NAS kaufen

Zappaesk

Volt-Modder(in)
Hallo zusammen,

ich will mir ein NAS zulegen. Anwendungszwecke:

- Musik und Photos speichern
- Musik mehreren Streamern zuspielen (im Endausbau 4-5 verschiedenen im halben Haus)
- Zugriff mittels diverser Androiden und dem PC auf die Daten
- ggf. einen Drucker mitverwalten
- mal schauen...

Festplatte kauf ich extra, da wirds wohl auf eine WD Red 2TB oder WD RE4 2TB rauslaufen. RAID und so Zeug brauch ich nicht. Externe Backup Sicherung mach ich mit einer USB Festplatte (ebenfalls 2TB und schon vorhanden), da wäre es schön, wenn die Sicherung zumindest halbautomatisch abläuft (also externe Festplatte anschließen, Knopf drücken und gut ist).

Geliebäugelt habe ich mit QNAP oder Synology. Selber will ich mir eigentlich kein System komplett aus Einzelteilen aufbauen sondern lieber auf eine ordentliche Basis aufsetzen. Budget hab ich keins, es kostet das was es eben kostet! Ich will keinen Mist kaufen, sondern Qualität, Kompromisse in der Beziehung möchte ich keine machen.

Jetzt gibt es aber eine völlig unübersichtliche Auswahl an Geräten, von denen sich mir nicht erschließt worin die sich (relevant) voneinander unterscheiden. Was brauche ich und was ist Unsinn?!

Was ich gesehen habe ist, dass viele NAS SATA II haben und keine SATA 6Gb/s unterstützen. Das sollte eigentlich keine Rolle spielen, weil die Festplatte eh nicht schnell genug sind um SATA II in die Begrenzung zu fahren und obendrein auch ein Gigabit LAN eher begrenzt?! Oder gibt es noch andere Gründe, die für den neueren Standard sprechen (Sicherheit, Stromverbrauch,... was weiß ich).
 
Selber will ich mir eigentlich kein System komplett aus Einzelteilen aufbauen sondern lieber auf eine ordentliche Basis aufsetzen
Verständliche Meinung, aber wenn man sich ein bis zwei Tage mit der Softwareinstallation auseinandersetzt, übertrifft ein Selbstbau sowohl in Preis-Leistungs-Verhältnis, Geschwindigkeit, Datensicherheit sowie Funktionalität/Erweiterbarkeit jedes Fertiggerät.
Was brauche ich und was ist Unsinn?!
Wie sind denn deine Streamer aufgebaut?
Können die auf eine Netzwerkfreigabe zugreifen, erwarten die einen Internetradiostream oder nutzen die DLNA?
Das mit dem Drucker könnte bei einem FertigNAS etwas problematisch werden.

Was ich gesehen habe ist, dass viele NAS SATA II haben und keine SATA 6Gb/s unterstützen. Das sollte eigentlich keine Rolle spielen, weil die Festplatte eh nicht schnell genug sind um SATA II in die Begrenzung zu fahren und obendrein auch ein Gigabit LAN eher begrenzt?!
Selbst die aktuell schnellsten Festplatten (die mit 15k rpm) schaffen gerade mal 200mbyte/s, können also noch nicht einmal SATA II auslasten.
Noch eher limitert allerdings GigabitLAN (=125mbyte/s), zwar gibt es bereits schnellere Techniken (10 bzw. 40gbit/s), allerdings sind diese entweder unpraktisch (Infiniband) oder die dazugehörigen Switches extrem teuer (10Gb/s Ethernet).

Von den Fertiggeräten könnte man sich diese mal ansehen:
Qnap Turbo Station TS-219P II, Gb LAN Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Synology DiskStation DS211j, Gb LAN Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Allerdings schaffen es auch Fertiggeräte wie diese in der Preisklasse um 300€ nicht, das Gigabit Netzwerk komplett auszulasten, sie nutzen es oft nur zu 50-70% aus.
 
Verständliche Meinung, aber wenn man sich ein bis zwei Tage mit der Softwareinstallation auseinandersetzt, übertrifft ein Selbstbau sowohl in Preis-Leistungs-Verhältnis, Geschwindigkeit, Datensicherheit sowie Funktionalität/Erweiterbarkeit jedes Fertiggerät.

