Norwegen bis 2025 weg von Benzin und Diesel?

[...]Für mich sind E-Auto reine Umweltmarketing und noch extrem weit weg von einsetzbar. Einzig als reine Stadtflitzer oder Elektroroller usw sind die tauglich. Da kommt man mit 150km Reichweite auch eine Woche aus. Man darf mit dem Fahrzeug nur nicht die Stadt verlassen.

Punkt 1: Rechtschreibung/Grammatik, ich weiß dass meine auch nicht gerade besser ist, aber wenigstens ist sie leserlich.
Punkt 2: Die "Teslakiste" zieht nicht nur extrem an, auch an Geschwindigkeit fehlt es ihr nicht.
Punkt 3: Du fährst nicht immer 180/200/n
Punkt 4: Die "Kiste" schafft nicht nur 150km am Stück.
Punkt 5: Im Ausland wirst du mit E-Autos teils sogar besser klar kommen als in Deutschland.
Punkt 6: Informier dich besser zu diesem Thema, danke.

Zum besseren Verständnis: Wenn ich von E-Auto rede, dann nur von einem Tesla, alles andere ist Kinderkram.
 
E-Autos sind einfach absolut unpraktikabel.
Die Reichweiten sind viel zu kurz, die Ladezeiten viel zu lang. Selbst wenn die Tankstellen E-Säulen hätten, müsste man dort einige Stunden Pause machen. Und die Auflademöglichkeiten für E-Autos sind im Allgemeinen noch sehr eingeschränkt. Gerade in Großstädten müsste man wegen den ewigen Ladezeiten ganze Straßenzüge mit E-Säulen pflastern. Und wer sagt, dass nicht irgendein Idiot den Stecker zieht oder das Kabel durchschneidet...

Hier in Berlin testen die gerade auf einer Buslinie einen E-Bus, welcher zwar elektrisch fährt, aber auch an einigen Haltestellen per Induktion wieder geladen wird. Sollte es nicht irgendwann bedeutende Fortschritte bei der Akkutechnologie geben, sehe ich elektro-induktiv fahrende Autos als einzig praktikable Lösung. Hat nur den Nachteil, dass man dafür flächendeckend Straßenbau betreiben müsste...
 
Die Reichweiten sind nicht zu kurz. Tesla schafft zwischen 300 und 450km. Im Winter wengier, um die 200km. Das ist aber mit allem drum & dran - Heizung, Anlage an, Gas geben/überholen, Licht, Navi - alles was man sich halt an Verbrauchern einschalten kann.
Prügelt man die Kiste nicht, kann man auch 500km schaffen, das ist aber langweilig - da fährt man im Sparmodus mit "ohne alles" :P

Jede Elektrokarre darf sich aktuell mit Tesla messen und da versagen die praktisch alle. i80 tut es noch.

Warum Norwegen das schaffen könnte?
Erstmal keine Märchensteuer auf die Autos, zweitens - laden ist kostenlos, die Ladestationen sind schon massig vorhanden und auch deren Ausbau juckt die Verbraucher nicht und parken kostet auch nix.
Vergleicht man das mit unseren 4000€, ist es klar warum die Norweger mit Elektroautos fahren und wir nicht.

Tesla wird auch ein paar günstigere Modelle bringen. Die Strategie von Tesla war doch klar - erstmal Fahrspaß und die wohlhabenden Leute mit schnellen Spielzeugen ausstatten die sich trotzdem in der Stadt wohlfühlen - im Gegensatz zu vielen Sportwagen die viel zu tief, zu breit und zu unpraktisch sind weil nix reinpasst. Das Modell für den Massenmarkt steht noch aus.
Und die Leute zahlen gerne. Weil das Auto hinterher so gut wie nix kostet. Unterhalt - da fällt kaum was an, tanken.. äähm laden - kostenlos bzw bei den Strompreisen viel viel billiger als Sprit (gerade in den USA und einigen anderen Ländern wo man keine 30 Cent pro kWh zahlt).
Man zahlt zwar eine kräftige Summe am Anfang, kann sich dann aber gemütlich zurücklehnen und rumfahren. Vor allem das fette Grinsen der Teslafahrer wenn sie an Tankstellen vorbeifahren - es ist unbezahlbar.
 
