"Payer pour gagner": Frankreich streicht Begriffe wie Pay2Win, DLC und Streamer

Öhm...

mal nur so 'ne Frage am Rande: Wieso wird in dem Artikel als Titelbild und Videolink auf die Asterix-Comics bzw. -ein Lizenzspiel verwiesen? Weil das aus der Feder eines französichen Autors stammt? Soll das jetzt so eine Art ironische Anspielung oder sowas sein? :hmm:
 
Kurze Anekdote: Mein Vater hat immer großen Wert auf den Genitiv gelegt. Beim Abendbrot immer wieder genervt. "Ja, ja, wegen DES Wetters. Ich weiß...". Er kam dann mit Schiller und Goethe, KOTZ. Dann habe ich im Studium gelernt, dass man früher "DES Wetters wegen" gesagt hat. Und nun haben wir den Genitiv eigentlich komplett abgeschafft. Mir wurde auf Nachfrage gesagt, wenn die großen öffentlichen Medien den Genitiv nicht mehr konsequent nutzen, dann ist er auch am sterben. Ulrich Wickert, Tagesthemen, hat um 2006 oder so genau das in den Tagesthemen gemacht. C'est la vie, wie der Däne sagt.
Da gehe ich mit deinem Vater allerdings konform und oute mich selbst als jemand, der den Genitiv nach wie vor pflegt und es nicht abkann, wenn alle nur noch Dativverbindungen nutzen – absoluter Graus für mich ist der „adnominale Dativ“: „Auf dem Tisch liegt dem Opa seine Brille/der Mutter ihr Buch.“ (In Mitteldeutschland kennt man das auch als „sächsischen Genitiv“, welcher im Dialekt auch regulär verwendet wird.)

Eine andere Unsitten, die mich regelmäßig zur Weißglut bringt, sind Kausalsätze, in denen hinter „weil“ ein Hauptsatz formuliert wird, obwohl da ein Nebensatz hingehört und für Hauptsätze die mittlerweile ebenfalls zunehmend vom Aussterben bedrohte Konjunktion „denn“ existiert:
„Ich war heute in der Stadt, weil ich einkaufen wollte.“
„Ich war heute in der Stadt, denn ich wollte einkaufen.“
„Ich war heute in der Stadt, weil ich wollte einkaufen.“
Die ersten beiden Sätze sind richtig, der letzte grottenfalsch, aber fast alle reden mittlerweile so wie im letzten Satz, nicht nur privat, auch in der Öffentlichkeit, auch in den Medien.

Und wenn die Leute schon keinen Genitiv beherrschen, braucht man mit dem Konjunktiv erst recht nicht anzukommen, Konjunktiv II wird nur noch mit „würde“ und „hätte“ gebildet und Konjunktiv I bei indirekter Rede wird komplett ignoriert.

In der schriftlichen Kommunikation ist neben den Klassikern (falsche Zeichensetzung, das/dass etc.) das Deppenleerzeichen in Komposita die wohl größte Pest, die uns auf Englisch zugeschnittene Suchmaschinen und Autokorrektur mit Wortvorschlägen eingebracht haben. Am PC hat man genau null Gründe, deutsche Komposita mit Deppenleerzeichen zu schreiben – einen Tastendruck spart man durch Zusammenschreibung (eigentlich zwei, da man auch keinen zusätzlichen Großbuchstaben setzt), mit Bindestrich drückt man auch nicht mehr Tasten als mit Leerzeichen, aber es ist wenigstens so in 50% der Fälle richtig, während das Leerzeichen IMMER falsch ist.

Und dieselben Leute, die einen, mehrere oder all die genannten Fehler machen, am laufenden Band und ohne mit der Wimper zu zucken, die jammern dann über „Vergewaltigung“ der Sprache durch „Gendersprech“. Bei aller berechtigten Kritik an Gendersprache, aber wer im Glashaus sitzt...

