Neuer Pc immer wieder BSOD - Keine Lösung passt

TRN-88

Schraubenverwechsler(in)
Neuer Pc immer wieder BSOD - Keine Lösung passt

Hallo miteinander,

ich bin neu hier im Forum und habe mich wegen meines Towers angemeldet, der mir leider keine Freude, sondern nur Kopfzerbrechen beschert. In einem anderen Forum konnte mir leider nicht weiter geholfen werden, daher probiere ich es nun bei euch =)..
Seitdem ich ihn zusammengestellt habe, macht er Probleme, nur bin ich langsam mit meinem Latein am Ende. Ich habe Foreneinträge noch und nöcher gewälzt, aber so richtig passt da keine Lösung.

Das Problem äußert sich durch random freezes und BSODs. Mehr dazu später. Ich hoffe, Ihr könnt mir weiter helfen, für jeden Hinweis, bin ich sehr dankbar. Ich hoffe ich habe in der richtigen Kategorie gepostet, ich weiß leider noch nicht so genau, ob es ein Hardware, Software, oder UEFI Fehler ist.
Im Folgenden versuche ich den Fehler so präzise wie möglich zu beschreiben, aber erst einmal zum System.
Verbaut sind folgende Komponenten:

AsRock z77 Pro 3
Intel I5 2500k
MSI R9 280 (Ohne X)
Crucial Ballistix Sport 1333 CL9 2x 8GB / Ebenfalls getestet: 2x 4GB G.Skill F3-10666CL9D-8GBXL
Samsung SSD 830 256GB fürs System
3 weitere Festplatten für Daten usw. (zurzeit abgeklemmt)
Be quite! Pure power BQT L7-630W
Alpenföhn Brocken 2
3 Gehäuselüfter
ASUS DVD Laufwerk
Betriebssystem ist Win 8.1 64 bit

Der Fehler äußert sich so:

Die Probleme mit unregelmäßigen Freezes bestehen seit Anfang an, manchmal ist allerdings für 2 Tage Ruhe, bis alles von vorne losgeht. Dann können es bei 4 Std Nutzung auch schon mal 4 Freezes sein.
Besonders gut lässt sich der BSOD mit MEMTEST provozieren. Meist dauert es keine 2 Minuten und die Kiste schmiert ab.

Ob im Officebetrieb, beim Surfen, oder Zocken (primär CS GO, gelegentlich bf4), manchmal auch, wenn er einfach da steht und nichts tut.
Einen Bluescreen habe ich schon länger nicht mehr gehabt, dieser trat aber auch schon häufiger auf, immer mit anderen Fehlerursachen. Obwohl ich die Erstellung eines minidump files eingestellt habe, wurde bei keinem Bluescreen eines erzeugt.

Um dies zu ändern habe ich bereits die manuelle Erstellung einer Auslagerungsdatei eingestellt (1024 - 8192MB) - Beim Bluescreen heißt es: Es werden einige Fehlerinformationen gesammelt und dann wird kann der Pc neu gestartet werden (0%) und bei 0% bleibt es dann auch. Der PC fährt runter und es wird kein Dumpfile erstellt. Im laufe der Zeit wurden erst 2 Dateien erstellt.

Bei den Freezes läuft es wie folgt ab: das Bild friert ein, der Ton hängt in einer Dauerschleife, bis die USB Ports abgeschaltet werden. Dies bedeutet natürlich auch, Maus und Tastatur reagieren nicht mehr, Status LEDs sind aus, das Bild steht. Die einzige Abhilfe schafft dann nur noch der Resetknopf. Manchmal kommt nach dem Freeze ein BSOD, aber eben nicht immer.