Da muss aber in Nord-Norwegen noch einiges ausgebaut werden.

Die Reichweiten sind nicht zu kurz. Tesla schafft zwischen 300 und 450km. Im Winter wengier, um die 200km. Das ist aber mit allem drum & dran - Heizung, Anlage an, Gas geben/überholen, Licht, Navi - alles was man sich halt an Verbrauchern einschalten kann.
Prügelt man die Kiste nicht, kann man auch 500km schaffen, das ist aber langweilig - da fährt man im Sparmodus mit "ohne alles" :P

Ja Reichweite pro Ladung, aber nicht Reichweite pro Zeit.

Und die langen Ladezeiten werden sich eine Weile nicht ändern.
 
Die Reichweiten sind nicht zu kurz. Tesla schafft zwischen 300 und 450km. Im Winter wengier, um die 200km. Das ist aber mit allem drum & dran - Heizung, Anlage an, Gas geben/überholen, Licht, Navi - alles was man sich halt an Verbrauchern einschalten kann.
Prügelt man die Kiste nicht, kann man auch 500km schaffen, das ist aber langweilig - da fährt man im Sparmodus mit "ohne alles" :P

Jede Elektrokarre darf sich aktuell mit Tesla messen und da versagen die praktisch alle. i80 tut es noch.

Warum Norwegen das schaffen könnte?
Erstmal keine Märchensteuer auf die Autos, zweitens - laden ist kostenlos, die Ladestationen sind schon massig vorhanden und auch deren Ausbau juckt die Verbraucher nicht und parken kostet auch nix.
Vergleicht man das mit unseren 4000€, ist es klar warum die Norweger mit Elektroautos fahren und wir nicht.

Tesla wird auch ein paar günstigere Modelle bringen. Die Strategie von Tesla war doch klar - erstmal Fahrspaß und die wohlhabenden Leute mit schnellen Spielzeugen ausstatten die sich trotzdem in der Stadt wohlfühlen - im Gegensatz zu vielen Sportwagen die viel zu tief, zu breit und zu unpraktisch sind weil nix reinpasst. Das Modell für den Massenmarkt steht noch aus.
Und die Leute zahlen gerne. Weil das Auto hinterher so gut wie nix kostet. Unterhalt - da fällt kaum was an, tanken.. äähm laden - kostenlos bzw bei den Strompreisen viel viel billiger als Sprit (gerade in den USA und einigen anderen Ländern wo man keine 30 Cent pro kWh zahlt).
Man zahlt zwar eine kräftige Summe am Anfang, kann sich dann aber gemütlich zurücklehnen und rumfahren. Vor allem das fette Grinsen der Teslafahrer wenn sie an Tankstellen vorbeifahren - es ist unbezahlbar.

Will dir gar nicht widersprechen, aber einem Tesla-Fahrer wird das Grinsen auch vergehen wenn sein Akku verschleißt und ebenso die maximale Reichweite und schlimmer noch, wenn dann der Akku getauscht werden muss. Laut dem Link Hier kann das auch gut und gerne 30.000€ kosten, fast der Neupreis eines Modell 3.
 
Ich für kommen E-Autos aktuell nicht in Frage. Zum eine können nur die Leute das Auto @home laden die ein Haus haben ....

Akzeptiert.

Und da ist gleich schon der nächste Schwachpunkt. Die Kisten ziehen zwar extrem stark an, an Geschwindigkeit fehlt es ihnen aufgrund der Elektromotoren trotzdem.

Wer braucht schon hohe Geschwindigkeiten, solange auf Autobahnen nur relativ geringe Durchschnittsgeschwindigkeiten erreicht werden können. In der heutigen Praxis. Die noch "schlimmer" wird in Zukunft. Es gibt wenige Strecken, auf denen wirklich durchgezogen werden kann. Für die Leute reicht m.E. auch ein Tesla.

