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Neuer 4-Bay NAS als Datenarchiv und Streaming

Kreshnik

Komplett-PC-Käufer(in)
Hallo zusammen,

nachdem ich mir vor knapp einem Jahr den ASUSTOR AS1004-T gekauft hatte und von der Performance alles andere als begeistert war, soll nun ein Ersatz in Form eines Selbstbau-NAS her.

Hier die Checkliste:

1) Was soll das System genau machen?

Grundsätzlich dient der NAS zum einen als Datenarchiv (Fotos, Videos, Musik, Filme, etc.), zum anderen soll von diesem auch die Sachen abgespielt werden, bspw. abgerufen von iTunes oder via Plex für die Filme. Ausgabe wäre dabei TV/PC/Laptop/PS4. Je nachdem wie groß die Preisdifferenz in der Anschaffung ist, würde ich alternativ auch einen kompletten HTPC zusammenbauen, da bspw. mein TV keine .mkv-Dateien abspielen kann.

2) Gibt es besondere Anforderungen an die Hardware?

Da das Gerät gut sichtbar im Wohnzimmer aufgestellt werden wird, sollte das Gehäuse nicht zu hässlich und die Lüftung nicht allzu laut sein :D
Außerdem sollte es 4 HDDs fassen können. Die Platten sind alle verschiedene Desktop-HDDs aus ehemaligen externen HDDs, welches für mich aktuell ausreichend ist, da der NAS nur bei Bedarf angeschaltet wird und ich Backups außerhalb des NAS ablege (externe Backups).
Sehr schön wäre, wenn ich die HW selbstständig anpassen könnte im Sinne von RAM wechseln bzw. den Prozessor, wenn Ersatz oder später doch nochj potentere HW nötig werden sollte :-D

3) Gibt es besondere Anforderungen hinsichtlich Software / Betriebssystem?

Nicht wirklich, ich habe rudimentäre Kenntnisse bzgl. Linux, das wäre also definiv kein Ausschlusskriterium. Wichtig wäre für mich, dass eine Software wie bspw. Plex zur optischen Aufbereitung der Filme dort laufen kann.

4) Was ist der preisliche Rahmen?

Dadurch, dass die HW definitiv potenter sein soll als beim AS1004-T würde ich aktuell 400 - 500€ max. sagen.

5) Wie soll auf das System zugegriffen werden?

Zugriff via TV, PC und Laptop (beides Windows 10) und PS4 (nach Möglichkeit). Administration über das lokale Netzwerk via Browser und/oder Maustatur reicht vollkommen aus, ich brauche keinen Fernzugriff o.ä..

6) Eigenbau oder Komplettsystem?

Aufgrund meiner Erfahrungen mit dem ASUSTOR in der Vergangenheit würde ich aktuell eher den Eigenbau bevorzugen. Sofern es aber Komplettsysteme mit den o.g. Funktionen gibt, bspw. von QNAP oder Synology, wäre ich nicht abgeneigt :D

7) Worauf sollen die Daten gespeichert werden? Wie viel Speicherplatz wird benötigt?

Aktuell sind es 3 Desktop-HDDs (2TB, 2TB, 3TB), es sollte Platz für 4 HDDs sein, Maximaler Gesamtspeicher 16TB+ (bspw. 4x4TB).

8) Wie ausfallsicher soll das System sein?

Stromausfall etc. wäre kein Drama, es werden regelmäßig externe Backups angelegt. Das System läuft nur bei Bedarf.

9) Wie performant soll das System sein?

Performance ist für mich der zentrale Punkt: Ruckelfreies Streaming von HD-Material (Filme, Videos, etc.) sowie Musik bspw. via iTunes sind zentral wichtig.


10) Wie erweiterbar soll der Speicherplatz sein?

Ein 4-Bay NAS mit der o.g. maximal TB-Kapazität sollte bis auf weiteres locker ausreichen:D

Hier wäre eine allererste Idee von mir für einen Selbstbau-NAS:

Gehäuse: Lian Li PC-Q21B Mini-ITX ohne Netzteil schwarz - ITX Gehäuse | Mindfactory.de - Hardware, Notebooks

Netzteil: be quiet! Pure Power L8 300W ATX 2.4 | Preisvergleich Geizhals Deutschland

Mainboard: Gigabyte H310M S2H - INTEL Atom / ITX | Mindfactory.de - Hardware, Notebooks & Software bei

RAM: 8GB Corsair ValueSelect DDR4-2133 SO-DIMM CL15 Dual Kit - SO DDR4-2133 (PC4-17066S) | Mindfactory.de

Aber wie bereits gesagt, sofern ein Komplett 4-Bay NAS den gleichen Zweck erfüllt (mit der entsprechenden Performance), umso besser :D

 

chaotium

BIOS-Overclocker(in)
Und wo ist die CPU?

