Netflix verärgert Produzenten: Variable Abspielgeschwindigkeit bei Testkunden

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Wieso Ort und Zeit?
Macht es einen Unterschied ob du ein Bild 6 uhr früh in Dortmund siehst oder um 12 in Leipzig?

In deinem Beispiel ist der Unterschied sicher überschaubar, da in entsprechenden Kunstgalerien die äußeren Einflüsse ähnlich bzw. vergleichbar sind.

Ob ich den geistigen Erguss eines Produzenten jedoch auf der Firmentoilette, in praller Sonne am Strand oder in einem guten Kino konsumiere, macht für mich einen großen Unterschied.

Mit der Abogebühr für Prime, Netflix und co. erwerbe ich aber das Recht das Produkt zu konsumieren. Ob in schwarz-weiß, 640x480, einer anderen Sprache, rückwärts, im Vollrausch oder beim Toilettengang sollte mir frei stehen. Wenn den Produzenten ihre geistigen Ergüsse so wertvoll erscheinen, sollten sie sie nicht auf genannten Plattformen verramschen sondern ausschließlich den Kinos zur Verfügung stellen, damit ihr Machwerk auch entsprechende Kulisse genießen kann.

Autos stehen beispielweise in der Werbung meist vor beeindruckenden Panoramen, in der Realität stehen sie meist vorm Döner in der schmuddeligen Seitengasse...dann kommen sicher auch bald die großen Player der Autoindustrie und schreiben dir vor wo du dein Fahrzeug abstellen darfst, damit es im besten Licht steht...

gleiches gilt für Spiele, in low Settings auf 13 zoll mit 15-20fps ist die Wirkung sicher ne andere als Ultra 4k auf 40 Zoll mit 144fps, am besten die Publisher überlegen Mechanismen wie der von Ihnen gewünschte Konsum zu erfolgen hat und unterbinden das konsumieren auf zu schwacher Hardware...
 
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Wenn dem auch nur ansatzweise so wäre, warum gibt es dann keine Vorgabe für das Medium, Ort und Zeit?

Netflix weiß sehr gut das 95% seiner Inhalte im besten Fall als trash-art bezeichnet werden können, welche nur dazu dienen den Konsumenten zu binden.

Da die eigene Freizeit ein sehr wertvolles Gut ist, müssen sich solche Vereine was einfallen lassen. Picture in Picture oder Splitscreen kommt sicher als nächstes...somit schafft man beim großen Toilettengang auf Arbeit quasi zwei große Kunstprojekte abzuarbeiten...

Schöne Ironie. :daumen:

Ich hätte gerne Ultracut-Versionen, wo auf Vorspann, Einführung und Sideplots verzichtet wird, damit man möglichst schnell beim dritten Akt ist und danach ohne Umwege zum Finale. In der Titelbeschreibung kann dann auch gerne eine kurze Synopsis stehen, welche mit allen Story relevanten Spoilern gefüllt ist. Dann kann ich mich entscheiden. Will ich in 2 Minuten nur die Synopsis lesen, oder mir 15 Minuten Zeit nehmen für den Ultracut. Das reicht dann wohl um die bestellte Pizza rasch herunter zu drücken.

Ich hoffe auch dass das ironisch gemeint war... Ich fass dir mal schnell die Story von Terminator 2 zusammen: Zwei Killerroboter kommen aus der Zukunft, um den Feind des Bösen Supercomputers rückwirkend zu vernichten. Der eine lernt wie ein Mensch zu denken und killt den anderen am Schluß...Ende. Klingt unspannend? Ja, weil die Spannung des Films nicht von dem Plot herrührt, sondern daher wie der Film diese Geschichte erzählt und zur richtigen Zeit Spannung auf und abgebaut wird, coole Dialoge und Szenen zu sehen sind und damals bahnbrechende Effekte. Mal ein Beispiel aus der Musik: Hör dir mal von deinem Lieblingssong nur den Refrain an, dauernd. Oder nur die Einleitung, ohne den ganzen Auf-und Abbau von Spannung dazwischen. Funktioniert nicht.

Ich brauche dieses Feature auch nicht. Aber ich musste schon lachen, bei dem was da alles an phantasielosem, risikoscheuem und meist rein auf kommerz getrimmten Kram veröffentlicht wird, noch von "Werk" zu sprechen. Sollen sie doch froh sein, dann können sie schneller neue Machwerke an den zahlenden Konsumenten bringen, wenn die schneller gucken können.

