Ich weiß nicht, wie oft man es dir noch erklären muss. Auch eine Eigenfertigung arbeitet nicht zum Selbstkostenpreis. Auch dort wird eine Marge draufgelegt, weil man ja auch Fremdprodukte fertigen könnte.
Sorry aber so ein Quatsch. Nvidia ist aktuell ein gutes Stück vor AMD durch ihren Aufkauf. Allein dieses Jahr wird AMD selber auf 12-13 Milliarden kommen, dazu kommt noch der Umsatz von Xillinx und AMD ist schon im Bereich von 15-16 Milliarden. Und dann kommt es ganz drauf an, wie sich der Server und GPU Bereich weiter entwickelt. Wenn AMD z.B. mit RDNA 3 deutlich vor nvidia ist und sie Stückzahlen liefern können, entwickelt sich der Umsatz schnell mal anders...
Die Frage ist doch eher mal wieder wie oft man Dir wiederholt etwas erklären muss? Wie so oft solltest richtig lesen und zu unterscheiden lernen zwischen dem was bei mir tatsächlich geschrieben steht und dem was du da (zwanghaft) reininterpretierst.
Niemand behauptet, dass Intels Fertigung "kostenlos" ist, quasi mit Luft und Liebe allein betrieben wird. Selbstredend verursacht die beträchtliche Betriebskosten und auch ein nennenswerter Anteil von deren R&D wird zweifellos in die Fertigung fließen.
Aber für Intel reicht es (in einer einfachen Betrachtungsweise) schon vollkommen aus, wenn die es schaffen ein Fertigungsäquivalent mit den gleichen Investitionen und Betriebskosten *) zuwege zu bringen, wie bspw. TSMC. In dem Falle lohnt sich das mit deren beträchtlichem Fertigungsvolumen sehrwohl, denn bei TSMC kommt immer noch deren Profitanspruch obendrauf, denn eine externe Foundry arbeitet nicht zum "Selbstkostenpreis". Die haben genauso ihre Kosten und schlagen noch einen zusätzlichen Betrag für den eingeforderten Gewinn drauf. Und genau der entfällt bei einer Inhouse-Fertigung, denn hier bleibt alles in der eigenen Firma und trägt unmittelbar zur Wertschöpfung bei und hilft bspw. die Marge bei selbsterzeugten Produkte hoch zu halten. Und darüber hinaus, was ebenfalls ein kritischer Faktor, insbesonder bei diesem hohen Volumen ist, ist der Fakt, dass man bei den Foundries immer mit dem ganzen Markt um deren beschränkte Kapazitäten konkurriert und dieses Marktbegehren sorgt zusätzlich dafür, dass der Foundry-Betreiber seine Preise bei einem stark nachgefragten Produkt anheben und seine Marge erhöhen kann (so wie vor einigen Wochen bei TSMC geschehen). Wenn du das nicht verstehst, nimm' dir ein Buch und schließe mal deine Wissenslücken zum Thema Out- und Insourcing. (Und nein, da ich hier keine Doktorarbeit schreibe, gehe ich jetzt nicht noch auf weitere Vorteile sowie die Nachteile und Risiken einer Inhouse-Fertigung ein, denn die gibt es selbstredend ebenso und entsprechende Punkte sind am Ende sogfältig gegeneinander abzuwägen).
*) Unter bestimmten Umständen kann bspw. eine Inhouse-Fertigung selbst dann noch zu bevorzugen sein, wenn diese im Vergleich zu extern einkaufbaren Dienstleistungen gar etwas teuerer ausfällt, weil die für eine Gesamtbetrachtung relevanten Faktoren deutlich zahlreicher sind und am Ende stehen eben nicht nur einfach zwei plakative Zahlen wie jährliche Investitionkosten und Betriebskosten.
Und deinen "Bilanz-Quatsch" hat eigentlich schon mein Vorposter aufgelöst. Auch hier scheint es eher als wenn du nicht wüsstest, worüber du redest.
nVidia erwirtschaftete bereits im Kalenderjahr 2019 (noch vor dem Abschluss des Mellanox-Deals) mehr Umsatz und Gewinn und war auch schon damals die deutlich wertvollere Firma, als es AMD mit dem Abschluss 2020 heute ist, d. h. einen Vergleich gegen AMD in 2019 kann man sich hier per se ersparen.
Und da du zu Mellanox anscheinend auch kaum etwas weißt: Mellanox hat sein letztes Geschäftsjahr 2019 abgeschlossen mit gerade einmal 1,33 Mrd. US$ Umsatz und nur 205 Mio. US$ Gewinn (2018: 1,09 / 0,13 Mrd. US$), d. h. deren Anteil an nVidias gesamter Bilanz ist vergleichsweise klein und die für das nun gerade abgeschlossene Geschäftsjahr 2021(!) bspw. erwarteten um die 16,5 Mrd. US$ Umsatz gehen zum überwiegenden Teil auf nVidia selbst zurück. Selbst wenn man der Mellanox-Sparte für das vergangene Jahr ein extrem erfolgreiches Jahr unterstellen würde, liegt alleine der nur durch nVidia's ursprüngliche Geschäftszweige erwirtschaftete Umsatz um gut +50 % höher i. V. z. AMD (und beim Gewinn sieht es ähnlich aus).
Und auch deine "Xilinx-Rechnung" greif daneben. Xilinx hat 2020 mit bspw. 3,16 Mrd. US$ Revenue und 793 Mio. US$ Gewinn abgeschlossen. Geht man davon aus, dass die bisher abgeschätzen AMD-Zahlen für den Jahresabschluss 2021 mit um die 13,3 Mrd. US$ Umsatz Xilinx noch nicht inkludieren, käme man also bestenfalls auf rd. 17 Mrd. US$ Gesamtumsatz und dieser Betrag liegt bereits über 2,5 Mrd. US$ unter dem Umsatz, den man bei nVidia für dieses Jahr erwartet und auch gewinntechnisch wird das Gespann AMD-Xilinx offensichtlich das Kalenderjahr 2021 mit einem deutlich niedrigeren Betrag abschließen als das Gespann nVidia-Mellanox. Konkret wird ein AMD-Xilinx hier gerade mal rd. 60 % des Gewinns erwirtschaften, den man für nVidia erwartet.
Du schreibst hier einfach nur Unsinn, der an dem vorliegenden Zahlenmaterial komplett vorbei geht.