Norwegen bis 2025 weg von Benzin und Diesel?

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Laut Medienberichten planen die Noerweger nun das, was die Niederländer als zu sportlich verbuchen mussten - die Abschaffung von Benzinern und Dieseln bis zum Jahr 2025. In Norwegen stehen die Chancen hier besser, da bereits fast jeder vierte Norweger einen Stromer hat und der Staat diesen Wandel massiv unterstützt.

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Irgendwie heuchlerisch, wenn man bedenkt, dass die durch ihre Vorkommen fossiler Brennstoffe zu einem der reichsten Länder der Erde geworden sind. Pro Kopf sind die meines Wissens sogar mir großem Abstand das Wohlhabendste. Ich nehme an, die vergießen nun auch all ihre Öl- und Gasvorkommen mit Beton?
 
Da könnte sich Deutschland aber ein bisschen etwas abschauen, wir sind ja immer noch ein Entwicklungsland was Elektroautos angeht. Wenn die das wirklich bis 2025 durchziehen, dann aber Hut ab :-o
 
Die Welt verändert sich. Da wo man fossile Brennstoffe entdeckt und massiv ausgegraben hat, wusste man bei weitem nicht so viel wie jetzt.
Was es anrichtet, wieviel wir noch haben und wie man weitermacht.

Viele Länder die auf Rohstoffen "groß" geworden sind, müssen umdenken. Russland muss umdenken wenn ihr Erdgas knapp wird, wir haben hier so gut wie nix mehr (es gibt zwar was, lohnt sich aber nicht - sitze selbst auf Braunkohle in Leipzig wenn ich mich recht erinnere), die Amis müssen auch überlegen was sie machen wenn fraking nicht mehr so profitabel ist. Auch Afrika muss sich umsehen, wenn die Diamanten alle werden (ja ich weiß das es viele Länder sind und nicht alle profitieren da davon - das liegt da aber, fertig).
Das es Europa ist (nach einigen Ländern in Asien), die diesen Schritt geht, ist gut. Wir sollten hier nicht die letzten sein, die was machen.

Die Frage ist eher: schaffen die das?
 
wir sind auch auf einem guten weg denke ich, durch die prämie die man bekommt wenn man einen kauft ist es doch schon eine Überlegung wert. Ich hab es mir auch schon lange überlegt, aber die die mir gefallen oder von der Reichweite her passen waren einfach zu teuer.
 
Die 4000€ sind ein schlechter Witz. Für uns, die "automobilliebenden Deutschen", gibt es doch keine 5 Autos im Angebot. i8 und Tesla kann sich keiner leisten und der Rest ist so ansprechend wie ein Opel Corsa. Wer zudem mehr als 300km am Tag fahren muss, kommt nicht ohne stundenlange Unterbrechung aus. Des Weiteren ist "Fahrspaß" etwas, wovon die Amis in den letzten 20 Jahren nichts gehört haben. Deren Fahrwerke, Tesla mit eingenommen, sind abartig schlecht, da hab ich z.B. keinen Bock drauf. Die Beschleunigung ist auch nur am Anfang sehr geil, denn ab 140km ca. wird der Tasla langsam aber sicher von jedem besser motorisierten Auto überholt.


Kurzum: Zu kurze realistische Reichweite (wenn man ein 400-700PS-Auto hat, fährt man das Teil nicht wie nen Kompaktwagen), Aufladen dauert viel zu lange und das Netz ist nicht breit genug ausgebaut, die Kisten sind viel zu teuer.

Was hilft, ist natürlich der Preis, aber 4000€ egalisieren im besten Fall den Mehrpreis eines Stromers. Es müsste aber draufgezahlt werden, damit die Nachteile ausgeglichen werden. Ich schätze aber mal, dass die Lobby dafür im Bundestag zu stark ist, sofern unsere "Premiummarken" keine reinen Elektroautos anbieten können.
 
