News Noctua: Thermosiphon-Kühler könnte Ende 2026 erscheinen

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Die österreichischen Kühlerexperten von Noctua haben auf ihrer Hausveranstaltung Noctua Vision in Tokio einmal mehr ihren Thermosiphon-Kühler im AiO-Format vorgestellt, welcher ganz auf bewegliche Teile verzichten und 2026 erscheinen soll.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Noctua: Thermosiphon-Kühler könnte Ende 2026 erscheinen

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Wie viel Abwärme schafft das Ding denn im Vergleich zu einer Wakü weg?

Und interessant wäre, wie sich das sinnvoll auf verschiedenene Gehäuse anpassen läßt. Schließlich muß der Radi von dem Gerät ja ganz oben ins Gehäuse.
 
Bis jezt bin ich mit klassischen Kühlern sehr gut gefahren.
Eien AiO scheidn mir eher bei Grafikkarten immer sinvoller als bei GPUs
Hätte aber so oder so auch keine Lust mir ein Monstrum im PC zu bauen welches schwer zu kühlen ist.
 
Wie viel Abwärme schafft das Ding denn im Vergleich zu einer Wakü weg?
Noctua hat im Sommer 2024 zum Thermosiphon gesagt, dass sie eine mit gleich großen bekannten AiOs mindestens vergleichbare Kühlperformance liefern wollen beim fertigen Produkt, der Prototyp (damals) aber davon noch ein gutes Stück entfernt war und dahingehend auch noch "nicht unseren Ansprüchen entspricht".

Wie gut es am Ende wird muss man abwarten, aber das Ziel ist wohl, mit so nem Ding auch kühltechnisch oben mitspielen zu wollen.

Sagen wir mal so, das müssen sie eigentlich auch liefern, denn so ein großes und wohl auch sehr teures Ding einzubauen macht keinen Sinn wenn es performancetechnisch nicht besser ist als ein genauso leiser 50€-Luftkühler bei niedriger Drehzahl.
 
Nicht nur die Kühlleistung muss Stimmen, auch der praktikablen Umgang, vom Einbau über Wartung und Entsorgen muss Nutzer.- und Umweltfreundlich sein.
Das Kühlmittel wird auch nicht ohne sein, mit Wasser werden die es nicht hinbekommen.
Sie werden auch das Problem mit der Diffusion haben und bei Gassen ist das noch ein gutes Stück anspruchsvoller. Wenn nach paar Jahren der Füllstand niedrig ist, ist Eben mal was nach kippen kaum Möglich. Man wird es kaum wieder Dicht bekommen und wie steht es um Gewahren (Material / Gesundheit) die vom Kühler ausgehen aus.
Große Lust hätte ich nicht, bei der Entsorgen noch weitere Kosten zuhaben und es als Sondermüll auf die Kippe zubringen. Und nicht im jeden Land, wird dann Angemessen entsorgt und die Dinger landen neben dem Acker im Graben.
 
Nicht nur die Kühlleistung muss Stimmen, auch der praktikablen Umgang, vom Einbau über Wartung und Entsorgen muss Nutzer,- und Umweltfreundlich sein.
Der Umgang/Einbau ist praktisch 1:1 wie der einer AiO mit der Einschränkung, dass der Radiator immer über der CPU liegen muss da das Kühlmittel* schwerkraftbedingt zurückfließt ohne Pumpe und Wartung existiert keine - das ist ja eben der Vorteil.
Das Kühlmittel wird auch nicht ohne sein, mit Wasser werden die es nicht hinbekommen.
*Das Kühlmittel muss keineswegs irgendwie giftig oder gar gefährlich sein, es muss nur beim passenden Temperaturbereich funktionieren sprich einen funktionalen Siedepunkt, Dampfdruck, Kondensation usw. haben - nebenbei ist sowas unter Umständen durchaus mit Wasser möglich, je nach eingestelltem Umgebungsdruck kann man das auch bei beispielsweise 40°C schon sieden lassen. Andere ungefährlichere Chemikalien bzw. Mischungen (Propanol usw.) sind auch möglich, Wasser ist aber grundsätzlich zu bevorzugen weil es sehr hohe spezifische Wärmekapazitäten und Verdampfungsenthalpie hat. Deswegen ist in Heatpipes beispielsweise einfach Wasser (und Unterdruck) drin.
Sie werden auch das Problem mit der Diffusion haben und bei Gassen ist das noch ein gutes Stück anspruchsvoller.
Anspruchsvoll ist nicht unmöglich. Selbst sehr flüchtige/leicht diffussible Gase mit hohem Druckunterschied sind dauerhaft (für relevante Zeiträume von zweistelligen Jahreszahlen) einsperrbar - siehe heliumgefüllte Festplatten. Das geht natürlich nicht mit Standardkram wie bei AiOs, ist aber technisch alles lösbar. In Heatpipes ist das seit Jahrzehnten so und keinen kümmerts. Weder die Dichtheit noch das innenliegende böse Wasser äähhh Kühlmittel.
 
