blautemple
Kokü-Junkie (m/w)
Das verlangt hier aber auch niemand.Die Option abzulehnen und das Abo zum alten Preis weiterzunutzen hast Du einfach nicht. Auch wenn Du mit dem Fuss aufstampfst.
Das verlangt hier aber auch niemand.Die Option abzulehnen und das Abo zum alten Preis weiterzunutzen hast Du einfach nicht. Auch wenn Du mit dem Fuss aufstampfst.
Dann lies die Beiträge von @Nuklon , @G4mest3r und @CptMetal14 in diesem Thread.Das verlangt hier aber auch niemand.
Ich kenn mich da Null aus aber zahlt eine Rechtschutzversicherung denn wirklich die Klage zu jedem Furz den dir einer in die Wohnung gestellt hat?Auch wenn solche Klagen einerseits hilfreich und richtig sind. Andererseits muss man sich auch nicht wundern wenn Gerichte dermaßen überlastet sind. Der eine ist jetzt 191,60€ reicher und am Ende kommt dafür vielleicht ein Straftäter frei, weil eine Frist nicht eingehalten werden konnte. Deshalb sehe ich Rechtsschutzversicherung kritisch. Nach meiner Erfahrung wird so eine Versicherung häufig für jeden Popanz in Anspruch genommen, der in keinem Verhältnis zum eigentlichen Schaden steht.
Du verdrehst hier ein bisschen was. Keiner verlangt den alten Preis. Nur die Option „ok, wir melden uns nochmal in x Tagen, solang kannst du überlegen“ (wenn die Laufzeit entsprechend passt). Oder eben klipp und klar: „mit deiner Kündigung hast du noch x Tage Zugriff, danach ist Schluss“. Du hast es ja selbst geschrieben, wäre der Dialog besser geschrieben hätten wir die Diskussion nicht. Verträge können angepasst werden, das ist ja normales Vertragswesen. Aber eben nicht so wie Netflix das gehandhabt hat. Ich hoffe wir alle können uns darauf einigen.
Hast du ein Zitat? Ich kann das aus keinem der Beiträge rauslesen

Verbraucherschutz ist ja schön aber wenn ich gefragt werde, ob ich ab jetzt für irgendwas mehr zahlen will und das bestätige, wo ist das grundsätzliche Problem?Zum einen kann Netflix die Preise nicht ohne ausdrückliche Zustimmung des Kunden erhöhen, sondern muss für Vertragsänderungen ein wirksames Angebot machen. Pop-up-Fenster mit Zustimmen-Knopf sind dies explizit nicht.
Wozu schließe ich z.B. einen Vertrag mit meinem Internetanbieter über zwei Jahre, wenn sich der Preis direkt danach ändern kann? Dann kommen die mit Lockangeboten und erhöhen nach einem Monat den Preis?
Dir wird aber als Nutzer die Pistole auf die Brust gesetzt mit „akzeptiere oder du bist raus“. So funktioniert das aber nicht. Man kann sich ja nicht mehr normal anmelden um in sein Kundenkonto zu kommen. Immer kommt die Meldung.
Nein: ich habe einen gültigen Vertrag, auch wenn der monatlich kündbar ist. Ich möchte diesen, zu dessen abgeschlossenen Konditionen fortsetzen. Wenn der Anbieter das nicht will, muss er kündigen. Nicht mich von der Leistung aussperren, bis ich selber Kündige.
Ich muss nichts ablehnen. Das war genau das Problem.
Ich lese aus keinem der Beiträge die Forderung dass der Anbieter zu dem alten Konditionen den Vertrag fortführen muss.Wenn ich das und meine Antworten lese, denke ich, wir haben allesamt grandios aneinander vorbei geschrieben. Denn dass der Dialog ohne einen "Ich lehne ab" Button nicht ok ist, hab ich ja selbst mehrfach geschrieben.
Wer die Meldung nie erhält, da er den Dienst trotz Abo nicht nutzt, der wird natürlich weiterhin den alten Preis bis zum Sankt Nimmerleinstag zahlen. Ich nutze Netflix nicht, aber ich bin mir sicher eine automatische Verlängerung, falls keine kundenseitige Kündigung erfolgt, ist auch da Standard. Ich glaube kaum, dass die freiwillig zahlenden "Kunden" kündigen.Eine Meldung, deine Vertrag wird beendet nimm einen neuen hier an oder ab Ende der Laufzeit ist tot, reicht doch völlig. Damit verlierst du aber alle Fitnesstudioleichen, die deinen Betrieb erst rentabel machen.
gebuchte Paket ist zum xx.yy.zz nicht mehr verfügbar. Sei der Erste und steig' schon jetzt auf eins unserer neuen supertollen Pakete um!".Nein, Du bekommst eine Rechtsberatung und die wird Dir erzählen, dass es sich für den Betrag nicht lohnt. Seit 2017 für 200€ klagenIch kenn mich da Null aus aber zahlt eine Rechtschutzversicherung denn wirklich die Klage zu jedem Furz den dir einer in die Wohnung gestellt hat?
...das kostet der Anwalt pro Stunde. Da musst Du schon ein Silberrücken sein, um das durchzuziehen.Dachte ich mir. Der macht das eben weil er es sich leisten kann oder will. Mein Opa hatte mal einen Chef, hat er erzählt, der hat auch wegen jedem Mist sofort geklagt. Wegen jeder Kleinigkeit.Nein, Du bekommst eine Rechtsberatung und die wird Dir erzählen, dass es sich für den Betrag nicht lohnt. Seit 2017 für 200€ klagen...das kostet der Anwalt pro Stunde. Da musst Du schon ein Silberrücken sein, um das durchzuziehen.
Es fehlt die freie Wahl ohne Erpressung: "Nein, ich stimme einer Änderung unseres gegenseitig abgeschlossenen, noch laufenden Vertrages, nicht zu und möchte bei den vereinbarten Konditionen bleiben".Das heißt, es fehlte der "Nein, ich will kündigen" Button? Das ist alles?
Das ist nicht meine Meinung. Du legst mir was in den Mund.In denen steht aber nicht, dass sich der Preis niemals ändern darf. Genau deswegen gibt es in solchen Situationen, wie eine einstige Änderung der Vertragsbedingungen eben ein Sonderkündigungsrecht.
Nach Deiner Meinung darf sich ein Preis einer Dienstleistung nie mehr ändern nach dem man den Vertrag geschlossen hat. Das ist aber nicht so.