In Frankreich bemüht man sich eben noch die Sprache zu erhalten, die haben panische Angst davor, dass ihre Sprache ausstirbt.
Es gibt Länder wie Island und Finnland, wo der Sprachpurismus ähnlich ausgeprägt oder sogar noch extremer ist. Allerdings haben die auch deutlich weniger Einwohner und die Sprachen weltweit nur etwa 300.000 (Isländisch) bzw. fünf Millionen (Finnisch) Sprecher. DA ergeben die Bestrebungen, die Sprache „reinzuhalten“ und sie vor dem Aussterben zu bewahren, für mich völlig Sinn. Frankreich hingegen ist nicht nur weltweit eine der mächtigsten Nationen, sondern Französisch auch, nicht zuletzt durch die Kolonialgeschichte bedingt, mit über 300 Millionen Sprechern (darunter zwischen 80 und 110 Millionen Muttersprachler) eine der weltweit meistgesprochenen Sprachen überhaupt Nicht nur grenzen die Ängste vor einem „Aussterben“ der Sprache hier an Paranoia, sondern eine „Reinhaltung“ ist so kaum möglich, da sich selbstverständlich in den verschiedenen Teilen der Welt, ähnlich wie im Englischen, auch unterschiedliche Varietäten der Sprache herausgebildet haben, und es „die eine“ französische Sprache eigentlich nicht mehr gibt.

Ich habe eingangs über die „Minderwertigkeitskomplexe“ der Franzosen gescherzt, aber wenn man sich die Geschichte anschaut, scheint da ja doch viel dran zu sein: Die Niederlage im Siebenjährigen Krieg hat die Macht des Britischen Empire in der Welt endgültig gefestigt und Frankreich praktisch all seine Kolonien in Nordamerika gekostet, dann kamen im 19. Jahrhundert erst der gescheiterte Feldzug und die Niederlage Napoleons, später der Deutsch-Französische Krieg, der mit der Ausrufung des Deutschen Kaiserreiches in Versailles endete – eine Demütigung, für die Frankreich sich später nach dem Ersten Weltkrieg mit dem Vertrag von Versailles revanchierte. Im Zweiten Weltkrieg halb besetzt und schwer gebeutelt, mussten sie, obwohl sie als Siegermacht hervorgingen, wie die Briten an der Weltspitze endgültig den Platz für die neue Supermacht USA räumen – die Nation, die aus Kolonien hervorging, welche man seinerzeit an die Briten verlor, und die darum auch noch Englisch spricht, das heute die meistgesprochene Sprache der Welt ist, während Französisch erst nach Mandarin/Hochchinesisch, Hindi und Spanisch (auch die Spanier hatten ihr Kolonialreich) auf Platz 5 kommt.

Das Problem ist, dass manch meinen Erfahrungen bei vielen Franzosen noch das arrogante "meine Sprache ist viel toller/schöner/besser als die anderen" dabei ist. Beispielsweise was ich öfter erlebe wenn man mit einer französischen Firma nen Deal macht und man zu ihnen fährt wird dort französisch gesprochen (und wir haben das zu können), wenn deren Vertreter aber nach Deutschland kommen weigern sie sich deutsch zu reden (selbst wenn sies können!!).
Und um noch einen draufzusetzen, sind die Franzosen noch ätzender als wir, was den Akzent angeht. Tendieren schon wir Deutschen dazu, keinen allzu großen Willen zu zeigen, einen Ausländer, der sich in gebrochenem Deutsch zu verständigen versucht, verstehen zu wollen, sind die Franzosen diesbezüglich – pardon – richtige Ar***löcher. In so ziemlich allen anderen Ländern wird es von den Einheimischen schon mit Freude honoriert, wenn man als Ausländer (vor allem als ausländisch aussehender Mensch) versucht, wenigstens grundlegend in ihrer Sprache zu kommunizieren. Das hat auch nichts mit der Verbreitung der Sprache zu tun, auch Chinesen freuen sich über jeden Satz Mandarin, den man als Europäer mit ihnen sprechen kann, und niemand von ihnen käme auf die Idee, einen noch wegen seines ausländischen Akzentes doof anzumachen. Nur die Franzosen erlebe ich da immer wieder als unrühmliche Ausnahme.
 
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Wenn es nur das wäre wärs auch völlig legitim.

