Neue Abmahnwelle: Popcorn-Time steht im Fokus

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Derzeit macht eine neue Abmahnwelle die Runde, bei der viele Nutzer des Dienstes Popcorn Time und vergleichbaren Apps betroffen sind. Hinter denen steht technisch ein Bittorent-Netzwerk und das macht es den Kanzleien der Rechteinhaber besonders leicht.

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Es wurde lange genug davor gewarnt, darauf hingewiesen, dass hier P2P verwendet wird -> Filesharing mit Upload an andere User -> Abmahnung als gewerbsmäßige Urheberrechtsverletzung.
Es mag ja sein, dass selbst aktuell noch nicht alles bei den legalen Streaminganbietern verfügbar ist (allerdings schon einiges, außer Game of Thrones vielleicht), aber aus dem Grund Filesharen ist auch nicht die Lösung... Mit dem Ausbau der legalen Alternativen und schnellerer weltweiter Veröffentlichung (24h nach TV-Ausstrahlung usw.) sinkt auch das Bedürfnis, was illegal zu ziehen/streamen. Ich habe aktuell Netflix und Amazon Prime (als Student) und die Auswahl ist wahrlich nicht so schlecht, es kommen außerdem immer wieder neue Sachen hinzu. Mit einigen Tricks kann man auch das US-Netflix schauen mit noch größerer Auswahl, vielleicht nicht ganz legal, aber ich zahle ja für den Account. Sicher gibt es nicht die aktuellen Kinoblockbuster, aber man kann ja ein halbes Jahr warten bzw. bei guten Filmen auch ins Kino gehen... Am Kritikpunkt, dass man nicht genau weiß, welcher Anbieter was hat müsste man arbeiten, vielleicht gibt es da Seiten, die das Angebot vergleichen...

Bezüglich Streaming und One-Click-Hostern sieht die Sache bezüglich Abmahnungen etwas komplizierter aus, weil hier ja kein Upload stattfindet -> keine gewerbsmäßige Verbreitung. Somit dürfte der entstandene Schaden deutlich geringer sein. Es ist sicherlich möglich, auch Streaming-Nutzer/Filehoster-Nutzer irgendwie zu belangen (siehe Redtube-Affäre), allerdings ist das deutlich aufwendiger als P2P-Nutzer zu ermitteln, außerdem dürfte dies bei weitem nicht so viel einbringen, evtl. Anwendung der 100€ Deckelung und so (Bin kein Jurist, von daher bitte berichtigen, wenn ich falsches erzähl).
 
Was mich grade ein wenig wundert, da war doch schon mal so ein Fall das popcorntime in der Presse war wegen Abmahnungen und da meinte Doch dann Popcorntime das sie dann quasi nach diesem vorfall einen VPN dazwischen geschaltet haben.
Also haben die einen VPN nun dazwischen oder nicht, weil wenn ja duerfte es doch nicht ganz so leicht sein an die richtigen IP's zu kommen oder ?
 
.. da war doch schon mal so ein Fall das popcorntime in der Presse war wegen Abmahnungen....

Fast genau ein Jahr her... März 2014... suche noch die "Erstmeldung" dazu. Da wurde noch eine weitere Seite "berühmt" cueventa.tv. Ob die danach aber umgestellt HABEN oder NICHT... gewarnt wurde jedenfalls.
EDIT: anwalt
 
Zuletzt bearbeitet:
Was mich grade ein wenig wundert, da war doch schon mal so ein Fall das popcorntime in der Presse war wegen Abmahnungen und da meinte Doch dann Popcorntime das sie dann quasi nach diesem vorfall einen VPN dazwischen geschaltet haben.
Also haben die einen VPN nun dazwischen oder nicht, weil wenn ja duerfte es doch nicht ganz so leicht sein an die richtigen IP's zu kommen oder ?


das funktioniert in dem falle nur wenn der nutzer selber einen vpn dienst nutz. da torrents sich mit allem verbinden was zu passen scheint (nur zum starten wird einen tracker,popcorntime , benötigt um überhaupt nen anfang zu machen), nutz der client aber keinen vpn dienst erfolgt alles über die eigene ip die jeder der den torrent überwacht ohne probleme ermitteln kann :ugly:


edit:
hinzu käme, sollte popcorntime allen traffic über nen vpn laufen lassen, müsste das ding den video stream traffic von dröfzigtausend usern weltwei weiterleiten können ...... :schief:
 
Ich habe mir mal das abmahnarchiv angeschaut. Sex sales. Wie für die Industrie so auch für die Anwälte. Sind ja anscheinend mehr Porno Filme als seriöses Zeug drin.
 
