Plan des neuen Intel-Chefs: "Weltweit führendes Halbleiterunternehmen"

Dazu muss Intel aber wieder deutlich mehr Gas geben. Spätestens seit Haswell ist bei Intel ja Tiefschlaf angesagt...
Wo war Haswell ein Tiefschlag?
Seit Broadwell/Skylake ist man halt langsam aber sicher ins Straucheln geraten was den Prozess betrifft, aber nicht, was die Entwicklung der Jahreszahlen betrifft
Was du schreibst ist durchaus korrekt. Aber dies hat Intel nicht unbedingt seinen CPUs zu verdanken. Langfristige Lieferverträge und z.B. Zertifizierungen mit wichtigen Softwaresystemen wie SAP retten Intel gerade den Umsatz.

Hätte der Markt hier wirklich immer freie Wahl, könnte die Situation schon anders ausschauen.
Der Umsatz wurde 2020 auch durch eine massive Knappheit am Substrat (welche Intel nicht traf) begünstigt (und auch 2021 evident sein wird).
 
Wo war Haswell ein Tiefschlag?
Seit Broadwell/Skylake ist man halt langsam aber sicher ins Straucheln geraten was den Prozess betrifft, aber nicht, was die Entwicklung der Jahreszahlen betrifft
Ich habe ja nicht geschrieben dass Haswell ein Tiefschlag war. Ich sage nur, dass seit Haswell die Entwicklung weitestgehend stagniert hat.
 
Intel muss froh sein, wenn sie 2025 noch existieren.
Genau, die Zahlen geben das absolut her

Warum manche so völlig unreflektiert und polemisch posten müssen ist mir nicht klar
 
Was du schreibst ist durchaus korrekt. Aber dies hat Intel nicht unbedingt seinen CPUs zu verdanken. Langfristige Lieferverträge und z.B. Zertifizierungen mit wichtigen Softwaresystemen wie SAP retten Intel gerade den Umsatz.

Hätte der Markt hier wirklich immer freie Wahl, könnte die Situation schon anders ausschauen.
Äh, nein, also doch. Der Großteil vom Umsatz kommt durch CPU's im Notebook und Server Sektor, Punkt. Das kannst Du ganz einfach mal googlen und Dich einlesen, wäre besser bevor weiter Unsinn verbreitet wird.

Ja, langfristige CPU Lieferverträge mit Dell etc. bringen Umsatz, aber die Mengen muss Intel auch erst mal liefern. AMD kann bei weitem nicht die Mengen liefern, also wird das auch nix mit einer Änderung der Lieferverträge.
 
Es gab ja bereits das Ansinnen von Investoren die Foundries aus zu gliedern. Wenn sie weiter Probleme in der Fertigung haben, gehe ich davon aus, dass Intel 2025 in der jetzigen Form nicht mehr existiert, selbst wenn die Zahlen insgesamt gut sind, einfach wiel Investoren die Zahlen einer hypothetischen Nutzung von externen Foundries gegenüber stellen werden, und die höhere MArge haben wollen werden.
 
Es gab ja bereits das Ansinnen von Investoren die Foundries aus zu gliedern. Wenn sie weiter Probleme in der Fertigung haben, gehe ich davon aus, dass Intel 2025 in der jetzigen Form nicht mehr existiert, selbst wenn die Zahlen insgesamt gut sind, einfach wiel Investoren die Zahlen einer hypothetischen Nutzung von externen Foundries gegenüber stellen werden, und die höhere MArge haben wollen werden.
Die Quellen dazu würde ich ja gerne sehen. Intel hat in 2020 so viel Umsatz gemacht WEIL sie ihre eigenen FABs haben. Falls Du diesen Artikel HIER meinst, ich zitiere "doch das reicht dem Hedgefond Third Point offenbar nicht. Dieser hält Intel-Anteile im Wert von rund einer Milliarde US-Dollar und verfügt damit über etwa ein halbes Prozent der Stimmrechte."

Ein HALBES Prozent der Stimmrechte möchte die FABs ausgliedern. Das kann man nicht Ernst nehmen.
 
