Weitere Details zu AMDs Vega 10 ergeben nahezu vollstandige, bestatigte Hardware-Daten | 3DCenter.orgDenn durch die (durch AMD höchstselbst) vorgenommenen Einträge kann man nunmehr sicher sagen, das der Vega-10-Chip mit 4 Raster-Engines (und dort jeweils einer Geometrie-Engine), 16 Shader-Clustern pro Raster-Engine und 4 ROPs pro Raster-Engine antreten wird (ergibt dann 64 ROPs für den gesamten Grafikchip). Vega 10 sieht somit (auch) in diesen Punkten exakt so wie Fiji aus – so daß das teilweise eingesetzte geflügelte Wort von "Fiji done right" hier tatsächlich sogar auf alle hauptsächlichen Hardware-Details zutrifft.......Überraschend kommen diese Daten natürlich nicht, man ist auch bisher schon von exakt diesen Daten ausgegangen – aber eine Bestätigung anstelle einer Vermutung zu setzen, ist dann immer noch ein gewisser Unterschied. Offen bleibt somit (theoretisch) nur noch die Anzahl der Textureneinheiten – aber es wäre ein mittleres Wunder, wenn AMD hierbei das Verhältnis von 1:16 zwischen Shader- und Textureeinheiten verläßt und der Vega-10-Chip somit auf etwas anderes als 256 TMUs kommt.....Damit sehen sich Fiji und Vega 10 – bis auf das Speicherinterface – zum Verwechseln ähnlich, wobei selbst das Speicherinterface in dem Sinne gleich ist: HBM1 endet bei 500 MHz, während HBM2 bis zu 1000 MHz Speichertakt ermöglicht – sprich, der höhere Speichertakt kann hierbei die Halbierung des Speicherinterfaces bei Vega 10 wieder ausgleichen. Eingerechnet diesen Punkt sind die Rohleistung von Fiji und Vega 10 taktnormiert (bezogen rein auf den Chiptakt) sogar absolut identisch – womit Vega 10 dazu gezwungen wird, eine etwaige (bzw. zu erwartende) Mehrleistung allein über höhere Taktraten oder/und Zugewinne in der Recheneffizienz pro Takt zu generieren. Und dies wird kein einfaches Brot für Vega 10, denn am Ende geht man normalerweise immer den Weg über mehr Hardware-Einheiten, wenn man eine deutliche Mehrperformance erreichen will.
Genau, also wurde Vega offensichtlich für andere Bereiche konzipiert, und könnte theoretisch effektiver sein.Das würde prinzipiell auch besser skalieren, als ein fetter Vega10, weil die Leerphasen im Schnitt geringer wären, da weniger CUs gefüttert werden müssten.
Bei Vega wurde im Vergleich zu Polaris schon einiges aufgebohrt, z.b. die Geometriepipeline. Es ist mir wirklich ein Rätsel, warum das alles nicht gefruchtet hat.
Meine Aluhut Theorie ist, dass die Architektur im letzten Moment noch auf Computing/Mining umgemodelt wurde, um den Absatz zu maximieren. Die Konsequenzen daraus wären interessant, nämlich dass eine optimierte Variante für Gaming bald kommen könnte.
Das bezieht sich eben nur auf die Einheitenbalance und vom Grundprinzip hat sich da nichts geändert.Das hatte Leo noch vor dem Release von Vega geschrieben:
Weitere Details zu AMDs Vega 10 ergeben nahezu vollstandige, bestatigte Hardware-Daten | 3DCenter.org
Und genau das hat der CB-IPC-Test jetzt noch einmal bewiesen, ein Jahr nach Release von Vega, und verbesserten Treibern.
Genau, also wurde Vega offensichtlich für andere Bereiche konzipiert, und könnte theoretisch effektiver sein.
Falsch ... klein AMD wollte mit Vega 'Radeon Instinct' erstmals eine voll & ganz auf HPC-Computing ausgerichtete GPU Architektur mit HBM2 und ECC anbieten, was voll in die Hosen ging, da AMD keine Erfahrung auf diesem Gebiet hat - im Gegensatz zu Nvidia, welche schon seit Anfang 2016 den 'Tesla' P100 mit 16GB HBM2 einsetzten und schon Jahre zuvor eng mit wichtigen Industrie-Partnern, wie IBM (Power8/9), Mellanox (InfiniBand) für den 300 GB/s NVLink Interconnect und allen grossen Player von HPC-Cluster den Grundstein gelegt haben.
>>> Nvidia Tesla – Wikipedia
Radeon Instinct™ MI25 Accelerator | AMD >> State-of-the-art memory technology: 16GB of HBM2 MEMORY with ECC and HIGH BANDWIDTH CACHE CONTROLLER (HBCC) <<
womit Vega 10 dazu gezwungen wird, eine etwaige (bzw. zu erwartende) Mehrleistung allein über höhere Taktraten oder/und Zugewinne in der Recheneffizienz pro Takt zu generieren.

Oh schon im August....das ist ja früh.
Dafür dass einige hier schon im April mit der neuen Gen gerechnet hatten....
Intel ist aber am Ende bei über 20% pro Kern und Takt angekommen und hat dafür fast 5 Jahre gebraucht.
AMD war eig. schon mit GCN Gen 4 (Polaris) 7-8% schneller pro Takt als GCN Gen 3, dass GCN Gen 5 (Vega) praktisch den gleichen Vorsprung aufweist, deutet auf irgendeine Änderung hin welche sich negativ auswirkt und dann den Schnitt auf das gleiche Niveau runterzieht.
Anfangs war die Hoffnung noch da, dass AMD im Laufe der Zeit die Treiberbits für den DSBR und die neue ROP-Anbindung usw. optimieren wird und teilweise scheint das auch stattgefunden zu haben, im Schnitt selber wirkt sich das aber kaum aus.
Daher die akademische Frage, wo liegt das Problem mit Vega?
Falsch ... klein AMD wollte mit Vega 'Radeon Instinct' erstmals eine voll & ganz auf HPC-Computing ausgerichtete GPU Architektur mit HBM2 und ECC anbieten, was voll in die Hosen ging, da AMD keine Erfahrung auf diesem Gebiet hat - im Gegensatz zu Nvidia, welche schon seit Anfang 2016 den 'Tesla' P100 mit 16GB HBM2 einsetzten und schon Jahre zuvor eng mit wichtigen Industrie-Partnern, wie IBM (Power8/9), Mellanox (InfiniBand) für den 300 GB/s NVLink Interconnect und allen grossen Player von HPC-Cluster den Grundstein gelegt haben.
>>> Nvidia Tesla – Wikipedia
Radeon Instinct™ MI25 Accelerator | AMD >> State-of-the-art memory technology: 16GB of HBM2 MEMORY with ECC and HIGH BANDWIDTH CACHE CONTROLLER (HBCC) <<
Das die Architektur auf zwei Bereiche optimiert ist und nicht nur auf Gaming würde ich mal schätzen.
Und wenn man auch nur einen Funken Ahnung hat (oder bereit wäre sich zu belesen), statt nur Überschriften nach zu plappern, wüsste man, dass der Fehler dort softwareseitig war.So fehlerfrei ist Nvidia anscheid ja auch nicht !? Nvidia Titan V: Angeblich mit Rechenfehler in wissenschaftlichen Anwendungen
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