Neues Drogen-Ranking: Alkohol gefährlicher als Heroin

AW: Neues Drogen-Ranking: Alkohol gefährlicher als Heroin

Mildere Gesetze, wenn es um Marihuana geht, vor allem was das konsumieren anbetrifft!
Hier kann ich dir voll und ganz zustimmen. Auch wenn ich es noch auf weitere Drogen ausweiten würde, da Gesetze der Marke Prohibition zu jedem Zeitpunkt in dem sie eingeführt wurden, immer das genaue Gegenteil erreicht haben von dem, was man damit eigentlich erreichen wollte(ähnliche Wirkung hat man auch mit überhöhten Steuern und Abgaben, siehe Ziggarettenschmuggel und Schwarzarbeit).
YouTube - 40 Years of Failure - The American Drug War
YouTube - Milton Friedman on America's Drug Forum pt.1of3
Besonderst interessant ist hier der Punkt, das während der Zeit der Prohibition in den USA, das Panschen von Alkohol genauso verbreitet war, wie heute das Strecken von Drogen. Hinzu kommt, das (der leider nicht mehr lebende) Milton Friedman diese Zeit selber miterlebt hat, als auch den in den 60er Jahren begonnenen "War on Drugs". Gegen den ist das was hier in Europa abläuft, ein Kaffeekränzchen. Auch an den von Ihm gebrachten Fakten mit Häftlingen, Selbstmorden, etc. hat sich bis heute nichts geändert. Ebensowenig an den immensen Kostenm, die sich von Jahr zu Jahr auch noch steigern, die in keinem Verhältnis zum Erreichten und erreichbaren stehen. Auch das von Friedman gebrachte Argument, das der Konsum von Spirituosen nach der Aufhebung der Prohibition wieder zurückging, lässt sich auch bei Hanf beobachten. Die Niederlande haben, trotz Legalisierung, den niedrigsten Verbrauch in ganz Europa.
Was das erste Video betrifft, so empfehle ich die Stelle ab 2:50. Denn hier sieht man anhand einer Kosten bzw. Preisaufschlüsselung, das trotz der Anstrengungen von Staatswegen her, die Preise von Kokain(und höchstwahrscheinlich auch anderen Drogen) die letzten Jahrzehnte immer weiter gefallen sind. Ähnliche Beobachtung kann man aber nicht nur in den USA machen, sondern auch in Europa.
 
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Naja Zigaretten sind gefährlicher als Heroin, weil es schwieriger ist von Zigaretten runterzukommen als von Heroin. Aber bei Alkohol ist es ähnlich weil es legal ist aber ich würde mal jetzt aus meiner Sicht sagen das weniger Leute Alkohol zu sich nehmen als Zigaretten. Ich habe da einen in meiner Familie der Heroinabhängig war, es ist quatsch zu sagen Alkohol ist gefährlicher weil es Alkohol überall gibt und nicht teuer ist. Bei Heroin spielt das aber ne andere Rolle, deswegen ist das mal schwachsinn.
 
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Jede Art von Sucht ist eigendlich gefährlich, besonders wen die Person labil ist. Da wäre es egal ob es Trunksucht oder Drogensucht ist, andere lasse ich mal raus da die hier auch nicht gefragt sind. Ich denke mal es hängt auch mit dem persönlichen Umfeld / Verhältnissen ab, und natürlich lassen sich beide nicht über einen Kamm scheren
 
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Das Ranking vom Herrn Nutt klingt für mich einleuchtend. Aber was ziehen wir für Schlüsse daraus? Alkohol verbieten? Haschisch legalisieren? Gernerell alle Drogen legalisieren oder alles verbieten?

Der Mensch ist nun mal ein Lebewesen, welches sich seit jeher gern berauscht. Das ist Fakt! Das war vor tausenden von Jahren so und das ist heute noch genau so. Daran ändern auch die aktuell gültigen Gesetze wenig bis gar nichts. Ich denke, man sollte akzeptieren, dass es Menschen gibt, die gerne Drogen konsumieren. Sei es Alkohol (was ja affaik eine Droge ist, egal wie es die Politik betitelt), Zigaretten, Haschisch, Extasy oder Heroin.

