Oculus Rift: Kritik wegen schlechter Kommunikation und falschen Entscheidungen

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Der Start des Virtual-Reality-Headsets Oculus Rift verlief alles andere als glatt, auch wenn sich Oculus VR laut eigener Aussage über mehr Vorbestellungen freut als erwartet. Aber auch die Kritik am hohen Preis des Oculus Rift und an den zuvor gemachten Aussagen reißt noch nicht ab, auch in den Medien.

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Es gibt einen Grund dafür:
Den Markt abschöpfen. Und zwar durch die Erstveröffentlichung und die künstliche Verknappung des Angebots (respektive die Zurückhaltung zur Schaffung größerer Produktionskapazitäten) liegt auch eine Unsicherheit zur echten Nachfrage zu Grunde.

Man produziert mit dem vorhandenen Kapazitäten ohne Neuinvestition und legt einen überhöhten Preis fest, denn dafür gibt es zwei gute Gründe: zum einen ist man zum Verkaufsstart Monopolist und man ist derjenige der als erster auf dem Markt die Preisführerschaft übernimmt. Dieser Preis muss nicht realistisch sein, er dient in diesem Fall dem schröpfen der ganzen "VR Süchtigen" (so wie z.B.die Apple-Süchtigen). Die werden es sich zu jedem halbwegs erschwinglichen Preis kaufen.

Zweitens setzt man einen Referenzwert, in der Annahme, die anderen Unternehmen werden sich an diesen Preis orientieren. Wenn Oculus VR $ 600 kostet und sich verkauft, warum sollte HTC für $ 300 in den Markt einsteigen, wenn man mit $ 575 ganze $ 275 mehr Marge erzielt?! Genau das wird der Effekt sein, und da alles Unternehmen sind die Gewinne machen wollen und nicht der Heilsarmee angehören, wird es das ein Stück weit mit VR gewesen sein. Wenn man merkt die Nachfrage und Konkurrenz ist hoch wird man auch die Kapazitäten ausbauen, dann wird auch die Produktion mit der Zeit günstiger werden.

Die Auslastung der Produktionskapazitäten für 6 Monate Vorbestellung kann natürlich auch nur eine PR-Erfindung sein, um vor den Kunden einen künstlich überhöhten Preis zu rechtfertigen. Spätestens wenn die Nachfrage sinkt und andere Marktteilnehmer auftreten, wird sich das ganze entspannen. Und wenn die Endversion erst mal auf dem Markt ist, werden sich die wuseligen China-Kopierer ans Werk machen, die Technik analysieren, auf deren Basis an eigener Hardware optimieren und dann für einen namenhaften Hersteller produzieren oder selbst auf den Markt werfen. Schaun wir mal welches Unternehmen ein Jahr später plötzlich auch VR-Brillen neu anbietet ;-)
Sollte es kein PR-Ding sein, dann will man einfach schauen, wie Nachfrage und Preis sich entwickelt, um dann zu schauen, wie man sein Unternehmen für den maximalen Gewinn am Markt positioniert.
 
Es war einfach ungeschickt von Luckey einen stark abweichenden Preis im Vorfeld zu nennen. So haben die Interessenten einen unrealistischen Preisanker im Kopf, weshalb nun noch mehr potentielle Käufer die Brille zu teuer finden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Weiterhin werden sich die Vorbesteller zwei Mal überlegen die Bestellung doch noch zu stornieren, wenn man jetzt so lange warten muss. Ist schon ganz schön vertrackt.
Ich finde diesen ganzen Ablauf auch eher schlecht, aber als Simulationsfan gehöre ich leider auch zu den Fan-Boys. Man wird schon schön am Nasenring durch die Manege geführt.
 
geduld ist eine tugend, die beim spielekauf sowie hardwarekauf eigentlich nur vorteile bringt:

- keinen stress mit nicht funktionierenden servern
- keinen stress mit spielen/hardware die noch nicht fertig sind/ist
- ausgiebige tests zu der sache die man sich zulegen möchte um zu entscheiden obs wirklich was für einen ist oder rausgeschmissenes geld
- man hat mehr zeit für kaffee/tee und kekse *nom nom nom
- man bekommt bessere hardware für weniger geld, da im rahmen der produktoptimierung die produktionsprozesse entsprechend angepasst und mit höheren revisionen der teile und komponenten versehen werden, sowie der preis dadurch gesenkt wird
- man profitiert ausserdem von etwaigigen detailverbesserungen an der hardware durch das nachträgliche feedback der kundschaft die den betatester mimt

dennoch hab ich aktuell die befüchtung, dass man mit dieser preispolitik die VR technik weit weit nach hinten schiebt. ein oculus 2 wird wohl frühstens in 5-7 jahren erneut auf den plan treten, wenn htc genauso schlecht angenommen wird bzw sich verkauft wohl eher noch später!
 