Das nächste zur geringe Reichweite sind die ewig langen Ladezeiten, ich will doch bei 600km Entfernung nicht 4 mal aufladen müssen und jeweils 30 Minuten warten bis die Kisten bei 100% damit ich die nächsten 150 km am Stück fahren kann ...

Wir sind unseren Diesel mit 1000 km Reichweite gewöhnt. Trotzdem können wir uns ändern. Weil die Treibstoff Versorgung sich de facto ändern wird. In mittlerer Zukunft. Von naher Zukunft zu sprechen wäre unlauter, die kassandrischen Vorhersagen aus den 70ziger, 80ziger und 90ziger Jahren über die Rohöl Vorkommen sind widerlegt.

Doch die Industrie muss frühzeitig umstrukturieren. Für den Markt hat das schon heute Auswirkungen, siehe Umweltzonen, die Messstellen für die Schadstoffe, jede EU Nation kassiert blaue Briefe sobald die Messwerte (insbesondere in den verdichteten Städten) zu hoch sind, irgendwann sind Strafzahlungen fällig, die sind anfangs billig, später werden sie weh tun.

Das ist ein Prozeß, der m.E. nicht mehr umkehrbar ist. Als Autofahrer kann man sich dem entziehen, auf dem Land, ohne Auswirkungen durch Fahrverboten viel länger als im Stadt- oder Pendelbereich.

Deswegen, absolut richtig, viele Autofahrer in Deutschland können das abwarten. Für die betroffenen reglementierten Gebiete wird es aber schon heute zu einem realistischen Szenario, das kaufentscheidend sein kann.

Und viele wollen die Elektromobilität ausprobieren und sogar alltäglich nutzen. Dort sind die Preisrelationen zum Verbrennermotor viel entscheidender. Als irgendwelche Vorurteile gegen vermeintlich unpassende Motor Charakteristika beim Stromer.

Ich fang jetzt mal nicht davon an wie man mit den Autos im Ausland klar kommen soll ....

Wen interessiert das Ausland, wenn ich sowieso nur kurze Reichweiten habe :D und eine Alternative mit herkömmlichem Verbrenner mieten kann? Das sehe ich als dein schwächstes Argument an.

Für mich sind E-Auto reine Umweltmarketing und noch extrem weit weg von einsetzbar. Einzig als reine Stadtflitzer oder Elektroroller usw sind die tauglich. Da kommt man mit 150km Reichweite auch eine Woche aus. Man darf mit dem Fahrzeug nur nicht die Stadt verlassen.

Akzeptiert. Zumindest den ersten Satz, das ist deine Einschätzung.

Ich habe hier vor Ort über Mietfahrzeuge bereits Auto Stromer ausprobiert, da fehlt sich nichts. Wir haben hier eine "gute" Ladestruktur. Für einige Wenige, das muss man klar sagen. Keinesfalls für die Masse. Die Struktur wächst (langsam) mit der Nachfrage, das war nie anders. Egal für welche Mobilitätsform.

Stromer können heute täglich ihre Maximalreichweite nutzbar machen, logisch braucht es dafür die nötigen Ladezeiten. Doch wieviele Stunden fährt der normale Autofahrer am Tag? Realistisch bitte.

Ja klar, verlässt man mit einem E-Auto die Stadt und überschreitet die Dschungelgrenze, landet man direkt im Nirvana bzw. der Service Wüste Deutschlands, oder wie? :rollen:

Zusammenfassung:
Die Infrastruktur in Deuschland ist je nach Gebiet sehr unterschiedlich gut oder schlecht für E-Mobilität der breiteren Masse ausgelegt. Die jetzigen Pioniere, early adopters, Autohändler mit Zulassungen, Firmen, die sich auf das Wagnis einlassen, die Post, die damit Pakete ausfährt ... das alles sind diejenigen Nutzer, die konkrete Erfahrungen sammeln und kommunizieren, auf offiziellem wie informellem, privaten Wege. Das strahlt aus auf die Privatkunden.