nebenbei ist sowas unter Umständen durchaus mit Wasser möglich, je nach eingestelltem Umgebungsdruck kann man das auch bei beispielsweise 40°C schon sieden lassen. Andere ungefährlichere Chemikalien bzw. Mischungen (Propanol usw.) sind auch möglich, Wasser ist aber grundsätzlich zu bevorzugen weil es sehr hohe spezifische Wärmekapazitäten und Verdampfungsenthalpie hat. Deswegen ist in Heatpipes beispielsweise einfach Wasser (und Unterdruck) drin.
Für die Aufrechterhaltung des Siphons wird ein gewisser Massenstrom vorausgesetzt. Bei der hohen Verdampfungsenthalpie vom Wasser könnte es lokal zur Sättigung kommen. Ich bezweifle, dass so eine Desktop CPU genug Wärme liefert, um den Effekt in Gang zu bringen.
Ich glaube eher das wird mit Überdruck gelöst, da eignet sich Butan oder Dimethylether schon eher.
 
Nicht nur die Kühlleistung muss Stimmen, auch der praktikablen Umgang, vom Einbau über Wartung und Entsorgen muss Nutzer.- und Umweltfreundlich sein.
Das Kühlmittel wird auch nicht ohne sein, mit Wasser werden die es nicht hinbekommen.
Sie werden auch das Problem mit der Diffusion haben und bei Gassen ist das noch ein gutes Stück anspruchsvoller. Wenn nach paar Jahren der Füllstand niedrig ist, ist Eben mal was nach kippen kaum Möglich. Man wird es kaum wieder Dicht bekommen und wie steht es um Gewahren (Material / Gesundheit) die vom Kühler ausgehen aus.
Große Lust hätte ich nicht, bei der Entsorgen noch weitere Kosten zuhaben und es als Sondermüll auf die Kippe zubringen. Und nicht im jeden Land, wird dann Angemessen entsorgt und die Dinger landen neben dem Acker im Graben.
Das Entsorgen wird nicht so dramatisch sein. Selbst einen Kühlschrank mit dem uralten, und eigentlich nicht mehr zulässigen R600 kann man problemlos abgeben.

Gruß, Fly
 
Nicht nur die Kühlleistung muss Stimmen, auch der praktikablen Umgang, vom Einbau über Wartung und Entsorgen muss Nutzer.- und Umweltfreundlich sein.
Das Kühlmittel wird auch nicht ohne sein, mit Wasser werden die es nicht hinbekommen.
Sie werden auch das Problem mit der Diffusion haben und bei Gassen ist das noch ein gutes Stück anspruchsvoller. Wenn nach paar Jahren der Füllstand niedrig ist, ist Eben mal was nach kippen kaum Möglich. Man wird es kaum wieder Dicht bekommen und wie steht es um Gewahren (Material / Gesundheit) die vom Kühler ausgehen aus.
Große Lust hätte ich nicht, bei der Entsorgen noch weitere Kosten zuhaben und es als Sondermüll auf die Kippe zubringen. Und nicht im jeden Land, wird dann Angemessen entsorgt und die Dinger landen neben dem Acker im Graben.

Nimm es mir bitte nicht übel, aber das hört sich nach dem üblichen Pseudoökoblödsinn, wie die Aktionen gegen Nestle oder Vittel, an.

Kühlmittel hat man auch in Heatpipes und dennoch hat dich das nicht abgehalten, dir einen Rechner zu kaufen, sogar einen verhältnismäßig neuen.

Von daher ist die Sache relativ unproblematisch.
 