Hm, ich bin kein Netzwerkprofi und will eigentlich auch keiner werden, Dinge wie FreeNAS habe ich mir schonmal von weitem angesehen, aber ich weiß nicht ob ich so tief eintauchen möchte. P/LV ist interessant, aber mir kommts nicht zwingend aufs Geld sparen an.
Geschwindigkeit ist für meinen Anwendungsfall mMn auch nicht so wichtig, so dass ich nicht weiß ob ich durch eine höhere Geschwindigkeit überhaupt einen Vorteil habe.
Datensicherheit? Wie meinst du das? Bzgl. eines Zugriffs von aussen? Die Datensicherheit bzgl eines Verlustes macht dann ja eher die Festplatte, der Kontroller und das regelmäßige Backup.
Funtkionalität und Erweiterbarkeit ist vlt. noch ein Punkt. Wobei mir momentan noch nichts einfällt was ich an zusätzlicher Funktionalität zu dem oben genannten haben möchte / könnte.

Aber mal davon abgesehen. Was müsste man denn kaufen um So einen NAS selbst aufzubauen? Ein ITX Gehäuse, ne Festplatte, was für ein Mainboard, wieviel Speicher, was für nen Prozessor...?! Ich habe wie gesagt davon nur sehr wenig Ahnung, aber wenn es sich lohnt, dann kann ich mir das schon aneignen.

Wie sind denn deine Streamer aufgebaut?
Können die auf eine Netzwerkfreigabe zugreifen, erwarten die einen Internetradiostream oder nutzen die DLNA?

Ich habe die Streamer auch noch nicht. Anfangen werde ich mit dem für mein Wohnzimmer. Da wirds so wie es aussieht vermutlich ein Gerät von Naim oder Linn, dass muss noch entschieden werden. Da wirds aber sicher Weihnachten bis ich mal Zeit habe meinen Händler aufzusuchen und das Ganze mal in Ruhe vergleichhören kann. Alternative wäre u.U. noch Ayon - mal sehen. Die restlichen Streamer werden sicherlich einfachere Modelle sein und nach und nach dazukommen. Da habe ich noch keine bestimmte Vorstellung. Der Markt erweitert sich da auch so schnell, dass ich nicht weiß was in nem Jahr oder 2 alles verfügbar ist.

Soweit ich weiß nutzen die alle DLNA.

Das mit dem Drucker könnte bei einem FertigNAS etwas problematisch werden.

Wieso? Laut Spec können die einen USB Drucker betreiben?!

Selbst die aktuell schnellsten Festplatten (die mit 15k rpm) schaffen gerade mal 200mbyte/s, können also noch nicht einmal SATA II auslasten.
Noch eher limitert allerdings GigabitLAN (=125mbyte/s), zwar gibt es bereits schnellere Techniken (10 bzw. 40gbit/s), allerdings sind diese entweder unpraktisch (Infiniband) oder die dazugehörigen Switches extrem teuer (10Gb/s Ethernet).

Das ist mir alles klar, die Frage ist vielmehr ob es abseits der Geschwindigkeit einen Grund gibt auf die neuere Schnittstelle zu gehen?

Von den Fertiggeräten könnte man sich diese mal ansehen:
Qnap Turbo Station TS-219P II, Gb LAN Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Synology DiskStation DS211j, Gb LAN Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Allerdings schaffen es auch Fertiggeräte wie diese in der Preisklasse um 300€ nicht, das Gigabit Netzwerk komplett auszulasten, sie nutzen es oft nur zu 50-70% aus.

Die Modelle habe ich schon angesehen bzw. die Varianten davon mit nur einer Platte - 2 brauch ich nicht, bis ich 2TB mit Musik und Bildern voll habe, kann ich mir eh ne neue kaufen weil die dann doch schon in die Jahre gekommen ist.

Was unterscheidet diese Modelle von Modellen wie z.B. einem QNAP TS-269L / Pro / Pro+ bzw. wo liegt deren Mehrwert?
 