Für 400 € und ohne halbes Jahr Wartezeit hatte ich mir das Teil mal auf die Wunschliste für 2016 gesetzt. So? Zurücklehnen und schauen was die nächsten Monate so alles am Markt passiert.
 
Worth reading: Oculus: PlayStation VR addresses "a separate market" | GamesIndustry.biz


Was Palmer hier am Ende sagt, ist etwas, das die meisten Hardcore-PC-Gamer unter uns scheinbar nicht wirklich verstehen wollen, gerade weil wir schon einen ziemlich guten PC haben und es für uns jetzt wirklich darum geht, ob die Rift alleine jetzt 400 oder 600€ kostet. Aber dabei vergessen wir allzu leicht, dass wir auch nicht zum Mainstream gehören. Wir Hardcore-PC-Gamer sind doch schon Nische und weitab vom Mainstream!

Oculus stand letztlich vor der Frage, ob man die Rift für 600$ bei bester Qualität anbietet oder für 400$ bei deutlich geringerer Qualität. Wäre man dem zweiten Weg gefolgt, wäre der Markt auch nicht so viel größer, weil man eben immer noch einen 1000€+ PC als Basis dafür bräuchte, was den großen Mainstream praktisch von vorne herein ausschließt und eh nur die Hardcore-PC-Gamer und ein paar zahlungsbereite VR-Enthusiasten betrifft. Und in diesem sehr beschränkten Markt mit einer generell eher zahlungsbereiten und -fähigen Kundschaft wäre es imo auch höchst unklug, eine etwas billigere Brille mit geringerer Qualität anzubieten. Denn dann bringt ein Konkurrenz (etwa HTC/Valve) ein teureres Produkt mit besserer Qualität raus, das sich ebenso an die Enthusiasten richtet, und ein anderer Konkurrent (etwa Sony) ein deutlich günstigeres Gerät (günstiger auch durch deutlich geringere Hardwarekosten) mit einer etwa gleich guter Qualität rausbringt. Eine solche Marktkonstellation würde Oculus aufreiben und man würde mit einem wahrlich mittelmäßigen Produkt untergehen.

Deshalb war die Taktik von Oculus bisher genau richtig. Man muss ein Produkt entweder über den Preis oder eben über die Qualität verkaufen. Dazwischen ist schwierig und scheitert oft. Oculus hat sich für Qualität entschieden, was im Hinblick auf den eh beschränkten Markt des Produktes an sich auch Sinn macht.
 
Grundsätzlich gebe ich dir recht. Lieber Qualität und dafür etwas mehr bezahlen. Aber dann muss ich auch den Arsch in der Hose haben und das vorher so ansagen und nicht Rift für alle und um die 400 Dollar um dann mit 599 ums Eck zu kommen. Da liegt der Hund begraben und alleine deshalb hat die Vive (auch aufgrund der technischen Seite) für mich gewonnen. Weil Sie gelogen haben und sowas macht man nicht. ;-)
 
da ham sich die herren von rid'oculus aber erst sehr sehr spät festgelegt ^^ was für mich wieder ein indikator für unprofessionelles verhalten ist. ergo: nicht gerade vertrauenserweckend. somit stimme ich an der stelle absolut mit djred überein: ich gebe lieber mehr für ein vr headset aus und wertschätze die von vorneherein offene und ehrliche art und weise des unternehmens das produkt im vorfeld zu kommunizieren/präsentieren, als das ich mein geld in ein, sicherlich hochwertiges und gut konstruiertes, gerät stecke welches lange im vorfeld allerdings komplett falsch angepriesen wurde und dieser umstand niemals richtig gestellt worden ist. hätte man 1 oder 2 monate im vorfeld nochmal aufgeklärt, dass das gerät doch deutlich teurer wird als angenommen, hätte es sicherlich auch einen shitstorm gegeben, er hätte sich aber nicht so negativ auf die vorbestellungen ausgewirkt (und meiner meinung nach hätten sie es mit anständiger kommunikation geschafft, das komplette jahr ausverkauft zu sein!)! ist sicherlich ne gewagte these, aber in 2 monaten lässt sich bei jedem sicherlich noch nen huni auf die seite legen, womit viele dann eben bei den geforderten 700€ wären.
so bleibt der üble nachgeschmack in gewisser weise im vorfeld verarscht worden zu sein. zumindest ich für mich fühle mich in gewisser weise ein wenig getäuscht. und wie ich so sehe, bin ich bei weitem nicht alleine!

