Das kommt vor allem auf dein persönliches Geräuschempfinden an. Die DDC gilt tendenziell als etwas hochfrequenter, während die AS-XT eher ein dumpfes Brummen hören lässt. Bei niedriger Drehzahl (DDC) bzw. Schwingfrequenz (AS-XT) kann man beide rein vom Schalldruckpegel her sehr leise betreiben. Das sagt aber nichts über das Spektrum der Schallemissionen und somit über dessen psychoakustische Wirkung aus.
Vor acht Jahren empfand ich persönlich z. B. die AS-XT noch als angenehmer, wenn man damit eine Frequenz ohne Resonanzen gefunden hat und sie gut entkoppelt hatte. Inzwischen liegen mir aber eine ordentlich entkoppelte und leicht gedrosselte DDC-1T oder eine niedertourig laufende D5 mehr, und ich finde sie angenehmer. Mag vllt. schon etwas mit dem Älter werden zu haben, denn obwohl ich hohe Frequenzen eigentlich nach wie gut höre, ändert sich irgendwie eben einfach das Geräuschempfinden. Da eine DDC310 lediglich eine ab Werk gedrosselte DDC-1T ist, gehe ich, ohne bislang eine gehabt zu haben, davon aus, dass sich das übertragen lässt - zumal ich auch eine DDC-1T mit Metallgehäuse besitze die sich geräuschmäßig meinem Empfinden nach nicht von einer normalen DDC-1T unterscheidet. Was sie absolute Lautstärke angeht, ist das aber ohnehin Jammern auf hohem Niveau, denn zumindest sinnvoll runter geregelt sind die genannten Pumpen alle recht leise und können u. U. sogar mit ab Werk extrem leisen Pumpen wie einer Magicool DCP450 oder einer Inno PCPS konkurrieren.
In irgendeiner relevanten Form nennenswerte Kühlleistungseinbußen hast du so oder so nicht durch die Wahl der Pumpe, wenn du nicht grad einen riesigen Kreislauf mit massenweise Strömungsbremsen betreibst. Der Volumenstrom ist für die Kühlleistung in der Regel schon ab einfach zu erreichender Werte kein messbar einschränkendes Kriterium mehr, weshalb es nicht lohnt Pumpen auf Kosten höherer Lautstärke mit mehr Power als nötig zu betreiben.