Geschwindigkeit ist für meinen Anwendungsfall mMn auch nicht so wichtig, so dass ich nicht weiß ob ich durch eine höhere Geschwindigkeit überhaupt einen Vorteil habe.
Mehr Geschwindigkeit ist immer gut;)
Datensicherheit? Wie meinst du das? Bzgl. eines Zugriffs von aussen? Die Datensicherheit bzgl eines Verlustes macht dann ja eher die Festplatte, der Kontroller und das regelmäßige Backup.
Mit Freenas hast du mit ZFS eines der modernsten/sichersten Dateisysteme die es gibt. Es ist selbstheilend und erkennt Fehler frühzeitig. Außerdem hast du ECC RAM.
Bei FertigNAS Geräten hast du eigentlich in der Preisklasse bis etwa 600€ nur normalen RAM. Der macht zu durchschnittlich zu 10% ein Fehler im Jahr, bei zwei Speicheriegeln entsprechend das doppelte. Mit Glück wirkt sich der Fehler nur auf das Betriebssystem aus, und es hängt nur kurz oder stürzt ab. Wenn du Pech hast, verändert sich eine Datei, die gerade im RAM ist und kurz davor ist auf die Festplatte geschrieben zu werden. Bis man diesen Fehler bemerkt ist es oft schon zu spät und er hat sich auf alle Backups eingeschlichen.
Aber mal davon abgesehen. Was müsste man denn kaufen um So einen NAS selbst aufzubauen? Ein ITX Gehäuse, ne Festplatte, was für ein Mainboard, wieviel Speicher, was für nen Prozessor...?! Ich habe wie gesagt davon nur sehr wenig Ahnung, aber wenn es sich lohnt, dann kann ich mir das schon aneignen.
Ein guter Kompromiss wäre der HP n40l, ein kleiner Computer der für den NAS Betrieb gute Abmessungen, einige Festplattenschächte und ausreichende Leistung sowie zufriedenstellende Erweiterbarkeit zusammen mit freistehender Softwarewahl kombiniert.
Alternativ kann man komplett Selbstbauen, da kann man ein kleines Gehäuse (Miditower geht natürlich auch), 8GB ECC RAM, sowie einen kleinen Dualcore Prozessor nehmen. Das Betriebssystem kann entweder von einer SSD oder von einem USB Stick laufen


Wieso? Laut Spec können die einen USB Drucker betreiben?!
Wenn dein Drucker unterstützt wird ist alles gut. Aber Treiber nachinstallieren ist gerade bei den günstigeren Geräten nur schwer möglich.
Das ist mir alles klar, die Frage ist vielmehr ob es abseits der Geschwindigkeit einen Grund gibt auf die neuere Schnittstelle zu gehen?
Nein, gibt eigentlich keinen Grund.

Was unterscheidet diese Modelle von Modellen wie z.B. einem QNAP TS-269L / Pro / Pro+ bzw. wo liegt deren Mehrwert?
Haben einen stärkeren Prozessor und damit auch eine höhere Geschwindigkeit, leider habe ich keine Tests finden können.
 
So, angenommen ich würde mir ein NAS aufbauen wollen... Ich habe mich mal ein wenig eingelesen und mir das eine oder andere angesehen.

Gehäuse: Fractal Design Node 304
NT: da hab ich nix rechtes gefunden. Da ich die Leistungsaufnahme so gering wie möglich halten will, würde ja ein Gold oder gar Platinum zertifiziertes NT in Frage kommen. Aber da gibts nur 400+x W und das ist dann wirklich völlig überdimensioniert.
Prozessor: Da gibts ja wohl entweder die Atoms, die wohl recht lahm aber effizient sind oder die AMDs die schneller aber eben auch ineffizienter sind. Dann gäbe es noch größere Prozessoren von Intel mit ebenfalls nur 17W Leistungsaufnahme, die man aber offenbar gar nicht einzeln und schon gar nicht mit nem ITX Board bekommt.
Systemplatte: Da könnte man eine günstige, kleine und vor allem zuverlässige SSD holen.
Speicher: 4-8GB sind wohl das Maximum was die kleinen Prozessoren verkraften, das sollte aber auch eigentlich völlig reichen. Die ECC Unterstützung habe ich jetzt aber bei den MB die ich gesehen habe nicht gefunden...