Will Norwegen so einen Weg konsequent weitergehen, sind sicher die zuständigen Behörden willens, das erfolgreich zu tun. In Deutschland überwiegt mal wieder die Skepsis, weil wir ein Land sind, bei dem allzugerne der Grundsatz gilt: Alles oder nichts. Wir denken, vor allem in der Politik, allzuoft in einheitlichen Normen, das muss überall, gleichzeitig, für alle bezahlbar so umgesetzt werden. So wird der Keim zum Scheitern in die Wiege gelegt.

Kleinräumig setzen sich Ideen leichter um, Regionen oder Bundesländer starten Initiativen, fördern, werben, schaffen nach und nach die Infrastruktur, dort wo die Erfolgsaussichten am größten sind, die Investitionen am wirtschaftlichsten. Im großen Maßstab zu planen, bedeutet m.M. auch, in kleinen Maßstäben herzeigbare Erfolge zu produzieren.

Ich fahre einen Zweirad Stromer. Mit Kennzeichen und Versicherung. :daumen: Der ersetzt kein Auto. Aber das Ding spart manchen Autokilometer ein. Reichweite schlecht, doch für den Zweck ausreichend. Im Unterhalt (sehr) günstig. Geladen mit hauseigenem Ökostrom (den wir kaufen). Ja, wir fahren auch Fahrrad.

Trotzdem erhalte ich mir angebrachte Kritik. Zum Beispiel an der Kaufprämie für Elektoautos. Das war ein Deal mit der Autoindustrie, damit sich beide Parteien einen Erfolgsorden umhängen können. Und die Verantwortung an die Käufer abschieben, die können jetzt, nun kauft mal. Das ist wieder so eine Verordnung von oben, um die Wirtschaftsumsätze anzukurbeln.

Die Leute kaufen das was sie als erstrebenswert oder vernünftig erachten. Bekommt man keinen Zins auf der Bank, liegen solche Ausgaben für langlebige Güter nahe. Und bei manchen ist das eben ein E-Auto, oft als Zweitwagen. Diesen Sicherheitskauf kann ich gut nachvollziehen. Wir werden unseren Diesel solange halten, wie ohne Fahrverbote nutzbar und ökologisch sinnvoll, die Amortisierung in den allergrünsten Bereich gelangt ist. Ein Diesel an sich ist kein grünes Fahrzeug, wird es nie werden. Doch wenn schon, dann kann man ein böses Erdöl Auto - so meine ich - sinnvoll weiternutzen, öfter stehenlassen und hat im Falle des Falles dennoch ein "gewohntes" Fortbewegungsmittel für lange Strecken, Umzüge mit Anhängerkupplung, Urlaubsfahrten oder ... schnellere Strecken auf der Autobahn.

Könnten wir uns ein E-Auto als Zweitwagen leisten, wäre gekauft. Technisch interessant, ersetzt sofort Öl-Verbrennung, mit Ökostrom zuhause aufladbar. :nicken:

Mir ist bewusst, dass nicht jeder Haushalt die Chance hat, aber irgendwer muss doch anfangen, es "besser" zu machen. Und diesen Leuten einreden, wie schlecht doch ein E-Auto ist mit all seinen vermeintlichen Nachteilen, das bringt zwar die skeptische Haltung wunderbar zum Ausdruck, aber es verändert nichts. Ausser man gehört zu einem sterbenden Autokonzern und will auf Teufel komm raus dessen Sterbephase verlängern.

Der Mensch will Neues im Leben, zahlt dafür einen Haufen Geld, und ausgerechnet beim E-Auto fallen mir nur Ausreden ein?