Wenn die Produzenten mal wirklich wieder Risiko für spannende neue Stories gehen würden und nicht einfach immer irgendwo ne weilere Zahl hochzählen oder ein Buch verfilmen würden, dann hätte ich mehr Verständnis. ABer ich brauche das Feature wie gesagt auch nicht.

Da beißt sich die Katze in den Schwanz: Stell dir vor du hättest deinen Absoluten Lieblingsfilm beschleunigt angesehen, wäre der so überhaupt dein Lieblingsfilm geworden? Wahrscheinlich nicht. Also werden dann die wenigen Top Inhalte auch nur schnell "überflogen", ohne in die Tiefe zu gehen. Warum also Top Inhalte machen wenn sie eh keiner richtig anschaut?

Ja, stimmt. Ist auch schon Sauerei genug. Dass mit einem Filmerwerb natürlich verbunden ist "Kopier das nicht, gib's anderen Leuten nicht umsonst und bitte nicht öffentlich vorführen" - ok. Verständlich und akzeptabel. Aber da sollte es allmählich auch mal aufhören. Wenn ich ein Auto kaufe, darf ich die Reifen dranschrauben, die ich will. Wenn ich ein Notenblatt erwerbe - dass ja auch "Geistiges Eigentum" enthält, kann ich die Musik auch klampfen, wie es mir beliebt, ohne dass ein Muskiproduzent hinterm Busch hervorspringt und mich unter Gewaltandrohung zur korrekten musikalischen Bedienung der Instrumente anhält.

Du darfst rein rechtlich auch auf dein Auto nicht einfach das draufschrauben was dir gefällt, nur letztlich das was dem TÜV gefällt. :D
Und ein Musik Stück darfst du gern so interpretieren, wie du willst. Nur darfst du nicht ohne Genehmigung das Werk eines anderen ändern. Und wenn du Songs eines anderen öffentlich aufführst, musst du trotzdem eine Gebühr bezahlen, solange der Erschaffer nicht schon 70 Jahre in der Waagerechten liegt.

Meine Meinung dazu: Wer dieses Feature tatsächlich braucht um alle Inhalte schnell ansehen zu können versteht meist eh nix vom Film und wird auch richtig gute Filme nicht genießen, und eher Transformers zu seinen Lieblingsfilmen zählen. Und daher: Diese Minderheit kann man ruhig ignorieren und ihnen ihr Feature lassen.

Edit: Noch hinzufügen möchte ich folgendes: Zeit ist eine Ressource die wir nicht vermehren können. Ein Tag hat 24 Stunden.. Basta. Warum also im Schnelldurchlauf irgendwelche Grottigen Serien anschauen und die Zeit so dadurch zu verplempern? Lieber schaue ich mir zum 100sten mal meinen Lieblingsfilm an um auch noch den letzten Rest davon zu verstehen, als mir die Zeit mit Stumpfsinn zu versemmeln! Das gleiche gilt für Spiele und Musik. Lieber ein geiles Spiel das zwanzig Stunden fesselt als ein Riesen Open World Game mit 200 Stunden lahmarschigem Füllmaterial.
 
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also ich kann bei meinem Plex Media Player und VLC Media Player die Geschwindigkeit regeln wie ich will ¯\_(ツ)_/¯
 
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Ich finde 125-150% Geschwindigkeit noch gut anschaubar, also warum nicht. Man hat vielleicht nicht immer viel Zeit und versucht eine Serie z.B. während der Busfahrt zur Arbeit zu schauen. Ich finde die Option gut, nutzen muss man sie ja nicht, wenn man sie nicht will.
 
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Du darfst rein rechtlich auch auf dein Auto nicht einfach das draufschrauben was dir gefällt, nur letztlich das was dem TÜV gefällt. :D
Und ein Musik Stück darfst du gern so interpretieren, wie du willst. Nur darfst du nicht ohne Genehmigung das Werk eines anderen ändern. Und wenn du Songs eines anderen öffentlich aufführst, musst du trotzdem eine Gebühr bezahlen, solange der Erschaffer nicht schon 70 Jahre in der Waagerechten liegt.

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Beide Beispiele gelten aber nur unter bestimmten Bedingungen. Wenn ich mein Auto auf Privatgelände nutze darf ich draufschrauben was ich will und auch Musik darf im Privatgebrauch nach belieben abändern. Das Urheberrecht bei Musik greift erst wenn ich die abgeänderte Musik veröffentlichen will und die Straßenverkehrsordnung greift erst wenn ich mein Auto im öffentlichen Straßenverkehr nutzen möchte.

