News Nvidia Rubin: KI-Server sollen mit 45 °C warmem Wasser kühlen

PCGH_Jacky

Community Managerin
Teammitglied
Nvidia stellt eine Flüssigkühlung für künftige KI-Rechenzentren vor. Dabei soll ausgerechnet 45 °C warmes Kühlmittel helfen, Strom- und Wasserbedarf zu senken.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Nvidia Rubin: KI-Server sollen mit 45 °C warmem Wasser kühlen

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Die Technik wäre nicht neu. Warum nicht schon früher so ist die Frage.
Solche Effizienzgedanken kommen anscheinend erst, wenn man 2 Kernkraftwerke zur klassischen Kühlung bräuchte.
 
Ist nichts neues. Aber wäre bestimmt einfach sinnvoller keine Datacenter in Texas, Arizona oder Utah zu bauen...
Die Technik wäre nicht neu. Warum nicht schon früher so ist die Frage.
Solche Effizienzgedanken kommen anscheinend erst, wenn man 2 Kernkraftwerke zur klassischen Kühlung bräuchte.
Geld. Ein Dry Cooler ist in der Anschaffung teuerer als klassische Wasserverdunstungskühler und benötigt auch mehr Energie. Da, dass Wasser durchgepumpt werden muss, anstatt das Wasser zu verspritzen und verdunsten zu lassen. Und natürlich braucht man dann auch stärkere Lüfter die die Luft durch die Radiatoren drücken anstatt nur die Verdunstung zu beschleunigen.
 
Und Lüfter können Kaputt gehen, Verdunstung funktioniert immer. Problematisch stelle ich mir auch die Wartung vor: Ein Rack, dessen unmittelbar gekühlte Stellen 45-55 °C haben, dass also jenseits der Kühlkörper bei 60-70 °C läuft, fasst man nicht mehr mit bloßen Fingern an. Wenn man es mit der Energieeffizienz ernst meint und den Raum, in dem diese massiv Hitze abstrahlenden Dinger stehen, nicht mit 20-°C-Klimaanalgenluft vollpumpt, dann kann man nicht einmal mehr den Raum betreten.
 
dann kann man nicht einmal mehr den Raum betreten.
Bitte? Klar kann man und da lässt man noch Menschen gegen Bezahlung rein. Nackte Menschen natürlich. Der Mitarbeiter der Wartung füllt nicht nur das Verbrauchte Wasser nach sondern lässt auch als Aufguss ein wenig über die glühenden Kühlkörper tröpfeln. Das steigert auch gleichzeitig die Akzeptanz von Rechenzentren um die Ecke.

Sehr interessant, nun stellt sich mir die Frage wie die vorhandene Wärme eventuell noch irgendwie genutzt werden kann. Als echte Prozesswärme sicher zu kalt aber je nach Standort sollte das doch nutzbar sein.
 
Ey, du hast die News nicht gelesen: Es geht darum den Wasserverbrauch auf null zu senken, da ist nichts mit Aufguss!

Nutzung von Rechenzentrenabwärme ist ein viel diskutiertes, aber wenig praktiziertes Thema. Heizen kann man ab 35 °C, aber das funktioniert nur im Winter und Rechenzentren stehen selten im Zentrum eines Dorfs mit Fernwärmenetz. Außerdem schwankt der Heizungsbedarf stark mit der Außentemperatur, die Rechenlast nicht. Warmwasser wäre im Jahresschnitt konstanter, aber da sind selbst "bis zu 55 °C" am Ausgang schon zu wenig, um Salmonellen abzutöten und über längere Strecken auch zu wenig, um 45 °C im Sekundärkreis eines Nutzers zu garantieren. Trocknungsprozesse in der Industrie würden mir noch einfallen. Aber wo wasserintensive Industrie steht, kann man ein Rechenzentrum viel günstiger über Verdunstung kühlen.
 
Zurück