Leider machen so einige dieser Drogen erheblich süchtig und/oder zerstören den Körper. Teilweise wird man als Konsument auch eine Gefahr für die Allgemeinheit. Daher sollte man bei der Beurteilung der Drogen diese 3 Dinge beachten.

1. Suchtverhalten
2. Gefahr für den Konsumenten
3. Gefahr durch den Konsumenten

Leider macht diese Einteilung es nicht unbedingt einfacher zu einem Ergebnis zu kommen. Unsere Gesellschaft erlaubt viele Dinge, die bekannter Weise gefährlich sind (z.B. Autofahren, Motorradfahren, Atomkraftwerke), verbietet aber wiederum andere Dinge (um beim Thema zu bleiben: Haschisch). Durch den Auto- und Motorradverkehr sterben jedes Jahr viele Menschen in Deutschland (2009 über 4000!), direkt oder indirekt starben allein durch den Reaktorunfall in Tschernobil zwischen vier- und hundertausend Menschen (von bis zu 900.000 Invaliden ist die Rede, kommt aber auf die Quelle an und wie nah sie der Atomlobbie steht und ist deshalb ein "leicht" hinkender Vergleich aber ihr versteht was ich meine) wohingegen jedoch durch den direkten Haschischkonsum nicht ein einziger starb. Dennoch ist das alles erlaubt... nur Haschisch ist verboten.

Allein die Legalisierung von Haschisch würde neben der Senkung der Kriminalitätsrate mit all seinen positiven Nebeneffekten für die Polizei, die Justiz, die Gefängnisse und ganz besonders für die Betroffenen, auch erheblich viele Steuern in die Kassen des Staates spühlen und zig Arbeitsplätze schaffen. Die Nebeneffekte für die Textilindustrie mit den dann endlich problemlos nutzbaren Hanffasern noch gar nicht mit eingerechnet ;)

Aber ich schweife ab (bin müde und unkonzentriert) und ich weiß auch, dass die Legalisierung von Haschisch und Graß auch Probleme mit sich bringen würde. Außerdem fällt es mir schwer die Grenze zu ziehen, welche Drogen erlaubt und welche verboten bleiben sollten.

Schade, dass in Kalifornien gerade gegen die Legalisierung von Haschisch gestimmt wurde (wenn auch knapp). Das wäre mal interessant geworden :)
 
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Ja bin da ganz deiner Meinung frEnzy … bis hier in Deutschland darüber nachgedacht wird ob Cannabisprodukte legalisiert werden, wird leider mein Leben beendet sein. ;)
 
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Das Ranking vom Herrn Nutt klingt für mich einleuchtend. Aber was ziehen wir für Schlüsse daraus?

Das die derzeitigen Maßnahmen gegen Drogen vor primär im Bereich Alkohol und Nikotin schwächeln?

Die Nebeneffekte für die Textilindustrie mit den dann endlich problemlos nutzbaren Hanffasern noch gar nicht mit eingerechnet ;)

Hanffasern von Rassen ohne hochgezüchteten THC-Gehalt lassen sich problemlos verwenden.
Aber mal ehrlich: Es hat seine Gründe, dass Hanf schon früher nur für Seile und Säcke genommen und Baumwolle für TExtilien bevorzugt wurde...

Aber ich schweife ab (bin müde und unkonzentriert)

womit wir bei den Nebenwirkungen wären :ugly:

und ich weiß auch, dass die Legalisierung von Haschisch und Graß auch Probleme mit sich bringen würde. Außerdem fällt es mir schwer die Grenze zu ziehen, welche Drogen erlaubt und welche verboten bleiben sollten.

Solche Grenzen sind selten einfach zu ziehen. Manchmal sollte man sich auch erstmal darüber Gedanken machen, wie schlimm es denn wäre, wenn die Grenze nicht 100% an der optimalen Stelle liegt.
 
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Also mal was grundsätzliches aus meiner sicht:
Es ist viel Minderjährige viel zu einfach an Alkohol und Zigaretten zu kommen. Ich könnt euch jetzt mindestens 3 Shops/Geschäfte in meine nähe sagen, die mir (14) sowas verkaufen.
Und bei Gras seh ich das große Problem halt im Echorausch, das kann echt gefährlich werden.
 