Was die Abspielgeschwindigkeit angeht können die diese gerne vorschreiben für Kinos oder wenn man sie mit 1-facher Geschwindigkeit abspielt aber Produzenten müssen sich von der Idee verabschieden, dass sie auch die Kontrolle im Privatgebrauch behalten.
 
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Stimmt schon aber hast du denn ausreichend Privatfläche zur Verfügung um da ungestört ein Fahrzeug deiner Wahl bewegen zu können? Aber es geht hier ja nicht um Autos...Der Vergleich hinkt sowieso.
Aber was Musik angeht ist das Beispiel nicht ganz verkehrt: Wenn Netflix die Filme und Serien, also die Werke von Künstlern, mit dieser Option anbietet, kann dadurch das Werk verfälscht werden und damit würde das Urheberrecht wieder greifen. Kommt halt drauf an wie ein Gericht die ganze Sache sieht... Wenn ich einen Radiosender betreibe und alle Lieder schneller abspiele, weil ich das halt einfach so besser finde, wäre das auch ein Eingreifen in das Kunstwerk und ich würde es dadurch erheblich verändern. Man stelle sich nur mal "Yesterday" von den Beatles an in Schneller abgespielt. Da geht so ziemlich alles verloren. Privat darf ich das natürlich alles machen (hab ich auch schon gemacht). :D Wie wahrscheinlich jeder hier der mal ein Audioprogramm ausprobiert hat. Wenn ich bei meinem Fiktivem Sender jetzt ein Werk wie das genannte zum ersten mal aufführe in der Öffentlichkeit und der Songwriter hört dass ich es schneller hab ablaufen lasse weil ich es sonst langweilig empfinde wäre er wohl zurecht angepisst.
 
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Als Hersteller hätte ich gerne das meine Kunst so gezeigt wird wie ich es mir vorstelle.
Seit wann bestimmt irgendein "Hersteller" wie man zu Hause irgendwas zu benutzen oder zu konsumieren hat? Wenn ich will schaue ich Netflix-Filme auf dem Kopf stehend über einen Spiegel und durch ein Meerwasseraquarium hindurch, auf einem 90° nach rechts gedrehten SW-Fernseher, mit einem Loop der Pippi Langstrumpf Musik auf meinem Kopfhörer, während ich mich ganz langsam einnässe, und dabei ein Leberwurstbrot mit Nutella esse.

Bei mir zu Hause macht nur einer die Regeln, ICH. :ugly: :D


Aber klar, dem Vertrieb (hier Netflix) kann man natürlich gewisse Vorgaben auferlegen, an die er sich zu halten hat/halten wird.
 
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Dann sollen die Produzenten halt eine Bedienungs-Anleitung für den Film/die Serie zur Verfügung stellen...
Woher soll ich denn wissen, wie schnell, laut und farbkräftig die Wiedergabe zwingend sein muss?

Wenn das alles passt, darf ich den Film dann in einem Rutsch durch-gucken, oder ist das auch zu schnell? ^^
 
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Grad läuft der Film Yesterday bei mir als ich auf deinen Kommentar antworten wollte, im VLC Player. Und wie der Zufall so will bin ich auf die Beschleunigung gekommen.... :ugly: Funzt nicht. @ DaObst: Die Anleitung ist Ganz einfach und für alle Filme gleich: Speed 1.0x, lautsärke so dass es kesselt, und das Bild auf Normal stellen ohne Verschlimmbessererung. Fertig. Begründung:
1,0x Speed ist die Geschwindikeit mit der der Film aufgenommen und auch geschnitten wurde. Lautstärke so laut, am besten mit mindestens Sourround plus Subwoofer, weil auch der Ton hin und wieder scheppern muss (siehe der Soldat James Ryan bspw) und Bildverschlimmbesserer auf Aus weil der Kameramann genau weiß wie er eine Szene zu Beleuchten und zu Filmen hat um maximale Wirkung zu erzielen. (Siehe Game of Thrones Staffel 8, Folge die "Lange Nacht".:)
 
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Ernst gemeinte Frage aber wozu ist das gut, sich ne Serie in doppelter Geschwindigkeit anzuschauen?

Ich nutze das feature nicht mal auf Youtube - ich bin so schon bei manchen Serien "zu schnell durch" und muss warten, bis ne neue Staffel erscheint.
 
