Öl Casecon

AW: Öl Casecon

Ich würde das Netzteil auf jeden Fall auch im Öl versenken
kanns im NT keine Kurzen geben? also ich hab noch ein oder 2 Billige aufm Dachboden ^^
und ich hab mich jetzt enteschlossen, einfach nur 2 lüfter ins "Becken" zu machen. die sind verbrauchsarmer als ne Aquariumpumpe.

aber wie gesagt, ich kann erst ab xmas anfangen.
ich werde dann einen Intel PC bauen. zum übertakten besser.
auch wenn das P/L verhältniss nicht so doll ist.
wahrscheinlich wird es ein Tagebuch hier geben. wenn bis dahin nicht ein anderer es macht.
 
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Wenn ich daran denke, wie oft man beim OC das BIOS per Jumper resetet und dann jedes Mal ins Öl greifen muss...ich weiß nicht! :D
 
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lol da brauchst du gummihandschuhe, naja weiß nich, wär mir zu schade die schöne hw drin zu versenken
 
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Ja es ist auf jeden Fall eine interessante Sache, nur wäre es mir auch zu schade um die Hw, denn einmal voll mit Öl bekommt man es nie wieder sauber.

Das Lüfter funktionieren kann ich nur bestätigen, nur ich würde sie nicht auf voller Pulle laufen lassen, da da das Risiko eines Defekts höher wird. Das NT funktioniert auf jeden Fall unter Öl das man es bei Galerie - Nr. One auch bestaunen kann, denn würde es einen Kurzen beim NT geben, müsste es den ja auch beim Rest des Systems geben :D
 
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kanns im NT keine Kurzen geben?

Nein, die meisten Öle isolieren besser als Luft, auch wenn sie etwas verunreinigt sind oder ähnliches, ein Netzteil das in der Luft funktioniert funktioniert auf jeden Fall auch im Öl


noch ein Kabel das aus dem Öl herausgelegt werden muss und das man aufwendig Isolieren muss/sollte um sickerndes Öl aufzuhalten...

aber: im Vergleich zu einem DVI oder S-ATA Kabel sollte dieses Kabel kein Problem sein...
trotzdem... das summiert sich...

nur ich würde sie nicht auf voller Pulle laufen lassen, da da das Risiko eines Defekts höher wird
denke ich nicht, speziell das NT wird durch das Öl wesentlich besser gekühlt als es an der Luft je möglich wäre (außer vielleicht man schaufelt Dice rein oder so ^^), die Isolierung ist auch wesentlich besser; man sollte allerdings eventuell davon Abstand nehmen das Originalgehäuse des Netzteils zu entfernen da dadurch die EM Abschirmung verschlechtert wird obwohl auch das in der Regel kein Problem sein sollte (ich hab noch nie davon gehört das irgendwelche Hardware durch das Magnetfeld eines Netzteils beschädigt worden wäre aber wer weiß was es alles gibt)

Und: Im Öl versenkte Hardware lässt sich durchaus reinigen, mit etwas Glück überlebt sie es sogar ^^
 
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Hmm da käme mir gerade die idee, einen Autoradi wenn er noch gut is vom schrottplatz oder du gibst der Aufsichtsperson für die Plätze, auf denen die ganzen Abwrackprämiekisten stehen ma n 10er:devil: damit du da einen ausbauen kannst;) die dürften recht große Durchmesser innen haben. Das könntest du dann z.B. mit ner Teichpumpe betreiben;). Dürfte aber recht viel Aufwand sein. Außerdem sind solch "extreme" Pumpen nicht gerade leise:D
 
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tja viele gute Ideen, jetzt wäre nur die Umsetzung schön langsam interessant :daumen:
Mich juckts ja schon in den Fingern :lol:
 
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mich würds auch anmachen, einen zu bauen, schade nur das ich die Graka vom Mainboard nehmen müsst, weil ich keinen Bock hät, einen Schlitz für den Slot (oder den Dualslot) zu machen und ihn mit Silikon wieder zu verschliesen.
sicher wenns ein Gamer PC wird wäre eine Pcie Graka wohl ein muss.
würdet ihr eigentlich einen kühler einbauen auf die CPU oder nicht? ich hab noch nen alten Clockner auf dem Dachboden liegen. selbe frage mit der GPU.
 