Meine Lösungsversuche waren diese:

Ich habe natürlich schon einiges selber versucht um dem Fehler auf die Schliche zu kommen, leider bisher ohne Erfolg. Neulich habe ich einen Prime 95 Stresstest laufen lassen, bei 100% CPU-Auslastung (lt. Taskmanager)2 Stunden ohne Fehler.
Anschließend habe ich Furmark bei 1920x1080 ohne MSAA laufen lassen. 52 FPS max. Temperatur GPU 75°C.
Im Anschluss den Memtest: Ich habe dazu 8 Tests geöffnet und jeweils 1024MB Arbeitsspeicher eingegeben. Es dauerte keine 2 Minuten, da war der erste Freeze da.
Nach einem Neustart durch betätigen des Resetknopfes habe ich einen weiteren Test gestartet, dasselbe wieder. Und noch ein 3. Mal mit dem gleichen Ergebnis.
Daraufhin habe ich einen der Beiden RAMs herausgenommen und den Test erneut gestartet, mit dem Ergebnis eines Freezes nach 10 Minuten. Den Riegel habe ich dann noch von Steckplatz 1 auf die 3 gesetzt – Freeze. Dann habe ich den RAM getauscht und den zweiten Einzeltest nach selben Muster gestartet, wieder Freeze.
Im Anschluss habe ich nochmals einen PRIME 95 Test angeworfen, der auch nach 5 Minuten mit einem Freeze beendet wurde.

Auf den Hinweis, es könne an einer Inkompatibilität mit den RAMs liegen, habe ich mir GSkill RAMs aus der Kompatibilitätsliste meines MBs bestellt, das Problem jedoch bleibt gleich.

Ein weiterer Fehler, der ab und an auftritt ist, dass der PC das Netzwerk als „Nicht identifiziert“ einstuft. Das tritt nur bei der Nutzung der Onboard Netzwerkkarte auf, eine 2te die ich zu Testzwecken verbaut habe funktioniert einwandfrei. Ich weiß nicht, ob die Fehler zusammengehören, oder ggf. sogar auf einen Defekt des MB hinweisen.

Da ich Win 8.1 bereits zum 4. Mal neu installiert habe, glaube ich kaum noch an einen Softwarefehler, leider habe ich keine Hardware zum Austauschen um diese zu testen. Nach den Neuinstallationen des Systems habe ich zuerst die Intel Chipsatztreiber installiert und dann die restliche Hardware. Alle Treiber sind aktuell und im Gerätemanager werden keine Fehler gemeldet. Ein UEFI Update habe ich auch schon gemacht. Alle Werte im UEFI stehen auf Standard, bzw. Auto. Übertaktet wurde nicht.

Ich hoffe das bietet schonmal eine Grundlage, um den Fehler einzugrenzen.
Vielen Dank schon mal im Voraus und einen schönen Abend.
 
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Hast du schon mal ein bios update durchgeführt bei deinem Asrock board, wenn nicht würde ich mal die spezifikationsliste der gängigen speicher riegel checken ob deine dort aufgelistet sind. Vielleicht liegts daran.hast du irgenwas übertaktet an deinem pc? meld dich.
 
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die Kombination aus RAM tauschen hilft nicht + Nw will nicht so richtig -> vlt. hat das Mutterbrett eine Macke.... oder die CPU (sitzt vlt zu fest oder zu lose oder einfach kaputt)
 
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ein bios update hilft vielleicht schon, ständig wechselnde ram speicher und nich alle boards unterstützen die selben ram riegel.
 
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oder cpu , könnt sein das der anpressdruck wirklich zu hoch ist, hatte ich auch, nur da startete garnix, :-)
 
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Evtl. einmal die RAM-Spannung prüfen und ggf. erhöhen - hatte damals mal Probleme mit einem AsRock und es lag an zu niedriger Spannung.

Ansonsten würde ich mich DOcean anschließen.
 
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Falls alles neu gekauft wurde auf Garantie zurück schicken und ersetzen lassen falls das noch geht. Ich würd bei der CPU und Mainboard anfangen.
 
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Wenn wirklich die Kiste freezt ist es kein Softwarefehler.

Mal mit HD Tune die Smartwerte checken der Festplatte / SSD.
Memtest als Boot-CD herunterladen und durchlaufen lassen (Riegel einzeln Testen!).

Wenn bei Memtest Fehler auftreten ist entweder der RAM kaputt, oder die Einstellungen im Bios/Uefi verkehrt (evtl zu hohe Timings oder Takt, bzw zu wenig Spannung).
Ansonsten könnte das Mainboard auch ein weg haben (CPU eher nicht, sehr sehr selten!). Evtl auch mal ein wenig die RAM Spannung erhöhen (ein Schritt höher).
 
