OC Fragen

geohei

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Hallo.

Ja, habe einige Threads hier gelesen.
Google hat auch einiges beantwortet.
Bleiben trotzdem noch einige Fragen auf mein System bezogen.

Intel Core i7 3770K 4x 3.50GHz
Gigabyte GA-Z77X-UD5H
G.SKILL Trident F3-2400-10D-16GTX (2x8GB)

Den Rechner habe ich mir ursprünglich zwecks Übertakt Versuchen zusammengebaut. Anfänglich will ich nicht übertakten und mich nachher langsam heran tasten ...

1. Wenn ich den o.g. Speicher einbaue ohne etwas am BIOS/UEFI zu drehen, werden die in den Riegeln programmierten Timings/Spannungen (SPD,XMP) verwendet (10-12-12-31 1.65V)?
2. Ist der Speicher mit den Einstellungen schon schneller als Standard DDR3-1600 (der für das Mobo spezifiziert ist)?
3. Mit welchem Tool misst man die RAM Speed am Besten? memtest86?

4. Wichtig ... wenn ich jetzt zu einem späteren Zeitpunkt übertakte, wie macht sich Instabilität bemerkbar? Bootet der Rechner nicht mehr? Crashed er beim Start? Crashed er nur unter Volllast? Ich will unbedingt vermeiden, dass ich die Timings verdrehe und davon ausgehe dass keine Instabilität existiert, und ich später einmal Dateninkonsistenz bekomme. Klar ... mit nicht übertaktetem Arbeitsspeicher können auch einmal fehlerhafte RAM Riegel zu diesem Effekt führen, aber ich gehe davon aus, dass OC diesen Effekt noch etwas weiter herausfordert.

Sorry für Newbie Fragen.

Teilweise Antworten möglich :)

Danke!
 
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Hey,

1. Ja, im Regelfall werden sie verwendet.
2. 2400 > 1600, allerdings merkt man das bei Spielen nicht wirklich es sind dann am Ende nur Zahlen auf einem Stück Papier oder auf einem Monitor und mehr nicht wirklich.
3. Memtes86 eignet sich eher schlecht für Geschwindigkeitsmessungen (es ist eig. für Fehlererkennung gedacht), ich messe meine Geschwindigkeiten immer mit Aida64 (aka Everest 2.0) es zeigt Schreib-, Kopier- sowie Lesegeschwindigkeit an, ebenso Latenz. Das Spiel gilt für L1, L2, L3 Cache und den Speicher.
4. Ich würde dir dringend empfehlen den Speicher in Ruhe zu lassen (erst recht wenn man es noch nie gemacht und keine Erfahrung gesammelt hat) er ist mit 2400 schon sehr schnell für Home User. Alles was 2886 oder so ist einfach nur Benchmark geprotze. Wenn du wirklich mehr Performance willst bist du bei diesem Speicher an der falschen Adresse, denn er ist schnell, dann solltest du eher die CPU übertakten das bringt weit mehr. Ich weiß es nicht ganz genau, aber wenn der Speicher zu hoch OC'ed ist wird er ganz sicher: Zu Heiß, wenn du nicht gerade mit LN2 kühlst, was ich für unwarscheinlich halte. 2. Du bekommst auf jeden Fall ein Bluescreen, evtl wird Windows dann auch nicht mehr starten, je nachdem ob die Spannung reicht.

Ich kann zum 4. Punkt nicht wirklich was sagen, da ich Speicher selber nicht übertakte, von daher sieh den 4ten Punkt von mir eher als gut gemeinten Tipp an :)

MFG
 
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1. Also sind die im angegebenen Werte keine maximalen möglichen Werte, sondern die unter denen die Riegel "normal" betrieben werden sollen?

2. Vor einiger Zeit (vor dem Kauf) habe ich bereits versucht herauszufinden wie schnell 2400 vs. 1600 wirklich ist. Am Liebsten wäre mir eine %-Zahl gewesen, die mir aber niemand sagen konnte. Da die Timings bei den 2400 Riegeln ja auch anders (schlechter) sind nehme ich mal an, dass man bei DDR3-2400 im Verhältnis zu DDR3-1600 im Durchschnitt mit weniger als 10% Geschwindigkeitszuwachs rechnen sollte? Kommt das so in Etwa hin?

3. memtest86 würde man zweckentfrendet anwenden. Wie du schreibst, es testet Speicher vorrangig. Die Geschwindigkeitsangabe ist nur Beiwerk. Everest und andere System Analyse Tools möchte ich auf Windows Basis vermeiden, da sich einige Teile sehr tief in das System eingraben und es potentiell instabil und/oder langsamer machen. Ich will nicht den Speicher Tunen und mir dann durch die Messmethode das System wieder langsamer machen. Gibt es kein anderes Tool welches man (á la memtest86) von CD/USB booten kann?

4. Ok, danke für den Tipp. Hier muss ich aber weiter graben da ich mir Instabilität auf diesem Rechner nicht leisten kann (kein Zocken, eher Videobearbeitung, Rendering und Konvertierung).
 