Alles in allem dürfte so ein NAS im Selbstbau exkl. des eigentlichen Speichers schonmal locker auf 300-400€ kommen... Das ist ganz ordentlich!
 
ITX sollte schon sein, ich will kein so großes Gehäuse haben, dazu ein effizienteres Netzteil (auch wenn bei ner Gesamtleistungsaufnahme von 20-80 W das keine so große Rolle spielt) und USB3... man kann irgendwie nicht alles haben!

Ich seh gerade der Prozessor nimmt bis zu 65W... auch wenn der im Idle natürlich wesentlich weniger nimmt, muss er auch effizienter sein.
 
Bei so wenig Gesamtaufnahmahme macht die Netzteileffizienz auch nicht mehr als 1-2 Watt aus, das Cougar A300 ist schon ziemlich gut.
Das Gesamtsystem wird im IDLE mit etwas Undervolting etwa 20 Watt verbrauchen, unter Last sind das auch deutlich weniger.
Ich habe den Athlon z.b. auf 2x2 GHz mit 1.05V laufen, hab zwar kein Strommesgerät, man merkt aber, dass er deutlich kühler ist
ITX und ECC geht kaum bezahlbar, das günstigste Board was ich kenne ist dieses:
Intel S1200KP, Intel C206 (B3) (Sockel-1155, dual PC3-10667E DDR3) Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Man kann natürlich auch auf ECC verzchten, dann würde ich aber kein ZFS nehmen.
 
Das Board sieht doch ganz gut aus. Lediglich USB 3 hät ich gern noch...
Gibts denn die Ivy Stromsparprozessoren auch einzeln zu kaufen oder bloß im Ganzen?
 
Ich würde als Prozessor einfach einen Celeron G530 nehmen.
Nicht von der TDP verwirren lassen, ein Xeon E3-1265l V2 verbraucht trotz nur 45 Watt TDP im Leerlauf sowie auch unter Vollast mehr. (In der c´t 22/2012 ist ein Test von dem Board)
USB 3 kann man über eine Steckkarte nachrüsten oder einfach e-sata oder einen guten Wechselrahmen nehmen.
 
Jetzt habe ich mich mal ein wenig umgesehen und würde folgendes nehmen (wenn ich mich final für Selbstbau entscheide:

Gehäuse:
LianLi PC-Q16b --> wenn es das ohne Netzteil geben würde wäre es schlicht perfekt!
oder das etwas größere PC-Q25b --> das gibts ohne Netzteil, aber das ist mir schon wieder fast zu groß

NT:
wenn denn eins gebraucht wird ein 120W PicoPSU

Prozessor und MB:
Da habe ich ein wenig rumgeguckt und festgestellt, dass ein AMD E450 ganz gut reichen sollte da bietet sich dann z.b. das Asus E45M1-I an. Das hat Anschlussseitig alles was ich brauche und ist gar nicht mal so teuer.

Wenn es mich reitet und ich einen starken Prozessor haben will, dann würde das oben verlinkte Intel mit einem E3-1220LV2 noch in Frage kommen. Da wäre dann auch ECC Unterstützung drin (mit nem Celeron G530 nicht - so wie ich dessen Spec lese). Das Ganze dann zum gut 2,5 fachen Preis wie das Asus, dafür ohne USB3.

Speicher:
8GB ist möglich mit dem Asus, also warum nicht voll machen? Ist ja nicht zu teuer! Beim Xeon wäre auch erst mal 8GB ok.

System:
FreeNAS 8 (Alternativen?), das Ganze entweder auf nem Stick oder ner kleinen SSD (mal sehen was da ne Platte der vorigen Generation kostet, die ist evtl. nicht wesentlich teurer als ein schneller USB3 Stick?!

Macht das so Sinn? Wie gesagt es sind 2 preislich und leistungstechnisch komplett verschiedene Systeme. Vom Stromverbrauch hat mich der Xeon mit einem TDP von 17W überrascht, das liegt ja auf dem Niveau des E450!