Das Problem ist, dass manch meinen Erfahrungen bei vielen Franzosen noch das arrogante "meine Sprache ist viel toller/schöner/besser als die anderen" dabei ist. Beispielsweise was ich öfter erlebe wenn man mit einer französischen Firma nen Deal macht und man zu ihnen fährt wird dort französisch gesprochen (und wir haben das zu können), wenn deren Vertreter aber nach Deutschland kommen weigern sie sich deutsch zu reden (selbst wenn sies können!!).
Das ist dann schon eine ziemlich arrogante Art die manche Franzosen haben. Ich kann nicht von jedem Touristen oder Geschäftspartner verlangen jede Landessprache zu können. Dazu gibt es einfach schlichtweg zu viele, daher sollte man sich auf Englisch als Standard einigen. Was anderes ist es bei Einwanderern. Wenn jemand in Frankreich, Deutschland, England oder wo auch immer leben will muss er die dortige Sprache lernen. Auch aus Eigennutz, denn bei Einwanderern hat man weniger Verständnis wenn sie sich weigern die Sprache zu lernen. Und das Zusammenleben- und Arbeiten funktioniert dann auch (besser)
 
Wenn es nur das wäre wärs auch völlig legitim.

Das Problem ist, dass manch meinen Erfahrungen bei vielen Franzosen noch das arrogante "meine Sprache ist viel toller/schöner/besser als die anderen" dabei ist. Beispielsweise was ich öfter erlebe wenn man mit einer französischen Firma nen Deal macht und man zu ihnen fährt wird dort französisch gesprochen (und wir haben das zu können), wenn deren Vertreter aber nach Deutschland kommen weigern sie sich deutsch zu reden (selbst wenn sies können!!).

Das ist dann ziemlich bescheiden wenn man wie ich nur 3 Brocken Französisch aus Schulzeiten kann und mit nem französischen Kunden etwas regeln soll. Frankreich ist das EINZIGE Land, bei dem ich vorher klären muss dass mein Geschäftspartner bitte Deutsch oder Englisch spricht weil ich kein französisch kann. Bei ALLEN anderen Kunden aus aller Welt redet man selbstverständlich Englisch. Auch wenn die Franzosen das nict wahrhaben wollen - die gesamte (Business-)Welt spricht englisch. Nur das kleine gallische Dorf weigert sich noch.
die nehmen halt ihre kultur sehr ernst. finds nur ein wenig komisch wenn es in einem bundesgesetzblatt erscheint und der staat irgendwie sowas regelt.
 
Ich finde ein Paar englische Wörter jetzt nicht schlimm. Vor allem im Gaming, oder IT Bereich. Vieles kommt nun mal aus dem englischen und wurde in die deutsche Sprache eingefügt, auch aus vielen anderen Sprachen.

Was für mich gar nicht geht, ist wenn Leute etwas erzählen, oder sich unterhalten und unnötig mit englischen Wörtern um sich werfen, wie es einige YouTuber machen. Ich konnte mir dieses Rezo Video keine 10 Minuten angucken.

Damit werde ich mir garantiert auch Feinde machen, aber ich hasse diese ´´Genderfizierung´´ unserer Sprache abgrundtief. Man kann kaum noch einen Artikel normal lesen, weil dieser Mist mittlerweile ja überall grassiert.
 
die nehmen halt ihre kultur sehr ernst. finds nur ein wenig komisch wenn es in einem bundesgesetzblatt erscheint und der staat irgendwie sowas regelt.

Ist doch bei uns nicht anders. Da wurde vor 15 Jahren oder so auch entschieden das die öffentlich-rechtlichen nicht mehr so viele englische Wörter nutzen sollen sondern deutsche. Anstatt recyceln wurde dann rezyklieren vorgeschlagen. Selbst vor ein paar Jahren, wie ich noch in der Uni gearbeitet habe, gab es fast jährlich ein Schreiben vom Ministerium wo drin stand welche Wörter wir in Schreiben, Gesprächen und Vorlesungen zu nutzen haben.