Bei einer Grafikkarte lege ich diesselben Maßstäbe an: effizienter und leiser Spaß (oder Nutzen) erzeugen. Wie das Elektro Gefährt. :daumen:

P.S. Ein Lob an die Redaktion, auch solche Themen zu bringen. Wir leben selbst in der Hardware Ecke in keiner Blase, an der der Rest der Welt vorbei schwimmt. Die Grundlagen für Hardware sind knallharte Ressourcen, Wirtschaftssysteme, auch Ausbeutung von Rohstoffen, damit wir am Bildschirm Pixelzauber erleben dürfen.
 
Ist ja alles ganz nett, aber nichts geht über einen V8 7.4L Bigblock :D
Allein der Sound macht Gänsehaut :D

Aber mal im Ernst, wir wollen weg von der Atomenergie, wie will man all die kommende E-Autos dann mit Energie versorgen?
Darüber wird gar nicht gesprochen, klar sind die Autos am Ende der Kette umweltfreundlicher, aber der Strom muß ja auch irgendwie produziert werden, der kommt nicht einfach aus der Steckdose!
Das ist für mich alles nur ein Alibi, wenn es wirklich um die Umwelt ginge, frage ich mich warum die Autoindustrie nicht schon lange auf Äthanol umgestiegen ist bis die Solarenergie in eine wirklich sinnvolle Reichweite rückt?
Und dann komplett auf Solarenergie, wenn die Technik es zulässt.
Ach ja stimmt, davon hat ja dann die Mineralöl Lobby nichts. Von diesen Unternehmen sind nun sicher auch schon einige die bei großen Stromlieferanten mit einsteigen.
Umweltschutz ist wichtig, sehr sogar, aber den sehe ich hier nicht wirklich!
 
Zuletzt bearbeitet:
Will dir gar nicht widersprechen, aber einem Tesla-Fahrer wird das Grinsen auch vergehen wenn sein Akku verschleißt und ebenso die maximale Reichweite und schlimmer noch, wenn dann der Akku getauscht werden muss. Laut dem Link Hier kann das auch gut und gerne 30.000€ kosten, fast der Neupreis eines Modell 3.

12000$ für 85kWh Akku.
Und der Preis sinkt rapide, die Technologie entwickelt sich weiter.

Stoff fürs lesen:
2013 Model S Price Increase | Tesla Motors

Das dürfte sich etwa auf demselben Level einpendeln was Wartung von einem Sportwagen in dieser Zeit kostet.
Unsere Jungs hier die hochgezüchtete Z/Nissi fahren, wechseln das Öl alle 5000km, beim Rest siehts nicht besser aus. Was denkste was die Jungs für ihren Fahrspaß blechen.
Der Fahrspaß beim Nismo ist zwar noch höher weil das Teil auch oben rum noch Druck hat und sich in Kurven besser anfühlt. Dafür haben die Jungs aber auch eine laute, brutale Karre vor der jede Oma richtig Angst hat. Tesla kann man ruhig fahren und bei Bedarf zersägt es praktisch alle Sportwagen die man hier so trifft von 0-100.

Akkus werden aber billiger. Sieh dir mal an was die Tesla Roadster machen, die sind "alt" genug um Akkus getauscht zu bekommen. Da gab es auch ein Programm für Akkutausch für 12.000$ - die Leute haben nicht bezahlt, weil die Akkus halt durchgehalten haben.

Ich sags mal so, wer in der Woche keine Strecken über 100km hat und überall tanken kann, wird mit einem Tesla richtig viel Spaß haben.

In Russland installiert der "Russian Tesla Club" auch E-Zapfsäulen an Tankstellen, wenn man Glück hat, kriegt man dort sogar die Ami-Variante für importierte Teslas, denn EU & USA-Modelle unterscheiden sich da.
Das ist natürlich kostenlos.
Wieso?
Na weil die Kunden reingehen, was trinken und was essen. Profit für beide + man hat draussen eine geile Steckdose mit geilen Autos davor, das sorgt für zusätzliche Schaulustige die auch etwas Geld da lassen.
 