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Der Automobilhersteller des Fahrzeugs ist Schuld, wenn ein Fahrer mit 104 km/h in Berlin in eine auf dem Bürgersteig stehende Personengruppe fährt und dabei vier Passanten tötet.
Argument: Wäre die erlaubte Höchstgeschwindigkeit nur 30 km/h gewesen, wäre das nicht passiert.
Was macht Berlin: Ändert die erlaubte Höchstgeschwindigkeit in der stark frequentierten Hauptstraße in der der Unfall durch einen mutmaßlichen epileptischen Anfall des Fahrers ausgelöst wurde von 50 km/h auf 30 km/h.
Erhofftes Ergebnis: Nie wieder tötliche Unfälle in dieser Straße durch epileptische Anfälle am Steuer eines SUV?

Filmschaffende machen Netflix dafür verantwortlich, dass Film- und Serienschauer ihre Filme und Serien in einer Geschwindigkeit gucken könnten die ihnen eher zusagt. Also...nicht etwa die Film- und Serienschauer bestimmen die Geschwindigkeit, sondern Netflix, oder wie? Hääääh?

Dummheit kennt keine Grenzen und deshalb ist sie auch so weit verbreitet.
 
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Grad läuft der Film Yesterday bei mir als ich auf deinen Kommentar antworten wollte, im VLC Player. Und wie der Zufall so will bin ich auf die Beschleunigung gekommen.... :ugly: Funzt nicht. @ DaObst: Die Anleitung ist Ganz einfach und für alle Filme gleich: Speed 1.0x, lautsärke so dass es kesselt, und das Bild auf Normal stellen ohne Verschlimmbessererung. Fertig. Begründung:
1,0x Speed ist die Geschwindikeit mit der der Film aufgenommen und auch geschnitten wurde. Lautstärke so laut, am besten mit mindestens Sourround plus Subwoofer, weil auch der Ton hin und wieder scheppern muss (siehe der Soldat James Ryan bspw) und Bildverschlimmbesserer auf Aus weil der Kameramann genau weiß wie er eine Szene zu Beleuchten und zu Filmen hat um maximale Wirkung zu erzielen. (Siehe Game of Thrones Staffel 8, Folge die "Lange Nacht".:)

Hm, bei mir funktioniert das prächtig. Gerade bei Dokus oder bei extrem langatmigen Filmen spulen die Streifen mit 1,1-1,2 facher Geschwindigkeit runter. Hörbücher laufen bei mir auch schneller, bei manchen Sprechern knick ich sonst ein. Der Ton ist bei mir so leise, dass ich noch was höre und meine Nachbarn in Ruhe pennen können. Den Tiefton hebel ich meist per EQ aus und verwende einen "Normalizer" weil viele Filme die (für mich) ungute Angewohnheit haben sehr stark im Lautstärke-Pegel zu driften. Bildverbesserungen verwende ich eigentlich nicht, höchstens den Rauschfilter bei meinen eigenen VHS-Aufnahmen. :)

Was irgendein Regisseur als gut/toll erachtet ist in meinen Augen nicht zwingend was wert. Sobald jemand einen Film mit gefühlten 30 Schnitten pro Minute raushaut, die Kamera dauernd wackelt und er es durchgehend nicht schafft den Darsteller im Bild zu halten, dann wird der Film durch die gewünschte 1.0 Geschwindigkeit auch nicht besser. Find ich zumindest. :)
 
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Kommt halt drauf an wie ein Gericht die ganze Sache sieht... Wenn ich einen Radiosender betreibe und alle Lieder schneller abspiele, weil ich das halt einfach so besser finde, wäre das auch ein Eingreifen in das Kunstwerk und ich würde es dadurch erheblich verändern. Man stelle sich nur mal "Yesterday" von den Beatles an in Schneller abgespielt. Da geht so ziemlich alles verloren. Privat darf ich das natürlich alles machen (hab ich auch schon gemacht). :D Wie wahrscheinlich jeder hier der mal ein Audioprogramm ausprobiert hat. Wenn ich bei meinem Fiktivem Sender jetzt ein Werk wie das genannte zum ersten mal aufführe in der Öffentlichkeit und der Songwriter hört dass ich es schneller hab ablaufen lasse weil ich es sonst langweilig empfinde wäre er wohl zurecht angepisst.

Im Bereich der Elektronischen Musik oder auch bei anderen Musikrichtungen wo gemixt wird, gang und gäbe. Auch im Radio... und im Fernsehen... und auf der Bühne... mir wär da jetzt kein Skandal bekannt.

