Das H170-Pro Gaming hat einen M.2/M-Key PCIe 3.0 Anschluss, der mit 4 Lanes angebunden ist. Unterstützt werden die Formfaktoren 22110-2242.
Ganz genau so, wie beim selben Modell mit Z170-Chipsatz. Die 950 Pro passt mit 2280 also rein.
Der Xeon E3-1230 v5 ist keinesfalls "besser". Der i7 6700 ist ein i7 6700K ohne freiem Multiplikator und niedrigerem Takt. Der Xeon ist der 6700 ohne
die interigierte Grafikeinheit. Die wird doch sowieso nicht genutzt, wenn du eine dedizierte, also die GTX 980 Ti drin hast. Und das ist der einzige
Unterschied zwischen den beiden Prozessoren. 275 zu 325€. Du zahlst also 50€ für dieses lächerliche kleine Stück Technik, dass du nicht einmal benötigst.
Ich muss dazu allerdings anmerken, dass Intel mitbekommen hat, dass sich viele den günstigeren Xeon kaufen und hat uns nun einen Strich durch die Rechnung
gemacht, indem der Skylake Xeon nur von Mainboards mit neu eingeführtem C232- und C236-Chipsatz unterstützt wird. Diese Boards sind zu teuer und haben
keine M2-Slots. Das war bis zur aktuellen Generation, Skylake, nicht der Fall. Tja, schade. Das ist mir wohl entgangen, tut mir Leid. (Drecks Intel!?

)
Wenn es top aktuell sein soll, bleibt also nach wie vor die Wahl zwischen Z170 Pro Gaming + i7 6700K (520€) und H170 Pro Gaming + i7 6700 (450€). Beide Boards sind bis auf den Chipsatz und die Tatsache, dass durch den H170-Chipsatz nur RAM bis max. 2133 MHz unterstützt wird, identisch. Zwar ein kleines, aber eben ein Manko. Den i7 6700K und 6700 unterscheiden im Turbo-Modus nur 0,2 GHz. Also 4,2 zu 4,0 GHz. Viele bekommen ihren 6700K nicht mal auf 4,5 GHz und der Unterschied zwischen 4,5 GHz und 4,0 GHz beträgt 11%.
Es gäbe weiterhin die Möglichkeit, einen i7 5775C zu wählen. Dieser ist das wahre Top-Modell der Mainstream-Prozessoren. Er ist der Nachfolger des i7 4790K und nur wenige Monate älter als der i7 6700K. Das Fatale daran ist, dass der 5775C dem 6700K ,gemessen an der reinen Leistung, überlegen ist! Er hat auch eine deutlich stärkere iGPU, die sich mit dedizierten
Grafikkarten a la GTX 750 Ti messen kann. Die neue Generation ist bis auf die Unterstützung von DDR4, das im übrigen nur geringfügig schneller ist als DDR3, ein Rückschritt!
Wenn du oder dein Freund auf DDR4 und einige wenige neuere BIOS-Features keinen Wert legt, wäre der i7 5775C die beste Alternative. M2 Slots gibt es für den Sockel auch, jedoch ist dieser da nur mit 2 Lanes angebunden. In diesem Fall könntest du folgendes Mainboard und DDR3 RAM wählen:
ASUS Z97-Pro Gamer (90MB0KZ0-M0EAY0) Preisvergleich | geizhals.eu EU
G.Skill Value DIMM Kit 16GB, DDR3-1333, CL9-9-9-24 (F3-10600CL9D-16GBNT) Preisvergleich | geizhals.eu EU
Ich, und sicherlich auch du, würden den i7 6700(K) vorziehen. Dass der M2 Slot nicht voll angebunden ist, ist ein zu großes Manko. Der grottige i7 6700K ist dennoch ärgerlich.
Die Ablöse für diesen kommt sogar noch dieses Jahr, im vierten Quartal und heißt Kaby Lake. Auf diesen könnte dein Freund dann upgraden, ohne das Mainboard wechseln zu müssen.
Wenn man den i7 6700(K) dann noch verkauft, bevor jeder weiß, dass Kaby Lake (i7 7700(K)?) draußen ist, ist das preislich vermutlich leicht verkraftbar.
Für ein 5.1 Headset, dass sehr wahrscheinlich schon eine USB-Soundkarte hat, und ein 2.1 Logitech System brauchst du nicht unbedingt eine PCI(e)-Soundkarte oder gar etwas externes. Da würde ich es beim Onboard-Sound belassen.