In Deutschland haben sich einige englische Begriffe am Ende doch gegenüber den deutschen durchgesetzt. Wenn im ARD über die Gamescom berichtet wird, wurde damals noch von einer Computerspiele-Messe gesprochen, mittlerweile wird da von einer Gaming-Messe gesprochen. In Serien wie z.B. Tatort sagen die aber noch immer Mobiltelefon anstatt Handy oder Smartphone.
 
Ich finde ein Paar englische Wörter jetzt nicht schlimm. Vor allem im Gaming, oder IT Bereich. Vieles kommt nun mal aus dem englischen und wurde in die deutsche Sprache eingefügt, auch aus vielen anderen Sprachen.

Was für mich gar nicht geht, ist wenn Leute etwas erzählen, oder sich unterhalten und unnötig mit englischen Wörtern um sich werfen, wie es einige YouTuber machen. Ich konnte mir dieses Rezo Video keine 10 Minuten angucken.
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In der schriftlichen Kommunikation ist [...] das Deppenleerzeichen in Komposita die wohl größte Pest, die uns auf Englisch zugeschnittene Suchmaschinen und Autokorrektur mit Wortvorschlägen eingebracht haben.
Richtig wäre: „Gaming- oder IT-Bereich“ (ohne Komma) und „Rezo-Video“

Damit werde ich mir garantiert auch Feinde machen, aber ich hasse diese ´´Genderfizierung´´ unserer Sprache abgrundtief. Man kann kaum noch einen Artikel normal lesen, weil dieser Mist mittlerweile ja überall grassiert.
Den letzten Satz kann ich zu 100% über Deppenleerzeichen sagen. Wie ich bereits sagte: Wer im Glashaus sitzt...

Wenn ich ganz pingelig sein wollte, könnte ich noch aufführen, dass die Mehrheit auch nicht mehr in der Lage ist, typografisch korrekte Anführungszeichen (im Deutschen „ “ und ‚ ‘, im Englischen “ ” und ‘ ’) und Apostrophe ( ’ ) zu setzen. Zoll- ( " ) und Fußzeichen ( ' ) sind ja schon die Krätze in Tüten, aber noch krasser finde ich die Zweckentfremdung der Akzentzeichen Akut und Gravis (´ und `). Alles nur, weil auf der typischen Windows-Tastatur die Eingabe nur per ALT-Kombination möglich ist, und Office-Programme haben eine Autokorrektur, die aus Zoll- und Fußzeichen automatisch die korrekten Anführungszeichen und Apostrophe macht, was bequem ist, aber falsche Verhaltensmuster noch festigt. Das Tastaturlayout unter Linux ist da viel weiter, da liegen die Anführungszeichen („ “ ” ‚ ‘ ’ – letzteres ist auch der Apostroph) auf den Tasten V, B und N als Dritt- (Alt Gr) und Viertbelegung (Alt Gr + Umschalttaste). Auf Smartphone-Tastaturen hat man keine Ausrede, dort lassen sich die Anführungszeichen durch Halten der Zolltaste genauso eingeben wie bei Buchstaben Umlaute oder beim s das ß.

Das Schlimmste daran ist, dass viele Leute diese Unart dann auch in ihre Handschrift übernehmen. Das ist überhaupt die Gefahr, wenn man sich einmal aus Bequemlichkeit falsche Muster angewöhnt, so nach dem Motto „Ach, wen interessieren Rechtschreibung und Grammatik in meinen WhatsApp-Nachrichten?“. Manche schaffen es, hier sauber „Dienst“ und „Schnaps“ voneinander zu trennen, die Mehrheit eher nicht. Suchmaschinen und Autokorrektur sind da auch keine Hilfe – die Suchmaschinen sind aufgrund ihres Aufbaus auf englischen Mustern darauf ausgelegt, dass man mit einzelnen Begriffen bessere Ergebnisse bekommt als mit zusammengeschriebenen Komposita, belohnen also noch das Deppenleerzeichen; und Autokorrekturen auf Smartphones sind genauso wenig auf deutsche Komposita optimiert und setzen sogar noch automatisch Leerzeichen, wenn man aus den Wortvorschlägen mehrere Begriffe aneinanderreiht. Deswegen rate ich auch jedem, der nicht unter Legasthenie leidet, dringend davon ab, sich auf Autokorrektur zu verlassen und/oder Rechtschreibung und Grammatik bei privater Chatkommunikation zu vernachlässigen, sonst schwappt das praktisch immer früher oder später in Situationen über, wo ein sauberer Text das A und O ist.
 