Ich persönlich finde das Verhalten der "Kunstschaffenden" die da einen halben Heulkrampf bekommen, weil man ihr Werk nicht wie vorgesehen konsumieren könnte, ziemlich... schwer nachvollziehbar. Dass man es schade findet, wenn sein Werk dadurch nicht so zur Geltung kommt, wie es gedacht war, okay, wobei das ja auch nur eine Option ist, die man nutzen kann, und sicher auch nur ein nicht allzu großer Anteil würde, aber gleich so einen Aufriss machen und durch alle Instanzen klagen wollen...

Wenn im Lokal der Koch neben mir stehen würde, und mir vorschreibt, welche Menge von was in Kombination wie lange zu kauen ist, würde er ziemlich schnell sein Meisterwerk als Perücke tragen.
 
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Tja, mein erster Post in diesem Thread gilt bei diesem deinem Absatz immer noch: Wenn der Film so geschnitten ist dass du nicht mitkommst, ist der Film Schei55e!!! Und zwar so richtig... Da nutzt auch kein langsam laufen lassen mehr was, da wollte der Regisseur oder Editor seine Unfähigkeit durch viele Einstellungen und Schnitte verdecken, mehr nicht. Ich rede hier von GUTEN Filmen, und die soll man sich so anschauen wie der Gute Regisseur sie gemeint hat. Terminator 2 hab ich genannt, der bis heute beste Action Film aller Zeiten, Soldat James Ryan, einer der besten Kriegsfilme überhaupt, Schindlers Liste und der Pianist, die besten Filme über den Holocaust usw. Also Filme bei denen die Schaffenden wissen was sie tun. Solche Filme anders zu sehen als es gemeint ist beraubt DICH im Erlebnis dieses Films, nicht den Künstler unbedingt. Aber du beraubst dich selbst dem Erlebnis den Film so zu sehen wie der Künstler es gedacht hat. Ich weiß nicht wie man das vergleichen soll, aber schau mal die Sixtinische Kapelle im Negativ an. Da kommt nicht das rüber was der Künstler dir zeigen wollte, Von langweiligen Schrott Filmen rede ich gar nicht...;):P Ich wiederhole es gern nochmal: Schau deinen absoluten Lieblingsfilm schneller an als gedacht, das erste mal. Der Film wird dir wahrscheinlich nicht gefallen, weil so nicht rüberkommt was der Regisseur oder Editor sich gedacht haben. Fertig. Das gilt auch und besonders für Musik, wie ich auch schon geschrieben hab. Keine Ahnung wie man das ignorieren kann....

Edit: Und btw: Ich hab es auch schon in ein paar Posts vorher hier gefragt: Warum verschwendest du deine wertvolle Zeit mit LANGWEILIGEN Dokus? Wenn die Langweilig sind schalte ich sie nach 15 Minuten aus. Wenn ich denke es könnte was werden geb ich dem auch länger eine Chance. Aber dann ist es vorbei! Unsere Zeit ist viel zu wertvoll um sie mit langweilgem und schlechtem Content zu vertreiben. Oder sehe nur ich das so?

Im Bereich der Elektronischen Musik oder auch bei anderen Musikrichtungen wo gemixt wird, gang und gäbe. Auch im Radio... und im Fernsehen... und auf der Bühne... mir wär da jetzt kein Skandal bekannt.

Ich weiß. Ich hab auch ein Jahrzehnt lang Techno und Trance Musik produziert. Aber bei der Muke macht der DJ die Spannung. Daher auch die ewig langen Drum Sequenzen am Anfang dieser Stücke, damit der DJ die langsam einmixen kann. Techno wirft man gern vor dass es kaum Abwechslung gibt... Stimmt. Zumindest von der Platte runter... Wie gesagt: Der DJ ist dafür verantwortlich die Spannung und damit die Abwechslung zu generieren.. Und ich persönlich hab nix dagegen wenn ein Musiker meine Tunes verwendet, solange er mich in den Credits nennt, solange alle Leute drauf abfeiern hab ich gewonnen. :D
Nochmal Edit: Bei einem Elektro tanz stück macht es auch keinen großen Unterschied ob das ding jetzt mit 130 oder 140 BPM läuft, wichtig ist dass es ins Set passt und die Leute drauf abgehen können. Aber wie schonmal gesagt: Bei einer Ballade wie Yesterday macht es schon einen gewaltigen Unterschied.
 
