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Neuer Gaming-Rechner

AdahnX

Schraubenverwechsler(in)
Hallo!

Ich stelle mir gerade einen neuen Rechner zusammen. Da bis auf meine Grafikkarte (ATI R9 270) alle Komponenten meines derzeitigen PCs mindestens ca. 7 Jahre alt sind will ich die Gelegenheit nutzen um wirklich alles zu ersetzen und keine alten Komponenten wiederverwerten. Finanzieller Rahmen ist für mich etwa bis 2500€. Den PC benutze vor allem zum spielen (alles querbeet, von Oldies bis zu Sachen wie dem neuen Doom, 70-80 FPS finde ich angenehm, 1080p reicht mir) sowie zum Filme schauen und um Musik zu hören. Ich upgrade meinen Rechner selten, ich gebe lieber jetzt viel Geld aus und erhoffe mir davon eine gewisse Langlebigkeit. Übertakten usw. möchte ich nicht, die Komponenten werde ich selbst zusammenbauen.

Ich habe mir schon verschiedene Testberichte usw. durchgelesen und mir ein potentielles System zusammengesucht welches mir gefällt. Ich bin allerdings ziemlicher Hardwarelaie und wäre froh wenn jemand mit mehr Ahnung meine Auswahl noch einmal überprüfen könnte, insbesondere ob die Komponenten überhaupt zusammenpassen. Ich habe zwar versucht auf all die Details wie Sockel, Größe, Taktfrequenzen und so weiter zu achten aber wie gesagt ich bin ziemlicher Laie... wär schön doof wenn ich jetzt für viel Schotter PC-Teile kaufe die dann nichtmal zusammen funktionieren weil das Mainboard den RAM nicht verträgt oder so etwas ähnliches...

Also das habe ich mir bisher rausgesucht:

Rechner

Einen neuen Monitor (Asus MG248Q, läuft mit max. 144 Hz) habe ich schon gekauft. Da ich vorher noch einen 17-Zoll Röhrenmonitor benutzt habe ist der Unterschied bereits dadurch ziemlich groß...

Sollte ich bei dieser Gehäuse/Komponentenkombi noch zusätzliche Kühlkörper kaufen? Ich habe extra ein Gehäuse mit ein paar Kühlern mehr genommen.

Da ich mit dem PC auch Musik höre und Filme gucke könnte sich auch eine Soundkarte+wirklich gute Kopfhörer lohnen, aber da bin ich unsicher... von Soundkarten habe ich wirklich null Ahnung und da ich bisher immer onboard-Sound genutzt habe habe ich auch überhaupt keinen Vergleich. Wie groß sind die Unterschiede zwischen onboard-Sound und echter Soundkarte?

Ich weiß dass die Grafikkarte eigentlich Overkill ist. Ich habe zu der 1080 gegriffen weil ich wie gesagt hoffe dadurch ne ziemliche Weile nicht mehr nachrüsten zu müssen.

lg und vielen Dank im Voraus, AdahnX
 
Diese Festplatte kommt mir sehr suspekt vor mit ihren 8MB Cache und dem lächerlich hohen Preis. Kann es sein dass das ein Ladenhüter ist? Edit...ok es war eine Notebook-Festplatte :schief: Western Digital WD Blue 2TB Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Der RAM ist deutlich zu teuer und zu langsam: Corsair Vengeance LPX rot DIMM Kit 16GB, DDR4-3000, CL15-17-17-35 (CMK16GX4M2B3000C15R) Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Beim Mainboard musst du wissen welcheFeatures es hat um den stolzen Preis zu rechtfertigen. Falls du es nicht weißt würde ich eher etwas im Bereich 130€ empfehlen ASRock Z170 Extreme4 Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Und beim Netzteil wäre die 500W-Variante besser. Das hat nichts mit Sparen am falschen Ende zu tun, ohne Übertaktung bringst du dein gewähltes System einfach unmöglich über 350W Verbrauch.

Edit
Kann es sein dass du einen CPU-Kühler vergessen hast? EKL Alpenföhn Brocken 2 PCGH-Edition Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Ich hoffe das Gehäuse gefällt dir auch. Nur wegen der Kühlung muss man nicht so eine Monstrosität nehmen. Das geht auch deutlich schlichter Fractal Design Define R5 Black Preisvergleich | Geizhals Deutschland
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Asus Karte ist unnötig und zu teuer. Du kannst eine Palit SuperJetstream für 690€ kaufen, die total leise und kühl ist und den Takt selbst noch nach oben anpassen. Wahlweise auch eine Gamerock oder das Äquivalent von Gainward. Sind alles gute GTX 1080 ;)
Das 600w Netzteil ist oversized. Damit kannst du ja fast 2x die GTX 1080 betreiben. Wenn du sowas nicht vorhast, reichen hier 500w vollkommen aus.
Beim Board kann man auch mal locker 50€ sparen, indem man z.B. ein Fatality von AsRock oder das Z170 Pro Gaming von Asus nimmt.
Beim Z170 Pro Gaming laufen mit dem aktuellen BIOS auch die Corsair Vengeance LPX 3200Mhz sehr gut (hab die Kombi).
 
Moin, willst du denn OCCen? Wenn nein, tut es ein 100€ Board.

Ohne OC tut es auch das E10 400W oder das Cougar GX-S 450.

Beim RAM dann bitte entsprechend, entweder günstigsten 2133er ohne OC oder 3000er bei OC.
Bei dem Budget würde ich statt einer 2,5“ HDD, lieber ne günstige SSD als Dump-Laufwerk.

Kühler für die CPU ist abhängig von OC oder nicht OC. Ohne tuts der Ben Nevis, mit darfs der Macho sein.

Wenn optische Beweggründe vorliegen, wegen dem Window, musst du selbst entscheiden.

Bei der GPU würde ich auch auf Palit oder Gainward setzen, auch wenn EVGA mit gutem Service lockt.
EVGA wäre mit Wakü ne idee, das passt aber glaub ich zu dir vom Bastelaufwand und der Wartung.
 
Danke für die Tipps, ich habe die Liste jetzt angepasst. Die HDD habe ich erstmal ganz rausgenommen, mal schauen ob ich eine andere nehme oder noch eine SSD.

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Optik ist mir egal, das neue Gehäuse hab ich jetzt genommen weil es etwas geräumiger ist als flotus1 Vorschlag.

Ist RAM über 2133 nur zum übertakten sinnvoll? Ich selber werd definitiv nicht übertakten, deswegen wollte ich eine GPU kaufen die schon vom Werk her übertaktet ist.

Bei der GPU hab ich jetzt eine SuperJetstream von Palit/Gainward oder die Zotac-Karte zur Auswahl, aber welche ist sinnvoller wenn ich selbst nicht übertakten will?
 
Beim RAM ist es im Prinzip das gleiche wie mit der Grafikkarte. DDR4-3000 ist schon ab Werk "übertaktet". Du musst theoretisch nur noch das XMP-Profil aktivieren.
Wenn du deine CPU nicht übertakten willst zahlst du zu viel für den CPU-Kühler. Da tut es auch was um 30€.
Das Gehäuse ist schon ein echter Brocken, wenn Platz unterm Tisch vorhanden ist kein Problem. Deine Hardware wird darin vielleicht etwas "verloren" aussehen ;)
 
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