PC-Piraterie wirklich so schlimm wie behauptet?

Praktisch kein Geld, aber genug Geld für einen guten PC? :schief:

Das ist es eben

Kein geld aber von 10 haben vielleicht 5 davon mehrere krediten

Oder meistens alles auf raten

Ejn kollege von mir der dort wohnt hat es auch gemacht
Damals als der lynnfield drausen war und die alle
Und hat sich so einen I7 860 geholt und uter anderen ne GTX 470

Ein komplettsystem um genauer zu sein
 
Tja je "ärmer" die Leute sind desto mehr fixieren sie sich auf unnötige Luxus-/Statussymbole wo sie denken das sie andere damit beeindrucken können.
Man sehe sich nur manchmal die Prozkarren an tiefer,breiter und lauter und Felgen sind fast soviel Wert wie der ganze Karren aber die Reifen sind schon Sliks weil neue ja so teuer sind...
Das sind natürlich Extremfälle und so wirklich nen Vorwurf kann man da nicht machen wenn man nicht selber mal in der Situation war/ist wird man das nicht verstehen.
 
Arm sein ist aber keine Entschuldigung, um sich etwas illegal zu besorgen, zumindest solange es sich um Luxusartikel handelt.
 
Ejn kollege von mir der dort wohnt hat es auch gemacht
Damals als der lynnfield drausen war und die alle
Und hat sich so einen I7 860 geholt und uter anderen ne GTX 470

Die meisten von denen haben sehr schlechte Computer, ich kenne um die 12 Ägypter und Brasilianer und nur zwei von denen können Left 4 Dead 2 (2009) spielen, der rest von denen hängt bei cs:s rum weil sie in anderen Spielen keine 30 fps bekommen.


Praktisch kein Geld, aber genug Geld für einen guten PC? :schief:

Die Menschen dort haben schon etwas Geld, die haben ja auch Autos und andere Sachen die teurer sind als ein Computer, es geht hier um Prioritäten. Wenn jemand am Ende des Monates nur 50€ oder weniger Übrig hat dann sollte er damit sich keine Spiele kaufen, sondern es für etwas anderes aufheben das wichtiger ist.

Ein PC ist ja im Grunde keine Spielerei an sich sondern schon etwas was man braucht. Wenn sich einer dort eine Konsole kauft, dann sollte er auch das Geld haben um sich die Spiele zu kaufen da die Konsole ja nur fürs Spielen da ist.
 
Sagt sich so leicht wenn man selber nicht das Problem hat ;)
Ich kann mir den Lebensstil, den ich gerne führen würde, auch nicht leisten. :D
Sollte ich jemals das Pech haben und Vater werden, kann ich mir auch nur noch das Notwendigste leisten und dann ist eben relativ Schluss mit Zocken.
 
Bei Argumenten wie "kein Geld" oder "ich lade es nur um es anzuspielen" krieg ich mittlerweile echt Brechreiz.
Ich verfolge diverse Seiten & Portale nun schon seit Jahren und es ist echt faszinierend welche Argumente die Leute sich aus den Fingern saugen um die Downloaderei zu rechtfertigen. Für die Hardware ist die Kohle nämlich immer da, alle haben sie fette Kisten und Highend-Karten aber sind sich dann zu gut um 30-50 Euro für ein Spiel auszugeben. AAABer haben müssen sie es alle. Da kommts mir echt hoch.
Sehr viele verstehen unter "anspielen" nämlich durchspielen. Eben mal das Spiel geladen, durchgerusht und dann wird gesagt "so ein Scheiß, das würd ich mir nie kaufen". Klar, aber es war motivierend genug um es überhaupt fertig zu spielen. Die Leute lügen sich doch selber an. Wenn ich was "anspiele" und es für Schrott befinde, spiele ich es auch nicht fertig. Natürlich kaufen die sich das Spiel am Ende auch nicht, wozu denn, sie haben es ja schon fertig gespielt.

