Optimale Betriebstemperatur einer 6700 XT

L

Lohnkrake

Guest
Liebe Community,

meine ROG Strix 6700 XT läuft Dank gutem Airflow und Lüfterkurve auch unter Vollast bei max. 58°C.
Die max. sei ja wohl 110°C.

Ich habe mich nur gefragt, ob es Vorteile bringen würde bzgl. Lebenserwartung und Gamingleistung, wenn ich die Lüfter noch aggressiver einstellen würde, so dass die Karte "nur noch" 52°C unter Vollast warm werden würde.

Lieben Gruß
 
Nein, das wirst du nicht in der Lebensdauer bemerken. Maximal im Takt. Wenn du die Temperaturen etwas drückst, gilt das ja auch für den Hotspot und an dem hängt das Taktverhalten der Karte. Das wird wenn überhaupt homöopathischer Natur sein.
 
Grundsätzlich gilt je kühler desto langlebiger (siehe Blacksche Gleichung).

ABER.
1.) Die Lebensdauer der GPU ist derart hoch, dass es irrelevant für 99,9% der Nutzer ist, denn ob die GPU 13 oder 15 Jahre mitmacht dürfte dir reichlich egal sein, sie ist viel zu langsam bevor sie kaputt ist und
2.) Die GPU ist so ziemlich das allerletzte, was bei Grafikkarten kaputtgeht. Bevor eine GPU an Verschleiß stirbt sind MosFETs/Leistungselektronik, der vRAM oder ganz einfach die ganzen Lötstellen lange durch.

In der Praxis ist es übrigens viel entscheidender, wie viele TemnperaturZYKLEN durchlaufen werden (da diese Lötstellen schädigen) als wie hoch die Endtemperatur ist. Oder anders gesagt: Eine Grafikkarte die dauerhaft bei 80°C durchläuft wird statistisch deutlich länger leben als eine, die ständig zwischen 30 und 70 hin und her wechselt.
 
Grundsätzlich gilt je kühler desto langlebiger (siehe Blacksche Gleichung).

ABER.
1.) Die Lebensdauer der GPU ist derart hoch, dass es irrelevant für 99,9% der Nutzer ist, denn ob die GPU 13 oder 15 Jahre mitmacht dürfte dir reichlich egal sein, sie ist viel zu langsam bevor sie kaputt ist und
2.) Die GPU ist so ziemlich das allerletzte, was bei Grafikkarten kaputtgeht. Bevor eine GPU an Verschleiß stirbt sind MosFETs/Leistungselektronik, der vRAM oder ganz einfach die ganzen Lötstellen lange durch.

In der Praxis ist es übrigens viel entscheidender, wie viele TemnperaturZYKLEN durchlaufen werden (da diese Lötstellen schädigen) als wie hoch die Endtemperatur ist. Oder anders gesagt: Eine Grafikkarte die dauerhaft bei 80°C durchläuft wird statistisch deutlich länger leben als eine, die ständig zwischen 30 und 70 hin und her wechselt.
Bei Control fällt auf, dass das Spiel im Menü extrem runterdreht und auf 35°C abkühlt. Beim Spielen dann wieder 57°C.

Ein echter Grafikkartenkiller also.

Ich werde mal drauf achten, bei welchen Spielen dies noch auftritt. Danke
 
Versteh mich nicht falsch, sowas "killt" natürlich nicht sofort Grafikkarten. Es ist nur tendentiell verschleißender viele Temperaturzyklen zu haben. Da gehts auch nicht primär um die GPU-Temperatur selbst (die sehr stark springen kann) sondern um die Packagetemperatur, Lötstellen, PCB und so weiter. Das alles ist wegen der höheren Masse etwas träger, so dass wenn man ein paar Sekunden im Menü ist zwar die GPU spontan 20 Grad runterspringt aber die Umgebung das nicht so schnell macht.
Ein echter stärkerer Temperaturwechsel wäre eher, wenn man den PC startet, 20 Minuten spielt, dann wieder aufhört und ne stunde später wieder spielt usw., so dass die ganze Karte zwischen 30 und 70 Grad hin und her wechselt sozusagen. Kurzfristige Lastschwankungen die zu schwankender GPU-Temperatur führen sind weniger das Problem, das gibts in nahezu allen Spielen. ;-)
 
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