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Season Pass -> Saisonpass... Wir haben bereits so ein Wort...
DLC = Downloadcontent -> Downloadinhalt -> "Kaufbarer/Herunterladbarer" Zusatzinhalt
Random Loot Box -> Überraschungsei -> Zufällige Inhalts/Gegenstands-kiste

Mal ehrlich, beinahe jedes mal wenn ich Franzosen Online in Spielen treffe, weigern sie sich English zu sprechen.
Für mich sind Franzosen und Spanier die "giftigsten" Spieler im Netz. Zumindest gegen Spieler anderer Länder. Das war schon vor 10 Jahren so.
Das gleiche Spiel in Französische Sprechenden Teil Kanadas. Hauptsache dumm stellen und nix englisch verstehen und Sie darauf warten das du ein zwei wörter versuchst und dann oh plötzlich Sie können doch englisch. Zum kotzen die Sprache und so ein verhalten meiner Meinung........
 
Ist doch bei uns nicht anders. Da wurde vor 15 Jahren oder so auch entschieden das die öffentlich-rechtlichen nicht mehr so viele englische Wörter nutzen sollen sondern deutsche. Anstatt recyceln wurde dann rezyklieren vorgeschlagen. Selbst vor ein paar Jahren, wie ich noch in der Uni gearbeitet habe, gab es fast jährlich ein Schreiben vom Ministerium wo drin stand welche Wörter wir in Schreiben, Gesprächen und Vorlesungen zu nutzen haben.

In Deutschland haben sich einige englische Begriffe am Ende doch gegenüber den deutschen durchgesetzt. Wenn im ARD über die Gamescom berichtet wird, wurde damals noch von einer Computerspiele-Messe gesprochen, mittlerweile wird da von einer Gaming-Messe gesprochen. In Serien wie z.B. Tatort sagen die aber noch immer Mobiltelefon anstatt Handy oder Smartphone.
ÖRs gucke ich meist nicht, hin und wieder ne arte doku die mich anspricht, mehr aber auch nicht. von daher tangiert sowas mich peripher, um es sachlich auszudrücken. Ich frage mich wie in 10-20 Jahren die ÖRs ihren Haushalt begründen, weil deren zielgruppe einfach nicht mehr da ist.
 
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Richtig wäre: „Gaming- oder IT-Bereich“ (ohne Komma) und „Rezo-Video“


Den letzten Satz kann ich zu 100% über Deppenleerzeichen sagen. Wie ich bereits sagte: Wer im Glashaus sitzt...
Du regst dich wegen ein Paar Leerzeichen auf. Was hast du denn bitte für ein Problem ?

Mit deiner ganze Arroganz, hast du wohl vergessen, dass ich mich nicht über eine korrekte Schreibweise beschwere, oder ?
 
Ganz einfach. Weil es sich bescheiden liest und anhört.
Tun Deppenleerzeichen in Komposita auch und sind genauso gegen die bestehenden Regeln. Ich habe nicht weniger Gründe, mich darüber weniger aufzuregen, als du bei Gendersprache. Beim Anhören gehe ich sogar mit dir konform, dass die hörbare Sprechpause vor dem „innen“ grässlich klingt, das löse ich allerdings, indem ich Abkürzungen wie „User:innen“ einfach als Doppelnennungen ausspreche: „Userinnen und User“ Und wenn das die allgemein anerkannte Regel wäre, könnte ich auch gut mit derartigen Abkürzungen leben, wäre dann für mich nichts anderes als etwa „etc.“, was man ja auch „et cetera“ liest.

Du hast mir einfach nur ein sehr dankbares Beispiel geliefert für all die Leute, die sich über Gendersprache aufregen, weil sie unästhetisch und gegen die Regeln sei, und dann selbst unästhetisch und regelwidrig schreiben. In so einem Fall gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder die Leute werden ihren eigenen Standards nicht gerecht, oder ihr „Hass“ mit Gendersprache hat nichts mit ihrem neu entdeckten „Sprachpurismus“ zu tun, sondern andere Gründe.
 