und der begriff "hardcore-gamer" impliziert für mich im übrigen nicht gleichzeitig, das nur diese gattung einen entsprechend ausgestatteten rechner hat. ich kenne viele die ihren rechner nicht sehr intensiv nutzen aber die vr specs erfüllen. sowas nennt man weitsicht beim kauf.

PS: hat nicht ein gewisser her zuckerberg letztens angekündigt 99% seines vermögens zu spenden? ist dieser zuckerberg nicht auch hauptanteilseigner von oculus? da sollen ja nicht weniger als 2,300 000 000$ geflossen sein...gut, 1,6Mrd waren davon zwar aktienanteile an facebook...aber who cares. über mangelnde geldreserven kann man sich dort nicht beschweren. somit hätte man ohne probleme die hilton-strategie fahren können und ein sehr gutes gerät für einen ramschpreis raushauen, damit den markt quasi über nacht übernehmen und alle weiteren konkurenten alt aussehen lassen und gar nicht erst auf den markt lassen. womit es ein selbst erschaffenes monopol zur markteinführung gibt. hat damals bei hilton (zumindest nachträglich) geklappt, hätte hier zur verteilung und schaffung eines riesen marktes ebenfalls geklappt. das produkt aber mehr oder weniger verhungern zu lassen (was wahrscheinlich bei dem nun sehr dürftigen support seitens der großen spieleentwickler der fall sein wird) kann keine gute taktik sein. wie von jemand anderem schon geschrieben: hoffentlich reisst es die pornoindustrie raus! würde ungern noch 5-10 jahre darauf warten wollen
 
Rift für alle und um die 400 Dollar um dann mit 599 ums Eck zu kommen.
1) Das war vor über einem Jahr. Im letzten Jahr haben sich die Anzeichen verdichtet, dass sie mehr kosten wird.
2) Vive hat gewonen? Sollten sie dafür nicht erst mal ihr Produkt final vorstellen inkl. Preis???
3) "Alle"? Also 2% mehr Marktabdeckung, weil sich ein paar Hardcore-Gamer mehr das Ding zulegen?
4) Gelogen hat bei Oculus niemand. Unglückliches Marketing, ja, aber das wars auch schon.
 
sicherlich hochwertiges und gut konstruiertes, gerät stecke welches lange im vorfeld allerdings komplett falsch angepriesen wurde und dieser umstand niemals richtig gestellt worden ist.
Falsch und falsch. "Völlig falsch angepriesen" würde bedeuten, dass alles zur Rift falsch wäre. Das ist definitiv nicht der Fall. Ein möglicherweise falscher Eindruck wurde nur bei der Preisgestaltung erweckt, der JETZT richtig gestellt wurde - und zwar bevor das Produkt auf dem Markt ist. Zudem hat man sich sogar noch für die Preisänderung entschuldigt.

hätte man 1 oder 2 monate im vorfeld nochmal aufgeklärt, dass das gerät doch deutlich teurer wird als angenommen, hätte es sicherlich auch einen shitstorm gegeben, er hätte sich aber nicht so negativ auf die vorbestellungen ausgewirkt (und meiner meinung nach hätten sie es mit anständiger kommunikation geschafft, das komplette jahr ausverkauft zu sein!)! ist sicherlich ne gewagte these, aber in 2 monaten lässt sich bei jedem sicherlich noch nen huni auf die seite legen, womit viele dann eben bei den geforderten 700€ wären.
Nichts als Spekulation, die jeglicher Grundlage entbehrt. Und wenn "alle" in 2 Monaten noch schnell den "Aufpreis" zur Seite legen können, warum warten die dann nicht einfach noch zwei Monate und bestellen dann?