FCKW war auch Harmlos...
Aber was ich gut finde ist die Richtung der Beiträge die sie genommen haben und viele gute Argumente geliefert und Respektvoll die Meinung anderer hinterfragen!
Ich hab sehr Schwarz gesehen wie das Projekt verwirklicht wird. Aber es scheint doch das es mit ausreichenden Finanzellenmitteln möglich ist. Leider neigt die Industrie auf Schnell und Billig, was man aber nur bedingt Noctua unterstellen könnte. Ich traue auch Noctua zu das sie ein Rundrum gutes und sicheres Produkt entwickeln und vermarkten.
 
Ich mag es, wenn herkömmliche Kühler auch das Mainboard leicht mitkühlen.
Das ist ja der Nachteil von Wasserpumpen.
Die Kompoenten auf dem Mainboard werden heißer.
Denn da wird keine Luft mehr in nächster Nähe drübergesogen und entlanggeblasen.
In meinem gedämmten System mit wenigen Lüftern nach klassischem Konzept wäre das schlecht.
Vielleicht ist das in den neumodischen offenen Systemen mit Mesh und 9 Lüftern überall ja jetzt anders.
Aber ich mag das nicht.
 
Grundsätzlich muss man sagen reicht ein normaler Luftkühler oftmals aus. Aber auch solche Produkte setzen sich durch. Wenn ich nicht zuletzt ein Gehäuse mit Glasfenster da auf dem Schreibtisch steht gekauft hätte, hätte ich mir viele Umbauten und Sorgen sparen können und einfach den Noctua NH-D15 nutzen. Aber jetzt muss es halt auch irgendwie leuchten und da fallen die meisten Luftkühler leider raus.
 
Das Entsorgen wird nicht so dramatisch sein. Selbst einen Kühlschrank mit dem uralten, und eigentlich nicht mehr zulässigen R600 kann man problemlos abgeben.

Gruß, Fly
R600 ist Butan und das ist so ziemlich das gleiche Gas was in jedem Feuerzeug/Campingkocher ist, minus Geruchsstoff. Das ist schon, zusammen mit R600a Isobutan, das Ersatzkältemittel welches die alten FCKW oder FKW´s in Kühlschränken ersetzt hat. Von der Drucklage her weiß ich jetzt nicht, ob es Noctua auch in diesem Thermosiphon einsetzen könnte. Was auf jeden Fall dagegen sprechen würde, wäre die nötige Füllmenge, wegen Brand/Explosionsgefahr bei Undichtigkeiten. In einem normalen Kühlschrank sind auch nur Füllmengen deutlich unter 100g.
 
Die Füllmenge wäre kein Problem – ich würde mal 1 g oder weniger schätzen, wenn der Kreislauf sinnvoll designed ist. Allerdings müssen PC-Komponenten gewissen Brandvorschriften genügen, "flammhemmend" und "Butan" sind schwer in einem Satz ohne "ganz und gar nicht" vereinbar. Auf technischer Seite spricht schon der Druck dagegen: Das obere Ende typischer Betriebstemperaturen liegt so bei 85-90 °C, der denkbare Worst Case würde sich 120 °C nähern. Das wären mindestens 12 bar; eher bis 25 bar, damit die Kühlung nicht in wirklich kritischen Phasen komplett austrocknet und somit versagt. Einigermaßen DAU- und Beschädigungs-sichere Schläuche in ersterer Größenordnung findet man beispielsweise im Tauchsport. Die sind aber schon viel zu steif, um sie mit Hebelwirkung an einem CPU-Kühler ziehen zu lassen.

Noctua wird eine bei deutlich niedrigerem Druck siedende Flüssigkeit benötigen und die war bislang immer das Problem entsprechender Start-Ups, von denen ich in den letzten Jahrzehnten mindestens ein halbes Dutzend mit immer gleichem Aufbau gesehen habe: Man kann bei 3M zwar problemlos was bestellen, dass die erforderlichen Eigenschaften bei 1 bar bietet. Aber das ist dann leider dermaßen klimaschädlich, dass man das Produkt nur noch an zertifizierte Fachkräfte und nicht an Endkunden verkaufen darf. Diesen Anfängerfehler wird Noctua nicht machen, dafür gucken sie dem geschehen schon lange genug zu und sind als aktuell führender Universal-Passivanbieter auch nicht unter Zugzwang. Aber man darf gespannt bleiben, was sie stattdessen nehmen.
 
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