Und ich hatte ein 2 Bay, dann ein 4 Bay und nun ein selbstbau NAS :D
Ich werde und würde nie mehr ein fertig NAS kaufen.
 

Abductee

PCGH-Community-Veteran(in)
TE
Kreshnik

Kreshnik

Komplett-PC-Käufer(in)
Das versteh ich nicht, soll das Ding ein NAS sein oder willst du damit Videos editieren?

Beim OS könntest du OMV nehmen.
OpenMediaVault - The open network attached storage solution

Wenn du nicht Transcodieren willst könnte man auch eine stromsparendere CPU nehmen.
ASRock J5005-ITX ab €'*'111,85 de (2018) | Preisvergleich Geizhals Deutschland
Ne, was ich meinte war die Aufbereitung in Form einer Mediathek, also um sie über Fernseher Fernseher anzusehen, mit Cover, Metadaten etc.
 

INU.ID

Moderator
Teammitglied
Synology DiskStation DS918+ (4GB RAM): Synology DiskStation DS918+, 4GB RAM, 2x Gb LAN

Als NAS würde ich bei den Anforderungen auch ein klassisches NAS empfehlen, oder (wenn es unbedingt sein muß) eine leistungsfähige aber trotzdem klein und sparsame HTPC-Plattform. Der hier verbaute Intel J4105 (Gemini Lake) Prozessor kann alle Videoformate in Hardware beschleunigen, und hat mit dem passenden Mobo auch eine HDMI2.0-Schnittstelle für 4k/UHD in 60Hz:

ASRock J4105-ITX (90-MXB6N0-A0UAYZ)

Edit: Die Stromversorgung für das Mobo hab ich ganz vergessen:
Salcar 72W Netzteil (12V 6A)
PicoPSU-90 12V DC-DC ATX mini-ITX 0-90W Netzteil

Was genau an der Performance des ASUSTOR ist dir nicht ausreichend? Die CPU ist beim 918+ nämlich deutlich leistungsfähiger, auch kann dieses NAS auf 2 Kanälen parallel Videos bis 4k 30FPS in h.264/h.265 in Echtzeit transcodieren/recodieren (um die 4k-/UHD-Videos auf "schwachen" Endgeräten anzuschauen, die eigentlich keine 4K-Wiedergabe beherrschen). Der RAM ist mit 4GB deutlich größer, und kann genau so noch aufgerüstet werden, wie übr zwei M.2-Steckplätze auch noch M.2-SSDs (für zusätzlichen Lese- und Schreib-Cache) nachgerüstet werden können.

Wie es mit Plex ausschaut weiß ich gerade gar nicht, denke aber schon dass die Software darauf läuft (mal googeln). Ich hatte bis vor kurzen die Synology Video Station Software (die auch Cover und Beschreibung automatisch aus dem Netz nachlädt, und die Filmsammlung auf einer schicken Oberfläche präsentiert) auf meinem NAS laufen, hab sie aber wieder deinstalliert, da mir die Wiedergabe per DLNA bzw. einfach übers Netzwerk völlig ausreichend ist (ich mag hier einfach meine Ordnerstrukturen wie am PC am liebsten^^). Allerdings, sollte Plex auf der 918+ nicht unterstützt werden, gibt es noch andere Leistungsfähige NAS von Synology, auf denen Plex definitiv läuft.

Der Vorteil eines "klassischen" NAS ggü. einem selbst aufgesetzten PC-NAS ist mMn die optimale Ausrichtung auf die entsprechenden Aufgaben. Der Vorteil eines aufgesetzten NAS - wenn man das entsprechende OS nutzt, bzw. die Software entsprechend konfiguriert - ist, dass dieses "PC-NAS" auch als leistungsfähiger HTPC genutzt werden kann, also auch einen vollwertigen Browser/Mediaplyer usw. auf den Bildschirm von zumindest dem direkt angeschlossenen TV bringt (und sogar viele ältere Spiele super darauf laufen).

Geht es allerdings um Zuverlässigkeit, dann würde ich wiederum ein klassisches NAS empfehlen, da hier zb. ein RAID(5) auf einem geschlossenen System mit hoher Wahrscheinlichkeit sicherer/stabiler/zuverlässiger läuft, als ein SW-RAID auf einem PC-NAS.
 
Zuletzt bearbeitet:

Abductee

PCGH-Community-Veteran(in)
Dafür brauchst du keinen i3, dafür reicht auch ein Raspberry.
Normaler Dateizugriff via SMB oder CIF braucht keine dicke CPU.
DLNA oder Abspielgeräte die Transcodieren benötigen sind schon ältere Kaliber.
Jeder mittelklasse SMART-TV der die letzten Jahre verkauft wurde sollte kein Problem haben auf eine plumpe Netzwerkfreigabe zuzugreifen und die Filme selber abzuspielen.
Fürs Transcodieren würd ich aber auch den i3 nehmen.
 
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