Luckshot vom Motorrad habe ich auch schon ein paar mal "hinbekommen" - klappt halt nur alle 200 Versuche oder so.
Ich habe gerade nicht allzu viel über eine mögliche Lösung nachgedacht (müsste man juristisch prüfen), aber mein Vorschlag wäre wie folgt (es ist nur ein Beispiel):
Die Spielehersteller/entwickler verankern in den AGB's die Konsequenzen für das "Cheaten". Mit diesen AGB's muss man erst einverstanden sein, bevor das Spiel
installiert/das erste Mal gespielt werden kann. Ich weise nochmal darauf hin, dass ich kein Jurist bin.
Bsp. Passage der AGB's, die das Cheaten betrifft:
"Die Firma XYZ kann bei Gebrauch von unerlaubten Manipulationen am Spiele-Skript, zusätzliche Tools, etc pp (jegliche Mittel, die im Fachjargon als Cheaten bezeichnet wird) ohne Vorankündigung den Spieler aus dem Spiel sperren.
Die Cheater werden mit deren Alia's im Spiel und der Art des Cheats auf der Webpage XYZ veröffentlicht. Auf der Webseite XYZ kann zudem eine Liste von Tools eingesehen werden, die in deren Originalfassung (gemeint: Teamspeak, Questhelper (für die WOW Jungs xD), etc) erlaubt sind. Der betroffene Spieler muss der Firma XYZ den gesamten Kaufpreis für das Spiel erstatten und trägt sämtliche Kosten für die Bearbeitung seines Falls."
Es fehlen natürlich solche Passagen und die juristischen Fachausdrücke, wie "der Spielehersteller kann dies durchführen (gemeint: Sperren + Kostenberechnung) ohne jegliche behördliche Konsequenzen..... mit der Einverständniserklärung verzichtet der User auf das Recht der Klage, bei einem Ban + Geldstrafe.....".
Wenn man dies zB. in Steam, Origin, etc implementieren könnte, dass wären das Spielen wieder eine Freude (wie zur Zeit von LAN-Partys und ohne WWW). Bezweifele aber, dass Origin, oder auch Steam das implementieren werden, da durch die Cheater, die in einem Spiel mit Account X gebannt wurden, sich ein neues Account anlegen können und das Spiel nochmal erwerben...usw... eine zusätzliche Einnahme wegfallen würde. Diese Platzformen verdienen ja das Geld mit dem Verkauf eines Spiels und nicht mit der Dauer, die ein Spielen im Spiel verbringt......
Sonst wäre es auch eine gute Geschäftsidee ala Punkbuster als Spiele-Cop zu arbeiten (eine Firma zu gründen, die sich auf Spielesecurity fokusiert) und die Cheater zu bestrafen.
Bitte nicht jedes von mir hier geschriebenes Wort im Mund dreimal drehen, da ich einfach in das Blaue gesponnen habe.....