Hauptsache am Ende stehen sie alle da, jammern dass die Sachen so teuer sind und die Spieldauer zu kurz aber allllles haben sie gespielt und nix dafür bezahlt. Denen würd ich am Liebsten jeden Tag nach dem Aufstehn schon eine reinzimmern für den Müll den sie immer von sich geben. Ne echt so ein Verhalten kotzt mich einfach nur an.
...und dann natürlich immer schön auf die Konsolen schimpfen und denen die Schuld geben dass am PC nix mehr ordentlich gemacht wird :schief:
 
Auf jeden Fall kaufen PC'ler im Durchschnitt weit weniger Spiele als Konsoleros. Und das ist ja eigentlich das Problem bzw der Grund, weshalb der PC meistens nur die zweite Geige spielt.
 
Ich bin auch gegen die Raubkopiererei, wenn man etwas spielen will, sollte man dafür auch bezahlen. Nichts desto trotz, glaube ich nicht, dass der Industrie soviel Geld verloren geht, denn ich bin der Meinung, wenn jemand ein Spiel, Film oder Musik illegal herunterlädt, es sowieso nicht gekauft hätte. Wiederrum gibt es Leute, die sich ein Spiel, nach dem sie sich das illegal geladen haben, im Laden kaufen.

Ich bin der Meinung, dass man eigentlich garkeine Kopierschutzmaßnahmen wie dauerhaftes online bleiben garnicht braucht, denn das hat im Endeffekt Nachteile für den Käufer und der "Raubkopierer" kann ohne Probleme spielen.

Die Publisher sollten aufhören, ehrliche Käufer abzufucken, das geht etwas zu weit. Jeder Publisher hat fast eine eigene Plattform, super nervig, wenn man den Ubi-Launcher, Origin und Steam auf den Rechner installieren muss
 
Was ich aber bei dieser Diskussion vermisse ist die mangelnde Innovation von Spieleentwicklern:
Warum konzentrieren die sich nicht auf alternative Betriebswege oder andere Finanzierungsmöglichkeiten.
Ich denke eine Barriere von 60€ pro Spiel schreckt viele Leute ab.
Wenn man jedoch dezent Werbung in ein Spiel einbaut, so zu sagen als Product Placement.
Was mir in Crysis 2 aufgefallen ist: Crytek Werbung in der zerstörten New Yorker City.
Den Spieler würde es nicht sonderlich auf fallen da man in einer Stadt wie New York Werbetafeln erwartet.
Oder anderes Beispiel GTA, in GTA IV waren große Tafeln mit ausgedachten Softdrink Marken zu sehen. Warum nicht Coca Cola anwerben um dort Werbung zu machen, um den Spiele Verkaufspreis zu drücken und eine größere Menschengruppe ansprechen?
Sowohl für Spieler und auch für den Hersteller der Werbung lohneswert, da die Zielgruppe "Gamer die Softdrinks beim Zocken trinken" angesprochen wird und das gesparte Geld für andere Spiele eingesetzt werden kann.

Mein kleines Beispiel ist nur eines von vielen Möglichkeiten an denen Spieleentwickler und Publisher ansetzen könnten.
Free2Play ist meiner Meinung nach ebenfalls eine gute Möglichkeit sofern nicht ein Pay2Win entsteht.
Die Möglichkeiten sind beinahe unbegrenzt.
 
Wenn man jedoch dezent Werbung in ein Spiel einbaut, so zu sagen als Product Placement.
Was mir in Crysis 2 aufgefallen ist: Crytek Werbung in der zerstörten New Yorker City.

Das hat jetzt in Crysis funktioniert aber in anderen Spielen möchte ich keine Werbung sehen, auch wenn es dann 10€ billiger wäre. Wenn die das wirklich einbauen dann müssen die mit Werbeblockern rechnen.

Free2Play ist meiner Meinung nach ebenfalls eine gute Möglichkeit sofern nicht ein Pay2Win entsteht.
Die Möglichkeiten sind beinahe unbegrenzt.

Free2Play kotzt genauso an, da hat man nämlich die selbe Community wie auf gecrackten Servern. Kleine nervige Kinder die keinen Cent ausgeben möchten aber trotzdem andauernd am meckern sind. Ich zahle lieber für ein Spiel als das ich mit solchen nervigen Leuten spiele.