so bleibt der üble nachgeschmack in gewisser weise im vorfeld verarscht worden zu sein. zumindest ich für mich fühle mich in gewisser weise ein wenig getäuscht. und wie ich so sehe, bin ich bei weitem nicht alleine!
Da kommen wir der Wahrheit schon näher. Du bist enttäuscht und das völlig zurecht. Verarscht wurdest du allerdings nicht, zumindest nicht in irgendeinem materiellen Zusammenhang.

der begriff "hardcore-gamer" impliziert für mich im übrigen nicht gleichzeitig, das nur diese gattung einen entsprechend ausgestatteten rechner hat. ich kenne viele die ihren rechner nicht sehr intensiv nutzen aber die vr specs erfüllen. sowas nennt man weitsicht beim kauf.
Sowas nennt man eigentlich Dummheit, wenn man etwas kauft, das man weder nutzt noch wirklich braucht...

Ich kenne übrigens niemanden, auf den dies aus meinem Bekanntenkreis zutreffen würde. Eine GTX 970 oder besser hat sicherlich keiner, der nicht die neuesten PC Spiele zockt. Oder man hat sich eben was andrehen lassen...

somit hätte man ohne probleme die hilton-strategie fahren können und ein sehr gutes gerät für einen ramschpreis raushauen, damit den markt quasi über nacht übernehmen und alle weiteren konkurenten alt aussehen lassen und gar nicht erst auf den markt lassen. womit es ein selbst erschaffenes monopol zur markteinführung gibt. hat damals bei hilton (zumindest nachträglich) geklappt, hätte hier zur verteilung und schaffung eines riesen marktes ebenfalls geklappt. das produkt aber mehr oder weniger verhungern zu lassen (was wahrscheinlich bei dem nun sehr dürftigen support seitens der großen spieleentwickler der fall sein wird)
1) Du vergisst völlig die Investition, die in einen guten PC für VR nötig ist. Selbst wenn man die Brille verschenkt, muss der Kunde noch wenigstens 1000€ in Hardware investieren (oder schon besitzen). Das ist wahrscheinlich schon mehr als z.B. PSVR und PS4 zusammen kosten werden...
2) Die Schaffung eines riesigen Marktes würde ein universelles Bedürfnis erfordern, das hier gar nicht existiert. Viele können sich unter VR nämlich immer noch recht wenig vorstellen, noch haben sie je daran gedacht, eine VR Brille zu kaufen. Auch Software ist bisher kaum vorhanden. Ein billiger Preis schafft nicht automatisch eine große Nachfrage.
3) Ein Monopol würde voraussetzen, dass man den Markt nicht nur in Punkto Preis dominiert, sondern auch sowohl bei der Qualität als auch bei der Bereitstellung von hochqualitativer Software. Punkt 1 und 2 sind schon mal krasse Gegensätze, Punkt 3 ist noch mal ein ganz anderes Schlachtfeld, das man nicht alleine mit Geld gewinnen kann.
4) Wenn man eine Hardware extrem subventioniert, muss man auch irgendwann mal mit irgendwas Geld verdienen, um die Kosten wieder rein zu holen. Wie soll das gehen? Über Spiele/Software? Ein extrem riskantes Gamble mit einer Vielzahl von Unbekannten.
 
Gelogen ist vieleicht etwas hart formuliert, aber es wurde über lange Zeit der Eindruck vermittelt, bzw. nicht demenetiert, das da was um 350$ kommt. Und niemand kann mir erzählen das die ganz plötzlich gemerkt haben das der Preis nich machbar ist. Da hätte man schon früher mit um die Ecke kommen können. Ist halt schade für die ganze Entwicklung von VR im allgemeinen. Für mich persönlich nich so das Problem, warte ich halt ein oder zwei Jahre länger. Wahrscheinlich sogar viel besser für mich da ich jetz nicht in Versuchung komme das Ding blind zu bestellen sondern erstmal in Ruhe abwarten und vergleichen kann was andere Hersteller so abliefern.

mfg
Xagi
 
Nix für ungut, aber wer im SciFi-/Industriezeitalter" gedacht hat, da kommt ein tolles und vor allem bezahlbares Gerät für den Endkunden scheint hinter dem Mond zu leben.

Wenn man nun Mal die Industrie betrachtet, welche Möglichkeiten sich mit tieferer Erforschung ergeben, wirken die 750€ gerade zu wie ein Schnäppchen.
Die MDE-Geräte (siehe Postbote, darauf unterschreibt ihr) kosten ab ca. 1000€ (Neuware, kein E-Bay-Ramsch).
 