Aber mal im Ernst, wir wollen weg von der Atomenergie, wie will man all die kommende E-Autos dann mit Energie versorgen?
Darüber wird gar nicht gesprochen, klar sind die Autos am Ende der Kette umweltfreundlicher, aber der Strom muß ja auch irgendwie produziert werden, der kommt nicht einfach aus der Steckdose!
Das ist für mich alles nur ein Alibi, wenn es wirklich um die Umwelt ginge, frage ich mich warum die Autoindustrie nicht schon lange auf Äthanol umgestiegen ist bis die Solarenergie in eine wirklich sinnvolle Reichweite rückt?
Und dann komplett auf Solarenergie, wenn die Technik es zulässt.
Ach ja stimmt, davon hat ja dann die Mineralöl Lobby nichts. Von diesen Unternehmen sind nun sicher auch schon einige die bei großen Stromlieferanten mit einsteigen.
Umweltschutz ist wichtig, sehr sogar, aber den sehe ich hier nicht wirklich!

Dir ist klar, dass wir derzeit MASSIV Stom ins Ausland exportieren? Tagsüber durch den überschüssigen Solarstrom + unregelmäßig durch Windenergie und nachts durch eine Überkapazität an nicht regelbaren Atom/Kohlemeilern und selbst der Wegfall vom Atomstrom ist verkraftbar durch Gaskraftwerke. Damit könnte man locker alle Privatautos versorgen, indem man teilweise nachts lädt und teilweise tagsüber beim Arbeitgeber/Einkaufen etc.
Und die Autobauer springen darauf nicht auf, weil sie an elektrisch betriebenen Autos nichts verdienen. Die meiste Wertschöpfung geht in den Akku (der nicht in eigener Produktion entsteht) und es gibt viel weniger Verschleißteile und kaum Wartung. Ein Tesla benötigt nur alle zwei Jahr einen kleinen Check vom mobilen Service für 100€ und das wars. Bremsen müsen auch nicht gewechselt werden. Bei jedem Benziner werden pro Jahr mindestens 400€ fällig im Durchschnitt und das ist noch niedrig angesetzt.
 
Will dir gar nicht widersprechen, aber einem Tesla-Fahrer wird das Grinsen auch vergehen wenn sein Akku verschleißt und ebenso die maximale Reichweite und schlimmer noch, wenn dann der Akku getauscht werden muss. Laut dem Link Hier kann das auch gut und gerne 30.000€ kosten, fast der Neupreis eines Modell 3.
Hast du deine Quelle überhaupt gelesen? Das ist kein Akkuverschleißproblem, sondern ein Verarbeitungsfehler bei einem früheren Akkumodell. Der Akku ansich war nach 5 Jahren und 66.000km noch in einem Top-Zustand. Hinzu kommt, dass die Kosten deshalb so hoch sind, weil es noch keinerlei Konkurrenz auf dem Markt gibt - etwa Drittanbieter von Akkus oder Drittwerkstätten, die Akkus reparieren. Tesla ist praktisch Monopolist.

Ach ja stimmt, davon hat ja dann die Mineralöl Lobby nichts.
Niemand investiert innerhalb kurzer Zeit Unsummen in Forschung und Entwicklung, wenn man mit dem etablierten Zeug noch gutes Geld verdienen kann. Die Automobilindustrie wird erst dann entsprechende Techniken parat haben, wenn sie muss (sei es durch staatlichen Druck, ausgehendes Öl oder extrem veränderte Kundenwünsche) - was aber nicht heißt, dass sie nicht heute schön könnte. Das ist btw. in jeder Branche so.

Wenn morgen das Öl alle wäre... was meinst du wie schnell die Technik Fortschritte machen würde?! Wenn es um die Existenz der Industrie und nicht wie heute nur um ein paar Öko-Spielzeuge geht, werden die Ressourcen ganz anders verteilt.
 