Aber mal was anderes, die Spiele Industrie beschwert sich dauernd über Piraterie und das Leute ihre werke spielen ohne zu zahlen. Was ist aber mit all den Leuten die zahlen und dann nicht spielen können weil die Server down sind oder komplette abgeschaltet wurden.

Diese Leute müssen damit Rechnen wie oft sich ein Spiel verkauft und müssen dann dementsprechend viele Server mieten. Wenn die Server abschalten wollen dann sollen die ihre Spiele so patchen das man sie auch auf anderen Methoden online spielen kann.

Am ende wird der Kunde mehr betrogen als die Produzenten selbst.
 
also ich muss sagen, dass ein bissl werbung in spielen mich persönlich nicht stört.
das ist eine gute möglichkeit, zb. die spiele billiger zu machen.

denn ehrlich gesagt ist es mir egal, ob ich zb. bei crysis durch ein zerstörtes new york renne und ne cola werbung sehe, anstatt iegendwelche frei erfundene, nur um den realitätsgrad hoch zu halten.

aber auf der anderen seite werden die spiele wahrscheinlich auch nicht billiger, selbst wenn sie mit werbung vollgestopft sind, siehe zb. dirt 2, da fand ich die werbung zwar schon zu viel, aber wirklich gestört hats mich nicht. sieht halt aus wie im real life auf den strassen ;-)
 
In Counter Strike Global Offensive und Left 4 Dead 2 kommt es vor das man sich ein Youtube video ansehen muss before man spielen darf, dieses geht um die 15-30 Sekunden und hängt sich manchmal auf. Auf so etwas habe ich echt keine Lust.

Bei den Plakaten wäre es mir egal aber ich glaube das die dafür auch nicht so gut bezahlt werden.
 
Free2Play ist meiner Meinung nach ebenfalls eine gute Möglichkeit sofern nicht ein Pay2Win entsteht.

Free2Play ist für die Publisher natürlich ein lukrativer Weg. Dies liegt aber zum großen Teil daran, dass Sie es selten schaffen Pay2Win zu unterbinden und damit versuchen unterschwellig Geld zu fordern. Ebenfalls sehe ich Mikrotransaktionen und Day-One-DLCs negativ. Früher bekam man ein Spiel mit allen Extras zu einem annehmbaren Preis. Ohne lauter DLCs für 15€+ etc.
Betrachtet man mal irgendein Free2Play-Spiel: Möchte man das gesamte Spiel freischalten kommen schnell 400€+ zusammen.
Dann sollen die Publisher doch zumindest einen Pass anbieten, für den man den Preis eines Vollpreistitels zahlt und dafür alles freigeschaltet bekommt.
Dabei betrachte ich nicht einmal die echt schlimme Community. Es existiert kein Free2Play-Titel, wo die gesamte Community annehmbar ist.

Und bzgl. Piraterie:
Es gibt natürlichen einen Teil, der Spiele nur illegal (ich persönlich finde dieses Wort nicht ganz passend) bezieht. Jedoch gibt es einen größeren Teil, der sich lediglich die Cracks besorgt. Das sollte eigentlich jedem zeigen, dass man es heute mit den unzähligen Plattformen eindeutig übertreibt.
Ein weitere Denkanstoß für die Publisher:
Sie verlangen von den Spielern, dass Sie die Spiele alle legal kaufen und sich dem Onlinezwang fügen (Auch wenn nichtmal genug Server bereitgestellt werden). Aber verwehren den Käufern das Recht des Weiterverkaufs. Dieses Recht wurde bereits vor dem EuGH kritisiert, wird einem aber per AGB etc. des Publishers untersagt.
Also, bevor die Publisher verbieten dürfen, dass man Software nicht mehr herunterladen darf, müssen Sie dem Käufer das Recht auf Weiterverkauf zusagen.
Jedoch möchte ich in Frage stellen, dass Sie dann noch den Umsatz erzielen, den Sie zur Zeit erwirtschaften.

Damit möchte ich nicht sagen, dass jede Person sich die Software einfach herunterladen soll. Ich selbst beziehe meine Spiele legal. Habe aber vor einigen Jahren bereits damit begonnen auf Spiele immer ein halbes Jahr länger zu warten, da die Spiele dann nur noch einen Bruchteil kosten.

MfG Troollin
 
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