PC Upgrade: neuer Unterbau für GTX 1060 6GB um 400 €

stoni123

Kabelverknoter(in)
1.) Wo hakt es
CPU + RAM + Mainboard sind doch schon sehr alt
2.) PC-Hardware
Gigabyte GA-P55-UD3
8 GB DDR3 RAM
i5 Quadcore 4*2,66GHz
GraKa ist eine GTX 1060 mit 6GB - die bleibt drinnen (offensichtlich? :D)
be quiet! PC Netzteil ATX 550W System Power B8 80+ schwarz
SSD und HDD
Gehäuse ist letztes Jahr wegen Lüftungsproblemen getauscht worden und sollte auch bleiben
3.) Monitor
FHD 60Hz
4.) Anwendungszweck
Zocken zB Icarus, Rust,
5.) Budget
im Optimalfall 400 €, Schmerzgrenze sind 500 €
6.) Kaufzeitpunkt
ehestmöglich
7.) sonstige benötigte Komponenten und Wünsche
nix
8.) Zusammenbau
mach ich selbst
9.) Speicherplatz
ist genug vorhanden



So nun zum Upgrade:
Ich mich ein bisschen eingelesen und einen ähnlichen Thread gefunden

Intel Core i5-11400F
be quiet! Pure Rock 2 Silver - brauchts den oder macht der boxed Kühler seinen Job ausreichend gut?
Corsair Vengeance LPX schwarz DIMM Kit 16GB
MSI B560M-A Pro - gibts zu diesem Mobo gute Alternativen? weil es ist nicht lieferbar in Ö

würde das Netzteil noch passen oder muss ich es auch tauschen?

LG Stoni
 

Lordac

Lötkolbengott/-göttin
Servus Stoni,

aus Preis-/Leistungssicht kommt man an einem i5-11400F, oder gar i5-10400F (kein PCIe 4.0 möglich!) nicht vorbei.

Bei beiden würde ich die TDP frei geben, bzw. dies im BIOS/Uefi des Mainboards kontrollieren, auch wenn dann die Effizienz etwas leidet:
Wenn man dies macht, bietet sich aber in jedem Fall ein besserer CPU-Kühler an, ich würde den Brocken ECO Advanced nehmen.

Zum MSI B560M-A Pro hab ich vier Händler in Österreich gefunden bei denen es auf Lager ist:
Ansonsten gibt es aber auch noch genügend Alternativen:
Da musst du schauen was du an Ausstattung/Anschlüssen brauchst/möchtest.

Wenn es vom Budget her geht, würde ich direkt 32GB Arbeitsspeicher kaufen, z.B. die Corsair Vengeance LPX schwarz DIMM Kit 32GB, DDR4-3200, CL16-20-20-38.
Würde das Netzteil noch passen oder muss ich es auch tauschen?
Das System Power 8 500W (ich denke das es 500 Watt hat), kannst du erst mal weiter nutzen.
Solltest du mal eine andere Grafikkarte kaufen, würde ich über einen Tausch nachdenken.

Gruß,

Lordac
 
Zuletzt bearbeitet:

pizzazz

Software-Overclocker(in)
Hier noch ein paar Ergänzungen/Alternativen:

- Statt der F-Version der CPU sollte man bei der 11er-Generation zur normalen inkl der Grafikeinheit greifen, was in Verbindung mit Grafikkarten, die noch mit pciE 3.0 arbeiten, sicherstellt, dass man beim booten nicht vor schwarzem Bildschirm steht und auch bis ins bios kommt, um von 4.0 auf 3.0 zurückzustellen - den Fall hatten wir erst kürzlich.

- Damit der Trick mit der TDP-Freigabe auch zur gewünschten Leistungsentfaltung führt, muss das mainboard eine entsprechen performante Spannungversorgung haben - das vorgeschlagene von MSI scheint mir da etwas zu schwachbrüstig (na, hoffentlich wird das jetzt nicht zensiert).