Ich als AMD Freund, wünsche mir ein starkes Intel mit eigener Fertigung in westlichen Ländern. Die können auch ruhig Marktführer werden, macht mir nix aus. Ich finds irgendwie schade, dass amd fast nur noch bei TSMC fertigen läßt. Es war mit eignenen Fabs irgendwie schöner. Aber der Zug ist wohl leider abgefahren.
 
Ich als AMD Freund, wünsche mir ein starkes Intel mit eigener Fertigung in westlichen Ländern. Die können auch ruhig Marktführer werden, macht mir nix aus. Ich finds irgendwie schade, dass amd fast nur noch bei TSMC fertigen läßt. Es war mit eignenen Fabs irgendwie schöner. Aber der Zug ist wohl leider abgefahren.
Ist aber auch besser so für AMD.
Mit jedem neuen Fertigungsprozess, der in der Regel bei der CPU und GPU auch zwingend notwendig wird, wenn er ausreichend verfügbar ist, damit man in diesen Bereichen konkurrenzfähig bleibt, ist mit jedem neuen Schritt mit so massiven Kosten verbunden. Denn im Grunde wird mit jedem neuen Fertigungsprozess eine neue Fabrik gebaut und mittlerweile steigen mit jedem neuen Prozess auch die Investitionskosten in die neue Technik, weil es immer schwerer wird. Die Kosten kann aber ein Unternehmen wie AMD nicht stemmen. Solange alles einwandfrei klappt, ist es super eigene FABs zu haben, weil man günstiger produziert. Wenn es aber Schwierigkeiten gibt, kann es einem ganz schnell das Genick brechen und das wäre mit AMD ja schon mal fast passiert.

AMD hat einfach nicht die Größe wie Intel.

Das ist das was Intel momentan auch spürt, nur steckt dort einfach mehr Kapital dahinter und ein größerer Absatzmarkt, wodurch sie trotzdem noch genug Absatzmarkt haben, trotz der 14nm Fertigung, deswegen können die es besser wegstecken. Aber auch da wird die Luft langsam dünner, weil irgendwann die 14nm Prozessoren nicht konkurenzfähig sind, egal was man tut. Da die Leistungsaufnahme nicht mehr konkurrenzfähig ist. Des Wegen wird Intel wohl sehr viel hintenrum dran setzen dass endlich die 10nm Fertigung läuft und die Probematik beim nächsten Schritt mit 7nm nicht wieder das gleiche passiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ergänzend ... bereits die in Kürze erwarteten Tiger Lake H35/H45-Modelle sollen teilweise bis zu 5,0 GHz Boost-Takt erreichen, hier voraussichtlich noch mit 10nm SuperFin, d. h. den Takt hat man anscheinend mittlerweile einigermaßen im Griff und bspw. Alder Lake und Sapphire Rapids SP werden gar die nächste Iteration Enhanced SuperFin verwenden.

Darüber hinaus: Das Intel Prozesse lizensiert, erklärte man zwar als mögliche Option, ist aber im Gesamten eher unwahrscheinlich. Für 2021 hat man bereits Kapazitäten bei TSMC eingekauft und Kapazitätsverhandlungen für 2022/23 wurden auch schon bekannt, d. h. das wahrscheinlichere Szenario ist, dass man für einzelne Produkte die Fertigung schlicht auslagern wird (oder ggf. auch aufteilt auf Inhouse und Foundry; das ist für Intel nichts Neues, da die schon lange einzelne Produkte extern fertigen, so bei TSMC).
 
In einem etwas gröber gefassten Rahmen wird man das wahrscheinlich stehen lassen können, ich würde aber weiterhin vermuten, dass der N7 noch etwas effizienter sein wird, d. h. im ausgelasteten MultiThreading würde ich Zen3 hier eine höhere Performance unterstellen, weil Tiger Lake früher ins Limit fahren wird.
Zudem ist noch die Frage wie viel die H45 maximal ziehen können, bzw. man braucht für den Vergleich eine Plattform, auf der man der CPU ähnliche Energiemengen wie dem Vergleichmodell zusichern kann. Beispielsweise der i9-10980HK hat ebenfalls 45 W und eine TDP-up von 65 W. In einigen Designs gesteht man ihm bspw. ein PL2-Limit von 115 W zu, was ihn einen AllCore-Takt von 4,2 GHz über alle acht Kerne fahren lässt. SinlgeThreaded erreicht diese CPU dagegen 4,8 GHz mit etwa 30 W. Es wird interessant zu beobachten sein, wie sich das entwickelt hat in Verbidnung mit dem neuen Prozess.
EIn interessanter Test wird es allemal, da man erstmals 10nm + 8 Kerne gegen 7nm + 8 Kerne als Zen2 und Zen3 vergleichen können wird. Entsprechend kann man auch ein wenig besser in Richtung 10nm Enhanced SuperFin und ADL spekulieren.
 