Schon sehr interessant. Ich habe hier nur meine Meinung nieder geschrieben. Ein Tesla hört nun mal bei knapp über 200 km/h auf. Auch die Reichweite von 300-450 km wird nur bei niedrigen Geschwindigkeiten erreicht. In Kombination mit 70% Ladung in 30 Minuten werden lange Strecken ein echter "Spaß" Quelle Ich empfinde 200km Reichweite unter Autobahnbedinungen in Kombination mit dem Laden als nicht akzeptabel. Und im Ausland ist die Versorgun sicher nicht besser, wenn man nach Norden fährt vielleicht, nach Süden oder Osten wird schon dünn ... Und warum sollte ich mein schönes Auto gegen irgendein Mietwagen tauschen? Das ergibt keinen Sinn. Ich würde auch gern ein E-Auto fahren, aber nicht bei dem Berg an Nachteilen. Bis jetzt kamen auch keine entkräftenden Argumente.
 
Hast du deine Quelle überhaupt gelesen? Das ist kein Akkuverschleißproblem, sondern ein Verarbeitungsfehler bei einem früheren Akkumodell. Der Akku ansich war nach 5 Jahren und 66.000km noch in einem Top-Zustand. Hinzu kommt, dass die Kosten deshalb so hoch sind, weil es noch keinerlei Konkurrenz auf dem Markt gibt - etwa Drittanbieter von Akkus oder Drittwerkstätten, die Akkus reparieren. Tesla ist praktisch Monopolist.

Ja habe ich und mit meinem Link wollte ich nur auf die Problematik eines "kaputten" Akkus hinweisen. Die Abnutzung die hier in einer Quelle aber erwähnt wurde lässt sich dann aber doch als gut vertretbar bezeichnen, wobei man auch schauen muss wie das mit 10+ Jahren aussieht, weil davon auch abhängt wie Tesla im Gebrauchtwagenmarkt abschneidet. Gute Neuigkeiten sind auch die bereits niedrigeren Akkukosten, die durch die Giga Factory, oder wie die das Teil nennen, bestimmt noch weiter sinken werden. Beim nächsten Autokauf wird Tesla bestimmt eine Rolle spielen, auch wenn sie in einigen Sachen nicht an deutsche Premiumhersteller heran kommen. Doch bis die ihre Aufholjagd beginnen, ist da Tesla schon sicherlich weiter :)
 
Aber kommentieren musst du es oder? Anstatt einfach dann nichts dazu zu sagen... Egal.
Wenn es egal ist, warum hast du dann meinen Post kommentiert? :ugly:

Ich finde, dass man über die Ausrichtung dieser Seite sehr wohl diskutieren kann und sollte. Bei User-News steht ja extra fett dabei, dass es sich dabei um Neuigkeiten in Bezug auf PC Spiele Hardware handeln muss. Die Redakteure selbst scheint das allerdings wenig zu kümmern, wenn man hier solch themenfremde Artikel verfasst, die in ein allgemeines Technik- oder Nachrichtenmagazin gehören, kaum jedoch in die PCGH.
 
E-Autos sind einfach absolut unpraktikabel.
Die Reichweiten sind viel zu kurz, die Ladezeiten viel zu lang. Selbst wenn die Tankstellen E-Säulen hätten, müsste man dort einige Stunden Pause machen. Und die Auflademöglichkeiten für E-Autos sind im Allgemeinen noch sehr eingeschränkt. Gerade in Großstädten müsste man wegen den ewigen Ladezeiten ganze Straßenzüge mit E-Säulen pflastern. Und wer sagt, dass nicht irgendein Idiot den Stecker zieht oder das Kabel durchschneidet...

Hier in Berlin testen die gerade auf einer Buslinie einen E-Bus, welcher zwar elektrisch fährt, aber auch an einigen Haltestellen per Induktion wieder geladen wird. Sollte es nicht irgendwann bedeutende Fortschritte bei der Akkutechnologie geben, sehe ich elektro-induktiv fahrende Autos als einzig praktikable Lösung. Hat nur den Nachteil, dass man dafür flächendeckend Straßenbau betreiben müsste...