Wenn es der Xeon werden würde, der hat ja, genau wie das Board, keine Grafik dabei. Wie kann man in so nem System denn überhaupt das OS installieren? Das Konfigurieren ohne Graka ist mittels Browser von außerhalb kein Thema aber die Installation?
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Celeron, Pentium und i3 unterstützen ECC.
Ich habe zuhause einen E350 (sehr ähnlich zum E450), so etwas würde ich keinem mehr empfehlen, das ist einfach schrecklich lahm.

Und nochmal: Lass dich nicht von der TDP verwirren, die hat kaum etwas mit dem letzendlichen Verbrauch zu tun!
In der c´t haben die genau dieses Intel Board mit verschieden Prozesoren (Celeron, Xeon -L und normale Xeon) getestet und der G530 hat am wenigsten verbraucht.
Ein USB Stick ist völlig ausreichend, ein USB Stick kostet maximal 10€, eine SSD mindestens 40€.
Anstatt FreeNAS könnte man mit ZFS auch Openindiana oder Solaris nehmen, das ist aber etwas komplizierter einzurichten.
Ohne ZFS gibt es zum Beispiel auch Openmediavault.
 
Hm, bei den Specs, die ich gefunden habe steht z.B. beim Celeron explizit, dass ECC nicht unterstützt wird?!

Für was ist der E450 zu lahm? Nach allem was ich gelesen habe sollte er doch für Streaming (Audio) und ein paar Bilder verwalten gut reichen?
Die Fertig NAS haben üblicherweise einen noch kleineren Prozessor und das geht ja prinzipiell auch.
 
Schau mal hier:
ARK | Compare Intel® Products
Beim i5 steht eindeutig da, dass kein ECC unterstützt wird, beim G530 steht gar nichts da.
Intel macht es also nicht wirklich öffentlich. Man erkennt aber daran, dass es geht, da es fertige Server mit dem g530 und ECC gibt, außerdem steht es so in dem c´t Test und Supermicro gibt auch ähnliches bei seinen Boards an.
Der E350/450 ist einfach bei allem zu langsam. Bei einer größeren Dateioperation hängt z.b. der SSH Zugriff und andere Programme, außerdem kann man unter ZFS Gigabitlan sicher nicht komplett auslasten.
Und spätestens wenn du mal Videos streamen willst, gibt der e450 sicher auf.
 
@Zappaesk

ob das alles so nötig ist, ist natürlich komplett Deine Sache. Auch im Bezug auf die Kosten entscheidest Du natürlich ebenfalls selbst - ich kann Dir nur mitteilen, was ich mir gekauft habe und ähnliche Dinge damit anstelle - die Du als Vorgabe im ersten Beitrag angegeben hast!

Habe mir am Anfang auch die Komplettgeräte angeschaut und klar, die bekanntesten sind auch recht teuer in der Anschaffung (bieten zwar auch etwas dafür - nur ob man das tatsächlich dann braucht - steht auf einem anderen Blatt)! Dann habe ich mir letztendlich von D-Link ein kleines NAS Leergehäuse gekauft (ich glaub, es kam so um die 65,- Euro), dann zwei 2TB 3,5" Festplatten (in der Summe knapp 189,- Euro). Ich betreibe diese nun im Raid1 (falls mal eine ausfällt), was man aber auch dann mit nur einer Platte oder halt mit insgesamt 4TB betreiben könnte. Aber ist ja egal.
Das Gerät sieht so aus (da ist allerdings schon eine 2TB Platte eingebaut):
D-Link ShareCenter Pulse DNS-320 2000GB, Gb LAN Preisvergleich | Geizhals Deutschland
und ich bin ganz zufrieden damit. Schnell genug und ich kann alles damit anstellen, was ich mir (aus)gedacht hatte ...
;) Vielleicht trotzdem eine Überlegung wert!?
 
Auch im Bezug auf die Kosten entscheidest Du natürlich ebenfalls selbst

Kosten sind absolut sekundär, entscheidend ist Qualität und Sicherheit. Es kommt mir nicht auf 100-200€ hin oder her an.