Nein. Hast Du falsch verstanden.So wie ich das verstanden habe, ist es genau so gemacht worden. So verstehe ich den Artikel.
Jahresabo?Es kam ein Pop-Up mit den Möglichkeiten, die Preiserhöhung zu akzeptieren oder den Vertrag zum nächstmöglichen Zeitpunkt (vermutlich Monatsende) zu beenden.
Dass die Vertragsvereinbarung gewahrt wird?Was mehr kann man verlangen?
Man kann auch nicht immer, einfach so, Verträge kündigen.Wenn Du das machst, werden sie einfach kündigen. Und fertig.
Ist eigentlich auch richtig. Oder?Es gibt halt eben auch Leute, die aus Prinzip klagen, wenn ihnen Unrecht geschehen ist. Die kann man um 5€ bescheißen und sie werden denjenigen rein aus Prinzip ans andere Ende der Welt verfolgen, rein wegen der Unverschämtheit.
Genau so! So geht das. Jap.Doch genau so läuft das. Was soll denn sonst passieren? "Nein ich will zum alten Preis weiternutzen!"
"Ok... wenn Du darauf bestehst", sagt der Anbieter und geht geknickt von dannen![]()

Ja? Wenn der damalige Vertragspartner es so angeboten hat und in seiner Mischkalkulation es offensichtlich für gut befand, dass es ihm mehr bringt, mich lange als festen, verlässlichen und einplanbaren Kunden zu haben und mir mit einem Preisstabilitätsversprechen entgegen kommt?Du möchtest also nach 50 Jahren ununterbrochenem Abonnement den Service durchgehend immer noch zu dem Preis beziehen können?
Jein.Du verdrehst hier ein bisschen was. Keiner verlangt den alten Preis. Nur die Option „ok, wir melden uns nochmal in x Tagen, solang kannst du überlegen“ (wenn die Laufzeit entsprechend passt). Oder eben klipp und klar: „mit deiner Kündigung hast du noch x Tage Zugriff, danach ist Schluss“. Du hast es ja selbst geschrieben, wäre der Dialog besser geschrieben hätten wir die Diskussion nicht. Verträge können angepasst werden, das ist ja normales Vertragswesen. Aber eben nicht so wie Netflix das gehandhabt hat. Ich hoffe wir alle können uns darauf einigen.
Ist eigentlich auch richtig. Oder?
Sonst kann ja jeder einfach bescheißen. Betrug muss Konsequenzen haben - erst Mal ungeachtet der Summe.
Dass manche sich da nicht die Mühe machen, ist verständlich. Unlautere Geschäftspraktiken und Betrüger setzen genau auf diese Bequemlichkeit und Akzeptanz.