Reichweiten viel zu kurz, frag mal die Ölmagnate, die haben sich die Patente sichern lassen für effizientere Akkumulatoren.

Ausserdem gab es mal ein Pilotprojekt das man innerhalb "kurzer Zeit den kompletten Akku tauschen kann" so das man nicht ewig warten muss bis die Zellen aufgelden sind, das Projekt wurde eingestampft aus Mangel an Investoren, jetzt rate doch mal woher der Wind geweht hatte.

Will dir gar nicht widersprechen, aber einem Tesla-Fahrer wird das Grinsen auch vergehen wenn sein Akku verschleißt und ebenso die maximale Reichweite und schlimmer noch, wenn dann der Akku getauscht werden muss. Laut dem Link Hier kann das auch gut und gerne 30.000€ kosten, fast der Neupreis eines Modell 3.

Erstmal besteht der Akku aus vielen 18650 Industriezellen früher noch mit Sony Konions verbaut, man kann wenn man begabt ist die Akkuzellen auch selber tauschen

Aber zumindest Strom sollte ja kein all zu großes Problem sein. Es ist nur nicht gewollt, denn daran verdienen die Ölkonzerne nichts.

Ja Strom, naja da ist das Problem, der Autofahrer möchte es wie beim tanken, da wäre ja die Brennstoffzelle gut, aber die sind sehr teuer und das Problem, Wasserstoff kann man nicht großartig komprimieren, das geht alles auf das Gewicht, ich durfte mal eine Suzuki Burgmann fahren mit Brennstoffzelle und muss sagen, der war nicht agil und die Reichweite war auch nicht gerade super, im Gegensatz zum Verbrenner
 
Löblich, aber im Grunde zwecklos. Die ganze Subventionierung von Elektrofahrzeugen im Sinne der "Klimarettung" ist eine einzige Farce, wenn man bedenkt, dass die Landwirtschaft und besonders der weltweite, übermäßige Fleischkonsum Faktor Nummer 1 in Sachen Co2- und Methanausstoß ist. Die Belastung durch die Landwirtschaft ist höher als der gesamte weltweite Verkehrssektor (Schiffe, Flugzeuge, Autos).

Das Problem beim CO2 Ausstoß von PKW ist nicht so sehr die Menge sondern die die Konzentration auf kleine Flächen, insbesondere Städte, da liegt das Problem. Und das zeigen auch die Messungen in europäischen Städten, vom Smog in Chinesischen Städten wollen wir ja gar nicht reden.

E-Autos sind einfach absolut unpraktikabel.
Die Reichweiten sind viel zu kurz, die Ladezeiten viel zu lang.

Für wen? Für die paar Vertreter die jeden Tag ein paar 100km auf der Autobahn runter reissen, ja für die ist ein E-Auto vielleicht nicht geeignet. Aber für die typischen Wege von gut 80% der Bevölkerung reicht die Reichweite eines heutigen e-Autos für einen Tag locker aus. Und wenn man das Fahrzeug über Nacht lädt spielt es auch keine Rolle ob das 30Min oder 5h dauert - am nächsten Morgen ist er voll.
 
Für wen? Für die paar Vertreter die jeden Tag ein paar 100km auf der Autobahn runter reissen, ja für die ist ein E-Auto vielleicht nicht geeignet. Aber für die typischen Wege von gut 80% der Bevölkerung reicht die Reichweite eines heutigen e-Autos für einen Tag locker aus. Und wenn man das Fahrzeug über Nacht lädt spielt es auch keine Rolle ob das 30Min oder 5h dauert - am nächsten Morgen ist er voll.

Ja, für die allermeisten Berufspendler (auch für mich) wär das Ideal. Nur zu teuer und der Strom aus Kohlekraftwerken. :wall:

Allrad und ein Hängerle über die Wiese ziehen ist auch Essig. :schief:
 
Wobei ja Allrad auch kein Problem sein sollte. Möglich wäre ja sogar ein kleiner Motor für jedes Rat.
 
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