- Die beiden genannten CPU-Kühler tun sich untereinander nicht viel und reichen hin - es gibt aber zum selben Preis eine leistungsfähigere Alternative.

CPU:
oder
oder

MB:
oder
oder

Cooler:

RAM:
jedes Set, das nominell mind. 3200MHz kann, 32GB sind heute sicher nicht verkehrt.
 

Shinna

BIOS-Overclocker(in)
- Damit der Trick mit der TDP-Freigabe auch zur gewünschten Leistungsentfaltung führt, muss das mainboard eine entsprechen performante Spannungversorgung haben - das vorgeschlagene von MSI scheint mir da etwas zu schwachbrüstig (na, hoffentlich wird das jetzt nicht zensiert).
Das ist leider komplett falsch. Wir reden hier von einer CPU mit 65w TDP die bei offenem PL1/2 vll. max auf 120w hoch geht. Wir reden also von 90-100A Current draw. Die auf dem MSI verbauten OnSemi 55A High und Lowside MosFETs sind zwar nicht das Beste aber es reicht locker für einen 11400. 4 Phasen VCore VRM mit 2 Komponenten pro Phase verbaut zBsp. ASUS seit Jahren. Alles was bei dem Board fehlt sind ein paar Passivkühlkörper auf den FETs. Das ist aber nichts was ein wenig Airflow nicht kompensieren könnte. Und selbst ohne würde die VRM nicht überhitzen bei einem 11400.

Einen 10400 sollte man auch besser nicht auf ein B560 schnallen. Dadurch würde der obere M2 Slot nicht funktionieren. Dieser ist direkt an die CPU angebunden, was ein 10400 nicht supported. Sprich man müsste auf einen anderen M2 Slot ausweichen. Dieser wäre aber an den Chipsatz angebunden und muss noch per DMI an die CPU die Daten schieben.
 

Lordac

Lötkolbengott/-göttin
Servus,
Statt der F-Version der CPU sollte man bei der 11er-Generation zur normalen inkl. der Grafikeinheit greifen, was in Verbindung mit Grafikkarten, die noch mit PCIe-3.0 arbeiten, sicherstellt, dass man beim booten nicht vor schwarzem Bildschirm steht und auch bis ins BIOS kommt, um von 4.0 auf 3.0 zurückzustellen - den Fall hatten wir erst kürzlich.
danke für den Hinweis!

Ich hatte selbst schon eine Zeit lang keine aktuelle Hardware mehr in der Hand, ich ging davon aus das sich eine "höher" angebundene Schnittstelle automatisch auf das einstellt was rein gesteckt wird.

Muss man das wirklich manuell im BIOS/Uefi tun?

Gruß,

Lordac
 

pizzazz

Software-Overclocker(in)
Das ist leider komplett falsch. Wir reden hier von einer CPU mit 65w TDP die bei offenem PL1/2 vll. max auf 120w hoch geht. Wir reden also von 90-100A Current draw. Die auf dem MSI verbauten OnSemi 55A High und Lowside MosFETs sind zwar nicht das Beste aber es reicht locker für einen 11400. 4 Phasen VCore VRM mit 2 Komponenten pro Phase verbaut zBsp. ASUS seit Jahren. Alles was bei dem Board fehlt sind ein paar Passivkühlkörper auf den FETs. Das ist aber nichts was ein wenig Airflow nicht kompensieren könnte. Und selbst ohne würde die VRM nicht überhitzen bei einem 11400.

