Neue Bundesregierung 2025

Aus Sicht der meisten Autofahrer: ja!
Na aus Sicht der meisten Mieter müsste da auch mal was reguliert werden. So bezahlbarer Wohnraum und so.

Nein ich bleibe dabei es muss gerade nicht gesenkt werden.
Da gibt es grundlegend wichtigerer Dinge für die das Geld verwendet wird ausgegeben werden könnte. Aber wir sind ja in Autoschland und da muss natürlich die individuelle Mobilität so günstig sein wie immer. Egal was so los ist auf der Welt.
Ich frage mich manchmal echt was macht diese Bevölkerung wenn es wirklich so richtig krieselt und wir unser priviligiertes Leben nicht mehr leben können.

Hauptsache der Benzinpreis muss gesenkt werden.

Ist doch relativ kurzfristig!
Je nachdem ist der Bezinpreis da eh wieder fast normal oder aber er ist wesentlichhöher, nun macht der Trump ja die Straße von Hormus zu und freut sich das alle in den USA Öl einkaufem, zum Beispiel 3€ da sind 17¢ natürlich eine Entlastung. Aber was soll die Politik dann machen? Oder wenn einfach nicht mehr genug Sprit da ist. Hmmm....
Damit wird der Autofahrer ja gar nicht klarkommen das ihm gesagt wird zum Beispiel nur noch 40l im Monat, mehr gibt es nicht.
Keine Ahnung was im Mai ist aber es sind noch so bummelig 30 Tage.
 
Uns selber trifft die Benzinpreiserhöhung gar nicht so hart. Wir haben einen sparsamen Wagen und der wird nur bewegt wenn meine Frau zur Arbeit fährt und wir einkaufen einmal die Woche. Und noch alle zwei Wochen zu meinen Eltern. Wir hatten vor der Benzinpreiserhöhung das letzte mal getankt. Also vor einigen Wochen. Und der Tank ist immer noch halb voll.

Aber es gibt viele Pendler welche einen längeren Arbeitsweg haben. Die merken die höheren Benzinpreise schon eher.

Wären E-Autos deutlich günstiger, wären die auch schon weiter verbreitet. Aber da wurde von den Herstellern viel falsch gemacht und vom Staat auch.
 
Wären E-Autos deutlich günstiger, wären die auch schon weiter verbreitet. Aber da wurde von den Herstellern viel falsch gemacht und vom Staat auch.
Tricky Situation.
Der Staat als solcher hat (bisher) das Ziel der CO2 Reduzierung.
Ein möglicher Baustein ist, den Individualverkehr auf emissionsärmere Technologie umzustellen.

Künstliche Kaufanreize wie Prämien sehe ich eher kritisch, weil man dadurch maximal Wellenbewegungen kaufen-nichtkaufen wieder der natürlichen Attraktivität schafft und obendrein nur jene fördert, die sich eh ein E-Auto kaufen können oder würden.
Additiv funktioniert das System E-Auto primär und ganz gut nur für jene, die selber Strom produzieren können.
Alle, die sich keine PV Anlage auf das nicht vorhandene Eigenheim setzen lasen können, schauen finanziell blöd aus.

Womit wir beim Kernthema sind.
E-Autos sind zumindest im Verkauf (bei der Herstellung bin ich mir da gar nicht so sicher) meist teurer als Verbrenner, wobei da eine Annäherung entsteht, wobei ich mich nicht ganz sicher bin, ob die E-Autos billiger werden oder die Verbrenner teurer werden :)
Der Gebrauchtwagenmarkt ist noch übersichtlich.
Ganz obendrüber steht aber die Kaufkraft.
Den focus kann man mögen oder auch nicht, für paar Kennzahlen reicht das Blatt:

Da steht das:
  • 25 Prozent möchten weniger als 15.000 Euro für ihr nächstes Auto ausgeben.
  • 56 Prozent haben ein Budget zwischen 15.000 und 50.000 Euro.
  • Lediglich zwölf Prozent planen Ausgaben von über 50.000 Euro – ein Rückgang im Vergleich zu 15 Prozent im Jahr 2025.
Schön, nur berücksichtigt das in keiner Weise, fast 40% der DE Bevölkerung sich nun gar kein Auto mehr leisten kann, weil jene im tendenziellen Niedriglohnsektor bis vor Kurzem Mühlen deutlich unter 10.000 € als gekauft haben.

