onboard-RAID-Controller vs Dawicontrol Karte RAID1

maku

PC-Selbstbauer(in)
Bei meinem neuen Rechnerbauprojekt kam die Frage auf, ob man sich auf aktuelle onboard RAID-Controller verlassen kann oder ob man doch lieber auf einen "externen" Controller zurückgreifen sollte (benötigt wird ein RAID1).

Folgendes Mainboard soll zum Einsatz kommen:
ASRock Z77 Extreme4


Die Dawicontrol Karten scheinen recht beliebt und vor allem auch bezahlbar zu sein (~300€ für einen "großen Controller" sind mir dann doch zu teuer).

Allerdings stellt sich mir dann doch die Frage, ob z. B. ein Controller wie der DC-610e RAID (ca. 50€) zuverlässiger/besser funktioniert, als der Onboard-Controller vom ASRock Z77 Extreme4?
Handelt es sich bei der Dawicontrol Karte überhaupt um einen Controller mit eigenständigem Prozessor oder sind das gar nur Chipsätze, die in der Form auch für Onboard-RAID-Controller verwendet werden?

Was ist denn in diesem Fall von der Interface-Software (Monitoring/Konfiguration) zu halten - kann die z. B. mit der Intel-Variante mithalten?

Beide Varianten sollten doch im Stande sein, defekte Sektoren auf einer Platte zu erkennen und diese dann als Fehler über eine passende Monitoring-Software auszugeben, oder?
 
Für 50€*bekommst du keinen RAID-Controller mit eigenem Prozesser. Für den Privatgebrauch reicht der Onboard-RAID aber eigentlich eh aus.
 
Spricht was gegen Software-RAID? Dann bist du wenigstens nicht vom Controllerbaustein auf dem MB abhängig, falls das mal abraucht.
 
Allerdings stellt sich mir dann doch die Frage, ob z. B. ein Controller wie der DC-610e RAID (ca. 50€) zuverlässiger/besser funktioniert, als der Onboard-Controller vom ASRock Z77 Extreme4?

Besser als "problemlos" ist schwer möglich :ka:

Handelt es sich bei der Dawicontrol Karte überhaupt um einen Controller mit eigenständigem Prozessor oder sind das gar nur Chipsätze, die in der Form auch für Onboard-RAID-Controller verwendet werden?

Dawicontrol verbaut meist Silicon Image Chips, die werden z.T. auch onboard als Zusatzcontroller verbaut. Eine eigene XOR-Einheit haben die nicht - aber sowas macht auch nur bei RAID 5 Sinn, bei 0 und 1 gibt es ja gar nichts zu berechnen.

Was ist denn in diesem Fall von der Interface-Software (Monitoring/Konfiguration) zu halten - kann die z. B. mit der Intel-Variante mithalten?

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich meinen Dawicontrol nie mit Software betrieben habe (da nie im RAID).

Beide Varianten sollten doch im Stande sein, defekte Sektoren auf einer Platte zu erkennen und diese dann als Fehler über eine passende Monitoring-Software auszugeben, oder?

Intel ist in der Lage, Fehler des Laufwerkes zu erkennen und zu melden. Zugriff auf detaillierte Sektorinformationen hat man aber nicht - nur intakt/fehlerhaft.
Wichtiger wäre bei einem RAID 1 ggf. wie ein Rebuild abläuft. (Bei Intel unproblematisch und im Hintergrund, auch Neustarts sind kein Problem)


Spricht was gegen Software-RAID? Dann bist du wenigstens nicht vom Controllerbaustein auf dem MB abhängig, falls das mal abraucht.

Ist man mit RAID1 normalerweise auch so nicht (zumindest nicht bei Intel. Die Platten werden an anderen Controller als normales Laufwerk erkannt)
 
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