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Nen Echorausch gibt´s bei Gras nicht. ;)
 
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Nen Echorausch gibt´s bei Gras nicht. ;)
Der Echorausch bei Marihuana ist wissenschaftlich nicht bewiesen. Aber wenn man über nen längeren Zeitraum kifft kann man trotzdem Flashback kommen, ist aber mehr was Psychologisches. Trotzdem ists n Rauschzustand und das ist das Problem, unkontrolliert in nen Rauschzustand zu kommen.
Btw sind das natürlich keine Erfahrungen die ich persönlich gemacht hab.
 
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Btw sind das natürlich keine Erfahrungen die ich persönlich gemacht hab.
Da ich in der Cannabishauptstadt von unserem Bundesland wohne, kann ich aus eigener Erfahrung und der von vielen Freunden und Bekannten sprechen.

Es hat Zeiten gegeben, da war ich vielleicht 7 Tage im Jahr nicht im grünen Bereich, also kann man das schon als längeren Zeitraum bezeichnen.

Jetzt bin ich seit Jahren nüchtern (weil mir grad danach ist) und außer dass manchmal eine Zigarette einen "seltsamen" Geschmack hat, hab ich absolut keine Spätfolgen gespürt.

PS: Sogar mit der Polizei hab ich alles geklärt. :D
 
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Das die derzeitigen Maßnahmen gegen Drogen vor primär im Bereich Alkohol und Nikotin schwächeln?
Ja, das ist klar. Aber was machen wir jetzt daraus? Wie sollte das geändert werden?

womit wir bei den Nebenwirkungen wären :ugly:
:daumen: "Leider" war nur die rein körperliche und geistige Erschöpfung nach einem langen Tag an der Uni und anschließender Familienbetreuung schuld an der Müdigkeit und der miesen Konzentration.

Solche Grenzen sind selten einfach zu ziehen. Manchmal sollte man sich auch erstmal darüber Gedanken machen, wie schlimm es denn wäre, wenn die Grenze nicht 100% an der optimalen Stelle liegt.
Richtig. Aber was für den einen richtig ist, ist für den anderen falsch. Also wonach sollte sich die Grenze richten?
 
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Britische Forscher um deren Kopf David Nutt haben nun eine neue Studie vorgelegt, wonach es, nimmt man die gesellschaftlichen Folgen des Drogenkonsums als Basis, Alkohol bei weitem schädlicher sei als Heroin oder Crack.

"gesellschaftliche folgen" ergeben eben auch was dem Volk leicht zugänglich ist. Währen zum Beispiel: Marijuana/Haschisch leichter zugänglich, weil etwa: legal, würden weniger Menschen zum Alkohol greifen. Man sollte sowieso mMn, wenn man überhaupt Drogen in einem Staat zulässt, abwiegen wie etwa Lustgefühl in Verhältnis zu Schädlichkeit stehen, im Zusammenhang unterschiedlichster Substanzen. Manche chemische Drogen würden da wohl eher schwach abschneiden (sowie auch bei Alkohol).

Sollte, dass wieder ein Versuch sein noch illegale Drogen zu verharmlosen um diese dann in naher Zukunft steuerpflichtig zu legitimieren, würde ich, dass schlecht heißen. Eine insgesamt weltoffenere und sachliche, politische Auseindersetzung fände ich stattdessen besser.
 
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Auf so eine Auseinandersetzung warte ich schon seit Jahren, doch das Einzige was bis jetzt geschehen ist sind Versuche darüber zu reden und selbst diese Versuche sind irgendwie im Sande verlaufen. Falls jemals ernst darüber gesprochen wird, ist Cannabis sowieso die "Einstiegsdroge" und das ist sie nicht, denn nicht jeder Raucher kifft und nicht jeder Kiffer raucht "normale" Zigarretten, oder nicht jeder Mensch trinkt Alkohol! Letztendlich ist es jedem selbst überlassen was er macht! Zumal ein großer Deutscher einmal sagte "Jeder nach seiner Fasson!" daran sollten unsere lieben Politiker mal denken, denn auch eine Besteuerung von Cannabis durch die Legalisierung würde Geld in die Staatskasse spülen und das hat sie eindeutig nötig. ;)
 
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