Da könnte sich Deutschland aber ein bisschen etwas abschauen, wir sind ja immer noch ein Entwicklungsland was Elektroautos angeht. Wenn die das wirklich bis 2025 durchziehen, dann aber Hut ab :-o

Schonmal in Norwegen gewesen?
Nur mal so, die Norweger sollten sich vom Energieverbrauch mal etwas von uns abschneiden.
Der Energieverbrauch liegt weit über dem Durchschnitt der OECD-Länder, der Stromverbrauch ist mit 8600 Kilowattstunden pro Kopf (Stand 2013) einer der höchsten weltweit.
Quelle:Norwegen – Wikipedia
--> da wird das Licht im Haus 24H am Tag angelassen, weil der Strom so billig ist.

Nu kann man sich fragen, warum ist der so billig.....
Antwort: weil sie einen geografischen Vorteil gegenüber uns (und fast der gesamten Welt) haben, der es ihnen erlaubt 98% ihres Stroms aus Wasserkraft zu beziehen.

Glück für sie, aber dadurch lässt sich Norwegen einfach mal 0 mit Deutschland vergleichen.....vom gesamten Energiebedarf übrigens auch nicht, da sie keine/kaum Schwerindustrie haben.
Also viel Glück und gutes gelingen, in Norwegen kann das faktisch einfach mal klappen. Aber man kann den norwegischen Weg in Deutschland (noch) nicht gehen.
 
Gibt aber auch viele Tage, da müssen die dort oben das Licht gar nicht anmachen, da es nicht dunkel wird ;)

Und bei einer 98% Energieerzeugung aus Wasserkraft, kann man doch auch so viel Energie verbraten wie man will ;)
 
Schon interessant, dass die das durchsetzen können, wo Norwegen doch selbst Vorkommen von Erdöl in der Nordsee hat. Da hätte ich mehr Lobby-Arbeit erwartet.
 
Schon interessant, dass die das durchsetzen können, wo Norwegen doch selbst Vorkommen von Erdöl in der Nordsee hat. Da hätte ich mehr Lobby-Arbeit erwartet.

Erdöl kann man auch super nach extern verschachern... die skandinavischen Länder machens imo genau richtig, viel Investition in Infrakstruktur/Zukunftstechnologie (siehe hier)/Bildung und verkaufen was sie an "schmutzigen" Rohstoffen haben ins Ausland. Bei denen siehts ja einfach mal super aus (abgesehen davon, dass sie wohl ein Immigrations-/Flüchtlingsproblem haben)
 
Man müsste schauen inwieweit der Staat das fördert und vor allem wie lange sowie, wie das Verhältnis von Stromkosten zu Verbrauchskosten ist. Es wäre etwas doof wenn es am Ende so ein Unsinn ohne Boden wird wie bei den Solarplatten der Anschaffungskosten / Sparsamkeitsverhältnis in einem Leben völlig umsonst ist oder so Dämmungsthematik bei Häusern, was mehrheitlich völliger Unfug ist und nur bei Neubau (sofern das richtig gemacht wird) was bringt bzw. dann gäbe es die Lüftungsproblemathik was die meisten nicht hinkriegen geschweige denn verstehen. Will sagen, zuerst bringt man die Meute dazu, sich auf etwas einzuschießen, dann hebt man die Preise. Sieht man ja bei den Diesel hierzulande als die Mehrheit damit fährt. Es sei denn, die norwegische Regierung hat Geld und vergrault bzw. zockt ihre eigene Bevölkerung nicht ab wie hierzulande.
 
Löblich, aber im Grunde zwecklos. Die ganze Subventionierung von Elektrofahrzeugen im Sinne der "Klimarettung" ist eine einzige Farce, wenn man bedenkt, dass die Landwirtschaft und besonders der weltweite, übermäßige Fleischkonsum Faktor Nummer 1 in Sachen Co2- und Methanausstoß ist. Die Belastung durch die Landwirtschaft ist höher als der gesamte weltweite Verkehrssektor (Schiffe, Flugzeuge, Autos).

Das, was wirklich subventioniert werden müsste, ist die Aufklärung der Menschen über diesen Missstand und die Förderung alternativer Ernährungsweisen. Nicht nur in Deutschland. Überall.
 