1. Ja, aber nicht sollen, sondern werden.

2. CL10, welche diese Riegel haben sind schon ganz ordentlich für die hohe Taktrate. Kommt drauf an wo der Geschwindigkeitszuwachs gemessen wird. Spiele: so gut wie gar nicht. Anwendungen (Packer, Video-/Bildbearbeitung usw.): Schon bis 10% bei Video würde man schon einiges an Geschwindigkeit spüren 20%+ (kommt auf das Programm an, vorallemdingen Adobe Premiere bzw. After Effects legen ordentlich zu).

3. Man macht sich das System nicht langsamer (sonst würde der PC durch Spiele/Programme auch langsamer werden wegen den Datenmassen die durch den Speicher und den Cache gehen), denn wenn der Computer aus ist ist der RAM leer, da kein Strom da ist kann nichts gespeichert werden (außer im BIOS, aber da schreibt Windows nicht (wäre ja schlimm)), außer man meldet sich erst ab bzw sperrt den Computer und fährt den Computer beim Anmeldebildschirm runter, dann wird die letzte Session geladen und das "Zeug" ist im Prinzip wieder drin.
Doch die Geschwindigkeiten sowie die Latenz sind nicht 100% Korrekt im Windoof Betrieb da der Speicher ja immer in Benutzung ist und den Test teilweise behindert, von daher macht der Boot-Test doch mehr Sinn.
Aber ob es so ein/e Programm/Boot CD gibt weiß ich leider nicht.

4. Würde ich empfehlen :)
 
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Habe jetzt erste Tests gefahren.

Im UEFI sehe ich 3 Profileinstellungen.
1. Disabled (9-9-9-24 1.50V)
2. Profile 1 (10-12-12-31 1.65V)
3. Profile 2 (10-12-12-31 1.65V)

Wo kommen diese 3 Profileinstellungen her? Aus dem XMP?
Gibt es irgendwo Beschreibungen wann man welche einsetzen kann/soll/darf? (bei G.SKILL habe ich jedenfalls nichts gefunden)
G.SKILL- World leading DDR3 computer memory and SSD manufacturer -Products

Profile 1 und 2 unterscheiden sich übrigens nur in den Advanced Timing Control Einstellungen tRRD, tWTR und tRTP durch eine Einheit (= Cycle?).

Die Geschwindigkeiten die memtest86+ misst sind:
1. Disabled - 17174 MB/s
2. Profile 1 - 24483 MB/s
3. Profile 2 - 24484 MB/s

Das alles ohne CPU OC!

Mich würde jetzt wirklich mal interessieren wo diese Profiles (insbesondere das Disabled - vom UEFI selbst?) herkommen und wann man welches einsetzt?
 
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Das erste sieht mit den Werten aus wie ein Standard DDR3-1333-Profil, die anderen beiden scheinen mit höheren Frequenzen zu arbeiten (daher mehr Durchsatz). Am besten findest du per CPU-Z raus, welche Frequenzen und Latenzen bei welchem Profil anliegen. Ich glaube übrigens nicht daran, dass ein Mainboard selbstständig DDR3-2400 einstellt, schon alleine weil dafür die CPUs überhaupt nicht spezifiziert sind.
 
Ich habe jetzt noch etwas in Google gewühlt.

Die Profiles sind als Zusatz im SPD gespeichert (SPD = JEDEC standrad und XMP sind vom Speicherhersteller hinzugefügt). Sinn der Sache ist sicheres (= vom Hersteller vorgesehenes) OC mit minimalem Risiko. Die Mobo (UEFI/BIOS) Hersteller müssen es unterstützen. XMP für Intel und AMP für AMD Plattformen.

Was meinen Speicher angeht, so weiß ich immer noch nicht wann ich Profile 1 oder 2 wählen darf/kann/soll. Profile "Disabled" heißt allerdings dass die standard SPD Werte (JEDEC) für den Speicher benutzt werden (sicher für erstes Hochfahren). Das konnte ich mittels der G.SKILL Seite bestätigen. Ein adäquates Speedtool auf DOS Basis habe ich auch noch immer nicht. memtest zeigt die Speed zwar an, da sie während der Testläufe allerdings gemessen wird bezweifle ich da die von Anfang an über Stunden hinweg konstant bleibt. Für mich sieht es eher so aus als ob sie errechnet sein. Außerdem ist memtest immer noch ein Speicher Testtool und kein Speedtool.

Das erste sieht mit den Werten aus wie ein Standard DDR3-1333-Profil, die anderen beiden scheinen mit höheren Frequenzen zu arbeiten (daher mehr Durchsatz). Am besten findest du per CPU-Z raus, welche Frequenzen und Latenzen bei welchem Profil anliegen. Ich glaube übrigens nicht daran, dass ein Mainboard selbstständig DDR3-2400 einstellt, schon alleine weil dafür die CPUs überhaupt nicht spezifiziert sind.

Alle Frequenzen und Timings finde ich im BIOS (Standard Timing Control und Advanced Timing Control). Wenn ich das BS erst einmal drauf habe werde ich CPU-Z installieren, aber zwecks Auslese der Freq. und Timings brauche ich es nicht. Default wird DDR3-2400 nicht benutzt. DDR3-1333 ist default.
 
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