Das was AMD mit dem GPUs hätte , hat Intel mit den CPUs.

Stromverbrauch und Rechenleistung passt nicht mehr zusammen bzw. AMD hast bewiesen das es deutlich besser geht.
Hätte AMD das nicht geschafft würde Intel das auch einfach so weitermachen oder weiterschlafen.
Wie man will...
 
Man möchte Marktführer werden? So, so. Ist man nicht? Aha, ok.
Bezogen auf Preis, Leistung, Sicherheit, Effizienz, Produktfeatures, Kundenfreundlichkeit und Wahrheitsgehalt in Benchmarks und Marketingfolien und Mitteilungen stimmt das stellenweise sogar ziemlich deutlich. ^^ ;-P
Tiger Lake mit 8 Kernen wird schon mit AMD mithalten können.
Aber nur im 8-Kern-Vergleich.
Eigentlich ein Armutszeugnis vom Marktführer.
Ach ne, ist man ja angeblich nicht.
Oder steckt sich die Intel Führungsriege nur noch realistische Ziele, die man auch ganz sicher noch zu erreichen können meint. LOL ^^
 
TSMC und Samsung lassen sich all ihre Forschungs-, Entwicklungsarbeiten sowie die Fertigung teuer bezahlen, denn die arbeiten natürlich nicht zum Selbstkostenpreis und letzten Endes muss man hier immer mit dem gesamten übrigen Markt um die beschränkten Kapazitäten konkurrieren.

Ich weiß nicht, wie oft man es dir noch erklären muss. Auch eine Eigenfertigung arbeitet nicht zum Selbstkostenpreis. Auch dort wird eine Marge draufgelegt, weil man ja auch Fremdprodukte fertigen könnte.


*) Beispielsweise für den Jahresabschluss 2023 erwartet man bei AMD gerade mal einen Revenue in der Größenordnung von 18 Mrd. US$, während man für Intel um die 75 Mrd. US$ erwartet. AMD wird also nach den Zahlen das Jahr 2024 immer noch mit weniger als 1/4 des Umsatzes von Intel beginnen. Bezüglich dem Gewinn wird das Verhältnis gar noch deutlich mehr zugunsten von Intel ausfallen; hier erwartet man einen fast 6x so hohen Gewinn i. V. z. AMD.
Dementsprechend ist es auch vollkommen abstrus hier ein "Ableben" von Intel in den Raum zu stellen.

AMD wird bspw. mit dem 2023er-Abschluss nicht einmal nVidia übertreffen können (trotz der CPU-Sparte und den SemiCustom-SoCs), denn nach dem aktuellen Zahlenmaterial wird nVidia zu der Zeit auch weiterhin einen deutlichen Vorsprung innehaben und auch das mit großem Abstand wertvollere Unternehmen sein.

Sorry aber so ein Quatsch. Nvidia ist aktuell ein gutes Stück vor AMD durch ihren Aufkauf. Allein dieses Jahr wird AMD selber auf 12-13 Milliarden kommen, dazu kommt noch der Umsatz von Xillinx und AMD ist schon im Bereich von 15-16 Milliarden. Und dann kommt es ganz drauf an, wie sich der Server und GPU Bereich weiter entwickelt. Wenn AMD z.B. mit RDNA 3 deutlich vor nvidia ist und sie Stückzahlen liefern können, entwickelt sich der Umsatz schnell mal anders...
 
Ich weiß nicht, wie oft man es dir noch erklären muss. Auch eine Eigenfertigung arbeitet nicht zum Selbstkostenpreis. Auch dort wird eine Marge draufgelegt, weil man ja auch Fremdprodukte fertigen könnte.




