Ist natürlich machbar. Mein alter Fokus MK1 hat mich auch nahezu nix gekostet.
Nur Haftpflicht, kein Stellplatz, günstige Steuern, günstige Ersatzteile.
Allerdings musste ich in den 7 Jahren auch einiges in den Funktionserhalt investieren. Ohne eine einzige Reparatur komme ich da auf deine Preisangaben aber umso älter ein Auto ist, umso mehr Teile müssen Mal getauscht werden. Zu den üblichen Verschleißteilen kommt vielleicht mal ne Lichtmaschine, Federn, Domlager oder eben mal ein Vorderachsträger. Für den letzten TÜV mussten dann die Schweller getauscht werden.
Hängt natürlich stark von Modell und Ausgangszustand ab. Mein aktueller ist neu genug, dass Reparaturen noch nicht ins Gewicht fallen. Aber der Passat, den ich davor hatte, war auch sehr genügsam. Habe den für 8500 € gekauft und bin ihn dann 15 Jahre gefahren. Aus der Zeit erinnere ich mich an einmal Bremsscheiben (wegen Rost

), zweimal Faltenschlauch, einmal Luftmassenmesser, ein Radlager und beide Federn vorne. Wenn man ne gute Freie hat, ist das nicht viel Geld. Bei Rostlauben sollte man genau prüfen, ob sich Ersatz nicht lohnt.
kasko in einer Großstadt, Stellplatz weil zwingend notwendig, Steuern für einen Diesel, Wertverlust rechne ich 50€/Monat. Kleine Posten wie Ölwechsel, Reifenwechsel und Einlagerung weil kein Platz, TÜV und ab und zu mal waschen summieren sich dann entsprechend auf.
Gut, waschen war in meiner Summe ebensowenig mit drin, wie Wertverlust und Stellplätze in der Stadt sind entweder nicht bezahlbar oder nicht verfügbar. Mit VK, Steuern (für nen Benziner - wtf sollte man Diesel nehmen, wenn man so wenig fährt, dass die Grundbereithaltung irgend eine Rolle bei den Kosten spielt), Wartung, Verbrauchsmaterialien, TÜV und allen, was man an Reifenhandling zahlen muss, wenn man 60 * 60 cm Platz im Keller hat (=nichts), bin ich bei 90 € über die letzten sieben Jahre.
Was ich tatsächlich unterschlagen habe: Reifen. Da werden diesen Herbst acht neue fällig. Wenn ich wieder am oberen Marktende kaufe, sollten das rund 10 € extra umgelegt auf die Nutzungsmonate werden.
Wenn man für etwas Geld bezahlt hat, kostet es gerechnet auf die Nutzungszeit nur kein Geld wenn ich beim Verkauf, dieselbe Summe erhalte. Bei einem normalen Auto ist das unwahrscheinlich.
Hängt davon ab, wie billig die Karre war, als man sie gekauft hat

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Wenn man die gesamte Lebensspanne betrachtet, ist der Wertverlust ein ordentlicher Faktor und bei teuren, hochwertigen/nicht zu reparaturbedürftigen Autos schnell der größte. Aber wenn man aufs Geld achtet, kauft man nicht neu und hochwertig, sondern bestenfalls "oder". Ich hatte von 2004 bis 2019 7500 € Wertverlust. Also rund 42 € im Monat und mit nem Typ 1J oder gar 6N statt nem 3B hätte man sicherlich noch einmal 30-50% weiter runtergehen können. Heute sind die Autopreise gegenüber der Jahrtausendwende zwar gestiegen, aber dafür haben heute auch die Billigheimer sowas wie Rostschutz.
Quick-Recherche ohne Vergleich: Skoda Fabia III, 4-8 Jahre alt, <80000, bei Mobile.de mehrfach für unter 10000 €. Und was man da sieht, sind überteuerte Angebote, die noch nicht weg sind. Wer etwas sucht, sollte so ein Auto für 8000 € schießen können und ist dann 10-15 Jahre versorgt. Haftplicht bei Versicherung über ein Elternteil mit SF20 (aber ehrliche Angabe eines Fahranfängers als Hauptnutzer) gibt es laut Vergleichsportalen für 50 € / Monat, Steuer liegt bei sensationellen 2 € für den gleichen Zeitraum.