Das Ziel muss also nicht lauten:

Wie bekomme ich die Verkaufszahlen von E-Autos hoch
sondern
Wie erhöhe ich die Teilhabe an der Mobilität für alle.

Und da war sowohl Ampel-Politik wie auch die jetzige KleinGroko-Politik, sorry, fürn Ar....

Die ökologisch sinnvollste Lösung ist massiver Ausbau ÖPNV und Förderung von Carsharing/Robottaxis und ähnliches, damit gesamtgesellschaftlich der Energieverbrauch runter geht und alle an der Mobilität teilhaben können.
Individualverkehr kann kein Erfolgsmodell sein für demnächst 10 mrd. Menschen oder gar mehr auf dem Planeten.
Das Ziel, noch mehr dann Strom statt Öl ins System zu pumpen ist völlig absurd.
Denn auch PV-Anlagen, Windkraft haben Folgekosten, Entsorgungskosten etc., die wir in Gänze noch überhaupt nicht überrissen haben.
 
Das alle Menschen mit E-Autos fahren wird gar nicht möglich sein. Aber wenn man es schafft Verbrenner deutlich zu reduzieren wäre das schon ganz gut.
 
Das alle Menschen mit E-Autos fahren wird gar nicht möglich sein. Aber wenn man es schafft Verbrenner deutlich zu reduzieren wäre das schon ganz gut.
Na ja, bei emissionsfrei bei Betrieb wird die Luft mit was anderem außer E-Auto recht dünn. :)
Derzeit haben eine PKW-Dichte von roundabout 590 Autos pro 1000 Einwohner.
Zieht man Kinder/Jugentliche bis 18 Jahre und alte Leutz, sagen wir mal ab 85 Jahre überschlägig ab, dann haben wir ca. 900 Autos auf 1000 fahrfähige Einwohner, irgend so was.
Korreliert auch mit den ca. 50 Mio. zugelassenen PKWs (ich rede nicht von Anhängern, Nutzfahrzeuge und sonstiges).

Statistisch gesehen hat also fast jeder Deutsche, der ein Auto fahren darf oder kann auch ein Auto.
Irgendwelche Autosammler mit 1000 KfZ in der Bunkergarage verschmieren hier völlig in der Statistik und sind völlig irrelevant.
Ebenso statistisch irrelvant sind die Hardcore ÖPNVler und Fahrradfahrer.
Auch deren Menge verschwindet in der schieren Bestandszahl der PKWs.

Die Problematik ist also die Anzahl der PKWs, die Motorisierungsart ist dabei völlige Nebensache.

Statistisch ist es Mangels Infos sehr schwer, Korrerlationen herzustellen, somit nur ein Versuch:
Auf die schnelle fand ich
2012: 650.000 km Straßen, 43 Mio. PKWs
2024: 850.000 km Straßen, 49 Mio. PKWs
Wobei, soweit erkennbar, der Zuwachs überwiegend in Wohngebieten - Neuerschließungen stattfand.
BAB und Fern- Und Landstraßen blieben statistisch uninteressant auf ca. 25.000 km mehr.
Wenn man grob so möchte, bewegen sich seit 2012 ca. 6 Mio. mehr PKWS auf nahezu identischer KM-Anzahl an Verbindungsstraßen in 2024.

Wir haben also ein Belastungsthema (Sanierungs-/Instandhaltungskosten) und, da ja dann viele in urbane Bezirke pendeln - ein Parkraumthema.