Wobei allerdings der Mensch auch nur für einen Teil des CO2-Anstieges verantwortlich ist.
Ein großer Teil des CO2 wird freigesetzt, weil sich das Meer erwärmt. Je wärmer das Wasser, desto geringer ist die Speicherung von CO2, gut zu sehen, wenn mal eine Flasche Mineralwasser im warmen Auto lag.
Durch das CO2 und vor allem durch Wasserdampf, was aber noch ein viel größeres Treibhausgas ist wird dann allerdings auch wieder die Atmosphäre und damit auch das Meer noch wärmer werden. Somit hat man da eine wechselseitige Verstärkung - bis wieder ein Gleichgewicht eintritt.

Ein recht großer Teil des CO2s wird allerdings durch Vulkanische aktivitäten freigesetzt. Wobei das weniger die großen Vulkanausbrüche sind, sondern eher die heißen Quellen, Geysire und Mineralquellen, wo ständig CO2 freigesetzt wird: Wer hat Macht uber das Klima?-Die verschwiegenen CO2-Quellen

Wobei ein Anstieg des CO2-Gehaltes ja auch nicht unbedingt schlecht sein muss, weil dadurch das Pflanzenwachstum stark zunimmt.

Zurück zum Thema:
Ein Reduzieren von Verbrennungsmotoren hat natürlich auch noch andere Vorteil im Bezug auf Feinstaub und Stickoxide, siehe VW usw. Allerdings muss dafür erstmal die Infrastruktur her. Warum gibt es z.B. nicht an jeder Tankstelle auch eine Zapfsäule für Wasserstoff bzw ne Ladestation, da hätte man schon ein recht dichtes Netz.
 
Aber zumindest Strom sollte ja kein all zu großes Problem sein. Es ist nur nicht gewollt, denn daran verdienen die Ölkonzerne nichts.
 
Und was hat das jetzt genau mit PC Hardware zu tun???

Aber kommentieren musst du es oder? Anstatt einfach dann nichts dazu zu sagen... Egal.

@Topic
Das ist in Deutschland schwer möglich bis gar nicht, glaube ich. Viele Pendler die bei großen Firmen arbeiten, brauchen halt mehr als eine Reichweite von 300-400km und wie soll das gemacht werden, wenn z.B. bei Firmen mit tausenden Parkplätzen die Leute alle ihr Auto laden? Natürlich kann zu Hause geladen werden, aber wie gesagt, bei Pendlern wird das eng. An sich ist die Entwicklung nicht verkehrt, wobei mir E-Autos vom Sound her einfach nicht gefällt, aber früher oder später wird es eh keine Verbrenner, welche auch immer, mehr geben.
Und ÖL-Konzerne brauchen keine Angst haben, dieser Drecksrohstoff schlummert in so gut wie allem, was uns täglich umgibt.
 
Ich für kommen E-Autos aktuell nicht in Frage. Zum eine können nur die Leute das Auto @home laden die ein Haus haben und zum anderen ist Reichweite viel zu begrenzt. Auch mit einem Tesla kommt man nicht, wenn man 180 fährt.
Und da ist gleich schon der nächste Schwachpunkt. Die Kisten ziehen zwar extrem stark an, an Geschwindigkeit fehlt es ihnen aufgrund der Elektromotoren trotzdem. Da bringt auch eine Systemleistung von 250 PS nichts.
Das nächste zur geringe Reichweite sind die ewig langen Ladezeiten, ich will doch bei 600km Entfernung nicht 4 mal aufladen müssen und jeweils 30 Minuten warten bis die Kisten bei 100% damit ich die nächsten 150 km am Stück fahren kann ... Ich fang jetzt mal nicht davon an wie man mit den Autos im Ausland klar kommen soll ....

Für mich sind E-Auto reine Umweltmarketing und noch extrem weit weg von einsetzbar. Einzig als reine Stadtflitzer oder Elektroroller usw sind die tauglich. Da kommt man mit 150km Reichweite auch eine Woche aus. Man darf mit dem Fahrzeug nur nicht die Stadt verlassen.
 
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