Diese Probleme bringt das Internet in Bezug auf Medien-Inhalten immer mit. Entweder man steht da drüber oder man lässt es mit der Veröffentlichung.
Ich fotografiere bzgl. der Modi's so, wie es gerade passt. Meistens ist es bei mir auch Manuell oder Blendenvorrang. Ich fokussiere aber nur manuell, wenn ich merke, das der Auto-Fokus nicht richtig packt. Ansonsten wüsste ich keinen Grund, warum ich auf den Autofokus verzichten sollte. Genauso ist es bei der Bearbeitung. Wenn ich Out-of-Cam arbeiten will, arbeite ich mit manueller Steuerung der Farben, Kontrast etc. und dann auch nur in JPEG. Ich probiere aber auch gerne die Szenen-Modis aus. Warum auch nicht. Sie sind ja da. Der Prozessor der FZ1000 leistet dabei unglaublich gute Dienste. Ich wüsste also nicht, wenn ich eh nicht nachbearbeite, warum meine Kamera das Bild nicht direkt entwickeln sollte.
Auch der optische Stabilisator ist ständig im Einsatz. Etwas, was ich bei der 1000D und allen anderen Einsteiger und Mittelklasse DSLR's vermisse. Schrecklich vermisse!!!! Die FZ1000 macht frei aus der Hand Bilder, wo andere erstmal ihre Stative aufbauen müssen (zumindest, wenn sie keine stabilisierten Objektive haben). Einer der Gründe, warum ich bei meiner weiteren Entwicklung auch mit einer Panasonic DSLM liebäugel (G81, GH5, G9) oder mir zur Photokina wünsche, das Canon eine DSLM mit optischen Stabilisator vorstellt. Denn eigentlich will ich persönlich nicht unbedingt eine DSLR haben wollen. Ich bevorzuge die Möglichkeiten bei den DSLM's (Fokuspeaking über dem Sucher, elektronischer Verschluss und somit absolut lautloser Betrieb, frei konfigurierbare Parameteranzeige im Sucher, einblenden des Histograms im Sucher, meist bessere Video-Modis gerade im Bezug auf die Auflösung - selbst die alte G70 kann 4K etc. pp.). Ich nutze also im Regelfall die Kamera's je nach Bedarf so umfangreich, wie sie es mir ermöglichen. Dafür müsste man die Kamera's aber dann auch kennen.
Ich finde eher, das fotografieren in Verbindung mit Technik eher eine Geschichte ist, die oftmals in Glaubensfragen endet und nur noch wenig mit objektiver Beurteilung zu tun hat. Es fängt beim Sensor an, geht über die logischen Definitionen von DSLR und DSLM bis hin zu den einzelnen Funktionen. Ich finde da sollten viele mal etwas lockerer werden und sich vielleicht nicht mehr arbeiten machen, als es nötig ist. Aber am Ende jedem das seine.