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Tja, mein erster Post in diesem Thread gilt bei diesem deinem Absatz immer noch: Wenn der Film so geschnitten ist dass du nicht mitkommst, ist der Film Schei55e!!! Und zwar so richtig... Da nutzt auch kein langsam laufen lassen mehr was, da wollte der Regisseur oder Editor seine Unfähigkeit durch viele Einstellungen und Schnitte verdecken, mehr nicht. Ich rede hier von GUTEN Filmen, und die soll man sich so anschauen wie der Gute Regisseur sie gemeint hat. Terminator 2 hab ich genannt, der bis heute beste Action Film aller Zeiten, Soldat James Ryan, einer der besten Kriegsfilme überhaupt, Schindlers Liste und der Pianist, die besten Filme über den Holocaust usw. Also Filme bei denen die Schaffenden wissen was sie tun. Solche Filme anders zu sehen als es gemeint ist beraubt DICH im Erlebnis dieses Films, nicht den Künstler unbedingt. Aber du beraubst dich selbst dem Erlebnis den Film so zu sehen wie der Künstler es gedacht hat. Ich weiß nicht wie man das vergleichen soll, aber schau mal die Sixtinische Kapelle im Negativ an. Da kommt nicht das rüber was der Künstler dir zeigen wollte, Von langweiligen Schrott Filmen rede ich gar nicht...;):P Ich wiederhole es gern nochmal: Schau deinen absoluten Lieblingsfilm schneller an als gedacht, das erste mal. Der Film wird dir wahrscheinlich nicht gefallen, weil so nicht rüberkommt was der Regisseur oder Editor sich gedacht haben. Fertig. Das gilt auch und besonders für Musik, wie ich auch schon geschrieben hab. Keine Ahnung wie man das ignorieren kann....

Was gut und schlecht ist liegt ja im Auge des Betrachters, sämtliche meiner Kollegen haben beispielsweise "John Wick" toll gefunden, für mich war der Film nicht tragbar und viel zu hektisch.
Wenn ich so drüber nachdenke, dann hab ich noch nie einen Film auf die Art und Weise "erlebt" wie es der Hersteller für richtig erachtet. Außer im Kino halt, nur geh ich da äußerst selten und sehr ungern hin.
Bei vielen Filmen passt die Geschwindigkeit ja, James Ryan ist gut gemacht, da hat es der Regisseur für meinen Geschmack halt auch etwas zu gut gemeint was die min./max. Lautstärke-Pegel Schwankung anbelangt, sonst gibt es da nix auszusetzen.

Mein absoluter Lieblings-Film ist Bladerunner, der läuft immer mit 1,1x Geschwindigkeit. Manche Szenen sind sonst wirklich unerträglich langatmig. So gern ich den Film auch habe und vor allem wegen dem fantastischen Soundtrack immer wieder gerne gucke, gerade bei dem Streifen bin ich heilfroh etwas nach oben regeln zu können.

Am Ende des Tages hab ich Geld für den Film ausgegeben und dreh mir das so hin, dass es für mich passt. Beim PC konfiguriere ich mir die Hardware/Software wie ich sie brauche. Beim Handy kommt die ROM/der Root drauf wenn es sein muss. Beim Spiel kommt Reshade zum Einsatz, wenn möglich werden Framelocks ausgehebelt und per *.ini-Datei alle Einstellung nach unten gewürgt. Wenn ich die Möglichkeit habe, dann passe ich alles so an wie ich es gern habe...

Ist ja nicht so, dass ich aus irgendeinem Trotz heraus jeden Film mit dreifacher Geschwindigkeit abspulen lasse, wenn es halt passt, dann wirds gemacht. Ich sehe da einfach kein Problem/Drama. :)
 
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Ich weiß. Ich hab auch ein Jahrzehnt lang Techno und Trance Musik produziert. Aber bei der Muke macht der DJ die Spannung. Daher auch die ewig langen Drum Sequenzen am Anfang dieser Stücke, damit der DJ die langsam einmixen kann. Techno wirft man gern vor dass es kaum Abwechslung gibt... Stimmt. Zumindest von der Platte runter... Wie gesagt: Der DJ ist dafür verantwortlich die Spannung und damit die Abwechslung zu generieren.. Und ich persönlich hab nix dagegen wenn ein Musiker meine Tunes verwendet, solange er mich in den Credits nennt, solange alle Leute drauf abfeiern hab ich gewonnen. :D
Nochmal Edit: Bei einem Elektro tanz stück macht es auch keinen großen Unterschied ob das ding jetzt mit 130 oder 140 BPM läuft, wichtig ist dass es ins Set passt und die Leute drauf abgehen können. Aber wie schonmal gesagt: Bei einer Ballade wie Yesterday macht es schon einen gewaltigen Unterschied.