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Auf jeden Fall Kühlkörper auf alles allerdings müssten billige Standardkühler reichen

GraKa komplett samt Slothblende und Anschlüssen versenken und nur das DVI Kabel rauslegen so wird das Aufrüsten leichter und das ganze auch wirklich dich; das selbe gilt natürlich für alle Karten und MB Anschlüsse; Kabel sind leichter hinauszuverlegen als irgendwelche Stecker wirkungsvoll abzudichten...
 
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gute Idee. und wenn ichs richtig verziere, kann ich die Kabel als 1 Strang aus dem (ich sag einfach mal Aquarium könnt auch was anderes sein) Aquarium rauslegen. könnts ja ein bisschen den Hanfseilen ähnlich machen, oder so
 
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gute Idee. und wenn ichs richtig verziere, kann ich die Kabel als 1 Strang aus dem (ich sag einfach mal Aquarium könnt auch was anderes sein) Aquarium rauslegen.

Genau; das ganze auch mit USB, Netzwerk, Audio, S-ATA und anderen Kabeln
Eventuell könnte man die Kabel an eine Slothblende im trockenen Teil des Gehäuses anschließen, damit das auch was gleichschaut, eine Blende aus einem Mainboard mit Onboardgrafik sollte sich perfekt dafür eignen
könnts ja ein bisschen den Hanfseilen ähnlich machen, oder so
ja, speziell bei Silikonöl muss man mit dem Abdichten aber sehr vorsichtig sein; ein Problem könnte hier sein, dass das Öl sogar im Inneren der Kabelisolierungen entlang kriecht und das irgendwann bei der Tastatur, der Maus oder sonstwo herauskommt, damit kann man einiges versauen; um das effektiv zu verhindern muss man das Kabel samt den einzelnen Litzen auf ein paar mm abisolieren und an der Stelle in Kunstharz eingießen wobei man natürlich auf eine ausreichende Schirmung des Kabels und eventuelle Kurzschlüsse achten muss, besonders schwer ist das natürlich bei Kabeln mit vielen einzelnen Litzen etwa DVI, Netzwerk oder S-ATA Kabel

Eine alternative Möglichkeit wäre es einfach jeweils einen Zwischenstecker einzufügen und diesen in Kunstharz zu vergießen.
Wenn man kein Silikonöl verwendet ist das Sickerproblem allerdings nicht ganz so groß weshalb man hier auf diese aufwendige Maßnahme eventuell verzichten kann, langfistig wird aber wahrscheinlich trotzdem eine geringe Menge durch die Kabel sickern aber so spart man sich wenigstens den Ölspray fürs Mauspad ^^
Bei Silikonöl sollte jedenfalls der gesamte Ölgefüllte Bereich Luft und Öldicht verschlossen werden, das Zeug sickert noch durch die kleinsten Öffnungen und kann ein ganzes Zimmer versauen

Hier kommen wir zur Auswahl des richtigen Öls
Dabei sind einige Faktoren zu beachten:
-Flüssigkeit/ Viskosität; wie leicht kann das Öl umgewälzt und gepumpt werden?
-Stocktemperatur (bei der Kombination der Ölkühlung mit einem Chiller); ab dieser Temperatur beginnt sich das Öl zu verfestigen, es kann nichtmehr sinvoll weiter abgekühlt werden
-Wärmeleitfähigkeit; sehr wichtig da das Öl in diesem Fall als Kühlmittel dient
-Wärmekapazität; wie viel Wärme kann das Öl speichern? Wichtig beim mechanischen Ableiten der Wärme durch das Öl im Zuge der Umwälzung
-Elektrische Isolationsfähigkeit; Unterschiedlich aber bei allen in Frage kommenden Ölen für die Anwendung in einem PC bei weitem gut genug, auch für das Netzteil
-Haltbarkeit; alle zwei Monate Ölwechsel weil das Zeug ranzig wird? Das muss nicht sein…
-Temperaturbeständigkeit; bei welcher Temperatur beginnt sich das Öl zu zersetzten? Vernachlässigbar da bei allen in Frage kommenden Ölen deutlich > 100°C
-Farbe; farblos kann man bei Bedarf immernoch färben, im Zweifelsfall aus Ästetischen Gründen relevant
-Sickerfreudigkeit; ist ein Öl sehr sickerfreudig muss der nasse Teil des Gehäuses aufwendig abgedichtet werden auch das Sickern im Inneren von Kabeln wird zum Problem; bei manchen Ölen ist es schlimmer als bei anderen, grundsätzlich besteht das Problem jedoch bei allen (man merkt es ja schon in der Küche; eine Flasche Öl, die schon längere Zeit offen war ist meist komplett ölig)
-Entzündlichkeit; ein Sicherheitsaspekt
-Brennbarkeit; ein Sicherheitsaspekt; ein mit 20l Öl gefüllter PC kann schnell den Unterschied zwischen einem kleinen Feuer und einem abgebrannten Haus machen, im Brandfall natürlich auch ein Versicherungsproblem