Sorry aber so ein Quatsch. Nvidia ist aktuell ein gutes Stück vor AMD durch ihren Aufkauf. Allein dieses Jahr wird AMD selber auf 12-13 Milliarden kommen, dazu kommt noch der Umsatz von Xillinx und AMD ist schon im Bereich von 15-16 Milliarden. Und dann kommt es ganz drauf an, wie sich der Server und GPU Bereich weiter entwickelt. Wenn AMD z.B. mit RDNA 3 deutlich vor nvidia ist und sie Stückzahlen liefern können, entwickelt sich der Umsatz schnell mal anders...
Quellen?

Link AMD

SCHÄTZUNGEN* ZU AMD (ADVANCED MICRO DEVICES) (GESCHÄFTSJAHRESENDE: 31. DEZEMBER)​


2021e2022e2023e
Umsatzerlöse in Mio.13.461,71 USD15.433,08 USD18.008,27 USD


Link Intel

SCHÄTZUNGEN* ZU INTEL (GESCHÄFTSJAHRESENDE: 31. DEZEMBER)​



2021e2022e2023e2024e2025e
Umsatzerlöse in Mio.72.530,59 USD73.027,13 USD74.383,05 USD


Link Nvidia

SCHÄTZUNGEN* ZU NVIDIA (GESCHÄFTSJAHRESENDE: 31. JANUAR)​


2021e2022e2023e2024e2025e
Umsatzerlöse in Mio.16.487,86 USD19.726,24 USD22.343,66 USD24.576,33 USD33.127,00 USD


Die Schätzungen der Analysten hat @gerX7a mit seiner Aussage ziemlich genau wiedergegeben.
 
Ich weiß nicht, wie oft man es dir noch erklären muss. Auch eine Eigenfertigung arbeitet nicht zum Selbstkostenpreis. Auch dort wird eine Marge draufgelegt, weil man ja auch Fremdprodukte fertigen könnte.

Sorry aber so ein Quatsch. Nvidia ist aktuell ein gutes Stück vor AMD durch ihren Aufkauf. Allein dieses Jahr wird AMD selber auf 12-13 Milliarden kommen, dazu kommt noch der Umsatz von Xillinx und AMD ist schon im Bereich von 15-16 Milliarden. Und dann kommt es ganz drauf an, wie sich der Server und GPU Bereich weiter entwickelt. Wenn AMD z.B. mit RDNA 3 deutlich vor nvidia ist und sie Stückzahlen liefern können, entwickelt sich der Umsatz schnell mal anders...
Die Frage ist doch eher mal wieder wie oft man Dir wiederholt etwas erklären muss? Wie so oft solltest richtig lesen und zu unterscheiden lernen zwischen dem was bei mir tatsächlich geschrieben steht und dem was du da (zwanghaft) reininterpretierst.
Niemand behauptet, dass Intels Fertigung "kostenlos" ist, quasi mit Luft und Liebe allein betrieben wird. Selbstredend verursacht die beträchtliche Betriebskosten und auch ein nennenswerter Anteil von deren R&D wird zweifellos in die Fertigung fließen.
Aber für Intel reicht es (in einer einfachen Betrachtungsweise) schon vollkommen aus, wenn die es schaffen ein Fertigungsäquivalent mit den gleichen Investitionen und Betriebskosten *) zuwege zu bringen, wie bspw. TSMC. In dem Falle lohnt sich das mit deren beträchtlichem Fertigungsvolumen sehrwohl, denn bei TSMC kommt immer noch deren Profitanspruch obendrauf, denn eine externe Foundry arbeitet nicht zum "Selbstkostenpreis". Die haben genauso ihre Kosten und schlagen noch einen zusätzlichen Betrag für den eingeforderten Gewinn drauf. Und genau der entfällt bei einer Inhouse-Fertigung, denn hier bleibt alles in der eigenen Firma und trägt unmittelbar zur Wertschöpfung bei und hilft bspw. die Marge bei selbsterzeugten Produkte hoch zu halten. Und darüber hinaus, was ebenfalls ein kritischer Faktor, insbesonder bei diesem hohen Volumen ist, ist der Fakt, dass man bei den Foundries immer mit dem ganzen Markt um deren beschränkte Kapazitäten konkurriert und dieses Marktbegehren sorgt zusätzlich dafür, dass der Foundry-Betreiber seine Preise bei einem stark nachgefragten Produkt anheben und seine Marge erhöhen kann (so wie vor einigen Wochen bei TSMC geschehen). Wenn du das nicht verstehst, nimm' dir ein Buch und schließe mal deine Wissenslücken zum Thema Out- und Insourcing. (Und nein, da ich hier keine Doktorarbeit schreibe, gehe ich jetzt nicht noch auf weitere Vorteile sowie die Nachteile und Risiken einer Inhouse-Fertigung ein, denn die gibt es selbstredend ebenso und entsprechende Punkte sind am Ende sogfältig gegeneinander abzuwägen).