Wie du gerade sehr schön selbst demonstriert hast, sollte man immer, nicht nur bei Musik, relativieren und differenzieren. Manchmal vertretbar, manchmal fragwürdig, aber immer persönliche Geschmacksfrage. ;)

PS:Kann man irgendwo in deine Werke mal reinlauschen? Hast mich neugierig gemacht... :D
 
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Bei vielen Filmen passt die Geschwindigkeit ja, James Ryan ist gut gemacht, da hat es der Regisseur für meinen Geschmack halt auch etwas zu gut gemeint was die min./max. Lautstärke-Pegel Schwankung anbelangt, sonst gibt es da nix auszusetzen.

Ist bei James Ryan aber auch ein künstlerischer Ausdruck.;) Erst kommt die "Ruhe vor dem Sturm". Und dann bricht auf einmal die Hölle los und alles ist extrem laut und geht durcheinander. Genauso wie es die Soldaten damals auf dem Schlachtfeld erlebt haben müssen. Oder meinst du die Amis sind zu den Deutschen MG42 Schützen gegangen und haben sich über die Lautstärke beschwert? :ugly: Diese Waffe allein hat einen hohen Stellenwert in dem Film. Vom MG42 beschossen zu werden war der Alptraum eines jeden Allierten Soldaten. Es wurde gerade wegen seines unverwechselbarem Klangs "berühmt" und gefürchtet. Es hat so schnell gefeuert dass man keine einzelnen Schüsse mehr hören konnte. Wenn die im Schussfeld dieses MG´s lagen hat das den ziemlich sicheren Tod bedeutet. Wenn der Klang des Films das nicht wiederspiegelt kann der Zuschauer das auch nicht nachempfinden. Und was du mit Lautstärke Schwankungen meinst ist der Dynamik Umfang. Klar das ein leises Flüstern von Soldaten die sich vor einem Angriff absprechen leiser sein muss als die darauf folgende Schlacht....

Und wenn dir deine Filme so Spaß machen, bitte. Es gibt aber auch Filme wie Spiel mir das Lied vom Tod, die am Anfang extrem langatmig sind. Da warten die Killer praktisch eine Viertel Stunde lang auf den Typen den sie umlegen wollen und vertreiben sich die Zeit am Bahnhof mit lauter bescheuerten Tätigkeiten, nur um dann in Sekundenschnelle abgeknallt zu werden. Wurde von den meisten Kritikern, auch heutigen, zum besten Film Anfang aller Zeiten gewählt. Ich fand es das erste mal auch langweilig. Es war ja auch langweilig! für die Typen am Bahnhof. Dieses Gefühl hat der Film perfekt vermittelt um es dann blitzschnell zu zerstören! Genial. Wenn du das schneller abspielst bringst du dich um dieses Erlebnis es langweilig zu finden, bis dich der geniale Regisseur Sergio Leone völlig überrumpelt. Das ist Kunst. Und das sehen die Netflix Typen hier gefährdet sowas machen zu können. :schief:

Wie du gerade sehr schön selbst demonstriert hast, sollte man immer, nicht nur bei Musik, relativieren und differenzieren. Manchmal vertretbar, manchmal fragwürdig, aber immer persönliche Geschmacksfrage. ;)

PS:Kann man irgendwo in deine Werke mal reinlauschen? Hast mich neugierig gemacht... :D

Klar: Hier Standeck | Free Listening on SoundCloud

Ich empfehle Star of Darkness und Lichtjahr23. Als Gaming Fan erkennst du eventuell ersteres. ;) Lichtjahr ist komplett von mir.

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Der letzte Link ist mein Youtube Channel. Ist nicht wirklich viel was ich veröffentlicht hab. Aber es reicht wohl als Einblick. Wenn irgendein Link nicht hinhaut, lass es mich wissen, dann schau ich nach und regle das.
 