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Soweite diagnosen sind immer schlecht. Meine Haare fangen sich zu streuben. HUHHHH
 
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Richtig riegel einzelnd ausprobieren, einen jeweils drausen lassen und pc starten. Vielleicht liegts auch an den dimm plätzen . Ausprobieren.
 
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Bin trotzdem für ein Bios Update manchmal wirkt das ware wunder.
 
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Oh, das ging aber schnell, vielen Dank schon mal für die Antworten!

@Sleepy771: Bios wurde auf die neueste Version geupdated, RAM wurde entsprechend der AsRock Kompatibilitätsliste ausgetauscht, übertaktet wurde nichts. CPU habe ich gestern ausgebaut und mal geguckt, ob der Steckplatz auf dem MB optisch i.O. ist. Alle Kontakte sehen gut aus, nichts ist verbogen. Es wurde alle neu gekauft, bis auf das Netzteil.

@Axel 1492: Die RAM-Spannung habe ich vom Auto Wert (1,5V- so soll es auch lt. Crucial sein) Auf 1,55V manuell erhöht, ohne Erfolg.

@DOcean: MB wäre jetzt auch mein heißester Tip. Tausche das dann als erstes mal aus und schaue, ob das den Fehler verursacht.
 
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@ Bioschnitzel: Das UEFi vom MB macht es ja möglich direkt im BIOS zu updaten, viel mehr kaputt machen kann ich wohl ohnehin nicht.
 
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Die kompatiblen RAMs habe ich übrigens schon auf allen Steckplätzen vom MB einzeln getestet. Bei jedem mal, ob RAM 1 auf Steckplatz 1,2,3, oder 4, kam es zum Crash. Gleiches gilt für den 2. RAM
 
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@ Bioschnitzel: Das UEFi vom MB macht es ja möglich direkt im BIOS zu updaten, viel mehr kaputt machen kann ich wohl ohnehin nicht.

Das weiß ich, ändert aber nichts an der Tatsache das dein Biosupdate dadurch fehlschlagen kann, da
1. Der PC dabei freezen könnte
2. beim flashen die rom(datei) durch den defekten RAM verändert werden könnte und es im schlimmsten Fall nicht mehr angeht

Bios-Updates bzw Firmware-Updates sollten nur bei einem stabilen System durchgeführt werden.
Nachher ist das Bios zerschossen und das Mainboard ist noch hinüber nur weil der RAM defekt war (bzw nicht stabil waren).
 
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Woran kann es denn liegen, dass der PC sich beim sammeln von Fehlerinformationen im Bluescreen einfach schon bei 0% abschaltet?
 
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Wenn da irgendwas mit dem RAM oder der CPU selbst instabil läuft (was ja scheinbar der Fall ist), kann im Prinzip alles passieren, da das Verhalten dann nicht mehr berechenbar ist. Auch z.B. der beschriebene Effekt, dass das Sammeln von Informationen bei 0% aufhört. Es könnte im Prinzip auch "-17%" da stehen, wenn in der Ram-Zelle, wo die Prozentzahl berechnet wird, gerade ein Fehler auftritt. :ugly: Bei einem instabilen System sind solche Beobachtungen leider nicht von viel Wert.

Ich hab auch keinen guten Vorschlag für dich. Die Dinge, die mir einfallen würden, hast du ja schon probiert. Läuft wohl auf einen Tausch von Mainboard und CPU hinaus. :(
 
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Okay, dann soll es so sein, Probiere zuerst mal ein neues MB, sollte das den Fehler auch nicht beheben, wird es eine neue CPU.

Vielen Dank schon mal, an alle, die mitgeholfen haben =)
 
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Ist vielleicht ein wenig hoch gegriffen, aber hast du schon versucht die Cpu Spannung zufixieren? Oftmals ist sie im UEFI auf Auto eingestellt, und pendelt daher hin und her und geht manchmal zutief was zu Bluescreens etc. führen kann.
 
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