Bedient man sich der Logik, muss das eigentliche Ziel sein:
Reduzierung des PKW-Individualverkehrs von jetzt fast 50 Mio. auf mind. unter 40 Mio..
Antriebsart ist tatsächlich fast egal, da die Belastung des Systems höhere Kosten und Emissionen verursacht, als der Verlehr selbst (Bau-/Instandhaltung)

Jetzt kann spasshalber mal jemand recherchieren, wie weit seit 2012 der ÖPNV gediehen ist... :ugly:
 
Wären E-Autos deutlich günstiger, wären die auch schon weiter verbreitet. Aber da wurde von den Herstellern viel falsch gemacht und vom Staat auch.
Und deswegen brauchen wir langfristige Lösungen und keine kurzfristigen Klientelgeschenke.
Das ist alles keine kurzfristige Entlastung, das sind langfristige Abhängigkeiten. Die Politik suggeriert jetzt wieder, dass sich der Verbrenner lohnt und der Verbrenner unterstützt wird und die Leute kaufen weiter dicke SUV anstatt kleine E-Autos. Und am Ende freut sich der Fahrer der G-Klasse mit einem Verbrauch vom 15L+ auf 100km.

Wir finanzieren also wie seid Jahrzehnten weiter in Abhängigkeiten anstatt in sinnvolle Alternativen. Ist aber auch logisch wenn wir wiederholt Parteien wählen, die von der Fossillobby bespendet werden und deren Politiker auf tolle Posten bei selbigen warten.

Ich hatte, als ich noch einen 20km Arbeitsweg hatte, tatsächlich über ein E-Bike nachgedacht. Allerdings gibt es entlang der Strecke nur auf den ersten Metern und den letzten Metern einen Fahrradweg. Der Großteil der Strecke hätte also auf der Landstraße zurückgelegt werden müssen während man von LKWs und Autos überholt wird. Mit den öffentlichen hätte ich weit über eine Stunde gebraucht und nach Feierabend wäre ich gar nicht nach Hause gekommen.

Freiheit Auto? Für mich eher nicht. Die freie Wahl des Verkehrsmittels bedeutet für mich eine größere Freiheit, völlig unabhängig davon ob der Liter Sprit 1,50€ oder 2,50 kostet.
 
massiver Ausbau ÖPNV
ÖPNV?
Das ist doch der Quatsch, wo dauernd gestreikt wird.
https://www.br.de/nachrichten/wirts...ahverkehr-hier-geht-am-dienstag-wenig,VGSgAY9 :stupid:



---
2 Monate, 17 ct/l weniger.
Fährt der Durchschnitt nicht ~1.000 km im Monat?
1000km*7l/100km*0,17 €=12 €.

Wenn das mal keine Entlastung auf persönlicher Ebene ist. Wer denkt sich solchen Quatsch aus?



Hat nicht auch jemand mal wieder das "T-Wort" in den Mund genommen? Auf dem Scheiterhaufen ist der aber hoffentlich nicht gelandet. :rollen:
Der letzte kulturelle Beitrag Neulands muss doch um jeden Preis erhalten werden.
 
Mal Abseits der Benzin Senkung. Es soll ja die Möglichkeit für Arbeitgeber für eine Entlastungsprämie geben. Soweit so gut. Gerade hatte ich auf Öffentlicher Dienst News gelesen für Angestellte und Beamte des Bundes wird es das nicht geben. Frühestens mit den Tarifverhandlungen 2027 könnte man da etwas machen.
Da macht sich die Regierung einen schmalen Schuh. Die Wirtschaft soll es richten aber der Bund selber zuckt mit den Schultern.

Btw man kann auch ohne Automobil zur Arbeit kommen. Bin ich auch regelmäßig, ab und an war ich zu bequem oder richtiger zu faul dazu.
Jetzt fahr ich mit Bus und Bahn weil ich nach Hamburg gezogen bin :D
Da ich da auch gewohnt habe muss ich sagen man möchte da gar nicht mit dem Auto im Feierabendverkehr im Ring 2 stecken. 30km Hamburg innerorts in der Zeit hätte ich auch auf der A1 Bremen erreicht.
 