Dann habe ich mir letztendlich von D-Link ein kleines NAS Leergehäuse gekauft (ich glaub, es kam so um die 65,- Euro), dann zwei 2TB 3,5" Festplatten (in der Summe knapp 189,- Euro). Ich betreibe diese nun im Raid1 (falls mal eine ausfällt), was man aber auch dann mit nur einer Platte oder halt mit insgesamt 4TB betreiben könnte. Aber ist ja egal.

2 Platten machen recht wenig Sinn. Zum einen habe ich gar nicht so viele Daten bzw. wenn, dann würde ich keine zwei 2TB Platten kaufen sondern eine 4TB. Das ist günstiger, spart Strom ist leiser und kühler (und damit nochmal leiser weil es weniger Kühlleistung braucht). Ich achte zwar nicht auf jeden Cent bei der Anschaffung, haue deswegen aber nicht einfach zum Spaß Geld raus. Geld spare ich deswegen trotzdem nicht, weil ich mir ne Platte hol, die auch für NAS taugt bzw. eine entsprechende Zulassung vom Hersteller hat. Die 2TB Platte ist dann aber halt leider so teuer wie deine beiden zusammen.

2 Platten zu spiegeln ist privat auch in den allermeisten Fällen sinnfrei. Sicher werden die Daten dadurch nicht aufbewahrt und ein Backup ist trotzdem nötig. Lediglich die Datenverfügbarkeit ist höher, aber das ist normalerweise auch nicht wichtig bei privaten Daten.

und ich bin ganz zufrieden damit. Schnell genug und ich kann alles damit anstellen, was ich mir (aus)gedacht hatte ...
;) Vielleicht trotzdem eine Überlegung wert!?

Das ist schön, das du zufrieden bist. Für mich wird so ein Billig NAS aber nicht in Frage kommen. Nicht primär wegen der Leistungsfähigkeit, sondern vor allem weil ich hohe Anforderungen bzgl. der Qualität (auch haptisch!) und Zuverlässigkeit habe.
 
@Timsu

Wie schnell denn?
Und wenn der TE über RE4 nachdenkt, hat er denke ich schon etwas andere Ansprüche an Datensicherheit und Qualität;)

Ich wiederhole hier mal einen Auszug des Eröffnungstextes:

"Festplatte kauf ich extra, da wirds wohl auf eine WD Red 2TB oder WD RE4 2TB rauslaufen. RAID und so Zeug brauch ich nicht. Externe Backup Sicherung mach ich mit einer USB Festplatte (ebenfalls 2TB und schon vorhanden), da wäre es schön, wenn die Sicherung zumindest halbautomatisch abläuft (also externe Festplatte anschließen, Knopf drücken und gut ist)."

Ich selbst arbeite (daheim in den privaten 4 Wänden!) mit Raid1 - andere Ansprüche an Datensicherheit und Qualität?? Es wäre sehr ungewöhnlich, wenn gleich 2 Platten auf einmal defekt wären. Klar, wenn es brennt und ich habe meine Daten nicht auf einer externen Platte oder ähnlichem - die außer Haus gelagert ist, schau ich auch dumm aus der Wäsche ...
Es geht doch hier um Fragen der Möglichkeiten und der "Umsetzung", also was brauche ich - um das Ziel zu erreichen ... - dieses muss nicht unbedingt "Unsummen" verschlingen, wobei ich mir auch ein "Rechenzentrum" anmieten kann - dann habe ich vielleicht Server und Backups im Überfluss ... und ne dicke Brieftasche.
Es geht aber hier doch "nur" um das streamen, sichern von Daten, Fotos, Musik etc.. Da lassen wir doch die Kirche mal im Dorf, oder? ;)
... das hier unterschiedliche Meinungen und Prioritäten existieren, ist vollkommen okay und normal - ich habe nur mitgeteilt: wie ich es mache. Wem das zu wenig ist, dem sei es unbenommen - andere Wege zu gehen! :P

--> wie schnell wird wohl ein Gigabit Netzwerk sein? Soll ich Dir jetzt irgendwelche Zeiten notieren, die man überall nachlesen kann (wobei der tatsächlich Wert sowieso immer niedriger ist, wie "versprochen)? Kommt eh auf die zu sichernden Daten bzw. Files an, wobei nach der ersten Grundsicherung ja meistens nur noch ein inkrementelles Backup oder gegebenfalls ein differenzielles Backup erfolgt - um die Mediensätze geringer zu halten ... Für mich also "schnell genug" ;)
 
Es wäre sehr ungewöhnlich, wenn gleich 2 Platten auf einmal defekt wären. Klar, wenn es brennt und ich habe meine Daten nicht auf einer externen Platte oder ähnlichem - die außer Haus gelagert ist, schau ich auch dumm aus der Wäsche ...