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Edit: Und btw: Ich hab es auch schon in ein paar Posts vorher hier gefragt: Warum verschwendest du deine wertvolle Zeit mit LANGWEILIGEN Dokus? Wenn die Langweilig sind schalte ich sie nach 15 Minuten aus. Wenn ich denke es könnte was werden geb ich dem auch länger eine Chance. Aber dann ist es vorbei! Unsere Zeit ist viel zu wertvoll um sie mit langweilgem und schlechtem Content zu vertreiben. Oder sehe nur ich das so?

Bei Dokus geht es mir nicht um den Unterhaltungswert, den man schafft indem man langatmige Pausen einbaut und immer wieder das gesagte Wiederholt um die Bedeutung zu unterstreichen.
Ich will da nur die Infos haben welche in dem "Werk" drinnen stecken. In meiner Schulzeit, als ich für, beispielsweise den Englisch-Unterricht Dokus angucken musste um dann eine Zusammenfassung/Meinung schreiben zu können hab ich mir die ~45min immer auf ~30min runtergebrochen und trotzdem den gesamten Inhalt mitbekommen.

Ist bei James Ryan aber auch ein künstlerischer Ausdruck.;) Erst kommt die "Ruhe vor dem Sturm". Und dann bricht auf einmal die Hölle los und alles ist extrem laut und geht durcheinander. Genauso wie es die Soldaten damals auf dem Schlachtfeld erlebt haben müssen. Oder meinst du die Amis sind zu den Deutschen MG42 Schützen gegangen und haben sich über die Lautstärke beschwert? :ugly: Diese Waffe allein hat einen hohen Stellenwert in dem Film. Vom MG42 beschossen zu werden war der Alptraum eines jeden Allierten Soldaten. Es wurde gerade wegen seines unverwechselbarem Klangs "berühmt" und gefürchtet. Es hat so schnell gefeuert dass man keine einzelnen Schüsse mehr hören konnte. Wenn die im Schussfeld dieses MG´s lagen hat das den ziemlich sicheren Tod bedeutet. Wenn der Klang des Films das nicht wiederspiegelt kann der Zuschauer das auch nicht nachempfinden. Und was du mit Lautstärke Schwankungen meinst ist der Dynamik Umfang. Klar das ein leises Flüstern von Soldaten die sich vor einem Angriff absprechen leiser sein muss als die darauf folgende Schlacht....

Und wenn dir deine Filme so Spaß machen, bitte. Es gibt aber auch Filme wie Spiel mir das Lied vom Tod, die am Anfang extrem langatmig sind. Da warten die Killer praktisch eine Viertel Stunde lang auf den Typen den sie umlegen wollen und vertreiben sich die Zeit am Bahnhof mit lauter bescheuerten Tätigkeiten, nur um dann in Sekundenschnelle abgeknallt zu werden. Wurde von den meisten Kritikern, auch heutigen, zum besten Film Anfang aller Zeiten gewählt. Ich fand es das erste mal auch langweilig. Es war ja auch langweilig! für die Typen am Bahnhof. Dieses Gefühl hat der Film perfekt vermittelt um es dann blitzschnell zu zerstören! Genial. Wenn du das schneller abspielst bringst du dich um dieses Erlebnis es langweilig zu finden, bis dich der geniale Regisseur Sergio Leone völlig überrumpelt. Das ist Kunst. Und das sehen die Netflix Typen hier gefährdet sowas machen zu können. :schief:

Ich will mir einfach nur in Ruhe und entspannt den Film angucken. Filme die auf diese hohe Dynamik setzen erfordern, dass ich durchgehend die Lautstärke anpasse, während der action-lastigen Sequenzen muss ich leiser drehen, wenn nur geflüstert wird muss ich lauter drehen, das macht mir keinen Spaß. Ich guck mir Filme halt meist nachts an, da ist es ungut wenn, beispielsweise ein MG-42 die gesamte Belegschaft des Wohnhauses wachrüttelt weil der Regisseur meine Treiber plötzlich voll werken lässt und ich nicht schnell genug zum Regler komme.

Wie gesagt, es ist ja nicht so, dass sämtliche Filme bei mir aus Prinzip schneller laufen. Wenn ich es für passend halte, dann mach ich es halt und freue mich, dass es die Option gibt.
Wenn es bei einem Film nicht notwendig ist, dann läuft er eh so wie es sich der Regisseur wünscht...
 
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Passt schon @ DaObst: Ich denke du kannst schon differenzieren was gut und was schlecht ist. James Ryan ist halt aber auch fürs Kino gemacht, und nicht unbedingt für einen Wohnblock... Also alles ok. Solange du die richtigen Filme gut anschaust passt alles. :)
 
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