Du meinst sicher "Sex sells" - aber das hab ich in dem Forum gefühlt schon 100 mal falsch geschrieben gelesen :)

Der Laden taucht auch bei jeder Meldung zu Tauschbörsen auf. Da Anwalt zu sein muss zwar Geld bringen, vll, aber der langweiligste Job ever sein... Na immerhin sieht man gut aus dabei -_- .
btw: Wer nutzt heute noch Torrents ?!?
 
Die ist ganz gut: https://www.werstreamt.es/


Ansonsten stimme ich dir voll zu!
Wer heute noch Serien/Filme/Musik saugt, der würde nicht mal 1 Cent dafür bezahlen wollen. (Spotify Premium für 3Monate@99Cent!)

Stimmt es gibt genug andere seriöse Quellen wo man sich bedienen kann wenn man nicht unbedingt " Für lau Fraktion " angehört. " Wenn man sich bei solchen Diensten bedient sollte man die Nutzungsregeln ja gelesen haben und sich dann eben damit anfreunden das es mal ein blaues Auge oder mehr geben kann. Es heißt ja nicht umsonst das wer sich in Gefahr begibt auch darin umkommen kann.
 
warum verdonnern sie nicht die hersteller dieser apps.....bei jedem kack musste drauf schauen ob es legal ist.gibts doch gar nicht,oder:wall:
 
warum verdonnern sie nicht die hersteller dieser apps.....bei jedem kack musste drauf schauen ob es legal ist.gibts doch gar nicht,oder:wall:

Das denke ich mir jeden Tag ... illegale Angebote nutzen ist strafbar, aber illegale Sachen überhaupt erst anbieten...das juckt öffentlichkeitswirksam niemanden:hmm:. Pirate Bay mal außen vor.
btw: Ich hab von der Seite auch noch nie was gehört.
 
kann man die app denn in den offiziellen stores beziehen ? Wird darauf hingewiesen, das man keine Filme streamt, sondern sich über ein P2P Netzwerk runterlädt und weiter verteilt ?

Falls dies nicht der Fall sein sollte, so würde man sich doch wieder in einer rechtlichen Grauzone befinden, oder nicht ?

btw. kenne diese Seite selber auch nicht ^^
 
In der Schweiz ist es so geregelt, dass Nutzer nur belangt werden können, wenn offensichtlich ist, dass das Angebot ein illegales Angebot. Sobald das ganze professionell aufgemacht ist und Geld verlangt wird in einer Preisklasse wie Netflix und Co, kann der Kunde die Verantwortung von sich schieben. Allen voran kann man von einem Laien nicht verlangen, dass er hinter die technische Lösung von Software schaut, ausser er wäre ausgebildeter Software Ingenieur. Woher soll für ein Laien den Unterschied zwischen Netflix und Popcorn Time ersichtlich sein?
 
In der Schweiz ist es so geregelt, dass Nutzer nur belangt werden können, wenn offensichtlich ist, dass das Angebot ein illegales Angebot. Sobald das ganze professionell aufgemacht ist und Geld verlangt wird in einer Preisklasse wie Netflix und Co, kann der Kunde die Verantwortung von sich schieben. Allen voran kann man von einem Laien nicht verlangen, dass er hinter die technische Lösung von Software schaut, ausser er wäre ausgebildeter Software Ingenieur. Woher soll für ein Laien den Unterschied zwischen Netflix und Popcorn Time ersichtlich sein?
Und genau so macht das ja auch Sinn! Solche Regelungen gibts in Deutschland auch zuhauf ("Schutz" des Konsumenten). Aber grade in so einem Bereich, in dem sich kaum einer auskennt, gilt: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht?! :stupid:
 
Naja, mal wieder ne Abmahnwelle ...
Ich sag es mal so, auch schlechte Anwälte müssen ihr Geld verdienen :)
 
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