Na, komplett? - Das genannte msi board macht zwar bei einem 6-kerner noch nicht schlapp, einen 8-kerner kann man aber unter denselben Bedingungen nicht betreiben ohne Leistungseinbußen. Was das Überhitzen oder besser Heißwerden betrifft - vielleicht hat stoni123 genau da keinen guten airflow oder ihm ist ne kühlere VRM und damit Lebensdauer durchaus einen Aufpreis wert, wenn er schon sagt, daß seine vorhandene CPU und MB schon sehr alt sind. Zuletzt braucht das board von MSI unter Vollast und mit freier TDP etwa 50W mehr, um den 11400 auszufahren, als die beiden besseren der 3 von mir genannten boards von gigabyte, und diese 50 Watt mehr müssen ja auch erstmal von seinem 500W Netzteil geliefert werden, nur um anschl. wieder aus dem Gehäuse in Form heisser Luft rausgefördert zu werden.
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Einen 10400 sollte man auch besser nicht auf ein B560 schnallen. Dadurch würde der obere M2 Slot nicht funktionieren. Dieser ist direkt an die CPU angebunden, was ein 10400 nicht supported. Sprich man müsste auf einen anderen M2 Slot ausweichen. Dieser wäre aber an den Chipsatz angebunden und muss noch per DMI an die CPU die Daten schieben.

Einen 10400 auf einem 500er Chipsatz laufen zu lassen, macht ersteren ja nicht schlechter; man bekommt nur nicht alles, was das 500er mainboard mit dem 11er leisten könnte. Aber das bekäme man auf einen B400er ja auch nicht. Insofern spricht also nichts dagegen. Der 10400 ist vom Preis unter den intel CPUs im Moment unschlagbar. Wenn man hingegen einen 11400er für fast denselben Preis bekommen kann, dann macht ein 10400 tatsächlich keinen Sinn.

Ich hatte selbst schon eine Zeit lang keine aktuelle Hardware mehr in der Hand, ich ging davon aus das sich eine "höher" angebundene Schnittstelle automatisch auf das einstellt was rein gesteckt wird.

Muss man das wirklich manuell im BIOS/Uefi tun?

Bei einer CPU der 10er Generation nicht, weil diese den PCI-Express-Steckplatz ohnehin nur nach 3.0 anspricht. Mit einer 11er CPU aber kann das Problem durchaus auftreten. Habs selbst auf mainboards von MSI und Gigabyte erfahren.
Sofern du einen Bekannten hast, der dir mit einer 10er CPU oder einer 4.0 Graka aushelfen kann, kannst du das Problem umgehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
TE
TE
S

stoni123

Kabelverknoter(in)
So danke für die vielen Antworten

Zusammenfassend also
i5 11400 ohne F (195€)
GIGABYTE B560M AORUS Elite (124 €)
16 oder besser 32 GB RAM Corsair Vengeance LPX schwarz DIMM (60 € oder 110 €)
Plus Gelid Solutions Phantom (35€)

und das Netzteil wird weiter verwendet.
 
TE
TE
S

stoni123

Kabelverknoter(in)
Hab gerade beim bestellen gecheckt dass es sich um ein microATX Mainboard handelt. Mein Fehler hab nicht daran gedacht. Bin auf der Suche nach einem ATX Mainboard, was ist da empfehlenswert?
 

Lordac

Lötkolbengott/-göttin
Servus,

bei Geizhals kannst du wunderbar Filter setzen:
Zu viel würde ich nicht ausgeben, weil dann der Preis-/Leistungsvorteil etwas dahin ist, und man auch in den Bereich eines Z590-Boards kommt:
Gruß,

Lordac
 

pizzazz

Software-Overclocker(in)
Der Grund für ein ATX-Mainboard liegt dann ja wohl in der Zahl der PCIe-ports?
Hier muss man beim B560 nochmal genau ins Handbuch des jeweiligen boards schauen, wie die ports angebunden sind bzw. was man bei Nutzung des jeweiligen ports an anderen Funktionen aufgibt.
Beim Z590 sieht das deutlich entspannter aus.
So oder so ist dein board dann aber schnell teurer als die CPU und wie Lordac schon sagt, der P/L-Vorteil der Kombo schnell verschwunden.
 
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