*) Unter bestimmten Umständen kann bspw. eine Inhouse-Fertigung selbst dann noch zu bevorzugen sein, wenn diese im Vergleich zu extern einkaufbaren Dienstleistungen gar etwas teuerer ausfällt, weil die für eine Gesamtbetrachtung relevanten Faktoren deutlich zahlreicher sind und am Ende stehen eben nicht nur einfach zwei plakative Zahlen wie jährliche Investitionkosten und Betriebskosten.


Und deinen "Bilanz-Quatsch" hat eigentlich schon mein Vorposter aufgelöst. Auch hier scheint es eher als wenn du nicht wüsstest, worüber du redest.
nVidia erwirtschaftete bereits im Kalenderjahr 2019 (noch vor dem Abschluss des Mellanox-Deals) mehr Umsatz und Gewinn und war auch schon damals die deutlich wertvollere Firma, als es AMD mit dem Abschluss 2020 heute ist, d. h. einen Vergleich gegen AMD in 2019 kann man sich hier per se ersparen.
Und da du zu Mellanox anscheinend auch kaum etwas weißt: Mellanox hat sein letztes Geschäftsjahr 2019 abgeschlossen mit gerade einmal 1,33 Mrd. US$ Umsatz und nur 205 Mio. US$ Gewinn (2018: 1,09 / 0,13 Mrd. US$), d. h. deren Anteil an nVidias gesamter Bilanz ist vergleichsweise klein und die für das nun gerade abgeschlossene Geschäftsjahr 2021(!) bspw. erwarteten um die 16,5 Mrd. US$ Umsatz gehen zum überwiegenden Teil auf nVidia selbst zurück. Selbst wenn man der Mellanox-Sparte für das vergangene Jahr ein extrem erfolgreiches Jahr unterstellen würde, liegt alleine der nur durch nVidia's ursprüngliche Geschäftszweige erwirtschaftete Umsatz um gut +50 % höher i. V. z. AMD (und beim Gewinn sieht es ähnlich aus).
Und auch deine "Xilinx-Rechnung" greif daneben. Xilinx hat 2020 mit bspw. 3,16 Mrd. US$ Revenue und 793 Mio. US$ Gewinn abgeschlossen. Geht man davon aus, dass die bisher abgeschätzen AMD-Zahlen für den Jahresabschluss 2021 mit um die 13,3 Mrd. US$ Umsatz Xilinx noch nicht inkludieren, käme man also bestenfalls auf rd. 17 Mrd. US$ Gesamtumsatz und dieser Betrag liegt bereits über 2,5 Mrd. US$ unter dem Umsatz, den man bei nVidia für dieses Jahr erwartet und auch gewinntechnisch wird das Gespann AMD-Xilinx offensichtlich das Kalenderjahr 2021 mit einem deutlich niedrigeren Betrag abschließen als das Gespann nVidia-Mellanox. Konkret wird ein AMD-Xilinx hier gerade mal rd. 60 % des Gewinns erwirtschaften, den man für nVidia erwartet.
Du schreibst hier einfach nur Unsinn, der an dem vorliegenden Zahlenmaterial komplett vorbei geht.
 
Intel hat es schon einmal geschafft einen Jahrelangen technologischen Rückstand wieder gut zu machen. Bei der Kapitaldecke und der Marktdurchdringung würde es mich wirklich wundern wenn es in den nächsten Jahren nicht wieder gelingt. Dazu sehe ich eher Unternehmen wie TSMC und Samsung als die wichtigsten Wettbewerber an. AMD ist natürlich auch relevant, aber noch nicht so Mächtig und breit aufgestellt.
 
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