@scholdarr
mit dem verkauf des produktes, ist der vermarktungsprozess gestartet. mit anderen worten: das produkt ist auf dem markt, sonst könnte man es nicht erwerben. rechtlich ist es zu einem vertragsverhältnis zwischen 2 parteien gekommen, in dem sich die eine partei gegen eine zahlung von geld das recht sichert, ein produkt geliefert zu bekommen und die andere seite sich dazu verpflichtet dieses gerät auch zu liefern. man hat das produkt zu dem preis auf den markt gesetzt, für den man es verkaufen möchte. eine richtigstellung sieht war die nachfolgende entschuldigung. diese erfüllte sogar den medienrechtlichen berichtigungsanspruch.

was einige dummheit nennen, nennen andere weitsicht. dummheit ist in meinen augen eher da zu finden, wo leute sich für möglichst wenig geld etwas zusammen bauen lassen, was ne halbwertszeit von nem jahr hat und danach nicht mehr mithalten kann ohne erneut aufgerüstet zu werden.

ich vergesse völlig die investitionen für so einen rechner? wer ist die zielgruppe? gamer! und was haben gamer? lahme krücken?!? jetzt wiedersprichst du dir selbst. in anderen beiträgen zu dem thema sprichst du ständig von hardcore-gamern, die unter anderem zielgruppe von vr sind, welche einen entsprechend potenten pc ihr eigen nennen und auch bereit sind bis zu 1000€ für ne graka auszugeben um jetzt mit dem argument der investitionskosten für evtl nicht mal vorhandenen rechner zu kommen? die zielgruppe sollte einen rechner zur hand haben, mit dem man zocken kann. also ist da mindestens ein sockel 1150/1151 board drin (oder ein vergleichbares amd-chipsatz board). stellt man fest "oh, mir fehlt leistung" rüstet man entsprechend den prozessor auf. stellt man fest "oh, verdammt...ne neue graka wäre auch nicht schlecht" legt man sich die grafikkarte zu. im schlimmsten fall kommt noch nen neues netzteil dazu.

- i5-4590 boxed aktueller preis: ca. 230€
- GTX 970 aktueller preis: ca. 330€-370€ je nach hersteller
- Be Quiet Dark Power Pro 11 650W aktueller preis: ca. 160€
Summe gesamt: 720-760€ im worst case! bei den meisten spielern, die wirklich wert auf die optik legen, wird bereits eine 970 verbaut sein oder das euqivalent seitens amd. netztteil ist damit ebenfalls auf einem ausreichenden energiestand. also werden die meisten höchsten die cpu aufrüsten müssen und dabei weitsichtiger weise wohl nicht zum i5 greifen, sondern zum i7-4770k oder 4790k.

nachfrage ist vorhanden. dazu reichen schon alleine die zig kommentare von leuten unter den entsprechenden facebook post von oculus aus. selbst wenn nur 20% tatsächlich kaufen würden, wäre das schon eine riesige käuferschicht.

lies doch bitte nochmal nach, was ein monopol ist.
ein monopol bezeichnet eine marktsituation in der nur ein anbieter vorhanden ist. zur zeit ist das sogar so. demnächst ändert sich das ja mit htc. sony kann man hier komplett raus nehmen, da sony sich über die ps4 ihr eigenes monopol aufstellt und dieses wohl halten kann, da weder oculus noch htc technische lösungen anbieten werden, damit man derren geräte auch auf der ps4 nutzen kann (mir ist bekannt das es da seitens oculus zwar bereits gespräche gab und auch interesse der gegenseite bekundet wurde, die ps4 wird als marktfeld aber wohl eher nicht mehr in frage kommen). somit könnte sich dieser umstand zu einem quasi-monopol für oculus ändern...oder für htc.
da man seitens facebook durchaus auch die expertise hätte, um selbst software für oculus zu produzieren und im zweifel einfach noch expertise einkauft, sollte auch die softwareseite abgedeckt sein...zumindest die möglichkeit.
wenn man mit so einem produkt an den start geht, ein produkt was bisher in dieser form noch nie dagewesen ist (und ich hoffe wir sind uns wenigstens bei dem punkt mal einig...) dann sollte man das doch richtig machen und nicht auf halber strecke aufhören. zumal man hier eine technologie am start hat, die auf lange sicht erfolgreich sein wird...

am ende bleibt wohl festzuhalten: wir sind nicht einer meinung. solls hier und da ja geben ^^
 
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