Grundsätzlich kommen hauptsächlich folgende Öle in Frage:

-Pflanzenöl
Besteht hauptsächlich aus Fetten
Vorteile:
- billig (aber preiswert?)
-leicht zu bekommen
-vergleichsweise wenig kriechfreudig
Nachteile:
-gut brennbar und relativ leicht entzündlich
-relativ dickflüssig, schwer zu pumpen und umzuwälzen
-begrenzt haltbar, wird ranzig
-Eigenfarbe
-hoher Stockpunkt , nicht für tiefe Temperaturen geeignet

Klassisches Mineralöl (Diesel, Heizöl oder ähnliches)
Besteht aus einer Mischung diverser organischer Stoffe; nicht empfehlenswert da es diverse Kunststoffe und Klebstoffe angreifen/auflösen kann

Paraffinöl
Besteht aus Alkanen; wird in der Regel aus Erdöl hergestellt und daher ebenfalls den Mineralölen zugeordnet; es gibt verschiedene Arten von Paraffinölen die sich durch die Kettenlänge der Alkane unterscheiden
Vorteile:
-relativ billig aber schon deutlich teurer als Pflanzenöl
-relativ leicht zu bekommen
-es gibt vergleichsweise flüssige Paraffinöle (wobei natürlich nicht alle Paraffinöle gleich sind!)
-Relativ schlecht entzündlich (etwa wie Wachs) und allgemein chemisch sehr reaktionsträge (aber gut brennbar wenn es mal brennt)
-in einigen Varianten relativ niedriger Stockpunkt
-relativ wenig sickerfreudig
-Farblos
-praktisch unbegrenzt haltbar (einige hundert Jahre sicher, dann müsste man vielleicht nachfüllen um Verdunstungs- oder Sickerverluste auszugleichen)
Nachteile:
-gut brennbar

Silikonöl
Besteht aus Silikon-Sauerstoff-Silikon… Ketten mit Kohlenwasserstoffresten und kommt nicht in der Natur vor- es muss aufwendig (und vor allem teuer) künstlich hergestellt werden, auch hier gibt es verschiedene Varianten die sich hauptsächlich durch ihre Kettenlänge unterscheiden
Vorteile:
-Fast unbrennbar und entsprechend nicht entzündlich
-sehr Temperaturbeständig (z.T. >250° was aber nicht nötig sein sollte)
-beste elektrische Isoliereigenschaften was aber nicht relevant sein sollte
-Farblos
- zum Teil relativ flüssig
-In einigen Varianten sehr niedriger Stockpunkt, zum Teil tief im Minusbereich…
-praktisch unbegrenzt haltbar
Nachteile:
-relativ schwer zu bekommen
-sehr teuer, eine komplette PC Füllung kann einige hundert € kosten, das Geld könnte man z.B. in eine fette WaKü investieren
-Sehr kriechfreudig
 
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Paraffinöl
Besteht aus Alkanen; wird in der Regel aus Erdöl hergestellt und daher ebenfalls den Mineralölen zugeordnet; es gibt verschiedene Arten von Paraffinölen die sich durch die Kettenlänge der Alkane unterscheiden
Vorteile:
-relativ billig aber schon deutlich teurer als Pflanzenöl
-relativ leicht zu bekommen
-es gibt vergleichsweise flüssige Paraffinöle (wobei natürlich nicht alle Paraffinöle gleich sind!)
-Relativ schlecht entzündlich (etwa wie Wachs) und allgemein chemisch sehr reaktionsträge (aber gut brennbar wenn es mal brennt)
-in einigen Varianten relativ niedriger Stockpunkt
-relativ wenig sickerfreudig
-Farblos
-praktisch unbegrenzt haltbar (einige hundert Jahre sicher, dann müsste man vielleicht nachfüllen um Verdunstungs- oder Sickerverluste auszugleichen)
Nachteile:
-gut brennbar



wäre wohl die beste Lösung, eben weil Mineralöl alles kaputtfrisst
und ich immernoch nicht weiss, wie die sache mit RaggaMuffin ausgegangen ist ^^
 
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