Das 2 Platten auf einmal hops gehen ist unwahrscheinlich, da geb ich dir Recht , zumindest wenn es nur die Platten sind die da kaputt gehen würden. Wenn aber das Netzteil oder der Controller hops geht, dann können sehr wohl beide Platten dabei verrecken. Diese Fälle sind nicht nur im Bereich des Möglichen sondern ganz real.

Ein RAID 1 ist deswegen untauglich für die Datensicherheit. Dafür ist es ja auch gar nicht gedacht, sondern um zusammen mit Hot Swap fähigen Platten die Verfügbarkeit zu erhöhen. D.h. wenn in einem Betrieb ne Festplatte abraucht, dann muss es möglich sein ohne Verzögerung weiter auf die Daten zuzugreifen bzw. die betroffene Platte zu ersetzen ohne den Server runterfahren zu müssen. Die Mitarbeiter bekommen dann idealerweise gar nichts davon mit. Dafür ist es gedacht! In einer FMEA würde für eine Datensicherung mit RAID 1 ein verheerender Wert rauskommen.

Wenn aber bei mir oder dir ne private Platte abraucht, dann bricht die Welt nicht zusammen wenn das NAS runtergefahren wird und die Platte getauscht werden muss. Normalerweise wird man keine Ersatzplatte daheim haben und das Ganze zieht sich ein paar Tage. Wichtig ist eben dann, dass es ein mehr oder weniger aktuelles Backup der kaputten Platte gibt, so dass nach einem Plattentausch diese unproblematisch wieder hergestellt werden können.

Wenn ich aber ohnehin ein Backup auf ne externe Platte oder ein sonstiges (besser geeignetes) Medium machen muss, dann brauch ich nicht noch zusätzlich eine 2. Platte in meinem NAS. Die kostet nur Geld und verursacht Geräusche ohne Mehrwert!
 
@Zappaesk

Okay, wenn Du natürlich hohe Qualität im Bereich der Haptik anstrebst - ist das "Billig-NAS" sicher nicht auf dem "Wunschzettel". Steht bei mir auch nicht im Wohnzimmer, sondern in einer Abstellkammer, die ich als Serverraum umfunktioniert habe. Stromsparen ist in und in manchen Situationen sicherlich auch nötig, aber ich renne nicht jedem Watt hinterher ... sonst müßte ich meine komplette Peripherie verkaufen und nur noch mit dem kleinsten Netbook rumdaddeln. Ich mache das alles, weil es mir Spaß macht und es mir egal ist, ob ich 5-10 Euro mehr Strom im Monat durch die Steckdose ziehe ... ;)
Lediglich in Bezug auf die Anforderung der Zuverlässigkeit habe ich eine andere Meinung (Ich arbeite jetzt seit 18 Jahren beruflich wie auch privat mit dieser Doktrin und bis dato hatte ich wohl technische Ausfälle - aber noch keine Datenverluste ...). Inklusive der "privaten" Nutzung eines Raid Systems, ich denke - hier und auch
außerhalb gibt es ziemlich viele, die da eher nicht von sinnfrei sprechen würden. Ich repektiere aber Deine Meinung.

Edit: Klar, in Bezug auf das Backup gebe ich Dir natürlich Recht! Auch ich habe von den ziemlich wichtigen Daten noch ein externes Backup auf ner kleinen 2,5" Platte - alles andere ist im privaten Rahmen nicht so wichtig. Ebenfalls, dass die Verfügbarkeit im Vordergrund steht (außerhalb von Privat) - aber ich habe immer 2-3 Platten auf "Halde" liegen, die ich dann verfügbar machen kann (sofort). :-)
 
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