NAS, kl. Server oder einfach ext. HDD?

Dani25

Kabelverknoter(in)
Hi zusammen

Habe das Problem, dass ich die Daten sichern möchte. Es sind mehrere Rechner im Netzwerk. Bis jetzt habe ich die einfach auf eine ext. HD in einem USB 2.0-Gehäuse gesichert.

Rechnet sich das, einen alten PIII 800-Rechner als Server zu benutzen, oder doch besser in ein NAS zu investieren? Der Stromverbrauch ist beim NAS sicher niedriger. Oder halt ein eSATA-Gehäuse für 2-4 HDDs kaufen und dort 1-2 1TB HDDs einbauen?

Was würdet ihr machen? Abgesehen davon, dass ein Netzwerkanschluss die Arbeit erleichtert. Da ich die Daten sichere, kommt das aber nicht so drauf an. Ich kopiere über meinen Rechner von den anderen Rechnern auf die USB 2.0 HDD.
 
Ein NAS wäre sicher eine feine Lösung, aber wenn es nicht immer laufen muss reicht auch der alte Rechner aus.

Rsync wäre ein gutes Programm für die Sicherung der Daten.
 
Nein, es muss nicht ununterbrochen laufen. Wobei man mit einem NAS auch schöne Möglichkeiten hat. Doch lohnt der Aufpreis eines SATA-Gehäuses mit eSATA und/oder USB 2.0 Anschluss auf eines mit LAN? Denn eines mit 2-4 HDD-Einschüben sollte es schon sein, da ich für die Zukunft gerüstet sein möchte. Anfangen würde ich wohl mit 1x 1'000GB der WD Caviar Black. Ausser ihr sagt, ich soll gleich eine 1'500GB oder 2'000GB nehmen, wenn die Preisdifferenz sich rechnet.

Gehäuse habe ich bisher verglichen:

Sarotech Wizplat MD21 - RAID-Gehäuse, 2x 3.5 HDD, Black (eSATA)
RAIDSONIC IcyBox IB-3221StU-B (USB)
Sarotech Wizplat NAS-20 Netzwerk RAID-Gehäuse, 2x 3.5 HDD (NAS)

Auf IDE setzen, mach wohl keinen Sinn, oder? Denn USB auf 4x IDE kostet auch ca. EUR 50.- (bei Conrad gesehen).

Die Anschaffungskosten und der Strombedarf sollten eingerechnet werden.
 
Es kommt darauf an, was dir wichtig ist.

Ständige verfügbarkeit > NAS
Kostengünstig > Externe USB Festplatte und diese dann am HostPC Als Netzlaufwerk freigeben.
Geschwindigkeit > Externe eSata Festplatte und diese dann am HostPC Als Netzlaufwerk freigeben.

NAS Laufwerke sind (unter 200€) relativ langsam, wobei ich dir das Longshine LCS 8311 empfehlen kann.
Etwa 10-11 MiByte Down und Upstream erreichts maximal, unabhängig davon wie schnell die Festplatte ist.
Enthalten ist noch ein FTP Server, welcher auch sehr gut funktioniert.

Du solltest aber bedenken, dass die Übertragungsrate mit jedem weiteren PC der zeitgleich darauf kopiert/runterzieht, weiter sinkt. Ein weiterer Nachteil ist die Tatsache, das die Festplatten im EXT3 Format formatiert werden müssen und du diese unter Windows im Notfall nur mit zusätzlichen Tools einlesen kannst !


Das einfachste wäre einen Barebone PC mit Windows XP Pro oder 2000 Pro als Datenserver zusammenbaust.

Shuttle K45 (Ohne CD Laufwerk ! Kannst du aber problemlos zur Installation über SATA kurz anschließen)
Celeron D440 (günstig und sehr geringer Stromverbrauch)
2 GB Ram
1 - 1,5 TB WD Caviar Green (geringerer Stromverbrauch)
Und eventuell noch ne zusätzliche Netzwerkkarte.

Sollte zusammen nicht über 350€ kommen, wobei die Netzwerkgeschwindigkeit sehr gut ist und der Stromverbrauch nur geringfügig höher als bei einem vergleichbarem NAS Gehäuse + Festplatte.

Externe USB Platte ist, wie gesagt, das günstigste ...