Tun Deppenleerzeichen in Komposita auch und sind genauso gegen die bestehenden Regeln. Ich habe nicht weniger Gründe, mich darüber weniger aufzuregen, als du bei Gendersprache. Beim Anhören gehe ich sogar mit dir konform, dass die hörbare Sprechpause vor dem „innen“ grässlich klingt, das löse ich allerdings, indem ich Abkürzungen wie „User:innen“ einfach als Doppelnennungen ausspreche: „Userinnen und User“ Und wenn das die allgemein anerkannte Regel wäre, könnte ich auch gut mit derartigen Abkürzungen leben, wäre dann für mich nichts anderes als etwa „etc.“, was man ja auch „et cetera“ liest.

Du hast mir einfach nur ein sehr dankbares Beispiel geliefert für all die Leute, die sich über Gendersprache aufregen, weil sie unästhetisch und gegen die Regeln sei, und dann selbst unästhetisch und regelwidrig schreiben. In so einem Fall gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder die Leute werden ihren eigenen Standards nicht gerecht, oder ihr „Hass“ mit Gendersprache hat nichts mit ihrem neu entdeckten „Sprachpurismus“ zu tun, sondern andere Gründe.
Wenn du damit meinst, ich wäre Homophob, oder Transphob, kann ich dich beruhigen. Das bin ich nicht Jeder soll so leben wie er will. Ich möchte mir allerdings auch nichts aufzwingen lassen. Wenn ich nun mal Wörter falsch schreibe, liegt das nicht an einer politischen Agenda, sondern daran, dass ich eventuell nicht so gut schreiben kann.

Beispiel:

Nur weil ich vielleicht nicht der beste Autofahrer bin, kann ich mich ja auch über Autofahrer aufregen, die sich absichtlich extrem rücksichtslos im Straßenverkehr verhalten.

Aber ok. Ich denke mal, wir sollten das Thema hier so nun auch sein lassen. Wir weichen damit schon ziemlich vom eigentlichen Inhalt ab.
 
das löse ich allerdings, indem ich Abkürzungen wie „User:innen“ einfach als Doppelnennungen ausspreche: „Userinnen und User
Du wirst lachen: Bis die Leute auf die glorreiche Schnapsidee mit den Doppelpunkten und/oder Sternchen kamen, war das sogar eine offizielle Art, Menschen anzuschreiben.

Beispiele: "Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", "Sehr geehrte Kundinnen und Kunden", "Werte Kolleginnen und Kollegen"...

Man verzeihe mir, dass die vorderen Anführungszeichen nicht untenstehend sind, aber mein mobiles Telefon mit Internetzugang und berührungsempfindlichem Bildschirm setzt diese immer hoch und ich habe noch nicht herausgefunden, wie ich das umstellen kann.
 
Das ist dann ziemlich bescheiden wenn man wie ich nur 3 Brocken Französisch aus Schulzeiten kann und mit nem französischen Kunden etwas regeln soll. Frankreich ist das EINZIGE Land, bei dem ich vorher klären muss dass mein Geschäftspartner bitte Deutsch oder Englisch spricht weil ich kein französisch kann. Bei ALLEN anderen Kunden aus aller Welt redet man selbstverständlich Englisch. Auch wenn die Franzosen das nict wahrhaben wollen - die gesamte (Business-)Welt spricht englisch. Nur das kleine gallische Dorf weigert sich noch.
Ich hatte nur ein Jahr lang französisch in der Schule. Bis ichs wieder abgewählt habe.
Aber das lag hauptsächlich an der Lehrerin.

Und sonst habe ich die Sprache, im Gegensatz zu Englisch, nie wieder in meinem Leben gebraucht.
 
Donnerlüttchen, da wird aber wieder kräftig auf die Tränendrüse gedrückt. Also hier im Thread, meine ich. Dass die Grande Nation etwas seltsam ist (u. a.) bezüglich ihrer Sprache, das kennt man ja.
 
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