Mal Abseits der Benzin Senkung. Es soll ja die Möglichkeit für Arbeitgeber für eine Entlastungsprämie geben. Soweit so gut. Gerade hatte ich auf Öffentlicher Dienst News gelesen für Angestellte und Beamte des Bundes wird es das nicht geben. Frühestens mit den Tarifverhandlungen 2027 könnte man da etwas machen.
Da macht sich die Regierung einen schmalen Schuh. Die Wirtschaft soll es richten aber der Bund selber zuckt mit den Schultern.
Für viele andere wird es die auch nicht geben:
Vor allem Beschäftigte in kleineren Betrieben, in Branchen mit niedrigen Löhnen oder schwächerer Tarifbindung. Ökonomen wie DIW-Präsident Marcel Fratzscher und IAB-Arbeitsmarktexperte Enzo Weber warnen: Damit könnte ausgerechnet der Teil der Beschäftigten leer ausgehen, der finanzielle Entlastung besonders dringend braucht. "Wer wenig verdient, wird auch wenig entlastet", so Weber.
Quelle: Warum viele bei der Prämie leer ausgehen könnten



Btw man kann auch ohne Automobil zur Arbeit kommen. Bin ich auch regelmäßig, ab und an war ich zu bequem oder richtiger zu faul dazu.
Ich bin früher fast immer mit Bus und Fahrrad zur Arbeit gefahren.

Aber man kann nicht nur von sich auf andere schließen. Deswegen muss das Netz für den ÖPNV weiter ausgebaut werden!
 
Für viele andere wird es die auch nicht geben
Darum geht es dabei nicht. Warum sollte ein Unternehmer diese Prämie zahlen wenn der Arbeitgeber Bundesregierung dieses selber nicht umsetzt für seine eigenen Angestellten?


Es gibt da im übrigen ein weiteres Versagen der Regierung. Die Beamtenbesoldung ist nach dem Tarifabschluss im April 2025 immer noch nicht als Gesetz verabschiedet. Das Innenministerium spricht erneut von man wird dieses Zeitnah umsetzen. Meines Wissen gibt es da nicht einmal eine Vorlage.
 
Darum geht es dabei nicht. Warum sollte ein Unternehmer diese Prämie zahlen wenn der Arbeitgeber Bundesregierung dieses selber nicht umsetzt für seine eigenen Angestellten?
Ist doch genau das selbe wie Verzicht zu predigen und es selber nicht vormachen bzw vorleben.
Hatten wir hier schon mal drüber diskutiert.
Da hattest du das noch verteidigt. ;)

Und das Geringverdiener wieder aussen vor bleiben ist ungerecht und typisch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Btw man kann auch ohne Automobil zur Arbeit kommen.
Mit dem Bus, 3x umsteigen und 2 Stunden Fahrzeit für 30 km?



Diese ÖPNV-Romantik finde ich zuweilen recht nervtötend.
Als würde niemand von selbst auf die Idee kommen können, statt ein teures Auto zu bezahlen eine Monatskarte zum Normalpreis von 60-100 € zu nutzen und alle nur aus "Freude am Fahren" oder solchem Schwachsinn sich so ein teures Ding aufhalsen.



ÖPNV-Ausbau? Der ist hier so schon teuer wie die Sau. Einzelfahrt 3,9 €, im 4er-Pack noch immer ~3 € für das Stadtgebiet.

Wie sieht das wohl aus, wenn der Bus (von hier) häufiger als ganze zwei Mal pro Stunde fährt?
Doppelte Anzahl an Fahrern, Bussen, Verbrauch.

Tagsüber fahren Gelenkbusse gerne mit an einer Hand abzählbaren Fahrgästen durch die halbe Stadt.
Durch noch mehr Fahrten pro Stunde wird das bestimmt nicht besser.
 
Für ihn ist Freiheit wenn er frei wählen kann wie er zur Arbeit kommt.
Bei mir entscheidet die Bahn darüber wie viel ich am Abend dranhänge und wie lange ich nachhause brauche. Ich kann ihn nur beneiden.
Tja, man könnte ja die Kohle für all die Subventionen rund um das Autofahren nehmen und für den Nahverkehr nutzen. Denkst du das Geld dafür fällt einfach vom Himmel, oder was?
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