Zusammenfassend;

Wenns sehr günstig sein soll, nimm ne USB/eSata Platte und gib die frei.
Wenn du nen bissl mehr ausgeben willst, greif zum Longshine LCS 8311 + Festplatte (Schau vorher in die Kompalibitätsliste, eventuell gehts nur bis 1 TB)
Wenn du mehr Übertragungsgeschwindigkeit brauchst, bau dir nen Barebone-Datenserver.
 
@ForgottenRealm:

Wieso sollte ext3 schlecht sein? Meinst du dass NTFS besser ist? Es gibt ein paar einfach zu bedienende Programme, mit denen man ext3 Partitionen auch unter Win nutzen kann.

Wieso 2GB Ram? 512MB reichen locker aus. Wieso ein Celeron? Ein X2EE wäre da stromsparender, zudem lohnt sich ein Barebone nicht, da zahlt man wesentlich mehr als wie für ein µATX Board samt Gehäuse und einem guten 330W Netzteil von Seasonic.
 
1: Ich hab nie gesagt, das EXT3 schlecht ist. Es ist lediglich für Anfänger ungeeignet, da diese mit zusätzlichen Tools drauf zugreifen müssen ...

2: Der Celeron verbraucht lediglich 25 Watt, der sparsamste x2EE liegt meines Wissens nach bei ca 35 Watt. Zudem ist ein Dualcore schwachsinn für soetwas und zudem nochmal 10-15€ teurer.

3: Der Barebone kostet (ohne CPU/RAM/HDD) nur knapp 90-100€. Für das Geld bekommst du Board, Gehäuse und Netzteil eher nicht, zudem ist ein Barebone wesendlich platzsparender.
 
Joa nen Atom sollte auch gehen.

Auf die Idee bin ich noch nicht gekommen und das die so billig sind wusste ich auch nicht. Allerdings kommt da dann noch das gehäuse zu und die dürften doch Preislich auch so bei 60-80Euros liegen oder ? Und viel mehr reinbekommen als in den Shuttle K45 tut man da auch nicht ...

Würde letzten Endes aufs selbe rauskommen, ob man nun nen Atom + Gehäuschen + Ram oder Shuttle K45 + CPU + Ram nimmt, wobei der Shuttle auch noch etwas mehr Leistung hat dann.
 
Gehäuse ist doch egal. Da tuts ja auch was aus der günstigen Schiene.Die Leistung ist für einen Fileserver egal, alles ab Pentium ist da mehr als ausreichend von der Rechenleistung. Der ATOM wäre zumindest mit entsprechendem Netzteil sehr stromsparend.
 
Am einfachsten: En alten P3 800 Mhz PC (Compaq what ever), 1,5GB RAM, ne SATA karte + 1x Gbit Karte + 2x750 GB WD-Festplatte, + SME-server drauf installiern und fertig. (kleines Gimick: Lokales E-Mail inerhalb des LAN's möglich), FREE-NAS geht anstatt SME-Server auch (wenn's ein reiner Netzwerkstorage werden soll)

hab ich und bin übelst zufrieden. Schreibleistung 20Mbyte pro Sekunde Leseleistung 25Mbyte.
-> mehr als ausreichend!

Bei detailfragen einfach melden!
 
Hi Julius

Einen Compaq Deskpro EP mit PIII 800MHz (SLOT 1) habe ich sogar noch. Hat 3x256MB SDRAM und eine Matrox G450, 3COM NW-Karte, etc. Platten hätte ich da in IDE und SCSI. Momentan sind nur SCSI Komponenten drin.
Oder halt ein ASUS P3BF mit 4x256MB SDRAM rein.

Würdest du vom Stromverbrauch her, den mit IDE-Platten und wenn dann vom Platz her nötig, mit SATA-Platten ausstatten? Oder einen Rechner mit einem Intel D940 nehmen?

Möchte meinen Rechner aufrüsten und da wäre der D940 übrig. Da die Preise so unvorteilhaft für den Q9550/q9650 sind, wäre eine Aufrüstung auf einen Core i7 denkbar. Dann wäre Board, CPU und RAM übrig.

Gruss
Daniel
 
Deshalb frage ich mich ja. Ein NAS, wie das Sarotech Wizplat NAS-20, oder einen PC. Wenn, dann den alten PIII oder den D940? Den D940, weil ich den ja eh schon habe.

Was denkst du, wird der Compaq Strom ziehen?
 
Zurück